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Bitcoin-Kurs: MicroStrategy-Chef outet sich als Langzeitbulle - diese Konzerne profitieren von der Bitcoin-Hausse

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 24.11.2021

Die Kryptowährung Bitcoin hat inzwischen auch Einfluss auf die Aktienkurse vieler Unternehmen. Besonders mit Tech-Unternehmen korreliert die Bewegung der Cyberdevise. MicroStrategy-CEO Saylor sagt nun einen weiteren Anstieg voraus, von dem auch so mancher Aktienkurs beflügelt werden könnte.

DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images

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Nachdem die größte und älteste Kryptowährung Bitcoin auch Corona-bedingt ein eher maues 2020 verzeichnen musste, scheint das Jahr 2021 zum Superjahr für Cyberdevisen zu werden. Erst am 10. November erreichte BTC, laut Daten von CoinMarketCap, bei 68.789,63 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Gerechnet zu diesem Rekordhoch konnte der Coin also rund 135 Prozent an Wert hinzugewinnen. Doch nicht nur für den Bitcoin selbst ging es nach oben, denn viele Aktien korrelieren inzwischen - aus verschiedenen Gründen - mit dem Kurs der Kryptowährung und konnten bisher so satte Kursgewinne einfahren.

MicroStrategy-Aktie

So zum Beispiel das Unternehmen von Michael Saylor, MicroStrategy. Im Jahresverlauf ging es für den Anteilsschein bis auf 690,02 US-Dollar nach oben (Schlusskurs vom 22. November 2021) - +79,33 Prozent. Für das dritte Quartal 2021 meldete MicroStrategy Gesamterlöse von 128 Millionen US-Dollar - im Vergleich zum Vorjahresquartal lediglich ein Plus von 0,5 Prozent. Allerdings kaufte das Unternehmen 9.000 Bitcoin zusätzlich, so dass MicroStrategy nun 114.042 Bitcoin (Stand: 30. September 2021) hält. Das macht den Konzern unter CEO Saylor zum weltweit größten börsennotierten Bitcoin-Eigner. Zum Vergleich: Das medienwirksame Bitcoin-Investment von E-Autopionier Tesla vom Februar 2021 belief sich auf 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin. Zum damaligen Stand des BTC-Kurses gerechnet (rund 35.000 US-Dollar) dürfte Tesla also weniger als 43.000 Coins gehalten haben. Auch die Tesla-Aktie wird ebenso wie das Papier von MicroStrategy somit von den Bewegungen der Cyberdevise beeinflusst. Gegenüber CNBC verlautete Saylor: "Aus unserer Sicht wird Bitcoin volatil bleiben, da er mit dem gesamten Krypto-Markt verbunden und neu ist, aber es wird für immer nach oben gehen."

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Tesla-Aktie

Wenn man die Charts der beiden Assets - der Tesla-Aktie und des Bitcoin - vergleicht, wird keine klare Korrelation ersichtlich. Allerdings lassen sich einige Bewegungen beim Bitcoin auf Tweets von Tesla-Chef Elon Musk zurückführen. So sorgte alleine die Information, dass Tesla in Bitcoin investiere und auch Zahlungen in der Cyberdevise annehmen wolle für einen Kurssprung. Nachdem Musk dann bezüglich der Zahlungen zurückruderte und auf das Problem, dass Bitcoin umweltschädlich sei, aufmerksam machte, ging es für die Kryptowährung nach unten. Auch Altcoins, wie die Spaßwährung Dogecoin, brachte der umtriebige Milliardär mit seinen Aussagen in Bewegung. Im dritten Quartal 2021 wies der E-Autobauer in seiner Bilanz 1,26 Milliarden US-Dollar in "Digital Assets" - also Nettowert der gehaltenen Bitcoins - aus. Somit profitiert auch die Tesla-Bilanz vom steigenden Bitcoin-Kurs.

Marathon Digital-Aktie

Hierzulande ist Marathon Digital eher unbekannt. Das US-amerikanische Unternehmen hat sich auf das Mining der Kryptowährung spezialisiert. Mit einer Marktkapitalisierung von 5,09 Milliarden US-Dollar (Stand: Schlusskurs vom 22. November 2021) kann das Unternehmen nicht mit den Big Playern wie Tesla mithalten. Allerdings ist Bitcoin das Hauptgeschäft von Marathon Digital. Laut dem jüngsten Quartalsbericht produzierte der Konzern in Q3 2021 1.252,4 Bitcoin. Insgesamt besitzt Marathon Digital damit nun 7.035 Bitcoin. Im weitesten Sinne ist Marathon Digital ein "Bitcoin-Hersteller" und kann somit auch unmittelbar von steigenden Preisen profitieren. Allein in diesem Jahr gewann die Marathon Digital-Aktie an der NASDAQ rund 374 Prozent hinzu.

Square-Aktie

Auch Square reiht sich in die Riege der Bitcoin-Besitzer ein. Im dritten Quartal besaß das Unternehmen 8.027 Coins. CEO und Mitgründer Jack Dorsey ist schon lange ein Unterstützer der Kryptowährung. Der Bezahldienstleister will jedoch nicht mit dem Besitz von Bitcoin an der Entwicklung profitieren, sondern auch die Verbreitung und die Adaption voranbringen. So will das Unternehmen seinen Kunden unter anderem ein Hardware-Wallet zur Verwahrung anbieten. Außerdem plant Dorsey über einen Square-Geschäftsarm eine eigene dezentrale Bitcoin-Börse. Somit profitiert die Square-Aktie nicht nur von steigenden Kursen, auch die Verbreitung und Nutzung von Bitcoin kann sich in Zukunft positiv in der Square-Bilanz niederschlagen.

Redaktion finanzen.netDieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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