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Wie ein geplantes neues Subventionsmodell die Zürcher Kulturszene spaltet – und eint

Neue Zürcher Zeitung-Logo Neue Zürcher Zeitung 14.11.2020 Lena Schenkel

Die öffentliche Kritik am neuen Fördersystem für Tanz und Theater ist im Vorfeld der Abstimmung von Ende November weitgehend verstummt. Dass es mehr Geld für alle geben soll, bringt Gegner aus der Kulturszene offenbar zum Schweigen.

Dem Publikum und den Stadtzürcher ;Stimmberechtigten werden mit dem neuen Fördersystem mehr Vielfalt sowie frische Ideen in der Tanz- und Theaterkultur versprochen. Goran Basic / NZZ © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Dem Publikum und den Stadtzürcher ;Stimmberechtigten werden mit dem neuen Fördersystem mehr Vielfalt sowie frische Ideen in der Tanz- und Theaterkultur versprochen. Goran Basic / NZZ

Es brodelte in der Zürcher Tanz- und Theaterszene, nachdem der Stadtrat die Leitplanken des neuen Fördersystem für die Branche präsentiert hatte. Die Reform war 2017 gross angekündigt worden, 70 Vertreterinnen und Vertreter aus diesem Kulturbereich hatten zwei Jahre lang bei der Ausarbeitung mitgewirkt. Mit dem Ergebnis waren dann aber keineswegs alle zufrieden: Vor allem kleine Institutionen fühlten sich übergangen. Acht von ihnen wandten sich diesen Sommer in einer gemeinsamen Stellungnahme besorgt an die zuständige Kommission im Stadtparlament.

Man bedaure, dass «der Graben zwischen ‹Grossen› und ‹Kleinen› zementiert» werde, war darin zu lesen. Die gewünschte Durchlässigkeit und die von der Stadt angestrebte Gesamtsicht auf die Szene, die auch sie sich erhofft hätten, blieben auf der Strecke. Unterzeichnet hatten Kleintheater wie Rigiblick und Stok oder Kabaretts wie das Miller’s. Im jetzigen Subventionssystem sind sie Teil eines Förderkanons und erhalten zusammen mit acht weiteren kleinen Einrichtungen alle vier Jahre einen finanziellen Beitrag – sofern der Gemeinderat den Anträgen zustimmt.

Ideen statt Köpfe oder Häuser fördern

Im geplanten neuen Fördersystem, das der Stadtrat nun am 29. November den Stimmberechtigten vorlegt, entfällt dieser mit jährlich 3,1 Millionen Franken gefüllte Subventionstopf für kleine Institutionen. Er wird ersetzt durch eine Konzeptförderung: Statt wiederkehrende Beiträge an ausgewählte Einrichtungen zu sprechen, sollen Konzepte finanziell berücksichtigt werden. Einreichen können diese nicht nur Institutionen, sondern auch Tanz- oder Theatergruppen sowie einzelne Künstler.

Erstere können sich für sechsjährige, Letztere für zwei- oder vierjährige Unterstützungsbeiträge bewerben. Eine unabhängige, vom Stadtrat eingesetzte Jury beurteilt die eingereichten Konzepte. Der Topf wird dafür mehr als verdoppelt, auf 6,5 Millionen Franken im Jahr. Insgesamt kostete der Systemwechsel unter dem Strich jährlich rund 2,5 Millionen Franken mehr als bisher. Heute wird die Tanz- und Theaterkultur in der Stadt Zürich mit rund 58 Millionen Franken pro Jahr subventioniert.

Der Stadtrat und mit ihm die befürwortenden linken Parteien SP, Grüne und AL sowie die EVP erhoffen sich vom neuen Fördermodell eine Stärkung der sogenannten freien Szene, jener Personen und Gruppen also, die eigenverantwortlich Projekte stemmen, in der Regel zusammen mit Institutionen ohne fixes Ensemble. Sie müssen derzeit mit ihren Ideen bei den Einrichtungen hausieren und sie hernach von einer Kulturkommission genehmigen lassen oder sich um rare freie Kredite bewerben.

Grosse Häuser vom Ideenwettbewerb ausgenommen

Flexibel statt fix, das ist die neue Devise in diesem Konzeptförderung genannten Subventionsbereich. Mehr Innovation, Durchlässigkeit und Wettbewerb, lautet das Versprechen. Dass manche der kleineren Institutionen vorerst leer ausgehen könnten, ist einkalkuliert – für sie ist ein Abfederungsbeitrag vorgesehen.

Bloss: Was für die Kleinen gilt, betrifft die Grossen nicht. Das Schauspielhaus sowie die Theater Neumarkt und Hechtplatz müssen sich diesem Ideenwettbewerb ebenso wenig aussetzen wie die Co-Produktions-Institutionen von Gessnerallee bis Tanzhaus. Letztere erhalten sogar zusätzliche Gelder, die sie allerdings für Kooperationen mit der freien Szene einsetzen müssen.

Dabei war seitens des Stadtrats ursprünglich von einer budgetneutralen Rundumerneuerung die Rede gewesen. Ein 2016 publik gewordenes internes Gutachten hatte sogar eine institutionelle Flurbereinigung angeregt, da verschiedene Zürcher Häuser über ein ähnliches Angebot verfügten. Ein anderes, externes Gutachten – in dessen Ausarbeitung die Kulturszene einbezogen wurde – kam im Jahr darauf zu einem anderen Schluss: Es attestierte der Stadtzürcher Tanz- und Theaterlandschaft weder problematische Überschneidungen noch ein Überangebot.

Kommt hinzu: Die unbefristeten Subventionen der grossen Häuser und Co-Produktions-Institutionen sind demokratisch legitimiert. «Hätten wir Institutionen mit unbefristeter Subvention dem flexiblen Teil zugeordnet, hätten die Stimmberechtigten zuerst in einer Volksabstimmung entscheiden müssen, diesen Institutionen keine unbefristete Förderung zukommen zu lassen», teilt die Kulturabteilung der Stadt Zürich auf Anfrage mit. «Ein derartig grundsätzliches Infragestellen der gesamten Landschaft war aber nie Ziel des neuen Fördersystems und hätte die Kontinuität gefährdet.»

Kleine nur noch mit kleinlauter Kritik

Dass die flexible Konzeptförderung nicht die gesamte Tanz- und Theaterszene der Stadt Zürich betreffen soll, ärgert die Kleinen. Für sie geht es schlicht ums Überleben. Das Teuerste seien nämlich nicht die Produktionen, sondern die hohen Fixkosten, wie anlässlich der Parlamentsdebatte vorgerechnet wurde. Ohne die kontinuierlichen vierjährigen Beiträge werde es für manche sehr schwierig.

Was die beabsichtigte Stärkung von Freischaffenden betrifft, gaben kleine Institutionen zu bedenken, dass sie diesen auch eine Bühne böten, die wegfalle, wenn sie schliessen müssten. Ein Fragezeichen setzten die kleinen Häuser zudem hinter die Hoffnung, neue Konzepte und freie Gruppen fänden auf Anhieb ein ähnlich grosses Publikum, wie sie sich als etablierte Einrichtungen über längere Zeit eines aufgebaut hatten.

Im Vorfeld der Abstimmung möchten die seinerzeit unterzeichnenden Kleininstitutionen nicht nochmals öffentlich Kritik am Vorhaben des Stadtrats üben, wie mehrere Vertreter auf Anfrage mitteilen. Dies bedauern namentlich die Parlamentarier Stefan Urech (svp.) und Yasmine Bourgeois (fdp.), deren Parteien sich gegen die Vorlage aussprechen. Die Bürgerlichen monieren nicht nur die Zusatzkosten und eine eingeschränkte Mitsprache des Gemeinderats, der nur noch bei den sechsjährigen Beiträgen an die Institutionen mitreden dürfte, sondern auch den falschen Zeitpunkt.

Kulturschaffende hätten derzeit andere Sorgen

«Die Theater müssen heute Schutzkonzepte schreiben und nicht Betriebskonzepte für die nächsten sechs Jahre», sagt Urech. Ein Systemwechsel sorge für noch mehr Verunsicherung in einer ohnehin schon sehr unsicheren Situation rund um die Corona-Krise, hätten ihm Vertreter der Szene gesagt, die nicht offen sprechen könnten. Vergeblich habe man zusammen mit FDP und GLP eine Sistierung des Reformprojekts verlangt. Auch um das Projekt für die kleinen Häuser nachzubessern.

«Die Reform schafft eine Zweiklassengesellschaft unter den Institutionen», sagt Bourgeois beipflichtend. «Wir haben in der zuständigen Kommission wie Löwen für die Kleinen gekämpft.» Die Angst, die Hand zu beissen, die einen füttert, sei aber offenbar zu gross.

Darum gehe es nicht, sagt zumindest die künstlerische Leiterin des Sogar-Theaters, Ursina Greuel. Sie hätten sich kritisch geäussert, als noch Hoffnung bestanden habe, das Modell zu verbessern. Weil man die Abstimmungsfrage nur mit Ja oder Nein beantworten könne und die Vorlage an eine Erhöhung der Gesamtsubventionen gekoppelt worden sei, sei sie zur Frage pro oder contra Kultursubventionen geworden. «Würde die Vorlage abgelehnt, wäre dies Wasser auf die Mühlen von Subventionsgegnern und fatal für die Kulturlobby insgesamt», sagt Greuel, «unabhängig vom Stand der einzelnen kleinen Häuser.»

Wie die nachstehende Umfrage der NZZ bei verschiedenen Vertretern der Tanz- und Theaterszene zeigt, scheinen sich die Kleinen und Grossen sowie Freie und Institutionen, was die bevorstehende Abstimmung betrifft, tatsächlich zumindest in diesem Punkt einig zu sein: Mehr Geld für alle kann man schlecht ablehnen.

Theater Hora: Erst seit kurzem im «kleinen» Förderkanon

«Wir erhalten erst seit 2017 eine kontinuierliche, institutionelle Förderung. Formal ist unser Theater mit einem Ensemble aus Kunstschaffenden mit kognitiver Beeinträchtigung eine freie Gruppe, die jedoch stark theaterähnliche Strukturen aufweist. Wir haben jahrelang dafür gekämpft, vierjährige Unterstützungsbeiträge zu erhalten. Geschafft haben wir es wohl nur wegen unseres Renommees und Erfolgs sowie unserer nachhaltigen Theaterarbeit.

«Es geht jetzt weniger um Partikularinteressen als vielmehr um eine Gesamtsicht.»

Dass Freie nun einen direkteren Zugang zum Subventionskuchen haben sollen, finden wir deshalb richtig – auch wenn unser Theater ebenfalls von der Unsicherheit betroffen wäre, die mit der Neuerung einhergeht. Es geht jetzt aber weniger um Partikularinteressen als vielmehr um eine Gesamtsicht und eine nötige Reform. Eine Garantie für eine Subvention gibt es auch heute nicht. Denn auch die vierjährigen Beiträge können vom Gemeinderat gekürzt oder gestrichen werden.»

Theater Winkelwiese: Enttäuscht, aber kein klares Nein

«Ich finde es schade, dass die sechsjährigen Beiträge auch im neuen System vom Gemeinderat genehmigt werden müssten und sogar in der Höhe angepasst werden könnten – selbst wenn das zugrunde liegende Konzept bereits von einer Fachjury gutgeheissen wurde. Der Ursprungsgedanke des neuen Modells war ja gerade der, die Entscheide von der politischen Einflussnahme zu entkoppeln.

«Das hehre Ziel wird verfehlt, wenn man die grossen Häuser gewissermassen unter Schutz stellt.»

Was die Abstimmungsvorlage betrifft, bin ich hin- und hergerissen. Mit der Konzeptförderung ein Gleichgewicht von Innovation und Tradition herzustellen und Abhängigkeiten zu überprüfen, ist ein hehres Ziel. Es wird allerdings verfehlt, wenn man die grossen Häuser gewissermassen unter Schutz stellt und die Institutionen mit befristeten Subventionsverträgen in den freien Ideenwettbewerb schickt. Andererseits wäre nun, da so viele Kulturschaffende pandemiebedingt um ihre Existenz bangen, der Zeitpunkt für ein Ja für mehr Geld in der Kasse der Kulturförderung ein wichtiges Zeichen.»

Tanzhaus: Vom Stimmvolk geschützte Insel

Catja Loepfe, ;Leiterin Zürcher Tanzhaus. Karin Hofer / NZZ © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Catja Loepfe, ;Leiterin Zürcher Tanzhaus. Karin Hofer / NZZ

«Obwohl wir zum fix geförderten Teil gerechnet würden, sehen wir uns weder als gross noch als besonders geschützt. Wenn, dann vom Stadtzürcher Stimmvolk, welches uns unbefristete Subventionen zusprach. Wir finden es wichtig und richtig, dass es im Tanz- und Theaterwesen ein paar Inseln der Kontinuität gibt. Gleichwohl sind diese ja nicht unantastbar: Über Leistungsvereinbarungen oder Leitungswechsel lassen sich seitens der Stadt durchaus Veränderungen einbringen.

«Es gilt jetzt, über die eigene Nasenspitze hinauszudenken.»

Mit dem geplanten Systemwechsel könnten wir die Kompanien, mit denen wir zusammenarbeiten, nachhaltiger fördern. Uns wiederum entstünden keine Lücken mehr im Spielplan, weil ein Projekt im letzten Moment an der Finanzierung durch die Stadt scheitert. Die sogenannt Kleinen jammern auf hohem Niveau. Das System ermöglichte vielen endlich ein adäquates Budget und eine um zwei Jahre längere Förderperiode. Manchen mangelt es da offenbar an Mut. Dass sie Angst um ihren Etat haben, ist menschlich und nachvollziehbar, aber es gilt jetzt, über die eigene Nasenspitze hinauszudenken.»

Fabriktheater Rote Fabrik: Mehr Verantwortung

«Wir würden zusätzliche Gelder für Kooperationen mit Freien erhalten, die bis anhin von einer Kulturkommission gesprochen werden. Das machte uns zu einem verlässlicheren und attraktiveren Partner für die Künstler. Von ihnen und ihren Ideen sind wir genauso abhängig wie sie von uns – wir haben ja kein eigenes Ensemble. Die Mittel liessen sich gezielter und niederschwelliger einsetzen, wenn wir sie selbst sprechen dürften. Gemeinsam mit den Künstlerinnen könnten wir individueller die richtige Form und den richtigen Umfang für ihr Projekt finden.

«Mit dem Kanon sind wir alle an eine Decke gestossen, wenn wir ehrlich sind.»

Wir haben aber auch Respekt vor dieser Aufgabe, selbst zum Entscheidungsträger zu werden. Insgesamt sehe ich jedoch keine Alternative zum neuen Fördersystem. Es bietet mehr Geld und mehr Entwicklungsmöglichkeiten für die bisher sehr behäbige Szene. Mit dem Kanon sind wir alle an eine Decke gestossen, wenn wir ehrlich sind. Der Status quo hiesse, neue Player auszuschliessen. Mit dem neuen Fördersystem haben wir nun die Chance, das aufzubrechen.»

Zirkusquartier: Wunsch nach mehr Vielfalt

«Das neue Fördermodell böte uns Freien zusätzliche Möglichkeiten, unsere Projekte zu finanzieren: über eine Institution, die es koproduziert, via Konzept über eine Jury oder einen freien Kredit. Bisher fällt alles, was nicht in die Schubladen Tanz oder Theater passt, zwischen Stuhl und Bank – auch der zeitgenössische Zirkus.

«Gefördert werden momentan jene Institutionen, die am besten beim Parlament lobbyieren.»

Gefördert werden momentan jene Institutionen, die am besten beim Parlament lobbyieren, und jene Gruppen, welche von der Kulturkommission als künstlerisch besonders wertvoll erachtet werden. Ein niederschwelliges und zugängliches Angebot wie zum Beispiel der Zirkus Chnopf, der dazu noch mit Laien arbeitet, ist hier per definitionem ausgeschlossen. Wir freuen uns deshalb über die Absicht, die Spartengrenzen aufzuweichen und die Vielfalt zu fördern. Die kleinen Häuser sind im jetzigen System vom Goodwill des Gemeinderats abhängig. Allerdings wird es künftig eher weniger Wettbewerb geben, da mehr Geld und Anlaufstellen vorhanden sind.»

Freie Gruppen: Weniger Hürden

«Uns würde das neue Fördermodell entlasten. Mit einer zwei- oder vierjährigen Förderung könnten wir sicherer und langfristiger planen. Als freie Gruppe müssen wir im jetzigen System immer zwei Hürden überwinden: erst ein Haus finden, das uns auftreten lässt, und dann die Förderung bei der Kommission beantragen. Im schlimmsten Fall gehen Gruppe und Spielstätte leer aus.

«Dass wir als Kulturschaffende in Konkurrenz zueinander stehen, ist ja nichts Neues.»

Ich sehe keine Gefahr darin, gemeinsam mit kleinen Institutionen um die Fördergelder buhlen zu müssen. Dass wir als Kulturschaffende in Konkurrenz zueinander stehen und uns über Anträge finanzieren müssen, ist schliesslich nichts Neues. Ausserdem wird mehr Geld vorhanden sein als vorher.»

Theater Neumarkt: Vielfalt statt Verteilkampf

Julia Reichert, Hayat Erdogan und Tine Milz (v. l.), Co-Leiterinnen des Theaters Neumarkt. Walter Bieri / Keystone © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Julia Reichert, Hayat Erdogan und Tine Milz (v. l.), Co-Leiterinnen des Theaters Neumarkt. Walter Bieri / Keystone

«Wir begrüssen, dass sich der Zürcher Stadtrat zu einer längerfristigen Förderung und gegen eine Prekarisierung von Kunstschaffenden bekennt. Künstlerisches Arbeiten braucht – ob individuell oder institutionell – mittel- und langfristige Perspektiven, um sich zu entwickeln. Und dass gerade freie Künstlerinnen mehr Sicherheit brauchen, hat uns nicht zuletzt die Pandemie gezeigt.

«Noch lieber wäre uns ein bedingungsloses Grundeinkommen, aber das steht ja nicht auf dem Stimmzettel.»

Profitieren können davon alle: die Künstler, die Institutionen, das Publikum und letztlich auch die freie Gesellschaft, die sich als kulturfördernd, offen und divers begreift. Dazu muss niemandem etwas weggenommen werden. Statt Verteilkampf entstehen kulturelle Vielfalt, Teilhabe und Miteinander. Noch lieber wäre uns ein bedingungsloses Grundeinkommen, aber das steht ja nicht auf dem Stimmzettel.»

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