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Neue Zahlungsmethoden bringen die Bitcoin-Bezahlung in den Online- und Einzelhandel

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 23.03.2020

Kryptowährungen als Zahlungsmittel im Online- oder Einzelhandel erfreuen sich bislang keiner großen Beliebtheit. Doch mit neuen Zahlungsmethoden könnte sich das nun ändern.

INDRANIL MUKHERJEE/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net INDRANIL MUKHERJEE/AFP/Getty Images

• BitPay als Alternative zu Visa oder MasterCard

• Ingenico und Salamantex entwickeln neues Kassenterminal

• Händler akzeptieren digitale Währung und erhalten Euro

 

Neue digitale Zahlungsmethoden

Moderne Bezahlmethoden, wie kontaktloses Bezahlen oder Beahlen per Barcode-Scan mittels Smartphone, werden zunehmend beliebter. Immer mehr Kunden schätzen die Möglichkeit selbst entscheiden zu können, welche Bezahlmethode sie einsetzen. In Asien gehören Bezahlmethoden wie Alipay, WeChat Pay oder die Zahlung mit Kryptowährungen bereits zum Standard. Nun sollen neue Zahlungsmethoden die Bitcoin-Bezahlung auch in den Online- und Einzelhandel bringen - und Händler sind mittlerweile gut beraten, möglichst alle Bezahlmethoden zu akzeptieren.

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Der Zahlungsdienstleister BitPay

Viele Käufer und Verkäufer schrecken aufgrund der hohen Volatilität vor dem Bitcoin als Zahlungsmethode zurück. Damit die Kryptowährungen auch im Online- und Einzelhandel zunehmend an Akzeptanz gewinnen, bieten Zahlungsdienstleister wie BitPay die Übernahme des Wechselkursrisikos an. Dafür wird ein sogenannter Payment Service Provider genutzt, dessen Infrastruktur der von Kreditkarten-Anbietern ähnelt. Dabei übernimmt BitPay das Wechselkursrisiko, indem das Unternehmen zwar Bitcoin erhält, daraufhin jedoch Euro oder US-Dollar weiterleitet. Jedoch erhebt BitPay ähnlich hohe Gebühren, wie sie bei einer Transaktion mit einer Visa oder MasterCard fällig werden. 

Ingenico und Salamantex

Ingenico gilt weltweit als einer der führenden Anbieter von sicheren und nahtlosen Zahlungsverkehrslösungen. Das Unternehmen kooperiert nun mit dem österreichischen Fintech Salamantex, das sich auf die Entwicklung von Softwarelösungen für das Bezahlen mit digitalen Währungen spezialisiert hat. Gemeinsam entwickeln sie das erste Kassenterminal, welches die Bezahlmöglichkeit mit digitalen Währungen bereits standardmäßig integriert hat. Dabei ermöglicht die Software von Salamantex den Händlern, Kryptowährungen zu akzeptieren, den Betrag aber wie gewohnt weiterhin in Euro zu erhalten. Durch die Kooperation mit Salamantex macht Ingenico das Bezahlen mit Kryptowährungen erstmals für den breiten Markt verfügbar. 

Vision einer breiten Akzeptanz digitaler Währungen

Wie Computerwelt berichtet, äußert sich Stephan Schmidt, Head of Sales, Ingenico GmbH wie folgt: "Unsere Bezahllösungen reduzieren die Komplexität beim Bezahlen für Händler und Dienstleister auf ein Minimum und machen zugleich das Einkaufserlebnis für die Kunden reibungslos und sicher, unabhängig vom Vertriebskanal und Zahlverfahren. Salamantex passt als unser technischer Partner im Bereich Crypto Payment Service ideal in dieses Konzept. Gemeinsam integrieren wir neue digitale Zahlungsmethoden ganz einfach und risikolos in den Geschäftsalltag der Unternehmen."Der COO von Salamantex, Markus Pejacsevich, ergänzt: "Mit der Integration unserer Crypto Payment Service Software in Terminals von Ingenico sind wir unserer Vision einer breiten Akzeptanz digitaler Währungen als seriöses und sicheres Zahlungsmittel einen großen Schritt näher gekommen. Händler und Dienstleister, die Kryptowährungen als zusätzliche alternative Bezahlmethode akzeptieren, können eine attraktive und zahlungskräftige neue Kundengruppe erschließen und positionieren sich zudem als First Mover innerhalb ihrer Branche."

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Salamantex Crypto Payment Service

Die Crypto Payment Service Software von Salamantex ermöglicht es Händlern, die Bezahlung mit Kryptowährungen zu akzeptieren und einfache, sichere und reibungslose Zahlungsabläufe zu realisieren. Dabei erhält der Händler den geforderten Kaufpreis in der von ihm verlangten Währung, unabhängig davon, welche Währung der Kunde zur Bezahlung einsetzt. Somit entfällt für den Händler das Wechselkurs-Risiko. Die Integration in die vorhandenen Bezahlprozesse ist durch die Partnerschaft mit Ingenico möglich und erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen.Redaktion finanzen.net

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