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Schreckliche Zeit: Sylvie Meis spricht offen über ihre Chemotherapie

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 11.01.2020 mopo
Sylvie Meis erinnert sich zurück an die schwere Zeit der Chemotherapie und den Verlust ihrer Haare. © dpa Sylvie Meis erinnert sich zurück an die schwere Zeit der Chemotherapie und den Verlust ihrer Haare.

Es war eine schwere Zeit in ihrem Leben: 2009 erkrankte Sylvie Meis an Brustkrebs, sie musste sich von ihren langen Haaren trennen und trug Glatze. In einem Interview mit der „Bild“ verrät die Moderatorin – deren blonde Wallemähne mittlerweile längst zu ihrem Markenzeichen geworden ist – wie traumatisierend dieses Erlebnis für sie war. 

Die 41-Jährige erinnert sich zurück an den schweren Schritt, den sie gehen musste. In Spanien trennte sie sich von ihren geliebten langen Haaren.

Der Karriere wegen ging damals alles ganz schnell: „Meine Haare sind während der Chemotherapie direkt ausgefallen. Ich musste schnell entscheiden, wie ich damit umgehe – auch wegen meiner TV-Jobs. Also bin ich in Madrid zu einem Friseur gegangen und habe sie mir abrasieren lassen, um ab dann eine Perücke zu tragen. Das war heftig“, erzählt die Niederländerin der Zeitung. 

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Sylvie Meis erzählt von ihrer Chemotherapie

An diesen besonderen Tag erinnert sich Sylvie Meis noch genau: „Ich bin alleine dorthin gefahren, wollte niemanden um mich herum haben, weil ich  nicht wusste, was es mit mir macht.“ In dem Salon habe es Spiegel mit Gardinen gegeben, erzählt sie weiter.

„Ich wollte nicht sehen, was passiert, also habe ich darum gebeten, sie abzuhängen.“ Erst als sie dann die Perücke aufhatte, hätte sie sich getraut, ihr Spiegelbild zu sehen. 

Sylvie Meis im Jahr 2010 mit kurzen Haaren bei der RTL-Show „Let s dance“. © imago sportfotodienst Sylvie Meis im Jahr 2010 mit kurzen Haaren bei der RTL-Show „Let s dance“.

Sylvie Meis hatte Angst vor dem Spiegelbild

Die Angst vor dem eigenen Anblick ohne lange Haare hielt lange an. Ihre Perücke wurde aufgeklebt, sie hat sogar damit geschlafen. Nur einmal in der Woche sei sie von Profis abgenommen und gewaschen worden, berichtet die „Bild“ weiter.

In den Spiegel habe Sylvie Meis dabei nie geschaut: „Ich hatte Angst. Es hat Monate gedauert, bis ich mich ohne Haare gesehen habe. Doch es war der einzige Weg, emotional zu überleben und mich nur auf meine Genesung zu konzentrieren", erklärt sie im Interview. Es habe lange gedauert, bis sie ihre Angst überwunden hat und gelernt hat, ihre Glatze „zu akzeptieren“. 

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Im Video: Styling-Tipps von Sylvie Meis

Emotionale Zeiten mit Ex-Mann Rafael van der Vaart

Emotionale Zeiten, die sie damals mit ihrem Mann Rafael van der Vaart (36) überstand. Von 2005 bis 2013 war Sylvie Meis mit dem Fußballer verheiratet, der sie in ihrer schweren Zeit unterstützte – und liebevoll auf ihre Glatze reagierte. „Wir haben zusammen geweint, doch mehr haben wir uns darüber gefreut, dass es mir besser ging“, erzählt Meis. Als die Haare zurückkamen, sei sie so froh gewesen, erinnert sich die Powerfrau. Ihr Sohn Damian habe ihr dann immer über den weichen Kopf gestreichelt, erzählt sie. 

Mehr als zehn Jahre später präsentiert sich Sylvie Meis wieder mit langer, blonder Löwenmähne und macht sogar Werbung für Haarverlängerungen.

Sylvie Meis nach Chemo traumatisiert: Nie wieder Glatze

Die langen Haare gehören zu ihr – noch einmal abrasieren würde sie sie nicht, auch nicht für einen Job. „Vor der Chemo hätte ich das sicher gemacht. Heute wäre es zu traumatisierend“, sagt sie der „Bild“. Viel lieber möchte sie mit langen Haaren alt werden. Ein Wunsch, der ihr sicherlich in Erfüllung gehen wird.

„Brustkrebs hatte einen großen Einfluss auf mein Selbstwertgefühl. Meine Haare zu verlieren und wegen der Chemo eine Perücke zu tragen war hart. Aber es hat sich alles gelohnt“, schreibt die 41-Jährige in ihrer Instagram-Story. (mew)

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