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Dieser Land Rover Defender birgt ein Geheimnis - „Project Henry“ von E.C.D. Automotive Design

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 09.04.2020 Thomas Harloff

Von außen sieht der "Project Henry" von E.C.D. Automotive Design wie ein naturbelassender Landy aus. Doch unter der Haube schlägt ein V8-Herz aus der Corvette.

© E.C.D. Automotive Design

Oberflächlich betrachtet sieht dieser Land Rover aus wie ein ganz normales Exemplar der Serie IIa, nur eben in absolutem Bestzustand. Allerdings stammt dieses Auto aus dem Hause East Coast Defender (E.C.D.) Automotive Design, was wiederum bedeutet: Normal ist an diesem Landy nur die Hülle. Denn die Amerikaner sind aus Restomod-Umbauten historischer Land Rover-Modelle spezialisiert, die meist eine Herztransplantation beinhalten.

Jetzt ist da ein 6,2-Liter-V8 im Bug

So auch im Fall des "Project Henry". Der Originalmotor weicht keinem Geringeren als dem LS3-V8 aus dem General Motors-Regal. Kenner wissen: Das 6,2-Liter-Aggregat kam in der Corvette C6 zum Einsatz, leistete dort 436 PS und schickte maximal 575 Newtonmeter Richtung Hinterachse. E.C.D. schweigt zu den Leistungswerten seiner Serie IIa-Kreation zwar still, aber es ist kaum anzunehmen, dass sich das Triebwerk spürbar gedrosselt zeigt.

Die Nebenaggregate sind übrigens ebenfalls von moderner Gestalt. Und um der massiv gestiegenen Leistung Rechnung zu tragen, ist der LS3-V8 an ein neues Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt und zeigen sich die Bremsen aufgerüstet. Auch das Fahrwerk darf sich über nach heutigen Anforderungen entwickelten Federn und Dämpfer freuen.

Behutsame Verbesserungen außen und innen

Äußerlich, das wurde bereits angedeutet, haben es die Amerikaner weitgehend bei einer klassischen Restaurierung belassen. Sir Henry rollt sogar – im Gegensatz zu den meisten anderen E.C.D.-Kreationen – auf relativ schmalen, speichenlosen 16-Zoll-Stahlrädern. Ob fest oder lose: Kontakt zum Untergrund halten passende All Terrain T/A-Offroad-Reifen von BF Goodrich. Land Rover-Traditionalisten dürften sich an den LED-Scheinwerfern stören, aber das geht auch als sicherheitsrelevante Modernisierung durch.

Innen setzt E.C.D. seine Arbeiten in diesem Stil fort: Es bleibt mit dem Armaturenbrett aus blankem Metall, dem dürren Dreispeichen-Lenkrad und den mittig platzierten, analogen Rundinstrumenten ähnlich karg wie beim Original – aber eben nicht gar so extrem wie beim Serien-Landy. Die Sitze und die zwischen ihnen platzierte Ablagebox sind beispielsweise mit edlem Leder in Kastanienbraun bezogen. Ein Farbton, der hervorragend zur glänzenden Lackierung in "Chawton White" passt.

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