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VIRUS-TICKER-Spanien - EU legt bis Dienstag Liste mit sicheren Ländern vor

Reuters-Logo Reuters vor 3 Tagen

29. Jun (Reuters) - Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie:

09.10 Uhr - Die EU legt nach spanischen Angaben bis spätestens Dienstag eine Liste der Covid-19-sicheren Länder vor. Die Liste werde 15 Staaten umfassen, in die man nach epidemiologischen Kriterien sicher reisen könne, sagt die spanische Außenministerin Arancha Gonzalez Laya dem Hörfunksender Cadena SER. Die Coronavirus-Pandemie lasse im größten Teil Europas nach.

08.39 Uhr - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt vor zu viel Lässigkeit im Umgang mit dem Coronavirus. "Testen ist das eine, weiter Abstand halten das andere", sagt der CSU-Politiker im ZDF-Morgenmagazin. "Da tun sich ja einige schwer." Man dürfe nicht glauben, dass alles wieder normal sei. Beim Konjunkturpaket, das im Bundestag beraten wird, lobt Söder die Fülle der Maßnahmen. Die zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer sei ein Instrument, um die Konjunktur wieder anzukurbeln. "Ich glaube allerdings, dass der wichtigste Konjunkturimpuls am Ende mehr Sicherheit ist."

08.08 Uhr - Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt sich angesichts der Corona-Pandemie auf neue Schuldenkrisen ein. Ärmere Länder würden "mehr Schuldenstundungen brauchen, in einigen Fällen vielleicht auch Schuldenschnitte", sagte IWF-Chefökonomin Gita Gopinath dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Um den wachsenden Schuldenstand Deutschlands sorge sie sich nicht. "Deutschland hat den nötigen finanziellen Spielraum – auch weil die Politik den Schuldenstand in der Vergangenheit niedrig gehalten hat", sagt Gopinath. Im Streit über das geplante 750-Milliarden-Hilfspaket der EU plädiert sie dafür, den Krisenländern nicht nur Kredite, sondern auch direkte Transfers zukommen zu lassen. "Es ist wichtig, dass ein erheblicher Teil des Pakets aus Zuschüssen besteht statt aus Krediten, sonst fördert es die wirtschaftliche Erholung nicht."

06.55 Uhr - Chinas Militär hat grünes Licht erhalten für die Nutzung eines Covid-19-Impfstoffkandidaten. Das teilt die Firma Cansino Biologics mit, die gemeinsam mit der Forschungseinheit der Armee für die Entwicklung verantwortlich ist. Klinische Studien hätten gezeigt, dass der Impfstoffkandidat Ad5-nCoV sicher und in gewissem Umfang effizient sei. Ad5-nCoV ist einer von acht Impfstoffkandidaten, die von chinesischen Firmen entwickelt und die für Tests an Menschen zugelassen wurden.

04.55 Uhr - Die Zahl der bestätigten Infektionen in Deutschland steigt um 262 auf 193.761, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle steigt um vier auf 8961.

04.22 Uhr - Australien verzeichnet den größten Anstieg neuer Fälle seit etwa zwei Monaten. Der Bundesstaat Victoria gibt 75 neue Infektionen in den vergangenen 24 Stunden bekannt. Zwar fehlen zunächst Zahlen aus mehreren anderen Landesteilen. Der Anstieg ist jedoch schon jetzt der größte in Australien seit dem 11. April. Victoria erwägt nun die Wiedereinführung von Beschränkungen wie ein Abstandsgebot, sagen Gesundheitsbehörden. Die Maßnahmen waren ab Mai gelockert worden.

03.21 Uhr - Angesichts weiter steigender Infektionszahlen nimmt Kalifornien einige Lockerungen zurück. Gouverneur Gavin Newsom ordnete für sieben Landkreise - darunter Los Angeles - die Schließung von Bars an. Dies gelten in den USA als häufige Infektionsherde. Am Freitag schlossen Texas und Florida gleich alle Bars. Kalifornien ist mit fast 40 Millionen Einwohnern - grob halb so viele wie Deutschland - der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat.

00.50 Uhr - In Brasilien wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in den vergangenen 24 Stunden 30.476 neue Infektionen und 552 weitere Todesfälle verzeichnet. Insgesamt gebe es damit mehr als 1,34 Millionen bekannte Fälle und 57.622 Todesfälle.

23.58 Uhr - Nach Daten der Nachrichtenagentur Reuters hat die weltweite Zahl der bekannten Todesfälle durch die Pandemie die Schwelle von 500.000 überschritten. Demnach sterben gegenwärtig mehr als 4700 Menschen pro Tag an Covid-19, wie aus den Daten vom 01. bis zum 27. Juni hervorgeht https://graphics.reuters.com/HEALTH-CORONAVIRUS/DEATHS/xlbpgobgapq/index.html.

(Zusammengestellt von der Reuters-Redaktion in Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter der Telefonnummer +49 30 2888 5168)

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