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Brexit-Deal vor EU-Gipfel - jetzt muss London liefern

High noon in Brüssel: Nach einer Serie von Marathon-Verhandlungen haben sich britische und EU-Unterhändler auf ein überarbeitetes Brexit-Abkommen geeinigt - nur wenige Stunden vor dem Beginn des EU-Gipfels, dem vermutlich letzten mit britischer Beteiligung. Das Abkommen vermeidet Grenzkontrollen zwischen Irland und Nordirland und sieht Zollregelungen vor, die die britische Integrität wie auch den europäischen Binnenmarkt respektieren. Ob der Deal aber auch im britischen Unterhaus gebilligt wird, ist ides offen. P remierminister Boris Johnson appellierte an die britischen Abgeordneten, dem Abkommen zuzustimmen. Jean-Claude Juncker zeigte sich zwar erleichtert, aber zugleich traurig über den Brexit. Anders als der EU-Kommissionspräsident war Irlands Ministerpräsident Leo Varadkar optimistisch. Er werde dem Europäischen Rat empfehlen, das Dokument anzunehmen und dafür sorgen, dass die gemeinsame Erklärung über die künftigen Beziehungen in Dublin unterstützt werde. Für Frankreichs Staatspräsident President Emmanuel Macron war das Thema noch nicht erledigt. Ja, das Abkommen entspreche den europäischen Verhandlungszielen, doch Zweifel seien erlaubt. Nun müsse das Papier technisch erläutert und politisch verteidigt werden. Den größten Krach machten heute die offensichtlichen Verlierer, nämlich die Anti-Brexit-Aktivisten. Deren Ziel, den britischen Austritt zu verhindern, rückte heute weiter in die Ferne...
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