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«Wir haben einige Dinge falsch angepackt»

Tages-Anzeiger-Logo Tages-Anzeiger 18.06.2020

Nach dem Eklat von vergangener Woche: «Arena»-Host Sandro Brotz nimmt Stellung zur Kritik und erklärt, wie das Format für die Sendung am Freitagabend umgestaltet wird.

Führt die Diskussion für einmal an einem runden Tisch: «Arena»-Host Sandro Brotz. © Foto: SRF Führt die Diskussion für einmal an einem runden Tisch: «Arena»-Host Sandro Brotz.

Sandro Brotz und das «Arena»-Team nehmen noch einmal Anlauf: Am Freitagabend wird eine zweite Sendung produziert, die das Thema Rassismus in der Schweiz und die Alltagserfahrungen von People of Color in den Fokus rückt. Dafür hat Brotz «ausschliesslich schwarze Menschen» eingeladen, wie er am Mittwoch via Twitter verkündete.

Das Gesprächssetting wird dabei neu ausgerichtet: Gemäss Vorab-Info von SRF wird an einem runden Tisch diskutiert und nicht wie gewohnt an Stehpulten.

«Eine persönliche Erkenntnis ist für mich, noch besser zuzuhören und noch besser zu verstehen.»

Die Vorgeschichte

Die «Arena» von vergangener Woche führte zum Eklat: Kritisiert wurde insbesondere die Zusammensetzung der Talkrunde – drei weisse Gesprächsgäste und nur ein Vertreter der schwarzen Community nahmen in der vorderen Debattierreihe neben Moderator Brotz an den Stehpulten Platz. Titel der Sendung war aber: «Jetzt reden wir Schwarzen». Schon im Vorfeld distanzierten sich People of Color via Social Media von der Umsetzung. Bei der Ombudsstelle der SRG gingen in der Folge über 130 Beschwerden ein – und Brotz versprach eine zweite Sendung.

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