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Guten Abend von Reuters am Mittwoch, den 12. September

Reuters-Logo Reuters 12.09.2018

TOP NEWS: * BUNDESTAG/GENERALDEBATTE: Die Folgen der fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Chemnitz haben die Haushaltsdebatte im Bundestag dominiert. In einer teils emotional geführten Aussprache beschuldigten sich die AfD und die anderen Parteien gegenseitig, für einen Vertrauensverlust in den Rechtsstaat verantwortlich zu sein. Kanzlerin Merkel kündigte einen entschiedenen Kurs gegen jede Ausgrenzung von Gruppen wie Juden oder Muslimen an und warnte zugleich, dass der Streit über die illegale Migration über die Zukunft Europas entscheide. * MAASSEN/CHEMNITZ: Nach seinen umstrittenen Äußerungen zu den Ausschreitungen in Chemnitz stellt sich der um sein politisches Überleben kämpfende Verfassungsschutz-Präsident Maaßen den Fragen der Parlamentarier. Am Nachmittag begann eine Sitzung des geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollgremiums, am Abend wollte der Innenausschuss Maaßen sowie seinen Dienstherrn, Bundesinnenminister Seehofer, befragen. * EU/UNGARN: Nach Polen droht jetzt auch Ungarn ein Verfahren der Europäischen Union wegen Verstößen gegen rechtsstaatliche Prinzipien. Das Europäische Parlament stimmte mit Zweidrittelmehrheit dafür, entsprechende Schritte gegen die Regierung von Ministerpräsident Orban nach Artikel 7 des EU-Vertrags einzuleiten. 448 Parlamentarier sprachen sich dafür aus, 197 dagegen. Die ungarische Regierung protestierte umgehend und kündigte an, das Votum anzufechten. Die Bundesregierung signalisierte Zustimmung für das Verfahren gegen das osteuropäische Land. * Die EZB berät am Donnerstagvormittag in Frankfurt über die nächsten Schritte auf ihrem Weg zu einer strafferen Geldpolitik. Experten erwarten, dass der EZB-Rat festschreiben wird, ab Oktober die monatlichen Anleihenkäufe auf 15 Milliarden Euro zu halbieren. Zum Jahresende dürften die vor allem in Deutschland umstrittenen Transaktionen dann ganz eingestellt werden. * TÜRKEI: Mitten in der Währungskrise entscheidet die Notenbank am Donnerstag über den Leitzins. Aktuell liegt der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bei 17,75 Prozent. Die Zentralbank in Ankara sieht angesichts der ausufernden Inflation im Land Handlungsbedarf, hat bislang aber keine Details verlauten lassen. Ökonomen setzen auf eine Erhöhung auf 22,00 Prozent. Ob es aber dazu kommt, ist nicht ausgemachte Sache. Denn der mit großer Machtfülle ausgestattete Staatspräsident Erdogan ist ein erklärter Gegner von hohen Zinsen. * MÄRKTE: Auch zur Wochenmitte haben europäischen Aktien keine klare Richtung gefunden. Erst kurz vor Handelsschluss übernahmen die Optimisten das Ruder und hievten den Dax um 0,5 Prozent in die Höhe auf 12.032 Punkte. Auch der EuroStoxx50 legte um 0,5 Prozent zu. Auslöser der Käufe in den letzten Minuten waren Spekulationen zu neuen Verhandlungen im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit. ========================================= FIRMEN UND BRANCHEN: DAX: * Die DEUTSCHE BANK prüft eine Umwandlung des Konzerns in eine Holding mit drei darunter angesiedelten Säulen. Das sagten drei mit den Beratungen hinter den Kulissen vertraute Personen. Das Thema wird auch beim jährlichen Strategietreffen von Vorstand und Aufsichtsrat unter Leitung von AR-Chef Achleitner an diesem Freitag und Samstag in Hamburg eine Rolle spielen. * DEUTSCHE POST: Die Entscheidung des ADAC, seine Zeitschrift "Motorwelt" in Zukunft nicht mehr an seine Mitglieder zu verschicken, belastet laut "WirtschaftsWoche" den Umsatz der Post. Der Bonner Konzern habe allein für den Versand der mehr als 13 Millionen Zeitschriften bislang rund 50 Millionen Euro pro Jahr kassiert. * SAP: Südafrikas Anti-Korruptionsbehörde SIU nimmt einen Vertrag mit dem deutschen Softwarekonzern genauer unter die Lupe. Es werde geprüft, ob Bestechungsgelder in Höhe von mehr als 35 Millionen Rand - umgerechnet rund zwei Millionen Euro - für einen Auftrag der öffentlichen Hand an SAP gezahlt worden seien, sagte eine SIU-Sprecherin zu Reuters. Termine morgen: * BMW: Absatz August * VOLKSWAGEN: Pk des Rechtsdienstleisters MyRight zum Stand der Klagen von Autohaltern gegen VW im Zusammenhang mit dem Dieselskandal * LUFTFAHRT: Empfang zu 25 Jahre Deutsche Flugsicherung mit LUFTHANSA-AR-Chef Kley, FRAPORT-Chef Schulte, Verkehrsminister Scheuer und DFS-Chef Scheurle MDAX: Termine morgen: * DELIVERY HERO: Q2 * FRAPORT: Verkehrszahlen August FIRMEN UND BRANCHEN - WEITERE NACHRICHTEN UND TERMINE: * NORDLB : Auf der Suche nach Kapital setzen das Institut und seine Eigner Insidern zufolge auf private Investoren. Diese könnten rund ein Drittel an der Landesbank übernehmen, während zwei Drittel bei den bisherigen Trägern bleiben würden, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen. * NHG: Beim Autozulieferer Neue Halberg Guss droht nach dem Scheitern der Schlichtung mit der IG Metall ein personeller Kahlschlag. Die Geschäftsführung erklärte, eine zukunftsorientierte Lösung sei wegen der Folgen des Streiks "nahezu unmöglich geworden". Sie ziehe sich daher aus dem Schlichtungsverfahren zurück. * US-TECHNOLOGIEFIRMEN: Vertreter großer Technologie-Firmen wie APPLE und GOOGLE sind erneut vor den US-Kongress zitiert worden. Der Senatsausschuss für Handel wolle sie am 26. September zum Thema Datenschutz befragen, kündigte der republikanische Vorsitzende Thune an. * APPLE stellt am Abend vermutlich neue iPhones vor. Termine morgen: * ADOBE: Q3 (nach US-Börsenschluss erwartet) * BGH urteilt über Schadenersatzklage gegen YOUTUBE und GOOGLE wegen Urheberrechtsverletzung wegen Videos von Konzertmitschnitten Zusatzinfo unter Doppelklick auf Weitere Nachrichten finden Sie hier: www.reuters.de www.twitter.com/REUTERS_DE www.reuters.com insider.thomsonreuters.com Facebook: http://on.fb.me/zThKio Google Plus: http://bit.ly/x2BpaC ========================================= BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN UND KONJUNKTUR: * FED: Die Politik von US-Präsident Trump hat nach Einschätzung eines führenden Währungshüters positive Effekte auf die Konjunktur. "Ich gehe definitiv davon aus, dass der politische Wechsel einen Einfluss hatte", sagte der Präsident der Notenbank von St. Louis, Bullard. Die deutliche Senkung der Unternehmenssteuern und die Verbesserung des Geschäftsklimas hätten dazu beigetragen. Von dem wirtschaftsfreundlichen Kurs der Regierung dürfte die Konjunktur nachhaltig profitieren. * FED: Beige Book (20:00) Termine morgen: * BOE: Zinsentscheid der Bank von England und Protokoll der geldpolitischen Sitzung (13:00) * FED: Rede des Direktoriumsmitglieds Quarles auf dem Bankenausschuss des Senats zum Thema "Umsetzung des Gesetzes über Wirtschaftswachstum, Regulierung und Verbraucherschutz" (16:00) * FED: Rede des Präsidenten der Fed von Atlanta, Bostic, über wirtschaftliche Aussichten und Geldpolitik vor dem Rat für wirtschaftliche Bildung in Mississippi (19:15) * BUNDESBANK: Rede von Bundesbank-Vorstand Beermann an der Hochschule Mittweida zum Thema "Blockchain und Krypto-Token aus Sicht der Bundesbank" ========================================= INDIKATOREN: Donnerstag, 13. September Prognose Vorper. ggf. Schät. 0800 DE Verbraucherpreise, endg. Aug 0,1 vH 0,1 0800 DE -----J/J Aug 2,0 vH 2,0 1430 US Verbraucherpreise Aug 0,3 vH 0,2 1430 US -----J/J Aug 2,8 vH 2,9 1430 US Verbraucher ex Food/Energy Aug 0,2 vH 0,2 1430 US -----J/J Aug 2,4 vH 2,4 1430 US Realeinkommen Aug -- vH -0,2 1430 US Erst. Arbeitslosenhilfe KW36 210 T 203 2000 US Bundeshaushalt Aug -156,50 Mrd$ -77,00 Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage. Zusatzinfo unter: ========================================= BLICKPUNKT POLITIK: * GROSSBRITANNIEN: Zwei Wochen vor dem Parteitag der regierenden Konservativen gerät die britische Premierministerin May erneut in Bedrängnis. Eine Gruppe von Befürwortern eines klaren Brexit wies zwar einen Medienbericht zurück, dem zufolge sie May loswerden wollen. Zugleich legten sie aber einen Alternativplan zum Umgang mit der irisch-nordirischen Grenze vor. * RUSSLAND/SKRIPAL: In Russland sind nach den Worten von Präsident Putin die beiden Personen gefunden worden, die von Großbritannien als Tatverdächtige im Fall des vergifteten Ex-Spions Skripal genannt wurden. Die beiden Männer seien aufgespürt worden, und ihre wahre Identität sei bekannt, sagte Putin. Es handele sich um Zivilisten ohne jeglichen kriminellen Hintergrund. * BAYERN: Fünf Wochen vor der Landtagswahl in Bayern bröckelt die Zustimmung für die bisher alleinregierende CSU weiter ab. Nach einer Umfrage von Infratest Dimap für den Bayerischen Rundfunk kann die Partei von Ministerpräsident Söder nur mit 35 Prozent der Stimmen rechnen - so wenig wie noch nie, seit dimap den "BayernTrend" erhebt. Bei der Umfrage in Juli waren es noch 38 Prozent. Die Grünen als zweitstärkste Partei legen noch einmal zu und kämen auf 17 (16) Prozent. Die SPD verliert auf 11 (13) Prozent und läge damit gleichauf mit der AfD und den Freien Wählern. Termine morgen: * EU: Abschluss der Plenartagung des Europäischen Parlaments * DEUTSCHLAND: Sitzung des Bundestages - Inneres, Bau und Heimat (09:00) - Justiz und Verbraucherschutz (10:45) - Überweisung im vereinfachten Verfahren (12:30) - Wirtschaft und Energie (12:40) - Familie, Senioren, Frauen und Jugend (14:25) - Bildung und Forschung (16:10) * EUGH-Urteile zu restriktiven Maßnahmen in der UKRAINE-KRISE ========================================= SNAPSHOT MÄRKTE: DEVISEN Devisen aktuell Veränderung in Prozent Euro/Dollar 1,1622 +0,2 Pfund/Dollar 1,3034 +0,0 Dollar/Yen 111,29 -0,3 Bitcoin/Dollar 6.265,97 +0,2 aktuell EZB- Fixing Euro/Pfund 0,8916 0,8903 Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter: US-AKTIEN Indizes Stand Veränderung Dow Jones 26.045,41 plus 0,3 Prozent Nasdaq 7.931,86 minus 0,5 Prozent S&P 500 2.885,66 minus 0,1 Prozent Zusatzinfo zum US-Aktienmarkt unter: ASIATISCHE AKTIEN Indizes Stand Veränderung Nikkei 22.604,61 minus 0,3 Prozent Topix 1.691,32 minus 0,5 Prozent Shanghai 2.656,11 minus 0,3 Prozent Hang Seng 26.345,04 minus 0,3 Prozent Zusatzinfo zu den asiatischen Aktienmärkten unter: EUROPÄISCHE AKTIEN Indizes Schluss-Sta nd Dax 12.032,30 Dax-Future 12.008,50 EuroStoxx50 3.326,60 EuroStoxx50-Future 3.320,00 Dax-Indikationen Stand Lang & Schwarz 12.012,00 Dt. Bank 12.014,00 Late/Early-Dax 12.008,10 EuroStoxx50-Indikationen Stand Dt. Bank 3.320,00 Zusatzinfo zum Aktienmarkt unter: ANLEIHEN Kurse Stand Bund-Future 159,67 T-Bond-Future 143-5/32 Gilt-Future 122,71 Renditen Stand Vorangegangener Handelstag 10-jährige Bundesanleihe 0,412 0,416 30-jährige Bundesanleihe 1,086 1,091 10-jährige US-Anleihe 2,961 2,979 30-jährige US-Anleihe 3,108 3,124 10-jährige brit. Anleihe 1,481 1,482 30-jährige brit. Anleihe 1,842 1,841 10-j. Frankreich-Anleihe 0,719 0,728 10-j. Italien-Anleihe 2,789 2,794 10-j. Spanien-Anleihe 1,497 1,480 10-j. Irland-Anleihe 0,901 0,898 10-j. Portugal-Anleihe 1,874 1,872 10-j. Griechenland-Anleihe 4,088 4,082 Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: [DBT GVD] ROHSTOFFE Öl und Metalle Stand Veränderung Brent-Öl 79,61 plus 0,7 Prozent WTI-Öl 70,49 plus 1,8 Prozent Gold 1.203,91 plus 0,5 Prozent Wenn Sie unsere täglichen, kostenlosen "Guten Morgen von Reuters" und "Guten Abend von Reuters" News Briefings auch auf Ihrem Mobilfunkgerät erhalten möchten, können Sie sich gerne jederzeit online dafür registrieren: https://forms.thomsonreuters.com/MorningNewsCall_DE/ Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Thomson Reuters Client Trainer oder kontaktieren Sie wiebke.singer@thomsonreuters.com. Vielen Dank! (Zusammengestellt von den Reuters-Redaktionen Frankfurt und Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1236 oder 030-2888 5168.)

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