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Die Wahlunterlagen sind unterwegs

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 25.04.2019 RP ONLINE

KEVELAER. In diesen Tagen sollte jeder seine Post besonders aufmerksam durchsehen. Denn aktuell flattern die Unterlagen für die Europawahl in die Briefkästen. In den meisten Fällen hat die Deutsche Post am Niederrhein den Versand für die Kommunen übernommen, in Kevelaer beispielsweise verschickt der Gelbe Riese 22.000 Wahlbenachrichtigungen.

 Die Wahlen zum Europaparlament in Straßburg nahen. © Rolf Haid Die Wahlen zum Europaparlament in Straßburg nahen.

In den Briefzentren der Deutschen Post werden Einlieferung, Sortierung und Zustellung aller Wahlbenachrichtigungen vorbereitet. Ob die Wahlunterlagen dann auch tatsächlich ankommen, liege oft auch am Empfänger. Briefkästen oder Klingelschild müssten den kompletten Namen tragen, damit auch eine zuverlässige Zustellung erfolgen kann. Wahlunterlagen seien schließlich sensible Dokumente. Daher könne es vorkommen, dass die Post nicht eingeworfen wird, wenn an einem Mehrfamilienhaus nur „Schmidt“ ohne Vorname steht. „Auf Verdacht stellen wir nicht zu“, so eine Sprecherin des Unternehmens.

Postsprecher Achim Gahr rät außerdem allen, in den nächsten Tagen die Briefe genau durchzusehen. Die Wahlbriefe seien unscheinbar, mancher könnte sie mit einer Werbesendung verwechseln und in den Papierkorb werfen. „Ziel ist es, die Zahl der Reklamationen möglichst gering zu halten“, sagt er. Wer vergeblich auf seine Wahlunterlagen wartet, der muss sich nicht bei der Post, sondern bei der Kommune melden. Kevelaerer also bei der Stadt Kevelaer, Weezer bei der Gemeinde.

Damit die Zustellung funktioniert, gibt die Post folgende Tipps:

Namensschild an Briefkasten oder Klingel

Hausbriefkästen außen oder innen sollten zugriffsicher sein

Sammelbriefkästen oder Einwurfschlitze in Haustüren bei mehreren Wohneinheiten

Briefwahlunterlagen können durch Ankreuzen auf der Wahlbenachrichtigung beim Hauptwohnort angefordert werden. Die Briefwahlunterlagen bestehen aus Wahlschein, Stimmzettel, Stimmzettelumschlag und einem roten Wahlbriefumschlag. Der kann unfrankiert in den Briefkasten geworfen werden. Der Wahlbrief muss spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr dem Wahlamt vorliegen, da dann mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Er sollte daher bereits einige Tage vor dem Wahltag abgeschickt werden.

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