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Polizei holt sturzbetrunkenen ICE-Lokführer aus dem Zug

KURIER-Logo KURIER 10.01.2019 dominik.schreiber

Erst Station verpasst, dann musste der Mann aus dem Führerstand entfernt werden.

ICE (Symbolbild) © APA - Austria Presse Agentur ICE (Symbolbild)

Im deutschen Bitterfeld musste die Polizei zu einem nicht alltäglichen Einsatz ausrücken. Der Lokführer des Hochgeschwindigkeitszuges ICE hatte eine Station verpasst - und war offenbar schwer alkoholisiert.

Der ICE 993 war von Hamburg nach Leipzig unterwegs, gegen 22.10 Uhr sollte er dann in Wittenberg halten. Doch der Zug fuhr einfach durch die Station. Der Zugführer sprach deshalb Polizisten an, die zufällig in dem Zug saßen. Beim nächsten Halt in Bitterfeld - unrd 20 Minuten später - wurde der betroffene Lokführer von Beamten aus der Fahrerkabine geholt worden, berichtete laut deutschen Medien ein Polizeisprecher.

Laut deutschen Medien rückte die Polizei aus und bat den Lokführer zu einem Alkotest - dieser ergab einen Wert von 2,5 Promille. Wegen einer offiziellen "Verzögerung im Betriebsablauf" kam der Zug schließlich mit 65 Minuten Verspätung (und einem Ersatzlokführer) an.

Die deutsche Bahn untersucht nun den Vorfall. Der Lokführer wird laut Insidern voraussichtlich nicht mehr an den Führerstand zurückkehren können.

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