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Die 55 gefährlichsten (legalen) Internetseiten

männersache-Logo männersache 06.03.2020 maennersache
Die Gefahren im Internet © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Die Gefahren im Internet

Wo eine Sekunde 1000 Euro kostet. Wo ein Klick Gefängnis bedeuten kann. Wo die Viren lauern: Die 55 gefährlichsten Internetseiten.

Wenn das Internet zur Falle wird

Das Angebot ist nahezu unbegrenzt: Ganz gleich, wonach ein User im Internet sucht – er wird fast immer fündig.

Wer den Begriff "Markenschuhe" in die Suchmaske von Google eingibt, erhält mehr als eine Million Ergebnisse, wer ein Rezept für einen leckeren Kuchen sucht, dem werden innerhalb weniger Millisekunden mehr als fünf Millionen digitale Kochseiten angeboten, und wer auf der Suche nach seinem Lieblingssong die Wörter "mp3" und "download" eingibt, dem zeigt die Suchmaschine mehr als eine Milliarde Seiten an.

Und tatsächlich: Viele der Webseiten sind hilfreich, die Qualität der Produkte ist einwandfrei, und beim Preisvergleich kann man oft 50 Prozent und mehr sparen. Das Problem: Unter all diesen Seiten gibt es auch Tausende, die zwar auf den ersten Blick vollkommen seriös aussehen, tatsächlich jedoch für die Besucher zu extremen Kostenfallen werden bzw. den unwissenden Nutzer sogar zum Straftäter machen können.

Andere Seiten wirken beim Öffnen absolut harmlos, obwohl sie bereits in diesem Moment den Computer des Nutzers mit einem schädlichen Virus infiziert haben. Aber woran erkennt man diese gefährlichen Seiten im Netz? Wie gelangt man dort (nicht) hin? Im Folgenden zeigen wir in Zusammenarbeit mit IT-Spezialisten die 55 gefährlichsten Seiten im Netz auf und erklärt, welche Risiken wo lauern.

Die 55 gefährlichsten (legalen) Internetseiten

Mode

Werbung auf legitimen Seiten und Links in Spam-Mails machen auf diese Seiten aufmerksam. Das Erscheinungsbild der Seiten ist professionell und seriös. Trotzdem handelt es sich bei der angebotenen Ware um Fälschungen. Sollte die Lieferung vom Zoll abgefangen werden, wird die Ware vernichtet, und eine zivilrechtliche Klage könnte die Folge sein.

Internetseiten

airmaxschuheoutlet.com

jjhouse.com

adidas-deutschland.com

bbjacke.de

Gefahren

– Schlecht verarbeitete Ware.

– Das minderwertige Material kann zu schweren Hautreizungen führen.

– Zivilrechtliche Anklage

Musik und Hörbücher

Einen Großteil ihres Umsatzes macht die Musikindustrie mittlerweile im Internet. Es gibt unzählige Anbieter und legale Seiten mit günstiger oder sogar kostenloser Musik. Es ist also heute kein Problem mehr, legal an kostenlose Musik zu kommen. Aber gerade weil es so viele Anbieter gibt, versuchen viele dubiose Seitenbetreiber, ihre illegalen Angebote dort unterzubringen. Wer nach kostenloser Musik im Internet sucht, gelangt zunächst auf unbedenkliche Seiten. Sucht man auf dieser Seite nach bestimmten Bands oder Musikern, ploppen bereits die Werbebanner zu weiteren kostenlosen Anbietern auf. Diese bieten zwar die gesuchten Künstler an, doch es handelt sich um Raubkopien.

Internetseiten

mp3sugar.com

musicmp3.ru

mp3fiesta.com

mp3va.com

iomoio.com

Gefahren

– Mittlerweile haben viele Plattenfirmen sogenannte Antipiraterie-Agenturen gegründet. Diese beobachten unablässig die Tauschbörsen und Fileshare-Seiten, analysieren IP-Adressen und verlangen von Staatsanwälten die Namen hinter den IP-Adressen – also die der Nutzer.

– Unterlassungsansprüche, Geldstrafen bis zu 550 000 Euro plus Anwaltskosten. Neben der zivilrechtlichen Verfolgung droht auch die strafrechtliche – sie kann mit einer Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren enden. Rekord: 2012 musste ein 16-Jähriger 528 000 Euro für 30 heruntergeladene Songs bezahlen.

Software und Spiele

Computerspiele kosten heute bis zu 80 Euro, spezielle Software für Grafiker und Fotodesigner ist noch viel teurer. Viele Publisher bieten zudem keine kostenlosen Demos ihrer Games an – und sie verbieten mit engen Kopierschutzmaßnahmen das Verleihen von Spielen unter Freunden. Viele Nutzer sehen in dieser rigorosen Verkaufspolitik einen Freibrief, um Software und Spiele illegal herunterzuladen.

Außerdem gibt es einen regelrechten Wettbewerb unter Hackern, wer welches Programm wie schnell gecrackt hat. Daher boomen die Seiten, die Links zu illegalen Downloads sammeln. Diese Seiten sind per se nicht illegal, der Download jedoch schon.

Internetseiten

g4u.me

mainstoreonline.com

keygens.pro

keygenguru.com

serials.ws

Gefahren

– Wer eine Raubkopie runterlädt, macht sich nicht nur strafbar im Sinne des Urheberrechts, sondern riskiert auch, dass er sich Viren und Würmer auf dieFestplatte lädt. Viele Hersteller stellen mittlerweile selbst Kopien ihrer Software imInternet ein – versehen mit Programmen, um den Download zurückzuverfolgen.

Filme und Serien

Fast ein Jahr ausharren, bis die neueste Folge von "Game of Thrones" in Deutschland zu sehen ist? Viele Fans wollen nicht so lange warten oder ein teures Abo bei einem Pay-TV-Sender abschließen. Schließlich gibt es genügend Seiten, die Filme und Serien angeblich legal anbieten.

Doch was legal ist und was nicht, ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. So gibt es zahlreiche Seiten, die Filme und Serien im Stream anbieten – der Film wird direkt auf den Rechner übertragen, ohne dass Dateien auf der Festplatte gespeichert werden. Dieses Streaming ist durch Urteil des Europäischen Gerichtshofs allerdings illegal.

Internetserien

serienjunkies.org

kinox.to

movie4k.to

serienstream.to

onlinefilme.tv

Gefahren

– Betrügerische Anwaltskanzleien verschicken immer wieder unbegründet Abmahnungen. Erst dieses Jahr erhielten zahlreiche Internetnutzer Rechnungen für das Anschauen von Pornos im Netz. Aus Scham zahlten viele Betroffene, obwohl es dafür keine rechtliche Grundlage gab. Vorsicht: Streaming-Seiten können auch Schadsoftware auf den Computer laden!

Hackerwerkzeug

Aus reiner Neugier oder Experimentierfreudigkeit machen sich vor allem viele Teenager auf die Suche nach Hackerwerkzeug wie Virenbaukästen. In Foren können sich User mit anderen Interessierten austauschen und sich Tipps geben lassen, auf welchen Seiten sie die Hackerprogramme günstig oder kostenlos finden können. Aber sie erhalten nicht nur gut gemeinte Ratschläge – ein gigantisches Netzwerk von Kriminellen steht bereit, um die Forenbesucher in die Falle zu locken. Sie versprechen den ultimativen Tipp, die beste Seite zur gesuchten Thematik. Stattdessen führen ihre bereitgestellten Links zu virenverseuchten Seiten.

Internetseiten

easycracks.net

anycracks.com

keygen.us

hackpalace.com

biohazard.xz.cz

vx.org.ua

Gefahren

– Der Computer wird von Viren, Würmern, Trojanern und anderen Schadcodes überflutet.

– Via Spy- oder Keyware können die Hacker persönliche Daten wie Passwörter stehlen.

– Die Malware kann Schäden in der Soft- und Hardware verursachen. Das bedeutet unter anderem: Daten können gelöscht und der Computer kann lahmgelegt werden.

– Hacker können mithilfe des gekaperten Rechners andere Rechner infizieren oder andere kriminelle Aktivitäten ausführen. Für den Besitzer des gekaperten Rechners kann das fünf Jahre Gefängnis bedeuten.

Erotik

Mehr als 13 Prozent der virenverseuchten Seiten haben Pornografie zum Thema. Mithilfe von in Spam-Mails eingebauten Links und dank gut platzierter Werbung im Netz, die von unerfahrenen Nutzern angeklickt wird, verbreiten diese manipulierten Seiten ihre Viren auf Millionen Rechner.

Internetseiten

pornhub.com

youporn.com

xhamster.com

Gefahren

– Der Computer wird von Viren, Würmern, Trojanern und anderen Schadcodes überflutet.

– Via Spy- oder Keyware können die Hacker persönliche Daten wie Passwörter stehlen.

Schnäppchen

In der realen Welt sind oft nur Kunden mit Gewerbeschein bei Großhändlern willkommen. In der virtuellen Realität kann der User nahezu auf jeder Seite einkaufen, auch große Mengen. Kriminelle nutzen den Wunsch vieler aus – durch Links in Spam-Mails oder durch Anklicken einer gut platzierten Werbung landen die User in der Abo-Falle (s. r.), die sämtliche Schnäppchen-Preise zunichte macht.

Internetseiten

grosshandel-angebote.de

mega-einkaufsquellen.de

franzis-sportswear.de

Gefahren

– Eine unerwünschte Vertragsbindung für zwei Jahre.

– Ungeplante Kosten zwischen 240 Euro und 477 Euro.

Gefährliche Apps

Anders als bei den Download-Fallen handelt es sich bei der angebotenen Software nicht um illegale Raubkopien, sondern um Angebote, die den User in eine Abo-Falle locken. So kann in diesen betrügerischen Apps schon ein falsches Tippen mit dem Finger Kosten von mehreren Hunder Euro verursachen.

Internetseiten

Game of War - Fire Age

Empire: Four Kingdoms

Mobile Strike

Candy Crush Saga

Gefahren

– Unerwünschte Vertragsbindung.

– Ungeplante Kosten über mehrere Hundert Euro.

– Als Spiel getarntes Geschäftsmodell, das besonders auf Kinder und Jugendliche zielt.

Cent-Auktionen

Die Google-Suche nach günstigen oder sogenannten Cent-Auktionen, kann die User auf diese Kosten-Fallen-Seiten leiten. Die Seiten werden von den Betreibern als "Entertainment Shopping" angepriesen. Treffender wäre: Tombola mit enormem Geldverlust.

Denn die Auktionen funktionieren nach folgendem Prinzip: Jedes Gebot erhöht den Preis um nur einen Cent, was die User zu zahlreichen Geboten antreibt. Was dem Nutzer jedoch nicht bewusst ist: Für jedes Cent-Gebot, das er abgibt, muss er bis zu einen Euro zahlen.

Internetseiten

centgebote.tv

quibids.com

swoggi.de

madbid.com

Gefahren

– In den meisten Fällen eine unerwünschte Vertragsbindung für zwei Jahre.

– Ungeplante Kosten bis zu mehreren Hundert Euro.

– Um überhaupt an den Auktionen teilnehmen zu können, muss der User ein sogenanntes Gebotsrecht käuflich erwerben. Dieses kostet bis zu 100 Euro.

Spiele

Mehrere Hundert Euro muss der User für diese Gratis-Spiele zahlen. Die Google-Suchbegriffe "günstig online spielen" oder "gratis Spiele" können auf diese Seiten führen. Noch viel häufiger gelangt man jedoch über das Anklicken von Werbung darauf.

Internetseiten

sudoku.de

profiwin.de

bigpoint.com

royalgames.com

Gefahren

– Nicht kalkulierbare Kostenfalle.

– Häufig sind diese Seiten zudem mit Malware belastet. Die Folge: mögliche Computerschäden.

Verschiedenes

Für Produktpiraten gibt es keine Grenzen – sie fälschen alles, von Mode über Elektroartikel bis hin zu Kosmetik oder Eintrittskarten. Spam-Mails und Werbung können auf diese Seiten führen. Kann sich der User vor Fake-Shops und Piraterie schützen?

Grundsätzlich gelten folgende Regeln: Je verlockender das Angebot ist, umso misstrauischer sollte man sein. Gütesiegel wie "Trusted Shop" und "TÜV" stehen nur dann für Seriosität, wenn sie auch wirklich auf ein Zertifikat verweisen. Wird der User um Vorkasse gebeten, gilt: Finger weg!

Internetseiten

onlineticketexpress.com

akku-laden.at

smokerland.net

kingfamilyphotoalbum.com

winantivirus.com

aladel.net

bpwhamburgorchardpark.org

cocktail-rezepte.de

profi-kochrezepte.de

online-tests.de

download-sofort.com

download-service.de

Gefahren

– Schlecht verarbeitete Ware.

– Geldverlust: Die Ware wird nicht immer an den Kunden ausgeliefert.

– Minderwertige Materialien und Inhaltsstoffe können zu Verletzungen und schweren gesundheitlichen Schäden führen.

– Zivilrechtliche Anklage

– Die Malware kann Schäden in der Soft- und Hardware verursachen. Das bedeutet unter anderem: Daten können gelöscht und der Computer kann lahmgelegt werden

– Hacker können mithilfe des gekaperten Rechners andere Rechner infizieren oder andere kriminelle Aktivitäten ausführen. Für den Besitzer des gekaperten Rechners kann das fünf Jahre Gefängnis bedeuten.

– In den meisten Fällen eine unerwünschte Vertragsbindung für zwei Jahre.

– Ungeplante Kosten bis zu 730 Euro.

– Zudem ist download-sofort.com mit Malware belastet.

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