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Aufgepasst!: Zoll warnt vor zwei neuen Betrugsmaschen

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 17.03.2017 mopo
1494CE00884AABB6: Der Zoll warnt vor zwei neuen Betrugsmaschen in Deutschland. © dpa (Symbolbild) Der Zoll warnt vor zwei neuen Betrugsmaschen in Deutschland.

Betrüger lassen sich scheinbar immer was Neues einfallen: Die Generalzolldirektion warnt gleich vor zwei neuen Betrugsmaschen.

In der einen gehen Anrufe ein, bei denen eine elektronische Ansage Auskunft über ein angeblich laufendes Vollstreckungsverfahren verlangt. Bei dem Anruf wird der Eindruck vermittelt, dass es sich um einen offiziellen Anruf des Zollamts handelt.

Täter nutzen besonderen Trick

Besonders geschickt: Durch ein bestimmtes technisches Verfahren wird bei dem Anruf tatsächlich eine bestehende Rufnummer des Zolls angezeigt, sodass die Betrugsmasche geschickt getarnt wird.

Während des Telefonats wird der Angerufene von der Bandansage dann zur Herausgabe von Informationen aufgefordert. Der Zoll geht davon aus, dass diese Informationen dazu genutzt werden, um Geld von den Betroffenen einzufordern. Er rät daher, solche Gespräche umgehend zu beenden.

So sieht das Fake-Schreiben aus: inklusive gefälschtem Siegel in der rechten unteren Ecke. © Vom Zoll zur Verfügung gestellt So sieht das Fake-Schreiben aus: inklusive gefälschtem Siegel in der rechten unteren Ecke.

Bei der zweiten Betrugsmasche werden gefälschte Schreiben verschickt, die den Empfänger zur Zahlung von Lagergebühren in Höhe von 17.500 Euro auffordert. Angeblich würden zwei Schrankkoffer am Flughafen Berlin-Brandenburg gelagert werden.

Im Kopf des Schreibens wird das offizielle Logo des deutschen Zolls verwendet und dieses auch als Wasserzeichen verwendet. Das Amtssiegel ist jedoch eine schlechte Fälschung.

„Auch wenn hier das Logo des Zoll verwendet wird, stammt das Schreiben natürlich nicht vom deutschen Zoll. Wir empfehlen in jedem Fall Anzeige zu erstatten“, erklärte Britta Miltner, die Sprecherin der Generalzolldirektion.

(dhu)

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