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«Als der Zug losfuhr, begann das Geschrei»

20 Minuten-Logo 20 Minuten 22.05.2019

Aufregung auf dem Perron in Montreux VD: Nach einer Klassenfahrt schafften es nicht alle Schüler rechtzeitig, den Zug zu verlassen, und fuhren Richtung Lausanne weiter.

Nach einem einwöchigen Klassenlager in der Cinque Terre in Italien kehrten die Schüler im Alter zwischen 14 und 15 Jahren am Freitag nach Montreux VD zurück. Dort warteten die Eltern auf ihre Kinder. «Der Eurocity kam mit 15 Minuten Verspätung an und hielt nur sehr kurz. Während sich ein Teil der Klasse noch im Waggon befand, setzte sich die Komposition bereits wieder in Bewegung», erzählt eine der wartenden Mütter.

Am Bahnsteig habe Aufregung geherrscht. «Es wurde geschrien und gestikuliert, doch niemand bemerkte etwas.» Tatenlos mussten die Eltern zusehen, wie ihre Kinder die Fahrt nach Lausanne fortsetzten.

Eine Stunde Verspätung

Insgesamt blieben fünf Schüler an Bord des Zuges. «Zum Glück waren die vier erwachsenen Begleiter bei ihnen», sagt Gérald Fankhauser, Direktor der Primar- und Sekundarschule in Montreux-Ouest. In Lausanne angekommen, stieg die kleine Gruppe aus und kam mit einer Stunde Verspätung wieder in Montreux an.

Auf Anfrage sagen die SBB, dass ein Eurocity maximal eine oder zwei Minuten halte – unabhängig von einer möglichen Verzögerung. «Wir bedauern, dass es zu diesem Missgeschick gekommen ist», sagt Sprecher Jean-Philippe Schmidt. «Selbst wenn der Zug verspätet ist, sollte es jedem möglich sein, ein- und auszusteigen. Wir werden den Betroffenen die Tickets von Lausanne nach Montreux zurückerstatten.» (kat)

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