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Neuen BMW X2 M35i angetestet

Auto Zeitung 09.07.2019 autozeitung
BMW X2 M35i xDrive (2019) © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG BMW X2 M35i xDrive (2019)

Der neue BMW X2 M35i xDrive (2019) zeigt bei der ersten Testfahrt die Gier und die Fahrfreude eines echten BMW. Dem gegenüber stehen ein hohes Gewicht, ein hoher Verbrauch und ein hoher Einstiegspreis. Luxusprobleme? Vermutlich schon... Von Beginn an ist die erste Testfahrt im neuen BMW X2 M35i xDrive (2019) an große Erwartungen geknüpft. So sehr hat Testkollege Michael Godde vom Motor geschwärmt.

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Eben jenem kurbelwellenverstärkten, niedrig verdichtenden und mit 2,7 bis 2,9 Bar Ladedruck zwangsbeatmeten B48-Vierzylinder, der im Top-X2 zum Einsatz kommt. Aber: Im Crossover haben die 306 PS und 450 Newtonmeter Drehmoment mit einem recht hohen Aufbau und Gewicht zu kämpfen. Ob das dem sportlichen Charakter im Wege steht?

Ein Blick aufs Datenblatt lässt anbahnende Zweifel erst einmal verfliegen: 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und eine Spitze von 250 km/h. Das waren vor gut zehn Jahren noch Sportwagenwerte! Sitze mit integrierten Kopfstützen und kräftig zupackenden Wangen erscheinen da weniger als Übertreibung, denn vielmehr als Versprechen. Druck auf den Startknopf. Der Motor meldet sich grummelnd zum Dienst, unterstützt durch einen Sound-Aktuator.

Zum Start auf den Fahrmodus "Comfort" eingestellt, rollt der neue BMW X2 M35i xDrive (2019) den kurvigen Landstraßen vor den Toren Münchens entgegen: Seinem natürlichen Habitat, wie begeisterte BMW-Entwickler versichern. Bis dahin sortiert die 8-Gang-Automatik die Gänge schneller als ein Mensch sie aufzählen kann, und hält dadurch Drehzahlen, Geräuschkulisse und Verbrauch gleichermaßen niedrig. Kurz gesagt: einfach entspannt.

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M-Performance-Parts für den BMW X2Der BMW X2 M35i xDrive setzt auf einen kurbelwellenverstärkten, niedrig verdichtenden und mit 2,7 bis 2,9 Bar Ladedruck zwangsbeatmeten B48-Vierzylinder. >> Mehr zum Thema FahrberichtDie 306 PS und 450 Newtonmeter Drehmoment haben mit einem recht hohen Aufbau und Gewicht zu kämpfen.4,9 Sekunden auf Tempo 100 und eine Spitze von 250 km/h.

Das waren vor gut zehn Jahren noch Sportwagenwerte! Druck auf den Startknopf. Der Motor meldet sich grummelnd zum Dienst, unterstützt durch einen Sound-Aktuator.Wie am Schnürchen gezogen, schiebt der Top-X2 ansatzlos über das Drehzahl- und Geschwindigkeitsband. Die 1658 Kilogramm Leergewicht? Jucken den Zweiliter so wenig wie Usain Bolt die 100 Meter.Geradezu aufreizend lässig schüttelt das Aggregat die Leistung aus dem Ärmel.

Kurven – sind zum Spielen da!Die Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und kräftig zupackenden Wangen erscheinen da weniger als Übertreibung, denn vielmehr als Versprechen.Freude am Fahren? Nur für die vorderen Passagiere, hinten ist schlicht zu wenig Platz.Auch das Kofferraumvolumen fällt nicht besonders üppig aus.

Wo ein Auto dieser Gewichtsklasse normalerweise über die Vorderachse hinausschiebt, krallt sich der X2 dank Torsendifferenzial an der Vorderachse nur noch weiter in den Asphalt.Jeglicher Ansatz von Untersteuern wird gnadenlos unterdrückt.

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