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Hamilton bei Alfa-Romeo-Debakel auf Pole +++ Nur Startplatz 19 für Tom Lüthi

watson.ch-Logo watson.ch 18.07.2020 Philipp Reich
Teaserbild © Joe Klamar/keystone-sda.ch Teaserbild Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Hamilton bei Alfa-Romeo-Debakel auf Pole

Lewis Hamilton startet am Sonntag zum siebten Mal aus der Pole-Position zum Grand Prix von Ungarn. Der Weltmeister sicherte sich in einem Qualifying den besten Startplatz mit gut einem Zehntel Vorsprung auf WM-Leader und Teamkollege Valtteri Bottas. Der Brite zog damit mit Michael Schumacher gleich. Der Rekord-Weltmeister hatte sich auf dem ausserhalb von Budapest gelegenen Hungaroring ebenfalls siebenmal die Pole-Position gesichert.

Das Mercedes-Duo, das sich in den bisherigen zwei Rennen in Spielberg die Pole-Position wie auch den Sieg aufgeteilt hatte, war erneut eine Klasse für sich. Der drittplatzierte Lance Stroll büsste im Racing Point bereits mehr als neun Zehntel auf die Bestzeit von Hamilton ein. Sein Teamkollege Sergio Perez komplettiert die zweite Startreihe. Dahinter folgen Sebastian Vettel und Charles Leclerc in den Ferraris.

Das Team Alfa Romeo brachte auch im dritten Anlauf in dieser Saison kein Auto in den zweiten Teil des Qualifyings. Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen müssen das Rennen am Sonntag aus der letzten Startreihe in Angriff nehmen. Der Italiener und der Finne drehten zwar die meisten Runden, zum Vorstoss in die Top 15 fehlten aber mehr als vier Zehntel. (pre/sda)

Nur Startplatz 19 für Tom Lüthi

Das Qualifying beim Neustart der Moto2-WM in Jerez verlief für die Schweizer Fahrer ausgesprochen enttäuschend. Tom Lüthi, der eigentlich um die Podestplätze und den WM-Titel kämpfen will, verpasste auf der Kalex den Einzug ins Q2 um knapp neun Hundertstel und startet lediglich von Platz 19.

Bereits beim WM-Auftakt Anfang März in Katar hatte sich Lüthi mit dem 18. Startplatz und dem 10. Schlussrang begnügen müssen. Noch schlechter erging es dem NTS-Piloten Jesko Raffin. Der Zürcher belegte den zweitletzten Rang. Die Pole-Position sicherte sich der Spanier Jorge Martin. (pre/sda)

Marquez startet nur von Rang 3

Der Weltmeister und Titelfavorit Marc Marquez startet beim Saisonstart der MotoGP in Jerez nur von der dritten Position. Der sechsfache Weltmeister aus Spanien musste sich auf der Honda im Qualifying den beiden Yamaha-Fahrern Fabio Quartararo und Maverick Viñales geschlagen geben. Auf den Franzosen Quartararo, der seine siebte Pole in der MotoGP eroberte, aber noch auf seinen ersten Rennsieg wartet, verlor Marquez 157 Tausendstel.

Der Superstar Valentino Rossi, der bereits in den Trainings grosse Mühe bekundete, startet vom 11. Startplatz. Alex Rins auf der Suzuki stürzte kurz vor Schluss und ist für das Rennen am Sonntag fraglich. (pre/sda)

SFL-Präsident will 2021 aufhören

Heinrich Schifferle dürfte Ende 2021 nach 10-jähriger Präsidentschaft bei der Swiss Football League zurücktreten. Dies gab der Zürcher in der Radio-Sendung «Samstags-Rundschau» von SRF 1 bekannt, in der sich das Gespräch primär um die Coronavirus-Krise drehte. «Das Ganze, das jetzt läuft, belastet. Ich bin vom Morgen bis am Abend mit dem Thema konfrontiert. Ich mache meinen Job gerne, aber ich habe den Eindruck, nach dieser Amtszeit ist genug», sagte er. (pre/sda)

Bild © ALESSANDRO DELLA VALLE/keystone-sda.ch Bild

IndyCar-Fahrer siegt vom letzten Startplatz aus

Der IndyCar-Fahrer Simon Pagenaud landet beim GP Iowa einen Coup. Der Franzose triumphierte vom hintersten Startplatz aus – wegen eines technischen Defekts (fehlender Benzindruck) musste Pagenaud beim Qualifying passen. Dank einer ausgeklügelten Boxen-Strategie und Crashes vorne im Feld stiess der 36-Jährige aber doch noch an die Spitze vor und feierte seinen insgesamt 15. IndyCar-Sieg. (pre/sda)

1:0 gegen GC: Lausanne stellt Aufstieg fast sicher

Leader Lausanne-Sport gewinnt den Spitzenkampf der Challenge League gegen GC mit einem Tor in letzter Minute 1:0. Die Waadtländer haben vier Runden vor Schluss einen Vorsprung von acht Verlustpunkten auf GC.

Das Tor, das den Waadtländern nach zwei Jahren höchstwahrscheinlich die Rückkehr in die Super League ermöglichen wird, erzielte der Schweizer U21-Internationale Dan Ndoye in der 91. Minute mit einem prächtigen Halbvolley-Schuss auf einen Corner. Für die Zürcher, deren Trainer Zoltan Kadar die erste Niederlage hinnehmen musste, blieb keine Zeit mehr für eine Reaktion.

Die Hoppers, die ohne den gesperrten Oliver Buff, einen der Leistungsträger der letzten Wochen, auskommen mussten, begannen am Anfang der zweiten Halbzeit zu dominieren. Lausanne war aber auf Konter fast ebenfalls gefährlich. Am gefährlichsten überhaupt wurde es in der 51. Minute. Lausanner Verteidiger mussten unmittelbar nacheinander drei wuchtige Torschüsse der Hoppers abblocken.

In der ersten Halbzeit war trotz grosser Bemühungen der beiden Mannschaften wenig los gewesen. Die Defensiven gestanden den Gegnern keine einzige reelle Torchance zu, das Spiel entwickelte sich die meiste Zeit in die Breite.

Die bevorstehenden Aufgaben sind für die Zürcher und die Waadtländer von ähnlichem Schwierigkeitsgrad. Die Grasshoppers spielen noch daheim gegen Schaffhausen und Winterthur sowie in Kriens, Aarau und Wil. Lausanne empfängt Winterthur und Wil und muss auswärts gegen Vaduz und Stade Lausanne-Ouchy antreten. Gegen den kleinen Lokalrivalen hat LS in den bisherigen drei Duellen dieser Saison fünf Punkte abgegeben.

In den ersten fünf Runden nach der Wiederaufnahme der Meisterschaft im Juni konnten die Zürcher den Rückstand auf Lausanne-Sport von 15 auf 5 Verlustpunkte reduzieren. Die jetzige Hypothek von acht Punkten scheint aber zu hoch zu sein. (sda)

Lausannes Goalie Diaw gegen GCs Ben Khalifa. © JEAN-CHRISTOPHE BOTT/keystone-sda.ch Lausannes Goalie Diaw gegen GCs Ben Khalifa.

Lausanne-Sport - Grasshoppers 1:0 (0:0). - 1000 Zuschauer. - SR Dudic.

Tor: 91. Ndoye (Kukuruzovic) 1:0. (sda)

Leeds United nach 16 Jahren wieder erstklassig

Der englische Traditionsklub Leeds United wird in der kommenden Saison erstmals seit 16 Jahren wieder in der Premier League spielen. Zwei Runden vor Schluss der Championship, der 2. Division Englands, stehen die «Peacocks» als Aufsteiger fest.

1992 gelang den Nordengländern mit ihrem dritten Gewinn der Meisterschaft der letzte Coup. Leeds stand 1975 gegen Bayern München im Final des Meistercups und gewann 1968 und 1971 den seinerzeitigen Messestädte-Cup, den Vorgänger des UEFA-Cups.

Der Abstieg 2004 war die Folge einer Misswirtschaft, die sich noch ein paar Jahre fortsetzte. Ein massiver Punkteabzug wegen finanzieller Unregelmässigkeiten im Jahr 2007 führte zum Abstieg in die 3. Division.

Die jetzige Aufstiegsmannschaft wird vom früheren argentinischen Nationalcoach Marcelo Bielsa angeführt. Im Kader stehen unter anderen der Schweizer Verteidiger Gaetano Berardi, früherer U21-Internationaler, und der in Bern aufgewachsene Nordmazedonier Ezgjan Alioski.

Die bekanntesten United-Spieler früherer Zeiten sind der kürzliche verstorbene Jack Charlton sowie die Schotten Billy Bremner, Peter Lorimer und Eddie Gray. (sda)

Leichtathletik-Präsident Sebastian Coe ins IOC aufgenommen

Leichtathletik-Weltpräsident Sebastian Coe ist in der Session in Lausanne in das Internationale Olympische Komitee aufgenommen worden. Dem 63-jährigen Engländer wurde damit erst fünf Jahre nach seiner Wahl zum Präsidenten von World Athletics (früher IAAF) der Einzug ins IOC gewährt, obwohl die Leichtathletik ein Kernsport im olympischen Programm ist.

Die Korruptionsaffäre um seinen Vorgänger Lamine Diack und der russische Doping-Skandal, bei dem Coe einen härteren Kurs steuerte als das IOC, trugen zur langen Wartezeit bei. Begründet hat das IOC das Hinauszögern der Aufnahme von Coe damit, dass dessen Rolle als Geschäftsführer bei einem Beratungsunternehmen für Sport und Entertainment nicht zu akzeptieren gewesen sei. (dab/sda/dpa)

Bild © EPA/EPA Bild

Vettel bestätigt erste Gespräche mit Racing Point

Ende Saison läuft der Vertrag von Sebastian Vettel bei Ferrari aus. Wohin es den Deutschen zieht ist noch unklar. Eine Option scheint ein Wechsel zu Racing Point. Tatsächlich bestätigte der vierfache Weltmeister am Donnerstag, es habe «lose Gespräche» mit den Verantwortlichen gegeben.

Derzeit fahren der der Mexikaner Sergio Perez und der Kanadier Lance Stroll für den britischen Rennstall. Beide haben theoretisch auch für die kommende Saison noch einen Vertrag. (dab)

Bild © FIA/F1 HANDOUT/keystone-sda.ch Bild

Thomas Bach will IOC-Präsident bleiben

Thomas Bach will für eine zweite Amtszeit als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees kandidieren. Er sei bereit, sich 2021 zur Wahl zu stellen und dann für weitere vier Jahre das IOC zu führen, sagte der 66-jährige Deutsche am Freitag bei der IOC-Generalversammlung.

Die IOC-Session wird am Freitag erstmals als Videokonferenz abgehalten. Erwartet werden auch Ankündigungen und Informationen betreffend der Olympischen Sommerspiele, die in diesen Tagen in Tokio hätten eröffnet werden sollen und vorerst um ein Jahr verschoben worden sind. (abu/sda)

Bild © Martin Mejia/KEYSTONE Bild

Hamilton hauchdünn vor Bottas

Lewis Hamilton fährt im ersten Training für den Grand Prix von Ungarn die beste Rundenzeit. Der Weltmeister aus England führt die Rangliste vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas an.

Hinter dem Mercedes-Duo reihten sich in der leicht vom Regen beeinträchtigten Trainingseinheit Sergio Perez und Lance Stroll ein. Der Mexikaner und der Kanadier büssten im Racing Point rund eine halbe beziehungsweise ganze Sekunde auf die Bestzeit ein. Die arg gebeutelten Ferraris mit Sebastian Vettel und Charles Leclerc folgten auf den Rängen 6 und 7.

Im Team Alfa Romeo kam während den ersten 90 Minuten wie schon vor einer Woche in Spielberg Robert Kubica zum Einsatz. Der polnische Ersatz- und Testfahrer des Zürcher Rennstalls, der diesmal im Auto von Kimi Räikkönen sass, war mit über drei Sekunden Rückstand klar der langsamste unter den 19 gestarteten Fahrern. Auf seiner besten Runde verlor Kubica gut sieben Zehntel auf Antonio Giovinazzi, der sich als 17. klassierte. (abu/sda)

Bild © Darko Bandic/keystone-sda.ch Bild

Serena Williams startet in Kentucky

Serena Williams tritt ab dem 10. August am neuen WTA-Turnier in Lexington, Kentucky an. Die 38-jährige Amerikanerin, in der Weltrangliste nur noch die Nummer 9, bestätigte auch schon ihre Teilnahme am US Open, an dem sie ihren 24. Grand-Slam-Titel holen möchte.

Die Turniere in Kentucky und Prag (beide vom 10. bis 16. August) sind die ersten zwei neuen Turniere, welche die WTA für das Programm nach der Coronavirus-Krise in den Kalender aufgenommen hat. Die WTA Tour will den Spielbetrieb am 3. August in Palermo wieder aufnehmen. (abu/sda)

Bild © Elaine Thompson/keystone-sda.ch Bild

Ärzte wollen Zanardi aus dem Koma holen

Der mit einem Handbike schwer verunglückte Ex-Formel-1-Fahrer Alessandro Zanardi soll aus dem künstlichen Koma geholt werden.

Die Reduzierung der Betäubung werde einige Tage dauern, teilte das zuständige Spital in Siena mit. Danach wollen die Ärzte Zanardi erneut untersuchen, um das Ausmass der Schäden durch seine Kopfverletzungen besser zu erfassen. Der 53-jährige Italiener war nach seinem Unfall vom 19. Juni in das Spital in der Toskana eingeliefert worden. Zanardi war dort am 6. Juli bereits zum dritten Mal operiert worden. Sein Zustand bleibe unter neurologischen Gesichtspunkten ernst, die Prognosen seien verhalten, hiess es stets.

Zanardi hatte in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike verloren und kollidierte mit einem Lastwagen. Er erlitt schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen. (dab/sda)

Bild © Mark J. Terrill/keystone-sda.ch Bild
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