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Citroën C4 (2020): Erste Bilder vom neuen Kompaktmodell (Update)

motor1-Logo motor1 16.06.2020 Stefan Leichsenring

Nachfolger des C4 Cactus mit Benzinern, Dieseln und mit Elektroantrieb

Citroën C4 et e-C4 © Motor1.com Hersteller Citroën C4 et e-C4

Der Citroën C4 Cactus läuft demnächst aus und wird durch einen neuen C4 ersetzt. Das völlig neue Modell wird am 30. Juni vorgestellt. Doch nun Citroën erste Bilder des Autos veröffentlicht. Sie zeigen, dass wir mit unserem Rendering nicht so ganz falsch lagen.

Der neue C4 wird auf einer verlängerten Version der Plattform CMF (alias EMP1) basieren. Das bedeutet, dass der neue C4 technisch eher ein Kleinwagen sein wird, und kein Kompakter, wie der Name es nahelegt. Denn der Peugeot 308 basiert bekanntlich ja auf der Plattform EMP2.

Mehr zum kommenden C4:

Unser Rendering (Bilder unten) zeigte ein typisches Crossover-Auto, zwischen Schrägheck-Limousine und SUV. Diese Karosserieform wird durch die ersten Bilder bestätigt. Das Auto wird neben Diesel- und Benzinmotoren auch einen rein elektrischen Antrieb bekommen, wie Citroen bereits vor einigen Tagen in einem kleinen Facebook-Video mitteilte. Diesem Video ist nicht nur die Premiere am 30. Juni zu entnehmen, sondern im Titel ist auch ein ë-C4 erwähnt, der "100% Ëlectric" sein wird:

 

Technische Daten sind in dem Teaser-Filmchen noch nicht enthalten, doch man darf davon ausgehen, dass der C4 den gleichen 100 kW (136 PS) starken Elektromotor erhalten wird wie die anderen Elektroautos auf der CMF-Plattform, wie der Opel Corsa-e, der Peugeot e-208 und e-2008 sowie der DS 3 Crossback E-Tense.

Daneben wird es auch "effiziente Benzin- und Dieselmotorisierungen" geben, wie Citroen bereits offiziell mitteilte. Dabei dürfte es sich um die bekannten 1,2-Liter-Puretech-Benziner mit drei Zylindern sowie den 1.5 BlueHDi mit vier Töpfen und handeln. im 2008 etwa gibt es Benziner mit 102, 131 und 155 PS sowie Diesel mit 102 und 131 PS.

Bereits Ende 2019 hat Citroën-Chefin Linda Jackson in einem Interview mit Automotive News ein Nachfolgemodell des C4 Cactus versprochen, das 2020 starten und auf einer verlängerten CMP-Plattform basieren solle. Auch eine Elektroversion wurde damals erwähnt. Zum Namen sagte Jackson, das Modell werde die Bezeichnung Cactus verlieren. Dass aus dem C4 Cactus nun ein C4 wird, ist insofern keine große Überraschung mehr.

Der C4 Cactus verkaufte sich im Jahr 2019 etwa 3.200 Mal in Deutschland. Damit landete er nur auf Platz 6 von 9 Citroën-Modellen. Jedenfalls erfüllt der aktuelle C4 Cactus offenbar die Erwartungen des Herstellers nicht. In der aktuellen Preisliste vom 5. Mai sind auch nur noch zwei Motorisierungen (Puretech 110 und BlueHDi 100) enthalten statt der vier, die es noch Anfang des Jahres gab. Dergleichen ist oft ein Zeichen, dass ein Modell ausläuft.

Der alte Citroën C4 wurde von 2004 bis 2018 in zwei Generationen gebaut. Er gehörte als Ableger des Peugeot 307 bzw. 308 eindeutig ins Kompaktsegment. Offizieller Nachfolger wurde der C4 Cactus, den der Hersteller als Kompaktlimousine bezeichnet – obwohl die Bezeichnung Kleinwagen-SUV passender wäre. Denn erstens hat das Auto eher eine SUV-Optik und zweitens diente die Kleinwagen-Plattform PF1 als technische Basis. Der Wagen hätte also eigentlich eher C3 Cactus heißen müssen. Aber Marketing und Technik sind eben zwei verschiedene Paar Schuhe.

Von dem neuen C4 hat sich unser Rendering-Künstler bereits im März eine Vorstellung gemacht (Bild oben). Weitere Hinweise geben Erlkönigbilder. Wie diese zeigt auch unser Rendering keine Airbumps (die seitlichen Luftpölsterchen gegen Parkrempler). Wenn sie auch beim Serienmodell weggelassen würden, wäre das ein Design-Wendepunkt, da sie von den neueren Modellen wie C3 oder C5 Aircross übernommen wurden. Aber vielleicht beabsichtigt Citroën ja gerade das: einen radikalen Schwenk. In die gleiche Richtung deutet, dass die sozusagen "mehrgeschossige" Aufteilung der Frontleuchten auf unserem Rendering nur noch angedeutet ist.

Citroën C4 Cactus Nachfolger als Erlkönig erwischt © Motor1.com Deutschland Citroën C4 Cactus Nachfolger als Erlkönig erwischt

Ein eigenes Diskussionsthema ist das Heck. Die Erlkönigbilder zeigen eine recht rundlich abfallende Dachlinie, die unten in ein fast senkrecht abfallendes Heck übergeht. Offenbar zur Tarnung wurde ein Spoiler aufgesetzt. Das ganze wirkt recht eigenständig.

Hier zum Vergleich Bilder vom alten C4 der ersten Generation mit Facelift (inklusive dem C4 Coupé, in Rot) und der zweiten Generation: 

Citroen C4 von 2008 (1. Generation mit Facelift) © Bereitgestellt von motor1 Citroen C4 von 2008 (1. Generation mit Facelift)
Citroen C4 von 2008 (1. Generation mit Facelift)
Citroen C4 von 2010 (2. Generation) © Bereitgestellt von motor1 Citroen C4 von 2010 (2. Generation)
Citroen C4 von 2010 (2. Generation)

Die Erlkönigbilder weisen für uns auf ein SUV hin. Damit wird der neue C4 technisch das Schwestermodell des C3 Aircross, Peugeot 2008 und DS 3 Crossback werden, die allesamt auf dem CMP-Baukasten basieren. Auch der 2021 startende, neue Opel Mokka (ohne "X") wird darauf basieren.

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