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Negativzins - so einfach retten Sie ihr Geld

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 02.01.2020

Haben Sie schon einmal geprüft, ob Ihre Bank Negativzinsen verlangt, also Geld dafür berechnet, dass Sie Geld auf dem Tagesgeld- oder Girokonto sparen?

TANNEN MAURY/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net GmbH TANNEN MAURY/AFP/Getty Images

Wenn Sie Kunde bei der Commerzbank, comdirect, Deutscher Bank oder bestimmten Sparkassen und Volksbanken sind, sind Sie vielleicht schon in die Negativzins-Falle getappt und bekommen nicht nur keine Zinsen mehr, sondern verlieren effektiv Geld. 150 Banken und Sparkassen verlangen aktuell Negativzinsen bis zu 0,5% - teilweise ab dem ersten Euro (Quelle: Biallo). Experten gehen davon aus, dass im Laufe des Jahres fast alle Banken einen Negativzins einführen werden. Denn es kommt zu einer Ketten-Reaktion: keine Bank will die letzte ohne Negativzins sein, denn sie würde von einer Geld-Schwemme (von den zu ihr wechselnden Kunden) überflutet werden, die sie ruinieren kann (Banken müssen selbst 0,5% auf Einlagen bei der EZB bezahlen). Die Strategie "Wenn meine Bank Negativzinsen verlangt, gehe ich eben zur nächsten Bank", wird also nicht funktionieren, um die Rentenlücke zu schließen.

Doch was nun? In der Überschrift haben wir Ihnen versprochen, dass es einfach ist, sein Geld vor Negativzinsen zu retten. Ist es auch - und dauert nur 15 Minuten. Also weiter im Text.

In den letzten Jahren gab es nur zwei Anlagemöglichkeiten, die verlässlich Rendite geliefert haben: Immobilien und Aktien. Immobilien sind allerdings nicht einfach, momentan sowieso kaum zu bekommen und benötigen einen hohen Geldeinsatz. Bleiben also Aktien. Und jetzt Stopp!: Räumen wir zunächst mal mit drei Vorurteilen: "Börse-ist-wie-Casino-und-nur-was-für-Spekulanten", "Börse-ist-nur-was-für-Reiche" und "Börse-ist-kompliziert" auf. Wer in unserer aktuellen Zeit immer noch denkt: "Börse ist nichts für mich", braucht entweder kein Geld, oder kann es sich leisten, Negativzinsen zu bezahlen. Fun-Fact am Rande: 2019 legte der DAX über 20% zu. Seit 2012 über 130%.

Vorurteil 1 (Börse-ist-wie-Casino):

Klar gibt es an der Börse Zocker, die Ihr Geld verlieren (wir erinnern uns an Manfred Krug und die T-Aktie oder den Neuen Markt). Aber wer zwei einfache Grundsätze befolgt, macht im Durchschnitt 8% Rendite pro Jahr (Quelle: DAI):

1.: keine Einzeltitel (also z.B. nur Telekom-Aktien), sondern nur breit gestreut (Stichwort: Risiko verteilen) investieren. Breite Streuung geht am besten mit ETFs (was sind ETFs?), die übrigens auch von der Stiftung Warentest empfohlen werden.

Und 2.: langfristig investieren (5 Jahre und mehr). Das reduziert das Risiko dramatisch!

Vorurteil 2 (Börse ist nur für Reiche):

Es mag so aussehen, dass Börse nur für Reiche ist. Aber umgekehrt wird ein Schuh draus! Reiche werden deswegen reich, weil sie an der Börse anlegen. Schonmal was von Bill Gates oder Jeff Bezos oder Warren Buffet gehört? Drei der reichsten Menschen der Welt sind deswegen so reich, weil sie von den steigenden Aktien-Kursen Ihrer Unternehmen profitieren. Wer noch kein Vermögen hat, aber von den hohen Renditen an der Börse profitieren möchte, kann das z.B. mit Hilfe eines Sparplans machen. ETF-Sparpläne starten ab 25 Euro Sparrate pro Monat. Das ist weniger als 1 Euro pro Tag! Die Ausrede: "Ich habe kein Geld für die Börse" zählt also nicht!

Vorurteil 3 (Börse ist kompliziert):

Dieses Vorurteil ist leider keines, denn es stimmt: Es ist tatsächlich kompliziert und kostet vor allem sehr viel Zeit, an der Börse zu investieren. Die Fragen sind: Welchen Online-Broker soll ich wählen? Welcher der 2.000 ETFs ist der richtige für mich? Wann muss ich die Strategie neu ausrichten? Die gute Nachricht ist: seit ein paar Jahren gibt es Anbieter (siehe Tabelle unten), die genau das für einen übernehmen. Auf die persönliche Situation zugeschnitten bekommt man dort das Passende angeboten und muss sich um nichts kümmern. Dafür verlangen die Anbieter eine kleine Gebühr von meist rund 1% pro Jahr. Verglichen mit der Arbeitsersparnis und dem Mehrwert ein fairer Preis.

Ein Rechenbeispiel: Im Durchschnitt haben die Deutschen rund 20.000 Euro pro Kopf auf dem Sparbuch. Nehmen wir an, Sie legen das Geld mit Hilfe von mehreren ETFs global und mit gestreutem Risiko an und machen außerdem einen Sparplan über 150 Euro pro Monat (5 Euro am Tag). Nach 20 Jahren und 8% Rendite pro Jahr ergeben sich daraus 179.160 Euro. Rentenlücke ade!

Sie haben noch Bedenken? Dann fangen Sie mit kleinen Beträgen an, testen sie die Angebote und wenn Sie sich wohlfühlen, investieren sie mehr. Wenn nicht: holen Sie Ihr Geld zurück und zahlen Negativzinsen. Wichtig ist nur: Fangen Sie jetzt an!

Also: überwinden Sie endlich Ihren inneren Schweinehund und lassen Sie Ihr Geld nicht mehr auf dem Konto versauern! Wir haben Ihnen fünf Anbieter ausgesucht. Wählen Sie einfach den für Sie passenden und eröffnen ein Konto. Die Konto-Eröffnung funktioniert rein digital und dauert meist nur 15 Minuten. Da Sie bei den Anbietern jederzeit kündigen können, gehen Sie keine langfristige Verpflichtung ein.

1. OSKAR

OSKAR startet ab 25 Euro Sparrate im Monat, ist aber auch für Einmalanlagen geeignet (z.B. 5.000 Euro). Es wird in 10 ETFs gleichzeitig investiert. Vorteil: es werden auch Konten für Kinder angeboten.Empfohlen von Capital, Welt am Sonntag, ntv und Focus Money.

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ZUM ANBIETER

2. Scalable Capital

Scalable Capital bietet sein Produkt ab einem Investment von 10.000 Euro an. Der Marktführer verwaltet über 2 Milliarden Euro und setzt auf eine ausgeklügelte Value-at-Risk Strategie.

ZUM ANBIETER

3. Liqid

Ab einem Investment von 100.000 Euro kann bei Liqid angelegt werden. Es kommt die Expertisie von HQ Trust zum Einsatz.

ZUM ANBIETER

4. Robin

Wer sein Geld gerne digital bei einer Großbank verwalten lassen möchte, ist bei Robin, dem Anbieter der Deutschen Bank, richtig.

ZUM ANBIETER

5. Solidvest

Solidvest ist die digitale Vermögensverwaltung der DJE-Gruppe und bietet eine Verwaltung auch auf Einzeltitel-Basis an. Die Gebühren sind mit bis zu 1,4% plus Gewinnbeteiligung allerdings recht hoch.

ZUM ANBIETER

Quellenangaben und Hinweise:

• https://www.biallo.de/geldanlage/ratgeber/so-vermeiden-sie-negativzinsen/#

• https://www.dai.de/files/dai_usercontent/dokumente/renditedreieck/181231%20DAX-Rendite-Dreieck%2050%20Jahre%20Web.pdf

• https://www.test.de/FAQ-ETF-Sparplaene-So-koennen-auch-Einsteiger-bequem-ein-Vermoegen-aufbauen-4802751-0/

finanzen.net ist an OSKAR beteiligt.

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