Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Nils Nielsen bleibt Trainer der Frauen-Nati +++ Formel 1 setzt sich gegen Rassismus ein

watson.ch-Logo watson.ch 22.06.2020 Dario Bulleri

Teaserbild © MELANIE DUCHENE/KEYSTONE Teaserbild Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Nils Nielsen bleibt Trainer der Frauen-Nati

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat den Vertrag mit Frauen-Nationaltrainer Nils Nielsen um ein Jahr bis Ende 2022 verlängert. Mit ein Grund für die Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem 48-jährigen Dänen ist die Verschiebung der EM-Endrunde um ein Jahr aufgrund der Corona-Pandemie; diese findet nun im Sommer 2022 in England statt.

In der laufenden EM-Qualifikation liegt die Schweiz nach vier Spielen zusammen mit Belgien mit dem Punktemaximum an der Spitze ihrer Gruppe. Die nächsten Partien finden im Herbst auswärts gegen Kroatien (18. September) und zuhause gegen Belgien (22. September) statt. Die Gruppensieger und die besten drei Gruppenzweiten qualifizieren sich direkt für das Turnier in England.

Schafft Nielsen mit den SFV-Frauen den Sprung an die EM-Endrunde, verlängert sich sein Vertrag automatisch bis und mit der Qualifikation für die WM 2023. Wo diese stattfindet, entscheidet die FIFA am Donnerstag. (dab/sda)

Intensivierter Kampf gegen Rassismus in der Formel 1

Die Verantwortlichen der Formel 1 intensivieren den Kampf gegen Rassismus. Sie wollen sich für die Stärkung des Zusammenhalts in der Gesellschaft einsetzen.

Gemäss den Entscheidungsträgern der Formel 1 wird unter dem Hashtag #WeRaceAsOne eine Kampagne lanciert. Bereits rund um das Saison-Auftaktrennen am 5. Juli in Spielberg in Österreich sind Aktionen geplant. Auf allen Fahrzeugen und rund um die Strecke sollen Regenbögen und der entsprechende Hashtag prominent angebracht werden. Die Aktion sei auch dazu gedacht, um sich bei Millionen Menschen zu bedanken, die sich im Kampf gegen Rassismus und während der Coronavirus-Pandemie engagiert haben.

Es sei an der Zeit, «laut und deutlich zu sagen, dass Rassismus ein Ende haben muss», sagte Chase Carey, der Geschäftsführer der Formel 1, in einer Mitteilung. Ausserdem betonte der Amerikaner, dass die eigenen Anstrengungen beschleunigen würden, «um die Formel 1 vielfältiger und integrativer zu gestalten». Als globaler Sport müssten «die Vielfalt und die sozialen Belange unserer Fans» mehr vertreten werden. (dab/sda/dpa)

Fünf Spieler von Roter Stern infiziert

In der Mannschaft von Roter Stern Belgrad haben sich fünf Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Das Team aus Serbiens Hauptstadt ist in dieser Saison zum dritten Mal in Folge Meister geworden. (sda)

Bild © PETER SCHNEIDER/keystone-sda.ch Bild

Auch Borna Coric hat das Coronavirus

Nach Grigor Dimitrov hat mit Borna Coric ein zweiter grosser Name im Tenniszirkus bekannt gegeben, dass er am Coronavirus erkrankt sei. Der Kroate schrieb auf Twitter, er sei positiv getestet worden, verspüre allerdings keine Symptome und fühle sich gut.

Wie Dimitrov spielte auch Coric zuletzt bei der von Novak Djokovic initiierten Adria-Tour mit. Die beiden spielten am Samstag gegeneinander. Nach Dimitrovs Erkrankung war am Sonntag der Final in Zadar abgesagt worden. (dab)

Hamilton an Anti-Rassismus-Demonstration

Lewis Hamilton hat an einer Anti-Rassismus-Demonstration in London teilgenommen. Dies sei für ihn eine «wirklich bewegende» Erfahrung gewesen, schrieb Formel-1-Weltmeister auf Instagram. Hamilton veröffentlichte ein Foto, auf dem er ein Schild mit der Aufschrift «Black Lives Matter» («Das Leben von Schwarzen zählt») hält.

Er habe «Stolz» empfunden, die «Black Lives Matter»-Bewegung und damit «mein schwarzes Erbe» unterstützt zu haben, schrieb Hamilton weiter. Auch dass sich so viele Weisse an der Demonstration beteiligt hätten, habe ihn berührt. «Ich bin extrem positiv gestimmt, dass der Wandel kommen wird. Aber wir können jetzt nicht aufhören. Macht weiter.» (dab/sda)

Real zieht dank Sieg an Barcelona vorbei

Real Madrid ist in der 30. Runde der spanischen Meisterschaft nach Punkten mit dem bisherigen Leader FC Barcelona gleich- und an den Katalanen vorbei gezogen. Die Madrilenen taten sich beim 2:1 in San Sebastian allerdings schwer.

Nach dem Anschlusstreffer des Gastgebers in der 83. Minute musste der Favorit bis zum Schlusspfiff um den Sieg zittern. Sergio Ramos, der kurz danach verletzt ausgewechselt werden musste, hatte Real kurz nach der Pause mit einem Foulpenalty in Führung gebracht, Karim Benzema erhöhte mit seinem 17. Saisontreffer auf 2:0 (70.). Der Gastgeber hatte Pech, dass Sekunden vor dem 0:2 der Schiedsrichter und der Videoassistent ein Weitschusstor von Adnan Januzaj wegen einer angeblich aktiven Offsidestellung eines Mitspielers aberkannten.

Real vermochte damit vom torlosen Remis des FC Barcelona am Freitag in Sevilla profitieren und zog am Erzrivalen vorbei. Liegen am Ende der Saison beide Teams gleichauf, wäre Real dank dem Direktvergleich Meister. (dab/sda)

Freuler und Atalanta starten mit Sieg

Atalanta Bergamo mit Remo Freuler überzeugt beim ersten Auftritt in der Serie A nach der Corona-Krise. Das Team von Gian Piero Gasperini siegt in einem Nachtragsspiel gegen Sassuolo 4:1.

Der Abwehrchef und frühere FCZ-Spieler Berat Djimsiti brachte den Gastgeber nach gut einer Viertelstunde im Anschluss an einen Corner in Führung. Bereits zur Pause war die Partie so gut wie entschieden, ehe Duvan Zapata noch einmal traf. Der Kolumbianer hat in 16 Serie-A-Einsätzen in dieser Saison 13 Tore erzielt.

Vor der Partie hatten sich die Spieler beider Teams auf dem Mittelkreis versammelt und eine Schweigeminute abgehalten. Die Stadt in der Lombardei war eines der Epizentren der Corona-Krise in Italien. Auch Trainer Gasperini hatte sich wie viele andere mit dem Virus infiziert.

Atalanta festigte mit dem Sieg Rang 4 in der Tabelle, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt. Der Vorsprung auf die AS Roma beträgt zwölf Runden vor Schluss sechs Punkte.

Atalanta Bergamo - Sassuolo 4:1 (3:0)

Tore:

16. Djimsiti 1:0. 31. Zapata 2:0. 37. Bourabia (Eigentor) 3:0. 66. Zapata 4:0. 92. Bourabia 4:1. -

Bemerkung: Atalanta bis 70. mit Freuler.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von watson.ch

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon