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Klimaaktivisten in Brüssel fordern mehr Einsatz von Politikern

Druck auf Teilnehmer des UN-Klimagipfels Autofreier Sonntag in Brüssel. Die alljährliche stattfindende Aktion macht die Straßen frei für Fußgänger, Radler, Inlineskater. Eine Gelegenheit, die Klimaschützer für Kundgebungen nutzten. So wollten sie Druck machen auf die rund 60 Staats- und Regierungschefs, die sich heute in New York beim UN-Klimagipfel treffen. Klimaaktivist Larry Moffet von Rise for Climate Belgium sagte: "Wir hoffen, wir können eine Botschaft aus Brüssel, der Hauptstadt Europas, aussenden. Wir hoffen sehr, dass die europäischen Entscheidungsträger eine starke Botschaft nach New York bringen und ein Beispiel für die ganze Welt abgeben." "Wir wollen mehr" Larry Moffet hat nun eine neue Bewegung gestartet, um Druck auf die künftige Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, aufzubauen. "Es gibt ein paar vage Versprechen, mehr für das Klima zu tun. Sie redet von einem grünen Deal für Europa. Aber wir wollen mehr als das. Wir wollen Garantien bei ganz bestimmten Punkten." Die deutsche Klimaaktivistin Lena meinte: "Was sie bisher über den grünen, neuen Deal gesagt hat und dass sie das voranbringen will, ist ein gutes Zeichen. Aber ich denke, wir als Bürger müssen von unten her sicherstellen, dass sie ihre Versprechen dann auch erfüllt." Die Großen müssen sich bewegen Die Klima-Wissenschaftlerin Noel Baker hält die Möglichkeiten von Graswurzel- und Bürgerbewegungen allerdings für begrenzt. "Diese Bewegungen von unten bringen zwar Bewegung in die Sache, allerdings sitzen die größten Produzenten von Treibhausgasen ganz an der Spitze, und wir müssen wirklich so stark wir nur können gegen diese Unternehmen und diese Regierungen vorgehen, die Treibhausgase ausstoßen. Und das schaffen diese kleinen Bewegungen nicht, das muss von ganz oben kommen." Entsprechend richten sich alle Augen nun auf das, was beim Klimagipfel in den USA letztlich herauskommt.

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