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Biggest Loser: Das sind die grössten Verlierer (und Gewinner) der Wahlen 2019

watson.ch-Logo watson.ch 31.10.2019 Helene Obrist
Wenn das Volk panaschiert und kumuliert, kommt es auch zu strahlenden Siegenden und enttäuschten Verlierern. Eine Auswertung über die grössten Kantone und alle Listenplätze hinweg zeigt: Die Top- und Flop-Kandidierenden der Wahlen 2019 kommen aus der gleichen Partei.

Aargau

Top

Die absolute Gewinnerin im Aargau ist die Ökonomin Sarah Wiederkehr. Sie kandidierte ursprünglich auf Platz 15 auf der CVP-Liste des Bezirks Zurzach. Wiederkehr machte ganze 13 Sitze wett und erreichte den zweiten Platz. Für den Nationalrat reichte es jedoch nicht.

Flop

Wegen Wiederkehrs Aufstieg stürzte Parteikollege Marijan Detelic dafür ab. Der Betreibsökonom, der auf der gleichen CVP-Liste kandidierte, fiel ganze 12 Plätze zurück. 

Bern

Top

Jubeln über ihr Resultat am Wahlsonntag konnte Bettina Knellwolf. Die Berner Projektleiterin von Start-Ups liess ganze 22 Listenplätze hinter sich und wurde von Platz 23 der Liste «Grünliberale KMU» auf den ersten Platz katapultiert. Für den Einzug in den Nationalrat hat es aber nicht gereicht.

Flop

Einen herben Dämpfer einstecken musste dafür der Koch Sandro Cantieni. Er rutschte von Platz 4 der Liste der Jungen BDP auf Platz 24 zurück. 

Genf

Top

Grosse Platzgewinnerin im Kanton Genf war die Fotografin Ariane Arlotti. Ursprünglich war sie auf Platz zwölf der Liste «Ensemble à Gauche – Parti du Travail». Arlotti machte ganze acht Listenplätze gut und landete auf Platz vier. Für Bern reichte Arlottis Resultat jedoch nicht.

Flop

Weniger gut lief es für Didier Bonny. Der Lehrer fiel von Platz vier der Liste der Grünen auf Platz neun zurück. 

Luzern

Top

Bild © PARTEI Bild

Das beste Resultat im Kanton Luzern erreichte der Freisinnige Albert Vitali. Er kandidierte auf Platz neun der FDP-Liste machte aber acht Plätze gut und wurde als Folge auch in den Nationalrat gewählt.

Flop

Bild © KEYSTONE Bild

Viatli siegte auf Kosten der Finanzabteilungsleiterin Fabienne Brauchli. Sie war ursprünglich auf Platz eins der Luzerner FDP-Liste platziert, wurde jedoch vom Wahlvolk auf Platz acht zurückgestrichen. 

St. Gallen

Top

Sieger im Kanton St. Gallen war der Geschäftsführer Andreas Widmer. Er kandidierte für die CVP auf Platz 12, machte aber am Wahlsonntag ganze zehn Sitze gut. Den Nationalratssitz schnappten ihm aber dennoch andere CVPler weg.

Flop

Weniger zu jubeln hatte Raphael Mösch. Der Unternehmer kandidierte auf der Liste der Jungen CVP und fiel ganze elf Listenplätze zurück. In der Pole-Position gestartet, landete er auf dem zwölften Platz. 

Zürich

Top

Nicht nur grosse Gewinnerin im Kanton Zürich, sondern auch schweizweit war Rahel Zingg. Die Redaktorin machte am meisten Listenplätze gut. Zingg kandidierte auf Platz 33 für die Jungen Grünliberalen und schaffte es bis auf den zweiten Platz nach vorne. Sie machte also sage und schreibe 31 Listenplätze gut. Für den Nationalrat reichte das beste Resultate schweizweit trotzdem nicht.

Flop

Auch der schweizweite Verlier kommt aus dem Kanton Zürich. Wangdü de Silva, ebenfalls Kandidierender auf der Liste der Jungen Grünliberalen, verlor 27 Listenplätze. Der Kampagnen-Koordinator aus Lindau rutschte vom sechsten auf den 33 Platz zurück.

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