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Kein Sieger zwischen Napoli und Milan +++ Arsenal verliert Derby trotz Xhaka-Assist

watson.ch-Logo watson.ch 12.07.2020 Dario Bulleri
Teaserbild © CIRO FUSCO/keystone-sda.ch Teaserbild Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Kein Sieger zwischen Napoli und Milan

Napoli und die AC Milan haben sich im Duell um einen der letzten Europacup-Plätze der Serie mit einem 2:2 getrennt. Aussenverteidiger Theo Hernandez brachte die Gäste nach 20 Minuten in Führung, in der 73. Minute glich Franck Kessié vom Penaltypunkt aus. Dazwischen hatten Giovanni Di Lorenzo und Dries Mertens für Napoli getroffen.

Wertvolle drei Punkte sicherte sich dagegen der FC Genoa mit Valon Behrami im Abstiegskampf. Mit dem 2:0-Erfolg gegen das Schlusslicht SPAL Ferrara schob sich Genoa wieder über den Strich. Valon Behrami half bis zu seiner Auswechslung in der 73. Minute tatkräftig mit. (dab/sda)

Napoli - AC Milan 2:2 (1:1)

Tore: 20. Hernandez 0:1. 34. Di Lorenzo 1:1. 60. Mertens 2:1. 73. Kessié (Foulpenalty) 2:2.

Bemerkungen: 87. Gelb-Rote Karte gegen Saelemaekers (Milan). (sda)

Genoa - SPAL Ferrara 2:0 (1:0)

Tore: 24. Pandev 1:0. 54. Schöne 2:0.

Bemerkungen: Genoa mit Behrami (bis 74./verwarnt). 37. Falque (Genoa) scheitert mit Foulpenalty. (sda)

Bild © CIRO FUSCO/keystone-sda.ch Bild

Plagiat? Renault legt Protest gegen Racing-Point-Auto ein

Der Grand Prix der Steiermark hat ein Nachspiel. Die Gesetzeshüter der FIA werden sich mit einem Protest der Verantwortlichen des Teams Renault gegen die Bauart der Autos der Equipe Racing Point in den nächsten Tagen beschäftigen.

Bei Renault sehen sie in den aktuellen pinkfarbenen Autos ein Plagiat des in der vergangenen Saison von Mercedes eingesetzten Modells. Sie werfen Racing Point Verstösse gegen mehrere Artikel des für die Formel 1 massgebenden Sportgesetzes vor. Im Zentrum des Vorstosses stehen die Bremsbelüftungen.

Die Zeit nach dem zweiten Rennen in Spielberg war für die Entscheidungsträger des Weltverbandes FIA zu kurz, um ein abschliessendes Urteil zu fällen. Eine Anhörung der involvierten Parteien ist auf einen «späteren Zeitpunkt» angesetzt. Zu diesen Parteien gehören auch Vertreter von Mercedes. Sie sind gebeten worden, die Bremsschächte des letztjährigen Autos zwecks Vergleich mit den von Racing Point verwendeten Komponenten zur Verfügung zu stellen. (dab/sda)

Bild © Mark Thompson/keystone-sda.ch Bild

Nach Schlaganfall: Wim Suurbier gestorben

Der frühere niederländische Internationale Wim Suurbier ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Der langjährige Spieler von Rekordmeister Ajax Amsterdam hatte im Juni einen Schlaganfall erlitten und lag seither auf der Intensivstation in einem Amsterdamer Spital. Nach seiner Zeit bei Ajax hatte Suurbier von 1977 bis 1978 bei Schalke und Metz gespielt, ehe es ihn in die USA zog.

Suurbier gehörte in den 1970er Jahren zu der bislang international erfolgreichsten Mannschaft von Ajax Amsterdam. Er gewann mit dem Verein dreimal den damaligen Europapokal der Landesmeister (1971, 1972 und 1973) - die heutige Champions League -, den Weltpokal für Landesmeister und sieben nationale Meistertitel. Für Oranje war Suurbier 60 Mal im Einsatz, davon in zwei WM-Finals (1974 und 1978). (dab/sda/dpa)

Bild © OLAF KRAAK/KEYSTONE Bild

PSG feiert Sieg in Testspiel vor 5000 Zuschauern

Paris Saint-Germain bestreitet nach vier Monaten Pause wieder eine Partie. Im Testspiel gegen den Zweitligisten Le Havre liess der französische Serienmeister nichts anbrennen.

Vor 5000 Zuschauern, für die eine Maskentragpflicht galt, setzte sich PSG gleich mit 9:0 durch. Dabei stand der Grossteil der Stars in der ersten Halbzeit auf dem Platz. Neymar (2), Mauro Icardi (2) und Kylian Mbappé gehörten zu den Torschützen. «Jetzt ist es real...wir sind zurück», schrieb Mbappé vor Spielbeginn auf Instagram. (dab/sda)

Arsenal verliert trotz Xhaka-Assist gegen Tottenham

Arsenal hat im Kampf, die missratene Saison mit der Qualifikation für die Europa League zumindest halbwegs zu retten, wieder einen Dämpfer erlitten. Die Gunners verloren das Nord-London-Derby gegen Tottenham nach Führung 1:2 und mussten dem Stadtrivalen den 8. Platz wieder überlassen.

Granit Xhaka leitete Arsenals Führungstreffer nach einer Viertelstunde mit einem Ballgewinn in der Offensivzone ein, der zugleich als Vorlage für Torschütze Alexandre Lacazette diente. An den beiden Gegentoren durch Son Heung-Min (19. Minute) und Toby Alderweireld (81.) war der Schweizer unbeteiligt.

Tottenhams raschen Ausgleich durch Son Heung-Min servierte Sead Kolasinac dem Gegner mit einem haarsträubenden Rückpass auf dem Silbertablett, das 1:2 fiel nach einem Corner. (dab/sda)

Tottenham - Arsenal 2:1 (1:1)

Tore: 16. Lacazette 0:1. 19. Son 1:1. 81. Alderweireld 2:1.

Bemerkungen: Arsenal mit Xhaka. (sda)

Stefan Küng erneut Schweizer Zeitfahr-Meister

Stefan Küng hat sich im vierten Jahr in Folge zum Schweizer Zeitfahr-Meister gekürt. Der 26-jährige Profi des französischen Team Groupama-FDJ sicherte sich den Sieg auf der 30,6 km langen Strecke in Belp mit 54 Sekunden Vorsprung auf den Aargauer Silvan Dillier. Das 22-jährige Radsport-Talent Stefan Bissegger klassierte sich im 3. Rang.

Auch bei den Frauen ging der Sieg im Kampf gegen die Uhr mit Marlen Reusser an die Titelverteidigerin. Die Bernerin verwies Elise Chabbey und Mountainbikerin Kathrin Stirnemann auf die weiteren Plätze. (dab/sda)

Bild © MARCEL BIERI/keystone-sda.ch Bild

Auch Ancillo Canepa hat das Coronavirus

Im FC Zürich wird ein nächster Coronavirus-Fall publik. Auch Präsident Ancillo Canepa hat sich mit dem Virus angesteckt, wie der Klub in einem Communiqué bekannt machte. Der Präsident schreibt auf der Vereinsseite, er habe sich testen lassen, weil er gemeinsam mit der Mannschaft im Car nach Neuenburg und zurück nach Zürich gereist war. «Das Ergebnis ist positiv ausgefallen, obwohl ich keine Symptome aufweise und ich mich gut fühle», so Canepa.

Am Freitag hatte der FCZ einen positiven Coronatest von Innenverteidiger Mirlind Kryeziu vermeldet, darauf liess sich das gesamte Team sowie der Staff der Zürcher testen. Wie sich herausstellte, sind insgesamt sechs Spieler und drei Staff-Mitglieder mit Covid-19 infiziert.

Die kantonale Gesundheitsdirektion ordnete für den FCZ daraufhin eine zehntägige Quarantäne an. Die Partie zwischen den Zürchern und Sion am Samstag musste deshalb verschoben werden. (dab/sda)

Bild © keystone Bild

MLS-Spiel wegen Coronavirus verschoben

Nach der Schweiz sorgt das Coronavirus auch im US-Fussball für eine Spielabsage. In der MLS musste die Partie zwischen dem FC Toronto und DC United kurz vor dem geplanten Spielbeginn am Samstag wegen weiterer Corona-Fälle verschoben werden.

Wie die Liga mitteilte, gab es bei den vorgeschriebenen Tests vor der Partie einen unbestätigten positiven Corona-Fall und einen nicht schlüssigen Test bei einem weiteren Spieler. Die Mannschaften hatten ihre Startaufstellung für das Spiel bereits bekanntgegeben, als gut 20 Minuten vor dem Anpfiff die Absage durch die MLS kam. Beide Teams sollen gemäss Medienberichten betroffen sein, sie müssen sich am Sonntag weiteren Tests unterziehen. (dab/sda)

Überlegener Hamilton gewinnt in Spielberg

Lewis Hamilton gewann im Mercedes überlegen den Grand Prix der Steiermark. Der Weltmeister siegte in Spielberg vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas, der vor einer Woche gleichenorts den Saisonauftakt dominiert hatte. Dritter wurde Max Verstappen im Red Bull.

Hamilton blieb im zweiten Saisonrennen ungefährdet. Aus der Pole-Position gestartet, setzte er sich früh ab und hielt danach seine Verfolger sicher auf Distanz. Für Hamilton war es der zweite Sieg auf dem Red-Bull-Ring, nachdem er vor vier Jahren schon den Grand Prix von Österreich gewonnen hatte. Insgesamt wurde der Brite zum 85. Mal als Erster abgewinkt.

Schnell zu Ende war das Rennen für die Fahrer von Ferrari. Sebastian Vettel und Charles Leclerc schieden nach einer internen Kollision in der Startrunde aus. Keine Punkte gab es für das Team Alfa Romeo. Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi belegten die Plätze 11 und 14. (dab/sda)

Bild © keystone Bild

Griezmann erlitt Muskelverletzung

Der FC Barcelona muss in den beiden verbleibenden zwei Meisterschaftsspielen wohl auf Antoine Griezmann verzichten. Der 29-jährige Stürmer erlitt beim 1:0-Sieg bei Real Valladolid eine Verletzung des Quadrizeps am rechten Oberschenkel.

Barcelonas Trainer Quique Setién erklärte nach dem Spiel, Griezmann habe um seine Auswechslung gebeten. Der in Barcelona zuletzt glücklose Weltmeister mit Frankreich lief in der zweiten Halbzeit nicht mehr auf.

Durch den Erfolg ist Titelverteidiger Barcelona wieder bis auf einen Punkt an Leader Real Madrid herangerückt. Der Rekordmeister kann am Montagabend mit einem Sieg in Granada aber wieder auf vier Punkte davonziehen. (dab/sda/dpa)

Bild © EPA Bild

NHL-Klubs dürfen nicht mehr über Coronavirus informieren

Die NHL hat verlautbart, dass es den Klubs ab der Fortsetzung der laufenden Saison am 1. August nicht mehr erlaubt ist, über Coronavirus-Tests oder Verletzungen zu informieren.

Als Hauptgrund für diese Neuregelung wurde die Wahrung der Privatsphäre angegeben, auch die Spielergewerkschaft NHLPA soll in den Entscheid involviert gewesen sein. «Wir haben aber als Liga auch eine Verpflichtung zu einer gewissen Transparenz im Bezug auf das Coronavirus», sagte der stellvertretende Liga-Chef Bill Daly dazu.

Man werde zumindest vorerst weiter die Testzahlen veröffentlichen, die Vereine selbst dürfen dies aber nicht mehr. «Die Medien und die Öffentlichkeit werden darüber Bescheid wissen, in welcher Situation wir uns befinden, aber wir wollen nicht über jeden einzelnen Klub oder jeden einzelnen Spieler informieren», präzisierte Daly. (dab/sda/apa/reu)

Bild © keystone Bild

Justiz in Paraguay lehnt Antrag auf Freilassung von Ronaldinho ab

Der brasilianische Ex-Fussballstar Ronaldinho scheitert mit einem Rekurs gegen den von der paraguayischen Justiz angeordneten Hausarrest. Ein Gericht in der Hauptstadt Asuncion lehnte einen Antrag auf Freilassung des früheren Weltfussballers und seines Bruders ab, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Justizkreisen erfuhr.

Ronaldinho und sein Bruder und Manager Roberto stehen seit mehr als drei Monaten in einem Luxushotel in Asuncion unter Hausarrest. Die beiden zählen im Zuge von Korruptionsermittlungen in Brasilien zu einem Kreis von 16 Verdächtigen.

Der Ex-Fussballer und sein Bruder waren am 6. März bei der Einreise nach Paraguay mit gefälschten Pässen festgenommen worden. Nach einem Monat in Untersuchungshaft wurden sie gegen eine Kaution von 1,6 Millionen Dollar entlassen und in dem Hotel unter Hausarrest gestellt. Bei einer Verurteilung könnte ihnen eine mehrjährige Haftstrafe drohen. (dab/sda/apa/afp)

Bild © AP Bild

Juventus holt glückliches Remis gegen Atalanta

Dank zwei Handspenaltys kam Juventus Turin im Heimspiel gegen Atalanta Bergamo zu einem glückhaften 2:2 und machte so einen kleinen, aber wichtigen Schritt in Richtung neunten Meistertitel in Folge. Cristiano Ronaldo glich für Juventus zweimal aus; das 2:2 fiel in der 90. Minute. Damit riss die Siegesserie von Atalanta, das in Turin deutlich überlegen war, nach neun Siegen.

Vier Tage nach der Niederlage gegen Milan vermied Juventus somit in extremis einen Fehltritt, der die Meisterschaft womöglich nochmals spannend gemacht hätte. So aber bleibt Atalanta neun Punkte zurück, und den Vorsprung auf den ersten Verfolger Lazio Rom konnte Juventus sogar auf acht Zähler ausbauen.

Denn Lazio verlor beim 1:2 gegen Sassuolo zum dritten mal in Folge und im sechsten Spiel seit dem Wiederbeginn zum vierten Mal. Das Siegestor für Sassuolo fiel in der Nachspiel. (dab/sda)

Juventus Turin - Atalanta Bergamo 2:2 (0:1)

Tore: 16. Zapata 0:1. 55. Cristiano Ronaldo (Handspenalty) 1:1. 81. Malinowski 1:2. 90. Cristiano Ronaldo (Handspenalty) 2:2.

Bemerkung: Atalanta Bergamo mit Freuler (bis 75.). (sda)

Bild © ALESSANDRO DI MARCO/keystone-sda.ch Bild

Bärtschi verzichtet auf die NHL-Playoffs

Der Schweizer Stürmer Sven Bärtschi verzichtet gemäss mehreren Quellen für die NHL-Playoffs auf eine Rückkehr ins Kader der Vancouver Canucks. Die Spieler haben wegen der Coronavirus-Krise die Möglichkeit, ohne Lohneinbusse von den NHL-Playoffs fern zu blieben.

Bärtschi spielte diese Saison mehrheitlich beim Farmteam Utica Comets in der AHL - 43 Einsätze, NHL deren 6. Die Aussicht, lediglich beim Training und auf der Tribüne dabei zu sein sowie wochenlang abgeschirmt in der Sicherheitszone für Teams zu hausen, schien dem Langenthaler nicht zu behagen. (dab/sda)

Bild © JONATHAN HAYWARD/keystone-sda.ch Bild

Barcelona macht mit Auswärtssieg Druck auf Real

Der FC Barcelona hält die Hoffnung auf die Titelverteidigung am Leben. Dank dem 1:0-Auswärtssieg gegen Valladolid rückte der Meister in der 36. Runde der spanischen Meisterschaft bis auf einen Punkt an Leader Real Madrid heran. Dieser bestreitet sein Auswärtsspiel gegen Granada erst am Montag.

Gegen Valladolid erzielte Arturo Vidal das entscheidende Tor zum dritten Sieg in Folge schon in der 15. Minute. Das Zuspiel kam von Superstar Lionel Messi. Trotz dem Pass zum Siegtreffer befindet sich Messi weiterhin in einer Art Schaffenskrise. Der Argentinier hat in den letzten sieben Partien nur einmal getroffen - gegen Atlético Madrid mittels Foulpenalty. Mit seinen 22 Saisontoren hat Messi aber noch immer beste Aussichten Topskorer der Liga zu werden. Reals Karim Benzema folgt mit 18 Treffern. (dab/sda)

Valladolid - FC Barcelona 0:1 (0:1)

Tor: 15. Vidal 0:1. (sda)

Sheffield gewinnt gegen Chelsea deutlich

Der FC Chelsea immer mehr um die Champions-League-Teilnahme zittern. Die Londoner verloren auswärts gegen den erstaunlichen Aufsteiger Sheffield United 0:3 und könnten am Sonntag von Leicester City und Manchester United überholt werden und auf den 5. Platz zurückfallen.

Damit wäre Chelsea erstmals seit 26. Runden und dem 19. Oktober 2019 nicht mehr in den Top 4 klassiert. (dab/sda)

Sheffield United - Chelsea 3:0 (2:0)

Tore: 18. McGoldrick 1:0. 33. McBurnie 2:0. 77. McGoldrick 3:0. (sda)

Nürnberg rettete sich in extremis

Der 1. FC Nürnberg hat den erstmaligen Fall in die Drittklassigkeit seit 24 Jahren in extremis abgewendet. Das Team mit dem Schweizer Stürmer Michael Frey setzte sich in der Relegation gegen den Drittligisten Ingolstadt nach einem Treffer in der 96. Minute dank der Auswärtstorregel durch.

Das Hinspiel hatte Nürnberg zuhause 2:0 gewonnen. In Ingolstadt kassierten die Franken nach der Pause innerhalb von 13 Minuten drei Gegentore. Erst als die Nachspielzeit bereits abgelaufen war, traf der wie Frey in der Schlussphase eingewechselte Fabian Schleusener zum entscheidenden 1:3.

Für Ingolstadt ist das Verpassen des Aufstiegs auf diese Art und Weise besonders bitter. In der letzten Saison waren die Bayern in der Relegation aufgrund der Auswärtstorregel in der Verlängerung des Rückspiels gegen Wiesbaden abgestiegen. (dab/sda)

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