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Kommt jetzt die Bitcoin-Integration bei PayPal?

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 25.06.2020

Medienberichten zufolge plant PayPal die rasche Integration von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in sein Zahlungssystem. Hinweise darauf gibt es zur Genüge.

DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net GmbH DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images

• PayPal öffnet sich anscheinend für Bitcoin und Co.

• Bereits Stellengesuche

• Große Chance für Kryptowährungen

Der Online-Bezahldienst PayPal will seinen rund 325 Millionen aktiven Nutzern schon innerhalb der nächsten drei Monate den direkten An- und Verkauf von Kryptowährungen anbieten. Dies berichtet zumindest "Coindesk" unter Berufung auf zwei Insider. Geplant sei zudem die Integration eines Krypto-Wallet, mittels derer die Nutzer ihre Coins verwalten können. Zwar wurden keine Angaben dazu gemacht, welche Kryptowährungen aufgenommen werden sollen, doch scheint es naheliegend, dass zumindest Bitcoin als weltweit beliebteste Cyberdevise dazu gehört.

Um die erforderliche Liquidität zu gewährleisten, arbeite PayPal mit verschiedenen Börsen zusammen. In der Krypto-Community gelten hierfür Coinbase und Bitstamp, zwei der weltgrößten Kryptohandelsplätze, als potentielle Kandidaten.

Zwar können europäische und amerikanische PayPal-Nutzer bereits jetzt Bitcoin mit PayPal kaufen, doch werden die Coins bisher mittels eines Wallet beim Partner Coinbase verwaltet. Künftig sollen die Coins dann aber direkt im Account des PayPal-Nutzers abgelegt werden.

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Zahlreiche Indizien für Kryptointegration bei PayPal

Es gibt zahlreiche Hinweise, die für eine solche Krypto-Integration sprechen. Zum einen hat PayPal schon zuvor deutliches Interesse an einem Vorstoß ins Krypto-Universum gezeigt. So hatte sich der Zahlungsdienstleister etwa dem von Facebook initiierten Libra-Projekt angeschlossen, war dann aber nach wachsendem Widerstand von staatlicher Seite ausgestiegen.

Auch zwei Stellenanzeigen PayPals scheinen zu bestätigen, dass die Informationen von "Coindesk" mehr als nur Gerüchte sind. So wird ein Blockchain-Experte sowie ein leitender Kryptoingenieur gesucht, die innerhalb eines neuen Teams Blockchain-Technologien und ihre mögliche Anwendung bei PayPal untersuchen sollen.

Bedeutender Schritt

In seinem Geschäftsbericht hat PayPal bereits darauf hingewiesen, dass die Blockchain und virtuelle Währungen potenzielle Risikofaktoren für das eigene Geschäft seien. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich der Konzern nun näher mit diesen Themen befassen will und nach Möglichkeiten sucht, wie er davon profitieren könnte.

Auch der Bitcoin dürfte von einer Integration bei PayPal profitieren. Denn angesichts der enormen Zahl von PayPal-Kunden könnten seine Akzeptanz in der Gesellschaft und seine Verbreitung als Zahlungsmittel damit deutlich zunehmen. Da PayPal ein bereits viel genutzter Online-Dienst ist, würde es nämlich viel einfacher, an Bitcoin und Co. zu kommen.

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Ausgehend von dem "Coindesk"-Bericht plant PayPal bisher zwar nur den An- und Verkauf von Kryptowährungen zu ermöglichen, aber nicht Zahlungen in Kryptogeld entgegenzunehmen. Jedoch könnte dies der nächste Schritt sein. Sicher ist, wenn PayPal tatsächlich in das Thema Kryptowährungen einsteigt, dann wird es spannend.Redaktion finanzen.net

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