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Hybrid-Sportwagen mit 650 PS erwischt - Neue Corvette E-Ray (2023)

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 14.10.2021 Holger Wittich

Chevrolet arbeitet an weiteren Corvette-Versionen. Im US-Bundesstaat Michigan wurde die Corvette E-Ray bereits bei Vergleichsfahrten mit dem Acura NSX abgeschossen. Jetzt testet GM die E-Ray auch am Nürburgring.

© Stefan Baldauf

Seit Anfang 2020 ist die Corvette C8 in der achten Generation am Start. Als wäre die Verwandlung zum Mittelmotor-Sportwagen nicht schon genug, so wird es ab 2023 die C8 auch noch als Hybrid-Supersportwagen geben. Aber auch dieses Modell ist nur ein weiterer Schritt hin zur komplett elektrischen Corvette.

Bis rund 60 Sachen rein elektrisch

Doch bleiben wir im Hier und Jetzt. Die Marke hat sich vor einigen Monaten den Namen "E-Ray" schützen lassen, passend zum traditionsreichen Beinamen Stingray. Wie bei diesem Modell arbeitet auch in der E-Ray der 6,2 Liter große V8-LT2-Motor, der 495 PS entwickelt. Im Zusammenspiel mit einer elektrischen Vorderachse mit zwei E-Motoren soll die Corvette E-Ray auf eine Systemleistung von 650 PS kommen. Das System der elektrischen Vorderachse in Verbindung mit einem Mittelmotor ist vom Ferrari SF90 bekannt, bei dem zwei E-Motoren die Vorderachse antreiben und eine weitere E-Maschine zwischen V8 und Getriebe platziert ist.

Der Achtender wirkt auf die Hinterachse und stellt als Hybrid-System den Allradantrieb dar. Im rein elektrischen Modus bis rund 60 km/h werden beim E-Ray ausschließlich die vorderen Räder angetrieben. Erst später übernimmt der Achtzylinder. Die Motorenkraft wird über ein Doppelkupplungsgetriebe von Tremec sortiert. Der Spurt von Null auf 100 km/h soll in rund zwei Sekunden erfolgen.

E-Ray kostet rund 100.000 US-Dollar

Unklar ist noch, wo GM die Akkus unterbringt. Vermutlich sind sie im vorderen Kofferraum untergebracht, wodurch die E-Ray massiv an Gepäckvolumen einbüßt. Ebenso unklar ist, ob es sich bei der Corvette E-Ray um einen Hybriden oder Plug-in-Hybriden handelt.

Klar ist indes: Sie ersetzt die Grand-Sport-Version und positioniert sich nur knapp unterhalb der kommenden Corvette Z06. Von ihr übernimmt das Modell die breite Karosserie sowie die ähnliche Frontschürze. Auf den mächtigen aufgesetzten Spoiler verzichtet das Hybrid-Modell allerdings. Die E-Ray setzt auf eine dezentere Spoilerlippe auf dem Heck. Zum Marktstart 2023 dürfte sie für etwas mehr als 100.000 US-Dollar in den USA an den Start gehen. Auch weitere Märkte erhalten das Modell, das auch in einer Rechtslenker-Version angeboten wird.

Zora als Top-Hybrid

In Sachen Hybridisierung ist mit der Corvette E-Ray jedoch noch nicht Schluss. Hinter dem Codenamen Zora verbirgt sich das Top-Modell mit 5,5-Liter-V8-Biturbo und Hybrid-Unterstützung. Mit diesem Package soll die 1.000-PS-Marke geknackt werden, als maximales Drehmoment stehen über 1.350 Nm parat. Eine Nummer kleiner und ohne Hybridisierung rangiert dann die 850 PS starke Corvette ZR1 mit 1.120 Nm Drehmoment aus dem gleichen 5,5-Liter-V8.

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