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Coronavirus in Halle aktuell: 20. Todesfall in Halle - 33 Neuinfektionen

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Luftbild von der Innenstadt Halle © Andreas Stedtler Luftbild von der Innenstadt Halle

Bis zum 24. November haben sich 1.461 Einwohner der Stadt Halle an Corona infiziert, 1.130 Hallenser gelten als geheilt. 20 Personen sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

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Coronavirus und Covid-19: Das sind die aktuellen Entwicklungen für Halle auf einen Blick:

24.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle beklagt am Dienstag einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das teilte Oberbürgermeister Bernd Wiegand am Dienstag mit. Der OB vermeldete 33 Neuinfektionen, womit die Anzahl der aktuell infizierten Hallenser auf 311 ansteigt.

Seit Beginn der Pandemie wurden 1.461 Personen infiziert, davon gelten 1.130 als genesen. Insgesamt sind in Halle nunmehr 20 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

23.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Erneuter Höchstwert bei Tagesinzidenz

Am Montag sind in Halle 28 Neuinfektionen hinzugekommen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind damit aktuell 299 Hallenser infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.428 infizierte Personen, 1.110 Menschen gelten als geheilt. 33 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon 14 auf der Intensivstation. Das sind vier Personen mehr als am Vortag. Die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegen bei 19.

Zwölf Infektionen sind auf private Kontakte innerhalb der Familie oder mit Bekannten zurückzuführen. Sechs positive Tests gehen auf Infektionen im beruflichen Umfeld zurück. Sechs Neuerkrankungen betreffen Alten- und Pflegeheime, darunter erneut auch das Heim am Böllberger Weg. „Derzeit laufen Abstimmungen, ob nur  einzelne Bereiche in Quarantäne müssen oder die bestehende Quarantäne für das Heim verlängert werden muss“, sagte Amtsärztin Christine Gröger. Vier nachgewiesene Corona-Infektionen entfallen zudem auf Schulen und Kitas.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 74, 84. Das ist ein erneuter Höchstwert für die Stadt, womit Halle die Warnstufe rot beibehalte, so Wiegand.

Insgesamt wurde ein Verstoß gegen die Maskenpflicht festgestellt. Am Sonntag wurden insgesamt 42 Kontrollen unter anderem in Fitnessstudios, Parkanlagen, Spielhallen und Restaurants durchgeführt. Dabei konnten keine Verstöße festgestellt werden. Weiterhin wurden am Sonntag 74 Abstriche durchgeführt.

Kein Engpässe in Krankenhäusern

Unterdessen sind die Krankenhäuser in Halle derzeit noch in der Lage, mit den Covid-19-Erkrankungen umzugehen. „Aktuell melden die Kliniken keine Engpässe. Sie können sich um die zugewiesenen Patienten kümmern“, sagte Gröger.

Man werde seitens der Stadt keinen Countdown einführen, ab wann die Bettenkapazitäten nicht mehr ausreichten. Laut OB sind die Krankenhäuser zudem darauf vorbereitet, weitere Stationen für die Behandlung von Covid-19-Kranken hinzuzuziehen, sollte es erforderlich werden. 

Kein Böller, dafür Installationen zu Silvester

Wiegand sprach sich mit Blick auf den Jahreswechsel zudem erneut dafür aus, das Böllern zu Silvester nicht generell zu verbieten. Allerdings müsse man natürlich die Vorgaben umsetzen, die Bund und Länder am Mittwoch beschließen. Die Bundeskanzlerin will mit dem Ministerpräsidenten auch darüber beraten, ob es ein generelles Feuerwerksverbot geben sollte, um Krankenhäuser zu entlasten.

In Halle wird es in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt geben. Gemeinsam mit dem Stadtmarketing hatte die Verwaltung nach Möglichkeiten gesucht, über die Innenstadt verteilt kleine Anlaufpunkte zu schaffen, um Massenansammlungen zu vermeiden. „Klein aber fein“, sollte es sein, hatte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) vor Tagen erklärt. 

Auch ein Alkoholverbot etwa an Glühweinständen hatte die Stadt bereits angekündigt. Am Montag erteilte der OB auch den Weihnachtsmarkt-light-Plänen eine Absage. Stattdessen wolle man auf dem Markt durch verschiedene Installationen weihnachtliches Flair schaffen, „aber nicht zum Stehenbleiben“. Es solle etwas sein, an dem sich Passanten erfreuen könnten.

22.11.2020: 31 Neuinfektionen in Halle

Am Sonntag meldet die Stadt Halle 31 neue Fälle von Corona-Infektionen. Damit haben sich insgesamt 1.400 Menschen in der Stadt mit dem Coronavirus infiziert. Der Inzidenzwert liegt bei 70,69.

Auch wenn die Zahlen der mit Corona infizierten Hallenser derzeit nicht mehr extrem in die Höhe schnellt, so bleibt sie doch auf hohem Niveau kontant. Der aktuelle Wert von wieder knapp über 70, sei zwar deutlich niedriger als der Durchschnitt im Land Sachsen-Anhalt und in Deutschland, sagt Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Sonntag in einer Online-Pressekonferenz. „Er ist dennoch zu hoch. Unser Ziel es, die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 zu bringen“, so Wiegand.  

Der OB rechne damit, dass es auch im Dezember und Januar weiter zu Einschränkungen kommen wird und ruft die Landesregierung dazu auf, langfristigere Pläne zu entwerfen. Seine Forderung ist, dass Kommunen die Möglichkeit erhalten sollen, einige der einschränkenden Maßnahmen aussetzen zu dürfen, wenn sie eine Inzidenz von weniger als 50 erreicht haben. Wiegand mahnte die Bevölkerung auch, mehr auf Eigenverantwortung zu setzen. Zwölf infizierte Schüler hätten in Halle dafür gesorgt, dass derzeit 1004 Schüler in Quarantäne sind. Das seien rund drei Prozent der insgesamt etwa 30.000 Schüler in der Saalestadt.

21.11.2020: Wieder 20 neue Corona-Fälle in Halle

Am Samstag meldet die Stadt 20 weitere neue Fälle von Corona-Infektionen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind damit aktuell 285 Hallenser infiziert, 23 weniger als am Vortag. Zwar ist die Siebe-Tage-Inzidenz um knapp fünf Punkte auf 66,53 gefallen, Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) betont dennoch: „Die Situation ist nach wie vor ernst.“ Die Hallenser sollen, so der OB, alle nicht erforderlichen Kontakte meiden und dort einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wo dies erforderlich ist.

Unter den Neuinfizierten sind vier junge Menschen unter 18 Jahren und 14 im Alter von 18 bis 49. Nur zwei Betroffene sind älter als 50 Jahre. Sowohl an der Uniklinik als auch am Elisabethkrankenhaus, so Wiegand in einer Video-Pressekonferenz, sei je eine Ärztin beziehungsweise ein medizinischer Mitarbeiter positiv getestet und isoliert.

Auf Nachfrage erklärte Katharina Brederlow, Beigeordnete für Soziales, im Zusammenhang mit einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung zum Anstieg der Kindesmisshandlung in Coronazeiten, dass das Jugendamt seit Jahren einen Anstieg der Kinderwohlgefährdung feststelle. „Es gibt jedoch keinen überproportionalen Anstieg“, betonte sie. Tatsächlich seien die Meldungen vor allem im Juli in die Höhe geschnellt, jedoch habe es auch einen Höchststand bei nicht stichhaltigen Meldungen gegeben. Diese Entwicklung zeige aber, wie wichtig soziale Kontrolle sei und dass Schulen und Kitas geöffnet bleiben müssen.

20.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Seniorin aus Pflegeheim mit Virus gestorben

Die Stadt Halle hat am Freitag einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der Pressekonferenz erklärte, ist eine 93-jährige Senioren aus dem Pflegeheim am Böllberger Weg bereits am Dienstag an den Folgen der Sars-Cov-2-Infektion gestorben. Damit steigt die Anzahl verstorbener Hallenser auf 19 Personen.

Weiterhin kamen am Freitag in Halle 27 Neuinfektionen, davon 14 Frauen und 13 Männer, hinzu. Aktuell sind 308 Hallenser mit dem Virus infiziert. 34 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon unverändert 13 auf der Intensivstation. Das sind zwei Personen weniger als am Donnerstag. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.349 infizierte Personen, 1022 Menschen gelten als geheilt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 71, 52. Insgesamt wurden am Donnerstag 308 Abstriche durchgeführt.

Da unter den 27 Neuinfizierten in Halle an diesem Freitag auch mehrere Schüler sind, verwies der OB auf die Regelung in der aktuellen Allgemeinverfügung. Dort ist geregelt: Sobald es in einer festgelegten Schülergruppe, einer sogenannten Kohorte, einen positiven Coronafall gibt, müssen sich auch alle weiteren Schüler der Gruppe unverzüglich in Quarantäne begeben, die dann 14 Tage lang gilt. Das Gesundheitsamt müsse dies nicht extra anordnen.

Bei Kontrollen der Maskenpflicht wurden am Donnerstag drei Verstöße festgestellt. Bei 45 Kontrollen der Einhaltung der Corona-Maßnahmen in unter anderem Fitnessstudios, Restaurants und Kosmetikstudios wurden zwei Verstöße, jeweils in einem Bordell und einer Gaststätte, verzeichnet. Wie der OB sagte, wurden dort die Hygienebestimmungen nicht eingehalten.

Die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, wandte sich in der Pressekonferenz am Freitag an alle Tierhalter. Denn viele Hundehalter hatten bei der Stadt nachgefragt, wie ein Hund Gassi geführt werden soll, wenn der Halter in Quarantäne ist. „Organisieren sie in Vorbereitung für den Notfall jemanden, der das Tier versorgen und einen Spaziergang machen kann“, empfahl die Beigeordnete.

In Halle warten derweil mehrere Menschen, deren Quarantänefrist abgelaufen ist, auf eine Rückmeldung von Seiten der Stadt. Dürfen sie nun wieder nach draußen gehen? Amtsärztin Christine Gröger erklärte dazu: Bei all denen, wo ein Testergebnis noch nicht feststeht, müsse abgewartet werden. „Alles andere ist Unfug“, sagte die Amtsärztin. Sie kündigte aber an, die Ergebnisse werde es zeitnah geben. Ansonsten gelte: Die Quarantäne endet automatisch nach 14 Tagen. Am Tag darauf können die Betroffenen auch wieder zur Arbeit oder in die Schule.  

19.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen 

Am Donnerstag sind in Halle 23 Neuinfektionen hinzugekommen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der Pressekonferenz erklärte, sind davon zehn Frauen und 13 Männer betroffen. Aktuell sind 325 Hallenser mit dem Virus infiziert. 32 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon unverändert 15 auf der Intensivstation. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.322 infizierte Personen, 979 Menschen gelten als geheilt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt unverändert bei 73,18.

Die meisten Neuinfektionen konnten in den privaten und familiären (8) sowie beruflichen Bereich (8) nachverfolgt werden. Weitere Infektion stammen unter anderem aus dem Einzelhandel- beziehungsweise Dienstleistungsbereich (3), aus einem Pflegeheim (1) im Saalekreis sowie aus einem Restaurant (1) festgestellt.

So hatten sich etwa zwei Montagemitarbeiter in einer Gemeinschaftsunterbringung in Berlin infiziert. Zu den Neuinfizierten zählen laut dem Oberbürgermeister außerdem zwei Studenten der Martin-Luther-Universität. Die fünf übrigen Fälle wurden aus schulischen Einrichtungen sowie einer Kita gemeldet.

Neue Allgemeinverfügung

Seit dem heutigen Tag gilt in Halle auch die neue Allgemeinverfügung der Stadt, die weitgehend die bisher schon geltenden Regeln übernimmt. Anders als zuvor gilt die Maskenpflicht in der Altstadt, entlang der Leipziger Straße und auf dem Bahnhofsvorplatz nur noch zwischen 8 und 20 Uhr. Bei Kontrollen am Mittwoch waren zwei Maskenverstöße laut Wiegand die einzigen Verstöße, die festgestellt wurden sind bei den insgesamt 136 durchgeführten Kontrollen.

Was die schwierige Situation der in Quarantäne befindlichen Pflegeheimbewohner angeht, erklärte Amtsärztin Christine Gröger, sie stehe in Kontakt mit dem Pflegedienst. Es sei aber manchmal schwer, nur eine begrenzte Quarantäne zu verhängen, die nicht gleich für eine ganze Einrichtung gilt. Von einer Angehörigen ist beklagt worden, dass wegen positiver Coronafälle gleich alle Heimbewohner für 14 Tage auf ihren Zimmern bleiben mussten und auch anschließend nicht nach draußen durften, weil erneut positive Tests vorlagen. Gröger sprach von einem Spagat zwischen Infektionsschutz und sozialen Kontakten. Im Zweifel gelte es aber, „keine weitere Verbreitung im Heim herauf zu beschwören“. Die Amtsärztin erklärte, sie habe in der betreffenden Einrichtung aber darum gebeten, „alternative Formen der Kontaktaufnahme zu prüfen“.

Verstöße gegen Maskenpflicht

Bei Kontrollen der Maskenpflicht wurden am Mittwoch zwei Verstöße festgestellt. Bei 136 Kontrollen der Einhaltung der Corona-Maßnahmen in Fitnessstudios, Restaurants und Kneipen gab es keine Verstöße. Es wurden insgesamt 370 Abstriche am Mittwoch unternommen. 

18.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Todesfall, hoher Inzidenzwert

Erneut hat die Stadt Halle am Mittwoch einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der Pressekonferenz erklärte, ist bereits am 15. November ein 91-jähriger Mann gestorben, jedoch hat das Gesundheitsamt den Totenschein erst drei Tage später erhalten. Damit steigt die Anzahl verstorbener Hallenser auf 18 Personen.

Trotz des Todesfalles, sprach OB den Bürgern Mut zu. „Die Infektionszahlen steigen langsam, aber stetig. Lassen Sie uns gemeinsam über diese schwierige Zeit kommen. Bleiben Sie zuversichtlich“, sagte er. 

Am Mittwoch gibt es 29 Neuinfektionen in der Stadt, davon 13 Frauen und 16 Männer. Damit sind aktuell 332 Hallenser mit dem Virus infiziert. Vier weitere Personen werden nun im Krankenhaus behandelt, was die Anzahl auf 33 steigen lässt. 15 Menschen davon liegen auf der Intensivstation. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.299 infizierte Personen, 949 Menschen gelten als geheilt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 73, 18. Laut Wiegand sei das erneut ein neuer Spitzenwert seit Beginn der Corona-Pandemie.

Verstöße bei der Maskenpflicht  - Fitnessstudios haben vereinzelt auf

Insgesamt wurden sieben Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Am Dienstag wurden 80 Kontrollen unter anderem in Fitnessstudios, Park, Kosmetikstudios und Restaurant durchgeführt. Dabei konnten keine Verstöße festgestellt werden. Fitnessstudios müssen zwar eigentlich geschlossen bleiben, aber Einzel- und Rehatraining sind erlaubt. 

Das gilt auch für mehrere Personen, wenn sie aus dem gleichen Haushalt kommen. Das Infektionsgeschehen lasse es laut Wiegand nicht zu, dass Ausnahmen von der Eindämmungsverordnung genehmigt werden. Alle nicht notwendigen Kontakte müssten vermieden werden.

Wiegand begrüßt neues Infektionsgesetz

Das neue Infektionsschutzgesetz, das am Mittwoch im Bundestag in Berlin beraten wurde, lobte Wiegand ausdrücklich. Das alte Gesetz sei nicht für eine derartige Pandemielage gemacht worden, wie sie aktuell herrschen würde. „Es ist eine Konkretisierung, die ich begrüße, weil hier Rechtsklarheit geschaffen wird,“ so Wiegand. Aus seiner Sicht sei das neue Gesetz verfassungsrechtlich nicht zu bedenken, auch wenn es durchaus Kritikpunkte geben würde. Als Beispiel nannte er unter anderem der Zeitraum der Rechtsverordnung, der sehr gering gefasst sei.

Aufruf zur Nachbarschaftshilfe

Die Stadt Halle hat zur Eindämmung des Coronavirus empfohlen, stärker Hilfsangebote zu nutzen. Gerade ältere, gefährdete Menschen könnten Angebote wie den Einkaufsservice des Deutschen Roten Kreuzes in Anspruch nehmen, sagte die Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle, Katharina Brederlow, am Mittwoch. So vermieden die zur Risikogruppe gehörenden Menschen potenziell gefährliche Kontakte im Supermarkt. Auch in der Nachbarschaft gebe es oft Unterstützung.

17.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Zwei Todesfällen, neue Allgemeinverfügung ab Donnerstag

Die Stadt Halle hat am Dienstag zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der Pressekonferenz erklärte, seien eine 80-jährige Frau sowie ein gleichaltriger Mann im Krankenhaus an den Folgen der Sars-Cov-2-Infektion gestorben. Damit steigt die Anzahl verstorbener Hallenser auf 17 Personen.

Weiterhin sind am Dienstag 22 Neuinfektionen in der Stadt hinzugekommen. Damit sind aktuell 328 Hallenser mit dem Virus infiziert. 29 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon 14 auf der Intensivstation. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.270 infizierte Personen, 925 Menschen gelten als geheilt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 70, 27. Das sei ein erneut neuer Spitzenwert seit Beginn der Corona-Pandemie.

Die Neuinfektionen sind auf folgende Bereiche zurückzuführen: zwei Infektionen auf dem medizinischen Sektor, sieben Infektionen auf Kontakte aus dem beruflichen Umfeld, drei Infektionen gab es an der Universität Halle, vier Ansteckungen kommen aus dem familiären Umfeld und sechs stammen aus Verbindungen aus gemeinschaftlichen Einrichtungen, so Wiegand. Insgesamt wurden am Montag 476 Abstriche durchgeführt.

Neue Allgemeinverfügung ab Donnerstag

In Halle müssen Passanten innerhalb des Altstadtrings, in der Leipziger Straße und auf dem Genscher-Platz vor dem Hauptbahnhof auch weiterhin im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das sieht die neue Allgemeinverfügung im Kampf gegen das Coronavirus vor, die am Donnerstag, 19. November, in Kraft tritt. Zudem bleibt es bei der Maskenpflicht überall dort im Stadtgebiet, wo der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann. Außerdem gilt, wer positiv getestet wird, muss sich ab dann 14 Tage in häusliche Isolation begeben. Nach frühestens zehn Tagen findet ein zweiter Test statt. Sollte auch dieser positiv ausfallen, wird die Quarantäne um sieben Tage verlängert.

Darüber informierte Wiegand. Zudem hat die Stadt die Regeln konkretisiert, wie Hallenser zu handeln haben, wenn sie positiv getestet wurden oder eine direkte Kontaktperson zu Infizierten sind. Demnach haben sich auch Kontaktpersonen zunächst selbstständig in Quarantäne zu begeben, wenn sie für mindestens 15 Minuten ohne Maske und Abstand in Kontakt mit einem Erkrankten waren. „Die 8. Allgemeinverfügung hat das Ziel, das Infektionsgeschehen unter 50 für die Sieben-Tage-Inzidenz zu drücken“, sagte der OB. Außerdem solle durch effektivere Abläufe im Umgang mit Infizierten und Kontaktpersonen das Gesundheitsamt entlastet werden.

Dass die Bundesregierung und die Länder erst in der kommenden Woche über das weitere Vorgehen und eine mögliche Verschärfung des Lockdowns beraten wollen, begrüßte Wiegand. Man müsse das weitere Geschehen abwarten, um zu sehen, wie die bereits beschlossenen Maßnahmen Wirkung zeigten.

Unterdessen will die Stadt auch künftig über das Gesundheitsamt Vorgaben für Großveranstaltungen wie die Kundgebungen am Montagabend in Halle machen. Er habe deshalb das städtische Vermessungsamt beauftragt, die Flächen auf dem Markt, dem Hallmarkt und dem Salzgrafenplatz zu kartografieren. Für die Versammlungen am Montag hatte die Stadt Höchstgrenzen für die Nutzung der Plätze festgelegt.

So sollte der Hallmarkt, hier hatte die AfD gegen die Corona-Politik von Bund und Land protestiert, nur für 200 Teilnehmer freigegeben werden. Das verwaltungs- und das Oberverwaltungsgericht hatten den Beschluss kassiert. Stattdessen durften 300 Personen der Kundgebung beiwohnen. Das hatte für einen Gegenprotest mit etwa 500 Teilnehmern gesorgt. Am Montag war es weitgehend friedlich geblieben. Wiegand dankte den Einsatzkräften für ihr Handeln. 

16.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Spitzenwert bei Sieben-Tage-Inzidenz

Oberbürgermeister Bernd Wiegand hat am Montag 18 Neuinfektionen vermeldet. Damit sind aktuell 334 Hallenser mit dem Virus infiziert. 35 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon 16 auf der Intensivstation. Dies besorgt den Oberbürgermeister, da vier Erkrankte dazugekommen sind.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.248 infizierte Personen, 899 Menschen gelten als geheilt. Die Anzahl verstorbener Hallenser liegt weiterhin bei 15. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 69, 85. Das sei ein neuer Spitzenwert seit Beginn der Corona-Pandemie. 

Die Neuinfektionen sind auf das berufliche Umfeld, fünf auf den privaten und familiären Kreis sowie zehn aus gemeinschaftliche Einrichtungen zurückzuführen. Am Montag wurden 116 Abstriche vorgenommen.

Bei den Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen sowie der Allgemeinverordnung wurden keine Verstöße festgestellt worden.

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) hat sich gegen weitere Verschärfungen der Corona-Regeln zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen. „Bund und Länder haben sich vier Wochen Zeit gegeben, um die Wirksamkeit der Maßnahmen abzuwarten. Bevor es weitere Änderungen der Bestimmungen gibt, sollte sich die Politik diese Zeit bis Ende November auch nehmen“, sagte der OB am Montag. Wiegand sprach sich zudem dafür aus, die Verantwortung über den Infektionsschutz auch weiterhin bei den Ländern zu belassen. In der Vergangenheit hatte der OB mehrfach betont, dass bei den Einschränkungen die regionalen Besonderheiten beachtet werden müssten.

Unterdessen steigt das Infektionsgeschehen in Halle weiter leicht an. Am Montag meldete das Gesundheitsamt 18 neue positive Tests. Die Sieben-Tage-Inzidenz für die Infektionen pro 100.000 Einwohner stieg auf den Rekordwert von 69,85 Fällen. Zudem werden aktuell 16 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen der Krankenhäuser behandelt – so viele wie nie seit Beginn der Pandemie im März. Insgesamt liegen 35 Erkrankte in Kliniken, drei weniger als am Sonntag.

Zehn Neuinfektionen sind auf Schulen und wissenschaftliche Einrichtungen im Stadtgebiet zurückzuführen, darunter die Grundschule Glaucha (Klasse 2c), die KGS Humboldt (eine 8. Klasse sowie 11. Klasse), die IGS Steintorf (9. Klassenstufe) sowie die Grundschule Lessing (3b). Für alle Kohorten wurden Quarantänen verhängt. Acht Infektionen haben zudem ihren Ursprung im beruflichen Alltag, fünf im privaten Kreis. Wiegand rief die Einwohner erneut dazu auf, unnötige Kontakte zu vermeiden und sich freiwillig an die Regeln zu halten. Zudem erwarte er von der Polizei, dass bei den Kundgebungen am Montag die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Notfalls müssten Veranstaltungen auch abgebrochen werden, sollte es zu Verstößen kommen. 

15.11.20: Warum Halle trotzdem erste Erfolge im Kampf gegen Corona sieht

In Halle sieht Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) erste Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus, allerdings ist noch keine Trendumkehr zu beobachten. So bewegt sich der Wert für die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner seit zehn Tagen auf einem Plateau. Wie am Samstag lag die Inzidenz auch am Sonntag bei 69,44 Fällen.

14.11.20: Pandemie erreicht neuen Höchstwert in Halle

In Halle hat die Corona-Pandemie einen Höchststand erreicht. Am Samstag meldete die Stadt 32 weitere positive Tests - damit sind aktuell 338 Hallenser aktiv mit dem Virus infiziert - ebenfalls Rekord. Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz stieg auf 69,44 Fälle pro 100.000 Einwohner.

13.11.2020: Pandemiestab arbeitet an neuer Allgemeinverfügung

Der Pandemiestab der Stadt arbeitet derzeit an einer neuen Corona-Allgemeinverfügung. Die aktuell gültigen Regeln, die vor allem aus einer Maskenpflicht in der Innenstadt bestehen, sollen in der nächsten Woche erneuert werden, denn dann läuft die alte Allgemeinverfügung aus. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Freitag bei einer Pressekonferenz erklärte, könne man davon ausgehen, dass die Maskenpflicht weiterhin bestehen bleibt.

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13.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Oberbügermeister Bernd Wiegand hat am Freitag 31 Neuinfektionen vermeldet. Damit sind aktuell 327 Hallenser mit dem Virus infiziert. Dies sei der zweithöchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.177 infizierte Personen, 835 Menschen gelten als geheilt. Die Anzahl verstorbener Hallenser liegt weiterhin bei 15.

13.11.2020: Besuch im Pflegeheim wieder nur eingeschränkt möglich

Am vergangenen Wochenende hatte die Stadt eine Corona-Testoffensive in allen halleschen 51 Pflegeheimen gestartet. Dabei waren 18 Tests positiv. Insgesamt wurden 3.239 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie 2.325 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 51 Einrichtungen der Stadt getestet. Unabhängig von den Massentests haben die Pflegeheime der Stadt die Besucherregelungen zum Schutz der Bewohner eingeschränkt.

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12.11.2020: „Nicht leichtsinnig werden“

Im Kampf gegen das Coronavirus sieht Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) die Stadt auf einem guten Weg. „Die Lage ist weiterhin ernst, aber wir verzeichnen eine leichte Abwärtstendenz“, sagte der OB am Donnerstag. Er werte das als Beleg, dass die Eindämmungsmaßnahmen von Land und Stadt Wirkung zeigten. Das gelte auch für die Schulen.

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12.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

In Halle gibt es am Donnerstag 23 Neuinfizierte, wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand mitteilte. Damit stieg die Anzahl der aktuell Infizierten auf 321 Hallenser.

Seit Beginn der Pandemie sind 1.146 Personen infiziert worden. 810 Personen gelten als genesen. 15 Personen sind verstorben. Wiegand sagte, dass „der Trend nach oben gestoppt“ wurde und bedankte sich bei den Hallensern.

11.11.2020: Warum die Stadt in diesem Jahr den Glühwein verbietet

Ganz gleich, wie Halles Weihnachtsmarkt im Dezember tatsächlich aussehen wird, eines wird es offiziell nicht geben: Alkohol. Das hat Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz verkündet. „Es wird einen Weihnachtsmarkt geben, um das weihnachtliche Gefühl auf dem Marktplatz deutlich zu machen“, sagte Wiegand.

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11.11.2020: Corona-Zahlen aktuell

Oberbürgermeister Bernd Wiegand hat in der Pressekonferenz am Mittwoch 22 neue Coronafälle in der Stadt Halle vermeldet. Damit gelten aktuell 310 Hallenser als infiziert, sechs mehr als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie haben sich demnach 1.123 Hallenser mit  dem Virus infiziert. 798 Personen gelten als inzwischen genesen. Die Anzahl der Toten bleibt bei 15.

Wie Wiegand mitteilte, wird auf dem in diesem Jahr deutlich verkleinerten Weihnachtsmarkt keinen Alkoholausschank geben.

11.11.2020: Eilantrag von Spielhallenbetreibern abgelehnt

Das Oberverwaltungsgericht in Magdeburg hat den Eilantrag einer Betreiberin von zwei Spielhallen in Halle abgelehnt. Die Landesregierung hat alle Spielhallen in Sachsen-Anhalt geschlossen, um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu stoppen. Die Spielhallen-Betreiber wollten nun erreichen, dass diese Anordnung aufgehoben wird.

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10.11.2020: Wer bietet wo in Halle Unterstützung an?

Der erste Lockdown im Frühjahr war für die Hallenser ein großer Einschnitt - und löste wie schon bei der Jahrhundertflut 2013 eine große Hilfswelle aus. Und auch jetzt gibt es Hilfsangebote für die, die Unterstützung brauchen. Welche das sind, hat die MZ aufgelistet.

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10.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Von Franz Ruch

In Halle gibt es am Dienstag 21 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Damit gibt es in der Stadt nun 304 aktive Fälle, bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 67,78. Darüber hat die Stadtverwaltung in ihrer täglichen Corona-Pressekonferenz informiert. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) betont, sei der Inzidenzwert zwar nicht gestiegen, befinde sich aber weiter auf dem Höchststand.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie erkrankten Hallenser stieg auf 1.101. Als Genesen gelten demnach 782 Hallenser. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 15 Personen.

Von den 21 Neuinfektionen sind vermehrt Jüngere und Älterer betroffen. Zum einen sind fünf der Neuinfizierten über 50 Jahre alt. „Die Sieben-Tage-Inzidenz in dieser Altersgruppe hat mit 27,03 einen neuen Höchststand erreicht“, so Wiegand. Zum anderen stammen elf der Neuinfektionen aus Schulen. Hier werde laut Wiegand deutlich, dass auch Schulen immer wieder Orte starken Infektionsgeschehens seien. So gibt es aktuell an sieben Schulen und einer Kita Quarantänemaßnahmen.

Die Ergebnisse zur Testoffensive in den Alten- und Pflegeheimen am Wochenende liegen laut Stadtverwaltung fast vollständig vor. Laut Wiegand gibt es Ergebnisse von 2.939 Bewohnern und 2.009 Mitarbeitern aus 43 von insgesamt 51 Einrichtungen. Als Fazit fasst Wiegand zusammen: „Es bleibt bei 18 positiven Schnelltests.“ Wie Amtsärztin Christine Gröger informiert, seien vordergründig Mitarbeiter der Einrichtungen betroffen. Lediglich vier positive Schnelltests stammen von Bewohnern, alle davon aus einem Pflegeheim. Die Schnelltestergebnisse der Betroffenen müssen nun noch mit einem PCR-Test im Labor bestätigt werden. Die Schnelltestergebnisse der verbleibenden acht Einrichtungen werden laut Gröger vermutlich im Laufe des Tages vorliegen. Weitere positive Fälle seien aber nicht zu erwarten, da die Einrichtungen gebeten worden seien, positive Ergebnisse sofort zu melden.

Bei der stattgefundenen Konferenz zwischen Schulleitern und Stadtverwaltung seien unter anderem Probleme bei Kohortenbildung und Lehrerausfall diskutiert worden, sagt Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales. Allgemeine Regelungen für alle Schulen gebe es nicht, es müsse immer im Einzelfall abgewogen und entschieden werden. Geprüft werden könne bei Problemen zum Beispiel die Möglichkeit für zeitversetzten Unterricht. Außerdem sollen die Schulen mit einer Masken-Notausstattung versehen werden, falls es vorkommt, dass Kinder keinen Mund-Nasen-Schutz dabeihaben. Bei der Verteilung sollen Grund- und Förderschulen bevorzugt werden. „Von älteren Kindern und Jugendlichen in weiterführenden Schulen erwarte ich mehr Verantwortung“, so Brederlow.

Am heutigen Nachmittag plant die Stadtverwaltung eine Konferenz mit den Kita- und Hortleitungen in Halle um über ähnliche Probleme, wie zum Beispiel mangelndes Personal, zu sprechen.

09.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Von Oliver Müller-Lorey

Die Stadt Halle hat einen neuen Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Montag sagte, ist eine infizierte Seniorin am Sonntagabend in einem Krankenhaus gestorben. Die Bewohnerin des Pflegeheims am Böllberger Weg, in dem sich seit Tagen das Virus ausbreitet, hatte per Patientenverfügung lebenserhaltende Maßnahmen verweigert. Damit stieg die Zahl der Corona-Opfer in Halle auf 15.

Auch in Sachen Inzidenzzahl gibt es keine guten Nachrichten: Die Zahl der infizierten Hallenser pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen stieg auf den Rekordwert 67,78. Schuld daran sind 17 Neuinfektionen - für einen Montag mit gewöhnlich geringem Anstieg eine hohe Zahl. Wiegand wies darauf hin, dass die Eindämmungsverordnung der Stadt das Recht gibt, einzelfallbezogene weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung zu verhängen. Davon habe die Stadt schon beim Thema Schwimm- und Sporthallen Gebrauch gemacht. Weitere konkrete Einschränkungen schweben der Stadtverwaltung aber offenbar noch nicht vor. Zunächst gebe es die Sonderregelung nur bei den Sportstätten, so Wiegand.

Die Stadt will eine Ausbreitung des Virus in Pflegeheimen, in denen die Bewohner besonders anfällig vor die Covid-19-Erkrankung sind, unbedingt verhindern. Dafür startete sie am Wochenende eine Testoffensive mit Schnelltests  in 51 Einrichtungen. 41 haben sich bislang bei der Stadt mit den Ergebnissen gemeldet. Drei Altersheime hatten, wie schon am Sonntag, positive Fälle.

Mit Sorge wird unter Experten auch das Demogeschehen in Leipzig vom Wochenende beobachtet, wo sich Zehntausende Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker trafen. Wie sich das Treffen fast  ohne Mindestabstand und Masken auf die Zahlen in Halle auswirkt, könne man noch nicht sagen, so Wiegand. Ohne seinen Namen zu nennen, erwähnte der Oberbürgermeister den Rechtsextremen Sven Liebich, der auf der Demonstration gewalttätig geworden sein soll.

Amtsärztin Christine Gröger ging auf ein Problem ein, das infizierte Hundebesitzer ohne Bekanntenkreis in Halle haben. Wie sollen sie mit Gassigehen, wenn sie in Quarantäne sind? Gröger verwies auf Freiwilligendienste, die in solchen Fällen helfen würden.

08.11.2020:  Corona-Lage in Halle:  21 Neuinfektionen - Inzidenzwert weiter im roten Bereich

In Halle sind am Sonntag 21 Neuinfektionen hinzugekommen, davon sind 10 Frauen und 11 Männer betroffen. Aktuell gibt es somit 307 aktive Fälle. Im Krankenhaus werden derzeit 26 Erkrankte behandelt, davon liegen weiterhin 7 auf der Intensivstation. Seit dem Pandemiebeginn im Frühjahr gibt es in Halle insgesamt 1063 Infizierte in der Saalestadt. 

07.11.2020: Aktuelle Mitteilung der Stadt zur Corona-Lage in Halle

Die Zahl der infizierten Hallenser und die Sieben-Tage-Inzidenz liegen in Halle auf einem neuen Höchststand. Darüber informierte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Samstagmittag. So gibt es 25 Neuinfektionen, was die Zahl der positiv getesteten Hallenser in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, also die Inzidenz, auf 66,94 stiegen ließ.

Am Freitag hatte sie noch bei 64 gelegen. Ab 50 ist bereits der kritische Wert erreicht. Unter den Neuinfizierten sind 13 Frauen und zwölf Männer, viele von ihnen sind älter und haben sich im privaten Umfeld oder bei Bekannten angesteckt. Drei Infektionen sind auf berufliche Kontakte zurückzuführen. Hier sind die Bundeswehr, eine Arztpraxis und eine Firma im Bereich Chemie betroffen.

Auch die Zahl der Personen, die in Halle auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt werden, stieg um zwei auf sechs.

Unterdessen hat Halle mit seiner Testoffensive in Altersheimen begonnen. Wie Wiegand sagte, wurden 50 von 51 Pflegeheimen in der Verwendung von Schnelltests unterwiesen. Viele Heime hätten auch schon komplette Testreihen abgestrichen und ans Gesundheitsamt geschickt. In acht Fällen war das Ergebnis positiv. Das muss jetzt durch einen PCR-Test verifiziert werden. Mit der groß angelegten Testoffensive will die Stadt einen Überblick über die Situationen in den Altersheimen bekommen und eventuelle noch nicht entdeckte Infektionen aufdecken. 

06.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Halle hat über 1.000 Infizierte

In Halle sind am Freitag 29 Neuinfektionen hinzugekommen, davon sind 16 Frauen und 13 Männer betroffen. Aktuell gibt es damit 325 aktive Fälle. Im Krankenhaus werden derzeit 19 Erkrankte behandelt, das sind drei Personen mehr als am Donnerstag. Vier Erkrankte liegen weiterhin auf der Intensivstation.

Seit dem Pandemiebeginn im Frühjahr gibt es in Halle insgesamt 1017 Infizierte in der Saalestadt. 678 Personen sind wieder geheilt. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist liegt bei 64, 86. Das ist der höchste Inzidenzwert seit April sowie der aktuell Infiziertenzahlen, so Wiegand am Freitagmittag. Die Warnstufe in Halle liegt daher weiterhin bei rot. Keine Veränderung gibt es bei der Anzahl der Todesfälle.

Von den 29 Neuinfizierten in Halle sind 11 Personen über 50 Jahre alt. Erneut sind also vor allem auch ältere Menschen betroffen, viele davon in Alten- und Pflegeheimen. So gibt es seit Anfang der Woche ein Infektionsgeschehen im Pflegeheim am Böllberger Weg, wobei zwei weitere Personen mit dem Virus infiziert sind. Am Freitag gab es auch einen Fall im Cura Seniorencentrum in Halle.

Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) informiert, werde die Stadtverwaltung deswegen jetzt eine große Testoffensive in derartigen Einrichtungen starten. "Für alle rund 3.500 Bewohner und Mitarbeiter in allen Alten- und Pflegeeinrichtungen in der Stadt Halle wird es Schnelltests geben", so Wiegand.

Diese sollen nach Einweisung per Video am Wochenende vom Betreuungspersonal selbst durchgeführt werden. "Wenn die Tests positiv ausfallen, wird es für die Heime erstmal eindeutige Hygieneregeln und eine Kontaktbeschränkung geben", so Amtsärztin Christine Gröger.

Die Ergebnisse der positiven Schnelltests müssten dann im Anschluss nochmal durch einen Test im Labor bestätigt werden. Ziel sei es so, bis Sonntag einen Überblick über das Infektionsgeschehen in den halleschen Einrichtungen zu bekommen, um ein schnelles Eingreifen bei auftretenden Infektionen zu ermöglichen und der Bildung von Hot-Spots entgegenzuwirken. Erste Ergebnisse sollen laut Gröger Anfang der kommenden Woche vorliegen.

Andere Neuinfektionen kommen aus dem familiären Umfeld, also durch Familienmitglieder und Freunde. Drei Neuinfektionen konnten sich im beruflichen Umfeld feststellen lassen. Darunter im Logistikbereich sowie im medizinischen Dienst.

Am Donnerstag wurden 301 Abstriche vorgenommen. Davon waren drei Reisend, die sich in Polen aufhielten beziehungsweise an einer innerdeutschen Flußkreuzfahrt teilnahmen.

Auch am Donnerstag wurde auf die Einhaltung der Maskenpflicht in Halle kontrolliert. Dabei haben die Ordnungskräfte 14 Verstöße feststellen können, die mit einem Bußgeldverfahren geahndet werden. Weitere Kontrollen im Bereich der Sport- und Freizeiteinrichtungen ergaben keine Verstöße, so Wiegand. 

05.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen: 21 Neuinfektionen, davon 13 in Pflegeeinrichtungen

In Halle sind am Donnerstag 27 Neuinfektionen hinzugekommen, davon sind 19 Frauen und 8 Männer betroffen. Aktuell gibt es 319 aktive Fälle. Im Krankenhaus werden derzeit 16 Erkrankte behandelt, davon liegen weiterhin vier auf der Intensivstation. Seit dem Pandemiebeginn im Frühjahr gibt es in Halle insgesamt 988 Infizierte in der Saalestadt. 655 Personen sind wieder geheilt. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist liegt bei 60, 29. Somit liegt die Warnstufe in Halle weiterhin bei rot. Es gab keine Veränderung bei der Anzahl der Todesfälle.

Am Mittwoch wurden 513 Abstriche vorgenommen. Davon waren 15 bei Reiserückkehrern unter anderem aus Polen, Ukraine und Mecklenburg-Vorpommern.

Es wurden 19 Bußgelder aufgrund der Nichteinhaltung der Maskenpflicht ausgesprochen. Darüber hinaus hat ein Fitness-Studio gegen die achte Eindämmungsverordnung des Landes, verstoßen, indem es geöffnet hatte. 

Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) informiert, sind von den 27 Neuinfektionen am Donnerstag 18 Personen über 50 Jahre alt. Grund dafür ist unter anderem ein Infektionsgeschehen in der Pflegeeinrichtung "Senioren-Service-Zentrum Böllberg" am Böllberger Weg. Hier gibt es 13 neue Fälle. In der Einrichtung soll heute noch ein weiterer Wohnbereich getestet werden. Zudem bestehe für das Seniorenheim Saaleufer seit Montag Quarantäne und Besucherstopp. Die Stadt befinde sich hier mit der Heimleitung in Verhandlung über weitere Maßnahmen. "Man sieht es an diesen Fällen genau", so Wiegand, "Wenn das Virus einmal in einer Einrichtung ist, ist es nicht zu stoppen."

Wie OB Wiegand weiter informiert, sei das Personal für die Corona-Hotline (Tel. 0345/2213238) und das Bürgertelefon (Tel: 0345/115) aufgestockt worden. Bürger, die Fragen hätten, müssten nur noch in einem normalen Maße mit Wartezeiten rechnen, so Wiegand.

Nach Hinweisen, dass die Busse am Busbahnhof und in den Starpark überfüllt seien, habe es jetzt Optimierungen gegeben. So würden nun die Fahrgastströme zu den Hauptschichtwechselzeiten durch sogenannte Verkehrsmeister und einem Sicherheitsdienst gemanagt, um den Zufluss zu den ersten vier Bussen zu managen.

05.11.2020: Museumsbahn rollt wieder - Darum holt die Havag die Tatra aus dem Ruhestand

Die Havag setzt, um vollen Bahnen in der Corona-Zeit entgegenzuwirken, auf eine ungewöhnliche Maßnahme. Am Mittwoch hat sie eine alte Tatra-Straßenbahn, die eigentlich nur noch für historische Rundfahrten gedacht war, reaktiviert.

Die museumsreife Tram verstärkte in Abstimmung mit der Stadt in den Morgen- und Nachmittagstunden den Schülerverkehr und soll das während der Pandemie auch weiterhin tun, wie Stadtwerkesprecherin Iris Rudolph auf Nachfrage der MZ sagte. „Es wurden auf den Linien 5E und 8E, die hauptsächlich zu Zeiten des Schulverkehrs im Einsatz sind, Fahrten angepasst, um Schülerströme besser auf die Bahnen zu verteilen“, sagte sie.

04.112020: Sorge nach Neuinfektionen - Eltern fordern mehr Schutz für behinderte Schüler des LBZ

Bei Eltern, deren Kinder das Landesbildungszentrum (LBZ) für Körperbehinderte in Halle besuchen, wächst der Unmut. Mittlerweile liegen an der Schule drei bestätigte Coronafälle vor. Am Mittwoch befanden sich vier von 37 Klassen in Quarantäne. Außerdem war ein Team des Gesundheitsamtes am Mittwoch vor Ort, um bei Schülern und Lehrern Abstriche vorzunehmen. Das LBZ ist eine Landeseinrichtung.

04.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Bewohner in Pflegeheimen positiv getestet

Die Corona-Pandemie hat in Halle erneut den Pflegesektor erreicht. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Mittwoch erklärte, habe es fünf positive Tests im Haus Saaleufer am Böllberger Weg gegeben. Betroffen seien davon drei Bewohner und zwei Mitarbeiter. Für das Haus gelte ein Besuchsverbot. Alle Bewohner sowie das Personal seien abgestrichen worden. „Diesem Fall gilt unsere besondere Aufmerksamkeit“, so der OB.

Unterdessen schlägt die Stadt dem Land vor, den Präsenzunterricht am Landesbildungszentrum (LBZ) für Körperbehinderte für diese Woche auszusetzen. Am Dienstag hatte die Stadt von einem positiven Coronatest bei einer Lehrkraft berichtet. Mehrere Klassen befinden sich in Quarantäne. Besorgte Eltern hatten daraufhin den Kontakt zur Stadt und dem Land gesucht. 

Die betroffene Lehrerin habe in der vergangenen Woche auch eine Chorprobe im Grundschulbereich geleitet. Für diese Kinder gelte aber keine Quarantäne. Aufgrund ihrer Behinderung, zum Teil in Verbindung mit Krankheiten, seien die Mädchen und Jungen besonders gefährdet. „Für diese Schule gelten die Bestimmungen laut Eindämmungsverordnung wie für andere allgemeinbildende Schulen auch“, sagte die zuständige Beigeordnete Katharina Brederlow. 

Am Mittwoch habe der Fachbereich Gesundheit Abstriche bei Schülern und Lehrern im Schulgebäude vorgenommen. „Bis die Ergebnisse vorliegen, raten wir dem Land, keinen Präsenzunterricht durchzuführen“, so Brederlow. Alle Kinder und Jugendlichen, die sich bereits in Quarantäne befinden, sollen ebenfalls getestet werden. Für Schüler aus Halle übernehme das das Gesundheitsamt. Die auswärtigen Kinder müssten in ihren jeweiligen Heimatorten getestet werden.

Unterdessen hat die Bäder GmbH ein Konzept entwickelt, wie der Schwimmunterricht unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln aufrechterhalten werden kann. So gibt es in den Hallenbädern ein Einbahnstraßensystem. Die Schwimmbahnen sind nach Schulen getrennt. Knackpunkt seien die Duschen, die sich nicht nach Kohorten trennen ließen. Hier suche die Bäder GmbH noch nach einer Lösung.

In Halle sind am Mittwoch 23 Neuinfektionen hinzugekommen, davon sind elf Frauen und 12 Männer betroffen. Aktuell gibt es 305 aktive Fälle. Im Krankenhaus werden derzeit 17 Erkrankte behandelt, davon liegen vier auf der Intensivstation. Seit dem Pandemiebeginn im Frühjahr gibt es in Halle insgesamt 961 Infizierte in der Saalestadt. 642 Personen sind wieder geheilt. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist um 6,65 gestiegen und liegt damit bei 63, 47. Somit liegt die Warnstufe in Halle weiterhin bei rot. Es gab keine Veränderung bei der Anzahl der Todesfälle.

Am Dienstag wurden 458 Abstriche vorgenommen. Davon waren 21 bei Reiserückkehrern unter anderem aus Schweden, Köln und Tschechien. 

03.11.2020: Inzidenzwert für Halle nun bei 63,20

Im Vergleich zum Vortag gibt es in Halle 21 Neuinfektionen; insgesamt sind nun 296 Hallenser mit dem Coronavirus infiziert. Das bedeutet, dass sich innerhalb sieben Tagen 63,20 Hallenser je 100.000 Einwohner angesteckt haben. Damit liegt der Inzidenzwert weiterhin über der kritischen Marke von 50. Die Stadt gilt weiterhin als Risikogebiet  sowie die Warnstufe rot.

03.11.2020: Halles Kliniken appellieren an Bevölkerung

In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben die fünf halleschen Krankenhäuser an die Bevölkerung appelliert, in der Corona-Krise die Hygieneregeln zu beachten. Nur so könnten angesichts der steigenden Infektionszahlen Überlastungen der Kliniken mit schwerkranken Covid-19-Patienten vermieden werden.

03.11.2020: Schließungen wegen Corona - So hart treffen die Maßnahmen Halles Fitnessstudios

Seit Montag heißt es für Sportler, die in einem Fitnessstudio angemeldet sind: mindestens vier Wochen Trainingspause. Körperliche Ertüchtigung gibt es zumeist nur noch zu Hause oder alleine an der frischen Luft, denn mit Inkrafttreten der neuen Corona-Regeln wurden auch alle Fitnessstudios geschlossen. Viele Betreiber haben dafür kein Verständnis und sorgen sich jetzt um ihre Existenz.

02.11.2020: Inzidenzwert liegt bei 61,12

Am 2. November gibt es im Vergleich zum Vortag 14 Neuinfektionen; insgesamt sind nun 287 Hallenser mit dem Coronavirus infiziert. Das bedeutet, dass sich innerhalb sieben Tagen 61,12 Hallenser je 100.000 Einwohner angesteckt haben. Damit gilt für die Halle die Warnstufe rot. Das teilte OB Wiegand auf einer Pressekonferenz mit.

02.11.2020: Aktuelle Nummern der Bereitschaftsdienste

Wer an einem Wochenende oder Feiertag oder nach Feierabend krank wird, erhält in Halle schnell ärztliche Hilfe. Der kassenärztliche Notdienst ist rund um die Uhr unter der Notfallnummer 116117 erreichbar. Zusätzlich finden Sie die Übersicht über die verfügbaren Bereitschaftsdienste in Halle sowie Ansprechpartner bei Verdacht auf Corona.

--> Hier geht es zu den Rufnummern.

01.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Weiterhin Warnstufe rot

In Halle sind am Sonntag 22 Neuinfektionen hinzugekommen. Aktuell gibt es 286 aktive Fälle. Im Krankenhaus werden derzeit 12 Erkrankte behandelt, davon liegen drei auf der Intensivstation. Das sind zwei weniger als zum Vortag. Seit dem Pandemiebeginn im Frühjahr gibt es in Halle insgesamt 903 Infizierte in der Saalestadt. 603 Personen sind wieder geheilt. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist um 6,65 gestiegen und liegt damit bei 56,55. Somit liegt die Warnstufe in Halle weiterhin bei rot. Es gab keine Veränderung bei der Anzahl der Todesfälle.

Am Samstag wurden 149 Abstriche vorgenommen. Davon waren 21 bei Reiserückkeherern. 

Von den Neuinfektionen sind 14 Frauen und acht Männer betroffen. Sechs Personen haben sich laut Oberbürgermeister Wiegand während der beruflichen Ausübung im Bereich des Einzelhandels und anderen Institutionen steckt. Darunter befinden sich Mitarbeiter eines Kinos, der Polizei, des Finanzamtes sowie ambulanter medizinischer Einrichtungen.

16 Neuinfektionen konnten auf private Feiern zurückgeführt werden. Diese hatten unter anderem Kontakt mit Reiserückkehrern oder waren Personen aus gemeinsamen Einrichtungen.

Am Samstag wurden bei Kontrollen der Einhaltung der Maskenpflicht in der Stadt Halle 26 Bußgelder ausgesprochen. Die Halloween-Party im Heidebad wurde aufgelöst, weil wiederholt die Einhaltung der Maskenpflicht sowie des Mindesabstandes nicht eingehalten wurde. Laut Wiegand kann dieser Verstoß ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro nach sich ziehen. Diese Maßnahme werde nun geprüft.

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