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Coronavirus in Halle: Technisches Problem in Labor - Mehr Patienten in Kliniken

Mitteldeutsche Zeitung-Logo Mitteldeutsche Zeitung 07.04.2021 mz-web
Das Universitätsklinikums in Halle. © dpa Das Universitätsklinikums in Halle.

Bis zum 7. April 2021 haben sich 9.347 Einwohner der Stadt Halle mit Corona infiziert,7.941 Hallenser gelten als geheilt. 297 Personen sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 171,76.

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Coronavirus und Covid-19: Das sind die aktuellen Entwicklungen für Halle auf einen Blick:

07.04.21: Aktuelle Corona-Zahlen- Neue Impftermine freigeschalten

Die Stadt Halle hat am Mittwoch 61 Neuinfektionen und zwei Todesfälle zu vermelden. Wie die Stadt auf ihrer Webseite mitteilte, handelt es sich bei den Verstorbenen um eine 88-jährige Frau, die an einer Corona-Infektion erlegen ist, sowie ein 60-jähriger Mann, der mit einer Corona-Infektion gestorben ist. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt damit bei 297 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um -7,12 gesunken und liegt bei 171,76. Jedoch habe es technische Probleme in einem großen Labor gegeben, wodurch die Daten nicht vollständig übermittelt werden konnten. Die Infektionszahlen seien deshalb nicht aussagekräftig, so die Verwaltung.

Laut der Stadt gibt es 1.109 infizierte Personen in Halle. Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Patienten ist um elf Personen auf 148 gestiegen, davon 99 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 25 Personen versorgt. Die Ampel der Kliniken steht weiterhin auf Gelb. Die Klinken bereiten sich darauf vor, im Laufe der kommenden Woche ihre Covid-Bereiche zu erweitern, so die Stadt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 9.347 infizierte Personen, davon sind 7.941 wieder genesen. Bislang sind 56.881 Personen immunisiert, wobei 41.071 mit der ersten Dosis und 15.810 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft sind.

Neue Lieferung von Astrazeneca-Dosen

Die Stadt hat am Mittwoch 2.400 weitere Impfdosen des Herstellers Astrazeneca erhalten und werde damit zusätzliche Impftermine ab Donnerstag 18 Uhr zur Buchung freischalten. Diese sollen kommende Woche von Montag bis Freitag stattfinden.

Darüber hinaus gebe es noch freie Termine aus der letzten Lieferung des Impfstoffes. Die Stadt weist ausdrücklich daraufhin, dass in Halle nun die Impfungen für dieses Vakzin für alle Personen ab 60 Jahren freigegeben ist. Daher erweitert sie den Kreis der Impfberechtigten über die Paragrafen 2 und 3 der Corona-Impfverordnung hinaus.

07.04.21: Impfstart bei Hausärzten

Die Arztpraxen haben nur darauf gewartet. Nun können sie selbst ihre Patienten gegen Corona impfen - auch wenn es im eigenen Urlaub ist. Warum die Anwendung des Impfstoffes in den Praxen aufwendig ist und es wichtig ist eine Nachrückliste anzulegen.

06.04.21: Auch CDU-Landtagsabgeordneter vorzeitig geimpft

Der CDU-Landtagsabgeordnete und Stadtrat in Halle, Andreas Schachtschneider, hat sich am 25. Januar gegen das Coronavirus impfen lassen. Zuvor hatte der 60-Jährige auch innerhalb der eigenen Partei erklärt, das Impfangebot der Stadt nicht angenommen zu haben. „Ich habe mich damals nicht mit den Voraussetzungen des Impfanspruchs beschäftigt“, so Schachtschneider. Er bedauere seine Entscheidung. Unklar ist, welche Konsequenzen dem Neustädter drohen. Er sei tief enttäuscht. Man werde in der Fraktion das weitere Vorgehen beraten, sagte Fraktions-Chef Andreas Scholtyssek der MZ.

06.06.21: 4.700 AstraZeneca-Dosen: Impftermine werden freigeschalten

Wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, hat Halle 4.700 AstraZeneca-Impfdosen erhalten. Mit den zusätzlichen Dosen werden am Dienstag Impftermin ab 18 Uhr über die Nummer 116117 und über die Internetseite www.impfterminservice.de freigeschalten. Die Impfungen sollen von Donnerstag, 8. April, bis Dienstag, 13. April, stattfinden, so die Stadt. Impfberechtigt sind alle Personen nach den Paragrafen 2 und 3 der Corona-Impfverordnung.

06.06.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Dienstag 22 Neuinfektionen zu verzeichnen, teilte die Stadt auf ihrer Webseite mit.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 178,89 und ist damit gesunken. Jedoch wird davon ausgegangen, dass dem Gesundheitsamt über die Feiertage nicht alle Infektionen gemeldet worden sind. Daher dürfte die Zahl, welche die Tage der Vorwoche in Bezug nimmt, wenig aussagekräftig sein. Darüber informierte auch das RKI. Es warne davor den aktuellen Werten zu viel Gewicht beizumessen.

Aktuell gibt es 1.050 infizierte Personen in der Stadt. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt bei 295 Personen. Derzeit werden 137 Menschen in Krankenhaus behandelt, davon 93 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 25 Personen versorgt. Die Ampel der Kliniken steht weiterhin auf Gelb.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 9.286 infizierte Personen, davon sind 7.941 wieder genesen. Bislang sind 55.434 Personen immunisiert, wobei 39.704 mit der ersten Dosis und 15.730 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft.

03. bis 05.04.21:Corona-Zahlen über Ostern 

Die Inzidenz für Halle liegt am Ostermontag erneut unter dem Grenzwert von 200 Fällen bei nunmehr 199,83 Fällen je 100.000 Einwohner.

Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) wies allerdings auch an diesem Tag daraufhin, dass die Zahlen wenig aussagekräftig seien, da über die Feiertage erfahrungsgemäß weniger getestet werde.

Inzidenzwert über 200: Halle verhängt Ausgangssperre

Weil die Inzidenz in der Woche vor Ostern konstant über 200 Fällen lag, hatte der städtische Katastrophenschutzstab eine Ausgangsbeschränkung für Halle verhängt, die zwischen 21 Uhr und 5.00 Uhr gilt. Am Samstag trat sie erstmals in Kraft. Im Stadtgebiet waren dann auch Ordnungskräfte der Stadt zu sehen.

Bereits am Samstag wurden laut Angaben der Stadt mehr als 30 Kontrollen zur Ausgangsbeschränkung durchgeführt. Dabei sei ein einzelner Verstoß festgestellt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden. In der zweiten Nacht wurden keine Verstöße bemerkt.

40 neue Corona-Neuinfektionen und ein Todesfall in Halle

Zudem meldete die Stadt am Ostermontag 40 Neuinfektionen und nunmehr 133 Corona-Patienten, sieben mehr als am Vortag, die in den halleschen Kliniken behandelt werden. Die Ampel für die Krankenhäuser steht laut Stadt weiter auf Gelb. Vermeldet wurde auch ein weiterer Todesfall.

Demnach ist ein 102-jähriger Mann mit dem Coronavirus gestorben. Die Stadt kündigte auch an, am Dienstag nach Ostern ab 18.00 Uhr neue Impftermine freizuschalten über die Nummer 116 117 und über die Internetseite www.impfterminservice.de. Die Impfungen sollen dann von Donnerstag bis zum darauffolgenden Dienstag stattfinden. Die Stadt hatte insgesamt 4.700 Astrazeneca-Impfdosen erhalten.

01.4.21: Diese Verschärfungen hat der Pandemiestab beschlossen

Der Katastrophenschutz-Stab der Stadt hat angesichts der weiter steigenden Inzidenzen am Donnerstag über weiterführende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus beraten. Wie die Stadt mitteilte, wurden folgende Maßnahmen beschlossen.

1.4.21: Corona-Zahlen am Donnerstag

Am Donnerstag sind in Halle 114 Neuinfektionen und zwei Todesfälle gemeldet worden. Ein 77-jähriger Mann ist mit einer Corona-Infektion gestorben, ein 76-jähriger Mann ist an einer Corona-Infektion gestorben. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt nun bei 287.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert steigt auf 248,01. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 9.051 infizierte Personen, davon sind 7.680 wieder genesen.

Bislang sind 36.795 mit der ersten Dosis und 14.332 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

1.4.21: Zoo schliesst wieder für Besucher

Der Bergzoo in Halle ist ab Karfreitag für Besucher geschlossen. Die Schließung gilt bis auf weiteres. Somit wird es keine Gelegenheit geben, über die Osterfeiertage Elefanten, Affen und Co. zu besuchen und über das Gelände zu spazieren. Die Schließung hat der Pandemiestab der Stadt Halle am Donnerstag verfügt. Denn inzwischen meldet auch das Robert-Koch-Institut am fünften Tag in Folge eine Inzidenz von über 200 Fällen für Halle.

Ziel der Maßnahme soll es sein, die Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie im Stadtgebiet einzudämmen. Der Zoo teilt zudem mit, für ihn stehe im Vordergrund, die eigenen Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen, da eine Quarantäne unter den Tierpflegern „dramatische Auswirkungen auf die Sicherstellung der Versorgung der Zootiere hätte“. Deshalb werden nun weitere umfangreiche Schutzmaßnahmen in der internen Organisation angekündigt. Laut Pressesprecher Tom Bernheim sollen Mitarbeiter noch regelmäßiger auf Corona getestet werden und es wird wieder eine Notschicht geben, die zuhause bleibt. „Die Dienstpläne werden nochmal angepasst“, sagt Bernheim. So werden insbesondere die Tierpfleger künftig in drei unterschiedlichen Gruppen arbeiten.

Tom Bernheim sagt, man habe die Inzidenzzahlen zwar verfolgt, sich deshalb auch seelisch und moralisch auf eine erneute Schließung vorbereitet, und doch hatte man auf einen offene Bergzoo zu Ostern gehofft. „Wir haben den Zoo dekoriert. Wir wollten den Leuten eine schöne Abwechslung über Ostern bieten.“ Die Schließung sei nun „eine Enttäuschung für die Besucher und für uns“. Doch angesichts der Infektionslage in der Stadt sieht er auch die Notwendigkeit für diesen Schritt.

Unklar ist, wann der Bergzoo wieder öffnet. Als die Inzidenz in der Stadt bereits über dem 200er Wert lag, konnten noch Besucher kommen. Bis zum nun fünften Tag, an dem der Grenzwert überschritten ist. Nun muss die Inzidenz wieder unter 200 Fälle sinken – und wohl auch fünf Tage darunter bleiben.

1.4.21: In der Palette öffnet ein Schnelltestzentrum

Testen, testen, testen - das ist derzeit neben dem Impfen das Mittel der Wahl, um der Pandemie Herr zu werden und langsam wieder in ein normales Leben zurückzukehren. Doch noch sind die Testkapazitäten auch in der Saalestadt nicht ausreichend - und daher jede Unterstützung willkommen. Dass dabei manchmal auch ungewöhnliche Wege gegangen werden, beweist einmal mehr Halles Gastro-Szene: Am 1. April öffnet in der Tanzbar Palette ein Schnelltestzentrum.

31.03.21: Corona-Zahlen am Mittwoch

Am Mittwoch sind in Halle 78 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt bei 285.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert steigt auf 239,63. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 8.937 infizierte Personen, davon sind 7.638 wieder genesen.

Bislang sind 36.501 mit der ersten Dosis und 13.250 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

31.03.21: Stadt vergibt Impftermine für Osterwochenende

Die Stadt Halle vergibt weitere 2.500 Termine für Erstimpfungen, teilte die Verwaltung am Mittwoch mit. Impfwillige könnten sich am Mittwoch ab 12 Uhr über die Telefon-Hotline 116117 oder über das Landesportal www.impfterminservice.de einbuchen. Die Impfungen werden am Karfreitag, Karsamstag und Ostermontag im Impfzentrum in der Heinrich-Pera-Straße stattfinden. Dafür stehen 2.000 Impfdosen des Herstellers Astra Zeneca und 500 Impfdosen des Herstellers Biontech zur Verfügung. Eine Wunsch-Registrierung für einen speziellen Impfstoff sei nicht möglich.

Neben den Terminen im Impfzentrum werden am Ostersonntag mobile Teams im Einsatz sein, die Impfungen bei nicht mobilen Menschen zu Hause durchführen. Auch das Testzentrum in der Magdeburger Straße werde über die Feiertage durchgängig geöffnet sein, von Karfreitag bis Ostermontag täglich von 9 bis 13 Uhr.

30.03.21: Super-Spreader in Halle?

In Halle hat es womöglich unwissentlich eine Person als Super-Spreader gegeben. Oberbürgermeister Bernd Wiegand informierte am Dienstag über einen besonderen Fall in der Stadt.

„Der Ärztliche Direktor des Elisabeth-Krankenhauses, Hendrik Liedtke, schilderte uns aus der Klinik den Fall einer Person, die beide Impfungen erhalten hatte, völlig symptomfrei in der Klinik erschienen war und auch im Schnelltest negativ war. Bei dieser Person hat am Ende aber ein PCR-Test eine enorm hohe Virenlast zum Vorschein gebracht hat, so dass die Person womöglich völlig unwissentlich zu einem Super-Spreader geworden ist", so Wiegand.

30.03.21: Corona-Zahlen am Dienstag

Am Dienstag sind in Halle 72 Neuinfektionen und ein Todesfall gemeldet worden. Wie die Stadt auf ihrer Webseite mitteilte, handelt es sich bei der Verstorbenen um eine 66-jährige Frau, die an einer Corona-Infektion gestorben ist. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 285.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert steigt auf 235,86. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 8.859 infizierte Personen, davon sind 7.599 wieder genesen.

Bislang sind 36.273 mit der ersten Dosis und 12.404 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

30.03.21: Halles Kliniken sind in Sorge

„Wir sind besorgt“, sagt Hendrik Liedtke, der Ärztliche Direktor des Elisabeth-Krankenhauses, angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens. Am Montagvormittag hat er sich mit den Krankenhäusern im südlichen Sachsen-Anhalt ausgetauscht. In Zeitz und Naumburg „geht es heftig zu“, erklärt er kurz darauf. Doch Sorge macht ihm auch die Lage in Halle.

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29.03.21: Corona-Zahlen am Montag

Am Montag sind in Halle  20 Neuinfektionen und ein Todesfall gemeldet worden. Wie die Stadt auf ihrer Webseite mitteilte, handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen 76-jähriger Mann, der mit einer Corona-Infektion gestorben ist. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 284.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert steigt auf 217,43. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 8.787 infizierte Personen, davon sind 7.485 wieder genesen.

Bislang sind 35.675 mit der ersten Dosis und 11.500 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

Am Montag ist die neue Eindämmungsverordnung der Stadt Halle in Kraft getreten.

28.03.21: Corona-Hotspot Halle - bald drohen Ausgangssperren

Am zweiten Tag in Folge liegt die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner in Halle über der Marke von 200. Wie die Stadt am Sonntag bekannt gab, ist der aktuelle Wert nach 100 weiteren Neuinfektionen am Sonntag noch einmal gestiegen und liegt nun bei 215,75.

26.03.21: Corona-Zahlen am Freitag

Am Freitag sind in Halle  98 Neuinfektionen und ein Todesfall gemeldet worden. Wie die Stadt auf ihrer Webseite mitteilte, handelt es sich bei den Verstorbenen um einen 64-jährigen Mann, der mit einer Corona-Infektion gestorben ist. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 281.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert steigt auf 189,36. Im Krankenhaus werden aktuell 125 Menschen behandelt, davon 84 Hallenser. 18 Personen werden auf der Intensivstation versorgt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 8.557 infizierte Personen, davon sind 7.395 wieder genesen.

Bislang sind 34.691 mit der ersten Dosis und 11.313 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

25.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In7.338  Halle sind am Donnerstag 94 Neuinfektionen und zwei Todesfälle gemeldet worden. Wie die Stadt auf ihrer Webseite mitteilte, handelt es sich bei den Verstorbenen um eine 78-jährige Frau und einen 85-jähriger Mann, die beide mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 280.

Die meisten Neuinfektionen sind in den jüngeren Altersklassen zu verzeichnen. So haben sich in der Gruppe der unter 30-Jährigen 22 Personen und in bei den 30 bis 49-Jährigen 24 Personen mit dem Virus infiziert.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert bleibt unverändert bei 183,07, es am vergangenen Donnerstag ebenfalls 94 Neuinfektionen gegeben habe, so die Stadt. Im Krankenhaus werden 101 Menschen behandelt, davon 74 Hallenser. 18 Personen werden auf der Intensivstation versorgt.

Bei insgesamt 147 Kontrollen der Corona-Regeln wurden vier Verstöße festgestellt. Demnach haben sich mehrere Menschen unerlaubt am Bruchsee versammelt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 8.459 infizierte Personen, davon sind 7.338 wieder genesen.

Bislang sind 33.481 mit der ersten Dosis und 11.292 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

25.03.21: Probleme bei Impftermin-Buchung

Bei der Vergabe neuer Impftermine ist es zu Problemen gekommen. Insgesamt 1.000 Impftermine wurden am Mittwoch für das Impfzentrum in Halle vergeben – und zwar an Personen aus der zweithöchsten Kategorie, zu der unter anderem Personen über 70 Jahre zählen. Doch beim Versuch, einen Termin über die zentrale Hotline 116117 oder auch über das Online-Impfportal zu bekommen, hatten viele Hallenser kein Glück.

Wie mehrere Bürger später berichteten, wurde ihnen am Telefon sogar erklärt, es würden gar keine Impftermine für Halle vergeben. Berichtet wurde auch, dass über das Impfportal nur Termine für Personen der höchsten Kategorie gebucht wurden konnten.

Technische Probleme bei Impfterminbuchungen

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) bedauerte das und erklärte, die Stadt habe das Land auf die Probleme hingewiesen: „Leider mussten wir gestern erneut von Problemen erfahren, die sich bei Buchungsversuchen von Impfterminen an der Hotline 116117 ergeben haben. Zum Teil wurden Impfwillige darauf hingewiesen, dass unter 80-Jährige nicht impfberechtigt seien, zum Teil gab es die Auskunft, es seien keine Termine in Halle verfügbar“, sagte Wiegand am Donnerstag.

„Wir haben uns erneut an das Land gewendet. Zum einen haben wir darauf hingewiesen, dass in Halle alle Personen 70 plus impfberechtigt sind.“ Auf MZ-Nachfrage hieß es vom Sozialministerium: „Die Rücksprache mit unserem Callcenter hat ergeben, dass es offenbar am Mittwoch zunächst technische Probleme mit dem Buchungstool gegeben hat. Im Laufe des Tages sind aber wieder mehr Termine buchbar gewesen.

24.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In Halle sind am Mittwoch 69 Neuinfektionen gemeldet worden, so die Stadt auf ihrer Webseite. Dabei haben sich besonders Menschen in den Altersgruppen 50 bis 69 Jahre (23 Personen) und 30 bis 40 Jahre (21 Personen) mit dem Virus angesteckt. Auch bei den unter 18-Jährigen (10 Personen) ist die Infektionsrate gestiegen. Aktuell sind in Halle nun 817 Personen infiziert.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 183,07. Im Krankenhaus werden 102 Menschen behandelt, davon 79 Hallenser. 18 Personen werden auf der Intensivstation versorgt. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt bei 278.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 8.365 infizierte Personen, davon sind 7.270 wieder genesen.

Bislang sind 32.160 mit der ersten Dosis und 11.171 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

24.03.21: Verständnis für verlängerten Lockdown - Doch Hallenser kritisieren vereinzelte Regeln

Der Dienstag nach der jüngsten Zusammenkunft der Kanzlerin mit den Länderchefs ist ein trüber Tag in Halle. Der Himmel ist grau, es nieselt. Die Wetterlage deckt sich mit der allgemeinen Stimmungslage vieler Bürger. Der Lockdown wird nun bis Mitte April verlängert und soll mit weiteren Einschränkungen einhergehen, darauf haben sich Kanzlerin und Länderchefs geeinigt.

Und egal wen man an diesem Dienstagvormittag in Halles Innenstadt darauf anspricht, niemand ist überrascht von dieser Entscheidung. „Ich glaube, dass das sinnvoll ist“, sagt Niklas Maystrak. Der 25-Jährige ärgert sich, dass es vor einigen Monaten, als die Inzidenz bereits wieder gestiegen war, überhaupt Lockerungen gab.

23.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Dienstag sind in Halle 28 Neuinfektionen sowie ein weiterer Todesfall gemeldet worden. Wie die Stadt über ihre Webseite mitteilte, ist ein 58-jähriger Mann an einer Coronainfektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 278.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 176,79 erneut zum Vortag gesunken. Aktuell sind in Halle nun 800 Personen infiziert. Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Menschen ist um acht Personen gestiegen und liegt nun bei 105 Menschen, davon 82 Hallenser. 21 Personen werden auf der Intensivstation versorgt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 8.296 infizierte Personen, davon sind 7.218 wieder genesen.

Bislang sind 30.750 mit der ersten Dosis und 11.102 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

23.03.21: Epidemiologe aus Halle: Kontaktbeschränkung über Ostern zu kurz

Epidemiologe Rafael Mikolajczyk vom Uniklinikum Halle (Saale) hält die beschlossenen Kontaktbeschränkungen über Ostern für unzureichend. „Fünf Tage sind zu kurz um Infektionsgeschehen nachhaltig zu beeinflussen“, erklärte er am Dienstag.

23.03.21: Es bleiben Fragen zu Astrazeneca

Es ist eine Zäsur im städtischen Impfgeschehen: „Wir rechnen damit, heute Abend alle Personen der höchsten Kategorie geimpft zu haben, die einen Impfwunsch signalisiert hatten“, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Montag. An diesem Dienstag sollen nun die Impfungen in der zweithöchsten Kategorie beginnen. Dann sind auch die Über-70-Jährigen an der Reihe.

22.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Montag sind in Halle 16 Neuinfektionen gemeldet worden. Zudem ist ein weiterer Todesfall zu beklagen. Wie die Stadt über ihre Webseite mitteilte, ist ein 77-jähriger Mann an einer Coronainfektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 277.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 180,98 ist minimal zum Vortag gesunken. Aktuell sind in Halle nun 814 Personen infiziert. Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Menschen ist um vier Personen gestiegen und liegt nun bei 97 Menschen, davon 72 Hallenser. Auch auf der Intensivstation werden drei Personen mehr versorgt, insgesamt werden 21 Menschen behandelt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 8.268 infizierte Personen, davon sind 7.177 wieder genesen.

Bislang sind 30.237 mit der ersten Dosis und 10.621 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

21.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle sind derzeit 1.178 Personen in Quarantäne, weil in 34 Kitas und Schulen Coronafälle aufgetreten sind. Von der Quarantäne sind 1.033 Kinder und Jugendliche betroffen. „Bei den Infektionen im Kindes- und Jugendalter ist zumeist nur eine geringe Symptomatik festzustellen. Diese gleicht in den berichteten Fällen sehr häufig der einer Erkältung“, erklärte die Stadt am Sonntag auf MZ-Nachfrage.

Stationär wegen einer Corona-Infektion müssen derzeit keine Kleinkinder oder Schüler in den halleschen Kliniken behandelt werden. Die 93 Patienten auf den Corona-Stationen sind zwischen 28 und 89 Jahren alt.

Rund 75 Prozent dieser Erkrankten seien älter als 65 Jahre. „Derzeit sind die Kliniken in der Lage, die Patienten adäquat zu versorgen“, so die Stadt. Wie viele freie Betten in den Krankenhäusern vorhanden sind, teilte die Stadt nicht mit.

Am Sonntag meldete das Gesundheitsamt 86 Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 181,4 Fällen. Zudem ist die Zahl der Todesopfer in Verbindung mit einer Coronainfektion auf 276 gestiegen. In einer Klinik sei eine 80- Jahre alte Frau mit einer Infektion gestorben.

21.03.21: Chaos vor dem Impfzentrum

In Halle scheinen die Vorbehalte gegen den Impfstoff von Astrazeneca nicht gravierend zu sein. Die 2.000 neuen Impftermine mit dem Vakzin, die die Stadt am Samstag freigeschalten hatte, waren innerhalb von zehn Minuten vergeben. Am Samstag war es vor dem Impfzentrum der Stadt in der Henrich-Pera-Straße zum Teil zu dramatischen Szenen gekommen, wie Betroffene der MZ mitteilten.

„Wir hatten kurz vor 11.30 Uhr unsere 80-jährige, gehbehinderte Nachbarin zum Impfzentrum gebracht. Sie hatte einen Termin für 11.45 Uhr. Als wir ankamen, standen etwa 100 Menschen vor dem Impfzentrum, Begleitpersonen nicht mitgezählt“, berichten Betroffene. Es habe einige Zwischenfälle gegeben. So habe man beobachtet, wie ein älterer Mann nicht mehr stehen konnte, zu zittern anfing und ihm eine nicht weniger alte Frau ihren Rollator anbot, damit er sich abstützen konnte.

Laut Stadt würden die Probleme dadurch entstehen, weil vermehrt Personen bis zu eineinhalb Stunden vor dem vereinbarten Termin erscheinen würden. „Wir bitten deshalb alle Impflinge, erst 15 Minuten vor ihrem vereinbarten Termin im Impfzentrum vor Ort zu sein“, schreibt die Stadt auf ihrer Homepage. 858 Impfungen habe es am Samstag gegeben.

20.03.21: Aktuelle Corona-Zhalen

Am Samstag sind in Halle 61 Neuinfektionen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 171,76. Aktuell sind in Halle nun 794  Personen infiziert. Insgesamt starben bislang 275 Hallenser an oder mit Covid.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 8.166 infizierte Personen, davon sind 7.097 wieder genesen. Bislang sind 29.522 mit der ersten Dosis und 10.478 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

19.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Freitag

Am Freitag sind in Halle 83 Neuinfektionen und ein Todesfall gemeldet worden. In einer Klinik ist eine 81-jährige Frau mit einer Corona-Infektion gestorben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 183,07. Aktuell sind in Halle nun 765 Personen infiziert. Insgesamt starben bislang 275 Hallenser an oder mit Covid.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 8.105 infizierte Personen, davon sind 7.065 wieder genesen. Bislang sind 28.944 mit der ersten Dosis und 10.025 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

18.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Donnerstag

Am Donnerstag sind in Halle 94 Neuinfektionen gemeldet worden. Wie die Stadt mitteilte, ist dies die höchste Zahl seit dem 20. Januar mit 103 Neuinfektionen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 170,51. Aktuell sind in Halle nun 733 Personen infiziert. Insgesamt starben bislang 274 Hallenser an oder mit Covid.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 8.022 infizierte Personen, davon sind 7.015 wieder genesen. Bislang sind 28.428 mit der ersten Dosis und 9.405 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

18.03.21: Lungenembolie nach Astrazeneca-Impfung?

In Halle gibt es einen schweren Verdachtsfall im Zusammenhang mit einer Impfung mit dem Wirkstoff von Astra Zeneca. Die Stadt teilte am Donnerstag Folgendes mit: "Wir müssen heute leider über einen Vorfall berichten, den es sehr ernst zu nehmen gilt. Uns hat erstmals die Nachricht von einem Verdachtsfall einer Impf-Komplikation erreicht", heißt es auf der städtischen Homepage.

17.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Mittwoch

Am Mittwoch sind in Halle 54 Neuinfektionen gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 161,71. Aktuell sind in Halle nun 689 Personen infiziert. Insgesamt starben bislang 274 Hallenser an oder mit Covid.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.928 infizierte Personen, davon sind 6.965 wieder genesen. Bislang sind 27.649 mit der ersten Dosis und 9.163 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

17.03.21: Stadt plant noch keine Schul- oder Kitaschließungen

In Halles Schulen und Kitas gibt es zwar ein verstärktes Infektionsgeschehen. Nach Auskunft von Katharina Brederlow, der Beigeordneten für Bildung und Soziales, ist derzeit aber keine Einrichtung komplett geschlossen. Im Laufe der vergangenen Woche waren in mehr als 30 Gemeinschaftseinrichtungen in Halle Kinder wie auch Lehrer und Erzieher positiv getestet worden. Aus diesen Infektionsfällen resultierten über 1.000 Quarantäneanordnungen. Schul- oder Kitaschließungen auf eigene Faust plant die Stadt derweil aber nicht. „Die Stadt richtet sich nach den landesweiten Regelungen“, erklärt die Beigeordnete.

16.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Dienstag

Am Dienstag sind in Halle 38 Neuinfektionen und einen Todesfall gemeldet worden. Ein 73-jähriger Mann ist in einer Klinik mit einer Corona-Infektion gestorben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 163,80. Aktuell sind in Halle nun 667 Personen infiziert. Insgesamt starben bislang 274 Hallenser an oder mit Covid.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.874 infizierte Personen, davon sind 6.933 wieder genesen. Bislang sind 26.922 mit der ersten Dosis und 8.910 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

15.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Montag

Am Montag sind in Halle 17 Neuinfektionen und zwei Todesfälle gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 159,20. Aktuell sind in Halle nun 664 Personen infiziert. Insgesamt starben bislang 273 Hallenser an oder mit Covid.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.836 infizierte Personen, davon sind 6.899 wieder genesen. Bislang sind 26.451 mit der ersten Dosis und 8.707 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

15.03.21: Halles Lehrer und Erzieher sind geimpft

Die Stadt Halle hat einen wichtigen Teilerfolg beim Impfen erzielt: Am Samstag sind weitere 737 Impfungen durchgeführt worden. „Wie geplant haben wir nun alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kitas sowie Grund- und Förderschulen, die über ihre Arbeitgeber einen Impfwunsch angemeldet hatten, vollständig geimpft“, so Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der täglichen Corona-Presseinformation der Stadt.

Insgesamt sind mit Stand Sonntag somit 35.158 Impfungen verabreicht worden, davon sind 26.451 Erst- und 8.707 Zweitimpfungen. Die Impfquote bezogen auf Erstimpfungen beträgt in Halle 11,1 Prozent.

Am Sonntag wurden 63 Neuinfektionen in Halle registriert. Zur Altersaufteilung der 32 Frauen und 31 Männer: 17 Neuinfizierte sind unter 18 Jahren, fünf sind zwischen 19 und 29 Jahren und 24 zwischen 30 und 49 Jahren. 13 Neuinfizierte sind zwischen 50 und 69 Jahre alt, vier Erkrankte über 70. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 156,26, die Zahl der aktuell bekannten Infizierten in der Stadt bei 698 und damit 23 mehr als am Vortag.

Am Samstag hatte Halle zwei weitere Todesfälle zu beklagen: Aus einer Klinik wurde gemeldet, dass eine 77-jährige Frau und ein 60-jähriger Mann an einer Corona-Infektion gestorben sind. Damit sind in Halle insgesamt 271 Menschen verstorben - 181 mit dem Virus und 90 Menschen an dem Virus. Im Krankenhaus werden aktuell 80 Patienten behandelt, davon sind 57 Hallenser. 13 Patienten werden intensivmedizinisch betreut. Die Ampel in den Kliniken stehe weiter auf Gelb, so Wiegand. Der R-Wert beträgt aktuell 0,84 mit einem Plus zum Vortag von 0,14.

Am Samstag sind laut Stadt 315 Abstriche genommen worden, davon waren 198 kostenlose Schnelltests, wovon einer positiv ausfiel. Insgesamt meldet die Stadt am Sonntag 73 Kontrollen, wobei 19 Geschäfte, sieben Parkanlagen und Freizeiteinrichtungen und vier Gaststätten kontrolliert worden sind. Dazu gab es elf Quarantäne- sowie Kontrollen an 17 Haltestellen, in acht Einrichtungen der Körperpflege sowie an sieben bekannten Personen-Treffpunkten. Dabei wurden sechs Corona-Verstöße festgestellt; zwei gegen die Maskenpflicht, vier im Rahmen einer Personenansammlung von rund 25 Personen in Reichardts Garten.

12.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen - Inzidenzwert steigt weiter - Anzeichen einer dritteln Welle

Am Freitag sind in Halle 53 Neuinfektionen gemeldet worden, so die Stadt auf ihrer Webseite.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 7, 12 auf 131,13 gestiegen. Aktuell sind in Halle nun 633 Personen infiziert. Die Stadt zeigt sich über das Infektionsgeschehen in Halle besorgt, da sich „fast alle Kennzahlen in der vergangenen Woche verschlechtert haben".  Daher gehe man davon aus, am Anfang einer dritten Welle zu stehen, hieß es weiter.

Derzeit werden 91 Menschen in Krankenhaus behandelt, davon 66 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 15 Personen versorgt. Die Ampel der Kliniken steht auf Gelb. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt bei 269 Personen.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.668 infizierte Personen, davon sind 6.766 wieder genesen. Bislang sind 24.471 mit der ersten Dosis und 8.685 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

11.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Donnerstag sind in Halle 73 Neuinfektionen gemeldet worden. Zudem ist ein weiterer Todesfall zu beklagen. Wie die Stadt auf ihrer Webseite mitteilte, starb ein 87-jähriger Mann mit einer Corona-Infektion. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 269 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 124,01. Aktuell sind in Halle nun 632 Personen infiziert. Derzeit werden 101 Menschen in Krankenhaus behandelt, davon 80 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 16 Personen versorgt. Die Ampel der Kliniken steht auf Gelb.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.615 infizierte Personen, davon sind 6.714 wieder genesen. Bislang sind 23.499 mit der ersten Dosis und 8.679 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

10.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle sind am Mittwoch 59 Neuinfektionen gemeldet worden. Zudem gibt es in der Stadt zwei weitere Todesfälle zu beklagen, so die Stadt auf ihrer Homepage. Demnach sind eine 81-jährige Frau und ein 71-jähriger Mannes mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt jetzt bei 268 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 118,56. Aktuell sind in Halle nun 577 Personen infiziert. Derzeit werden 98 Menschen in Krankenhaus behandelt, davon 79 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 17 Personen versorgt. Die Ampel der Kliniken steht auf Gelb.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.542 infizierte Personen, davon sind 6.682 wieder genesen. Bislang sind 22.681 mit der ersten Dosis und 8.643 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

10.03.21: Ausreichend Schnelltests vorhanden

Seit drei Wochen können Hallenser sich im Testzentrum in der Magdeburger Straße in Halle einem kostenlosen Corona-Schnelltest unterziehen. Die Testkapazitäten entsprechen dem aktuellen Bedarf, können laut Amtsärztin Christine Gröger aber  erweitert werden, falls das erforderlich ist. Ob das kostenlose Angebot, das vorerst bis Mitte März besteht, verlängert wird, „wird aktuell  in Abstimmung mit dem Land geprüft“.

--> Hier geht es zum Artikel.

10.03.21: Ein Jahr Corona-Pandemie

Anne Nicolay-Guckland blickt auf ein Pandemie-Jahr, das für sie und ihre Familie Höhen und Tiefen bedeutete. Sie kamen vergleichsweise gut durch den ersten Lockdown - doch der zweite war extrem. Die Zwillinge waren mit Corona infiziert. Das Baby und die Autorin mussten sich isolieren.

Was sie sich als Lehre aus der Pandemie wünscht und wie sie heute lebt.

10.03.21: Im Ausnahmezustand - Hallescher Chefarzt spricht über ein Jahr mit Corona

Professor Herman Wrigge ist Chefarzt am Klinikum Bergmannstrost in Halle.

Seit einem Jahr wird seine Arbeit durch das Coronavirus bestimmt.

Im Gespräch mit der MZ berichtet er von Therapieerfolgen, Lernkurven und zusammenschweißender Zusammenarbeit.

09.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle sind am Dienstag 27 Neuinfektionen gemeldet worden. Dabei konnten die Infektionsquellen zu 90 Prozent auf das private Umfeld zurückgeführt werden, so die Stadt auf ihrer Homepage. Außerdem hat die Stadt zwei weitere Todesfälle zu beklagen. Demnach sind eine 81-jährige Frau und ein 64-jähriger Mann mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt jetzt bei 266 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 113,53. Aktuell sind in Halle nun 577 Personen infiziert. Derzeit werden 105 Menschen in Krankenhaus behandelt, davon 85 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 18 Personen versorgt. Die Ampel der Kliniken steht auf Gelb.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.483 infizierte Personen, davon sind 6.657 wieder genesen.

Bislang sind 22.081 mit der ersten Dosis und 8.567 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

09.03.21: Schnelltest für Zuhause - Wo Hallenser die Corona-Kontrollen kaufen können

Seit dieser Woche werden bundesweit Corona-Schnelltests verkauft. Ärzte halten den Einsatz von solchen Kontrollmaßnahmen für sinnvoll. Doch in Halles Läden sind sie noch Mangelware. Wann mit Lieferungen zu rechnen ist und welche Tests überhaupt angeboten werden.

09.03.21: Erzieher werden gegen Corona geimpft

Zum ersten Mal sind in Halle auch Lehrer sowie das Personal aus Kindertagesstätten mit dem Astrazeneca-Vakzin gegen das Coronavirus geimpft worden - zum Teil litten die Geimpften danach aber unter erheblichen Nebenwirkungen. „Etwa 40 Prozent unserer 191 Erzieherinnen hatten Beschwerden“, sagte Kerstin Kreße, pädagogische Leiterin der privaten Kinderland-Gesellschaft, der MZ. 18 Mitarbeiter seien am Montag krank gewesen. „Dennoch konnten wir alle Einrichtungen öffnen“, so Kreße.

08.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In Halle bleibt es vorerst bei den strengen Kontaktregeln. So dürfen sich Personen aus einem Hausstand nach wie vor nur mit einer weiteren Person treffen. Grund sei die Inzidenz, die nach wie vor über 100 liege, erklärte die Stadt am Montag. Landesweit gilt bei einer Inzidenz unter 100 hingegen eine gelockerte Verordnung. Dann kann sich ein Hausstand auch mit bis zu fünf Personen eines weiteren Hausstands treffen.

In Halle lag die Inzidenz am Montag allerdings bei 119,4 Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Das Gesundheitsamt meldete zudem zehn Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle. So sei eine 70 Jahre alte Frau in einem Pflegeheim an der Erkrankung gestorben, ein 68-jähriger Patient in einer Klinik mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie am 10. März 2020 haben sich bislang 7.456 Einwohner Halles mit Corona infiziert.

07.03.21: Mehr Infektionen an Kitas und Schulen

Seit der Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Gemeinschaftseinrichtungen gibt es in Halles Schulen und Kitas ein deutlich erhöhtes Infektionsgeschehen. Das teilte die Stadt am Sonntag mit. Davon betroffen sind aktuell 24 Einrichtungen. Für 40 Kinder und 34 Mitarbeiter liegen positive Testergebnisse vor. 635 Kinder sowie 138 Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne.

05.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Freitag

In der Stadt Halle sind am Freitag 36 Neuinfektionen gemeldet worden, so die Stadt auf ihrer Homepage.  

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 116,05. Aktuell sind in Halle nun 576 Personen infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.355 infizierte Personen, davon sind 6.517 wieder genesen.

Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um einen und liegt jetzt bei 262 Personen.

Bislang sind 18.847 mit der ersten Dosis und 7.268 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

05.03.21: Inzidenz in Halle zu hoch für Lockerungen

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz stagniert in Halle. Am Donnerstag lag er bei 118,14 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Zwar haben sich die Länderchefs und Kanzlerin Angela Merkel darauf geeinigt, bereits ab einer Inzidenz unter 100 Fällen Lockerungen zu ermöglichen, doch Halle muss diesen Wert erst einmal unterschreiten, damit auch in der Stadt Lockerungen möglich werden. Aktuell gibt es 577 Corona-Infizierte in der Stadt.

04.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Donnerstag

In der Stadt Halle sind am Donnerstag 60 Neuinfektionen gemeldet worden, so die Stadt auf ihrer Homepage.  

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 118,14. Aktuell sind in Halle nun 577 Personen infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.319 infizierte Personen, davon sind 6.480 wieder genesen.

Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um einen und liegt jetzt bei 262 Personen.

Bislang sind 18.409 mit der ersten Dosis und 6.649 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

04.03.21: Bolzplätze wieder geschlossen

Die Stadt Halle hat wieder die Nutzung von Bolzplätzen und Skateranlagen im Stadtgebiet untersagt. Grund sei der aktuelle Inzidenzwert, der seit sieben Tagen in Folge über 100 Fällen pro 100.000 Einwohnern liegt. Am Mittwoch meldete die Stadt eine Inzidenz von 118,14 Fällen und 47 Neuinfektionen.

Am Dienstag hatte Halle weitere Impfstofflieferungen erhalten: 2.340 Dosen von Biontech sowie 1.500 Ampullen von Astrazeneca. „Je nach Umfang der weiteren Impfstofflieferung rechnen wir damit, dass wir gegen Ende der kommenden Woche alle Impfungen in der höchsten Prioritätsgruppe abgeschlossen haben werden. Aktuell sind rund 7.700 Impfungen für Über-80-Jährige offen“, schreibt die Stadt. Derweil hat die Rückkehr zum Präsenzunterricht an den halleschen Schulen bislang offenbar nicht zu einer Explosion der Corona-Infektionen geführt. Allerdings würden die Schnelltests, die den Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden, unterschiedlich stark genutzt.

Unterdessen ist Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) wieder täglich auf dem Youtube-Kanal der Stadt zu sehen. Allerdings liest der OB die Zahlen dort nur vor. Pressevertreter werden vorerst nicht zugeschaltet.

03.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen - Inzidenzwert steigt

In der Stadt Halle sind am Mittwoch 47 Neuinfektionen gemeldet worden, so die Stadt auf ihrer Homepage.  

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 118,14. Aktuell sind in Halle nun 559 Personen infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.259 infizierte Personen, davon sind 6.439 wieder genesen.

Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um fünf und liegt jetzt bei 261 Personen.

Bislang sind 17.218 mit der ersten Dosis und 6.579 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

03.03.21: Impfaffäre in Halle: Dritte hohe Amtsträgerin entschuldigt sich

Nach Egbert Geier und Katharina Brederlow (beide SPD) hat sich nun auch die Kulturbeigeordnete Judith Marquardt öffentlich zu ihrer Impfung gegen das Coronavirus geäußert, sich entschuldigt und auch an Katja Müller als Stadtratsvorsitzende gewendet. Am 22. Januar habe sie vom Leiter des Impfzentrums einen Anruf erhalten. Es seien Impfdosen übrig geblieben und er habe bereits andere Personen angerufen. Die letzte Dosis müsse entsorgt werden, „falls ich nicht zu ihm komme“.

02.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen - Inzidenzwert steigt

In der Stadt Halle sind am Dienstag 41 Neuinfektionen gemeldet worden, so die Stadt auf ihrer Homepage.  

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 121,91. Aktuell sind in Halle nun 549 Personen infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.212 infizierte Personen, davon sind 6.402 wieder genesen.

Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um fünf und liegt jetzt bei 261 Personen.

Bislang sind 16.732 mit der ersten Dosis und 6.199 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

01.03.21: Aktuelle Corona-Zahlen - Inzidenzwert stagniert

In der Stadt Halle sind am Montag 7 Neuinfektionen gemeldet worden, so die Stadt auf ihrer Homepage.  

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 112,69. Aktuell sind in Halle nun 537 Personen infiziert. Eine Person mehr wird im Krankenhaus behandelt, insgesamt 94 Personen, davon 84 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 16 Personen versorgt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.171 infizierte Personen, davon sind 6.378 wieder genesen.

Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt bei 256 Personen.

Bislang sind 16.013 mit der ersten Dosis und 6.192 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

26.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Freitag 41 Neuinfektionen zu verzeichnen. Zudem sind fünf Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie die Stadt auf ihrer Webseite mitteilte, sind mit einer Corona-Infektion eine 90-jährige Frau, eine 72-jährige Frau und ein 86-jähriger Mann erlegen. An einer Covid-19-Infektion sind zwei Männer im Alter von 86 und 60 Jahren gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle auf 251 Personen. Insgesamt sind 166 mit und 85 Personen an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Aktuell gibt es 557 infizierte Personen in der Stadt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt mit 108,09 weiterhin über 100. Derzeit werden 116 Menschen im Krankenhaus behandelt, davon 94 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 24 Personen versorgt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.078 infizierte Personen, davon sind 6.270 wieder genesen.

Bislang sind 20.572, wobei 14.494 mit der ersten Dosis und 6.078 Personen mit der notwendig zweiten Dosis verimpft worden.

25.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Donnerstag 60 Neuinfektionen zu verzeichnen. Dabei verteilen sich die meisten Infektionen erneut auf Menschen zwischen 50 bis 69 Jahren sowie auf die über 70-Jährigen. Mit 37 von 60 stamm die meisten Ansteckungen aus dem privaten Umfeld.

Zudem ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie die Stadt auf ihrer Webseite mitteilte, ist eine 85-jährige Frau mit einer Coronainfektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle auf 246 Personen. Insgesamt sind 163 mit und 83 Personen an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Aktuell gibt es 540 infizierte Personen in der Stadt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 12,99 auf 109,76 gestiegen und knackt damit seit mehr als einer Woche erstmals wieder die 100er Marke. Derzeit werden 114 Menschen im Krankenhaus behandelt, davon 92 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 23 Personen versorgt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 7.037 infizierte Personen, davon sind 6.251 wieder genesen.

Bislang sind 20.204, wobei 14.248 mit der ersten Dosis und 5.956 Personen mit der notwendig zweiten Dosis verimpft worden.

24.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Mittwoch 56 Neuinfektionen zu verzeichnen. Dabei verteilen sich die meisten Infektionen auf Menschen zwischen 50 bis 69 Jahren und die stammen vorwiegen aus dem privaten Umfeld.

Zudem ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie die Stadt auf ihrer Webseite mitteilte, ist ein 88-jähriger Mann mit einer Coronainfektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle auf 245 Personen. Insgesamt sind 162 mit und 83 Personen an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Aktuell gibt es 514 infizierte Personen in der Stadt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 8,38 auf 96,77 gestiegen. Derzeit werden 113 Menschen im Krankenhaus behandelt, davon 94 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 25 Personen versorgt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.977 infizierte Personen, davon sind 6.218 wieder genesen.

24.02.21: Mobile Impf-Teams gehen in Löbejün an die Arbeit

Es ist eine besondere Premiere: Am Dienstag war das mobile Team des Impfzentrums Merseburg erstmals in einer Saalekreis-Gemeinde, um dort vor Ort Menschen gegen eine Corona-Erkrankung zu immunisieren. In das Löbejüner Stadtgut waren ab 9 Uhr genau 126 Senioren aus der Gemeinde eingeladen, sich den kleinen Piekser geben zu lassen. Vortritt hatten dabei natürlich die, die per Gesetz als erste geimpft werden: die Über-Achtzigjährigen.

23.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Dienstag 19 Neuinfektionen zu verzeichnen. Zudem sind drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie die Stadt auf ihrer Webseite mitteilte, handelt es sich bei den Verstorbenen um drei Männer im Alter von 79, 84 und 86 Jahren, die mit einer Coronainfektion gestorben sind. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle auf 244 Personen. Insgesamt sind 161 mit und 83 Personen an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Aktuell gibt es 481 infizierte Personen in der Stadt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 8,38 auf 88,40 gesunken. Derzeit werden 107 Menschen im Krankenhaus behandelt, davon 89 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 21 Personen versorgt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.921 infizierte Personen, davon sind 6.196 wieder genesen.

Bislang sind 19.363, wobei 13.710 mit der ersten Dosis und 5.653 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft worden.

22.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Montag 17 Neuinfektionen zu verzeichnen. Außerdem sind zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie die Stadt auf ihrer Webseite mitteilte, handelt es sich bei den Verstorbenen um zwei Männer im Alter von 65 und 89 Jahren, die mit einer Coronainfektion gestorben sind. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle auf 241 Personen. Insgesamt sind 158 mit und 83 Personen an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Aktuell gibt es 473 infizierte Personen in der Stadt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 5,02 auf 96,77 gestiegen. Derzeit werden 115 Menschen in Krankenhaus behandelt, davon 99 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 22 Personen versorgt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.902 infizierte Personen, davon sind 6.188 wieder genesen.

21.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen - Inzidenzwert stagniert

In der Stadt Halle sind am Sonntag 18 Neuinfektionen gemeldet worden, so die Stadt auf ihrer Homepage.  

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 91,75. Aktuell sind in Halle nun 502 Personen infiziert. Drei Menschen mehr werden im Krankenhaus behandelt, insgesamt 112 Personen, davon 95 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 21 Personen versorgt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.885 infizierte Personen, davon sind 6.114 wieder genesen.

Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt bei 239 Personen.

Bislang sind 18.743 Personen immunisiert, wobei 13.276 mit der ersten Dosis und 13.276 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft.

20.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle sind am Samstag 47 Neuinfektionen gemeldet worden. Wie Stadt auf ihrer Homepage mitteilte, sind außerdem zwei Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 239 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 91,33. Aktuell sind in Halle nun 516 Personen infiziert. Derzeit werden 109 Menschen in Krankenhaus behandelt, davon 90 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 22 Personen versorgt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.867 infizierte Personen, davon sind 6.112 wieder genesen.

19.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Freitag sind in Halle 45 Neuinfektionen gemeldet worden. Wie Stadt auf ihrer Homepage mitteilte, ist außerdem ein weiterer Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 237 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist am Mittwoch auf 97,61 nochmals leicht angestiegen - den vierten Tag in Folge. Aktuell sind in Halle nun 503 Personen infiziert. Derzeit werden 111 Menschen in Krankenhaus behandelt, davon 92 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 24 Personen versorgt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.820 infizierte Personen, davon sind 6.080 wieder genesen.

19.02.21: Aufsicht geht gegen Halle-OB Bernd Wiegand vor

In Sachsen-Anhalts Impfskandal greift das Land durch: Nach MZ-Recherchen steht ein Disziplinarverfahren gegen Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) unmittelbar bevor. Auch gegen die Landräte in Wittenberg und im Saalekreis sollen Disziplinarverfahren eingeleitet werden.

18.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Donnerstag

Die Stadt Halle hat am Donnerstag einen neuen Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 236 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist am Mittwoch auf 95,10 nochmals leicht angestiegen - den dritten Tag in Folge. Insgesamt vermeldete die Stadt am Dienstag 29 Neuinfektionen gemeldet worden. Aktuell sind in Halle nun 512 Personen infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.775 infizierte Personen, davon sind 6.027 wieder genesen.

17.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Mittwoch

Die Stadt Halle hat am Mittwoch vier neue Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 235 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist am Mittwoch auf 92,17 nochmals leicht angestiegen. Insgesamt vermeldete die Stadt am Dienstag 36 Neuinfektionen gemeldet worden. Aktuell sind in Halle nun 530 Personen infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.746 infizierte Personen, davon sind 5.981 wieder genesen.

17.02.21: Kostenlose Schnelltests ab Donnerstag

Ab Donnerstag haben alle Hallenser die Möglichkeit, sich kostenlos per Schnelltest auf das Corona-Virus testen zu lassen, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Der Service werde zunächst für einen Zeitraum von vier Wochen in der Teststation in der Magdeburger Straße angeboten. Im Fall eines positiven Schnelltest-Ergebnisses werde dort auch unmittelbar ein PCR-Test zur Überprüfung entnommen. Deshalb sei es trotz des kostenlosen Schnelltest-Angebots nötig, die Chipkarte der Krankenkasse mitzuführen. Die Teststation ist an sieben Tagen in der Wochen geöffnet, wochentags von 9 bis 14 Uhr, an den Wochenende von 9 bis 13 Uhr

16.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Dienstag

Die Stadt Halle hat am Dienstag einen neuen Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 231 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist am Dienstag auf 91,33 angestiegen. Insgesamt vermeldete die Stadt am Dienstag 39 Neuinfektionen gemeldet worden. Aktuell sind in Halle nun 543 Personen infiziert - ein leichter Anstieg. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.710 infizierte Personen, davon sind 5.936 wieder genesen.

16.02.21: OB verzichtet ab sofort auf Video-Pressekonferenzen

Die Stadtverwaltung verzichtet ab sofort darauf, täglich eine Pressekonferenz zur Corona-Lage in Halle zu geben. Begründet wird dieser Schritt damit, dass sich das Infektionsgeschehen in der Stadt seit Anfang Februar „deutlich entspannt“ habe. Zuletzt sei deshalb „nur noch geringes Interesse“ zu verzeichnen gewesen.

16.02.21: Wiegand schweigt nun zu Vorwürfen

Die Aufklärung der halleschen Impfaffäre geht nur langsam voran. Ein Pressesprecher der Stadtverwaltung hat am Montag bei einer Video-Pressekonferenz verkündet, dass Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) von nun an keine Journalisten-Fragen mehr zu dem Thema beantworten werde, „solange der Stadtrat sich nicht vollumfassend informiert fühlt“. Es läge ein Antrag auf Akteneinsicht vor und zwei Fraktionen hätten schriftliche Fragen eingereicht. Erst wenn „im politischen Raum“ offene Fragen beantwortet worden wären, wolle man das Thema auch wieder bei der Pressekonferenz behandeln.

15.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Montag zwei neue Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 230 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 84,63. Zudem sind fünf Neuinfektionen gemeldet worden. Aktuell sind in Halle 536 Personen infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.671 infizierte Personen, davon sind 5.905 wieder genesen.

12.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Freitag hat die Stadt Halle einen Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, ist ein 56-jähriger Mann an einer Covid-19-Erkrankung erlegen. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 222 Personen.

Zudem sind 39 Neuinfektionen gemeldet worden. Dabei lassen sich mit 59 Prozent die Mehrheit der Infektionen auf den privaten Bereich zurückzuführen. Danach folgen mit 18 Prozent der medizinische Bereich und mit 14 Prozent Ansteckungen in gemeinschaftlichen Einrichtungen.

Aktuell sind 582 Personen in Halle infiziert. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist erneut um 7,54 auf 93,42 gesunken. In den halleschen Krankenhäusern werden derzeit 121 Menschen behandelt, davon 100 Hallenser, das sind acht Patienten mehr. Auf der Intensivstation werden 35 Personen versorgt. Die Krankenhaus-Ampel steht weiterhin auf Gelb.

Bislang sind 12.200 Personen, wobei 7.817 mit der ersten Dosis und 4.323 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft.

11.02.21: Impf-Dosen von Astrazeneca wurden zurückgeschickt

Die Impfstofflieferung des Herstellers Astrazeneca wird nicht wie geplant in den halleschen Kliniken verimpft. Stattdessen gehen die 1.350 Dosen als Retoure an das Land zurück. Obwohl das Sozialministerium die vermeintlich zu kalt gelagerten Dosen wieder zur Impfung freigegeben hat, ließen sich Restzweifel über deren einwandfreie Qualität nicht ausschließen, sagt Thomas Moesta, Direktor der Uniklinik Halle.

Dementsprechend könne eine Impfung nicht bedenkenlos gerechtfertigt werden. „Die Spur des Zweifels führt dazu, dass man nicht verlässlich impfen kann.“ Am heutigen Donnerstag soll allerdings schon die nächste Astrazeneca-Lieferung in Halle eintreffen, sodass am Freitag die Impfungen in den Kliniken nachgeholt werden können.

Impfstoff von Astrazeneca zu kalt transportiert

In Halle war geplant, den Astrazeneca-Impfstoff schon am Dienstag an die fünf Kliniken zu verteilen, um dort Mitarbeiter der "höchsten Kategorie" zu immunisieren. So sollte beispielsweise die Uniklinik 824 Dosen bekommen, um Pfleger auf Corona-Stationen, in der Zentralen Notaufnahme, im Zentral-OP, in der Geburtshilfe oder auch HNO-Ärzte zu impfen, teilte Klinikdirektor Thomas Moesta auf MZ-Anfrage mit.

Für Mittwoch seien im UKH Impftermine für 168 Beschäftigten geplant gewesen. Für das Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca gilt eine vorgeschriebene Lager-Temperatur von zwei bis acht Grad Celsius. Nach Angaben der Stadt Halle habe sich bei der Übergabe am Impfzentrum aber herausgestellt, dass die Impfdosen bei minus drei Grad Celsius transportiert wurden.

11.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Donnerstag hat die Stadt Halle sechs Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind zwei Männer im Alter von 71 und 74 Jahren an einer Covid-19-Erkrankung erlegen. Außerdem sind ein 76-jähriger Mann sowie drei Frauen im Alter von 91, 93 und 98 mit einer Coronainfektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 221 Personen.

Zudem sind 22 Neuinfektionen gemeldet worden. Aktuell sind 578 Personen in Halle infiziert. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist erneut um 14,2 auf 100,96 gesunken. In den halleschen Krankenhäusern werden derzeit 122 Menschen behandelt, davon 92 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 35 Personen versorgt.

Im Elisabeth-Krankenhaus konnten keine neuen Infektionen unter dem Personals und den Patienten festgestellt werden, so der Oberbürgermeister. Dennoch werden am Donnerstag weitere Tests durchgeführt. „Werden diese auch negativ ausfallen, kann die Klinik wieder in den Regelbetrieb zurückkehren“, erklärte Wiegand. Das schließe auch die Pendelquarantäne des Personals, die als Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung des Infektionsgeschehens erhoben wurde, ein. Mit dem sinkendem Infektionsgeschehen in den Kliniken, ändert sich das Ampelsystem von Gelb-Rot auf Gelb.

Bislang sind 11.793 Personen, wobei 7.504 mit der ersten Dosis und 4.289 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft.

10.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Mittwoch hat die Stadt Halle zwei weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind zwei Männer im Alter von 72 und 63 Jahren an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 215 Personen.

Zudem sind 34 Neuinfektionen gemeldet worden. Aktuell sind 600 Personen in Halle infiziert. Dabei sind die Infektionen mit 74 Prozent vor allem auf das private Umfeld zurückzuführen. Weiterhin konnten 13 Prozent in den medizinischen Bereich, neun Prozent auf gemeinschaftliche Einrichtungen und vier Prozent in das berufliche Umfeld zurückverfolgt werden. 

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 10,05 auf 115,21 gesunken. In den halleschen Krankenhäusern werden derzeit 144 Menschen behandelt, davon 104 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 34 Personen versorgt. Die Ampel stehe weiterhin auf Gelb-Rot, so Wiegand.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.526 infizierte Personen, davon sind 5.711 wieder genesen.

Bislang sind 11.317 Personen, wobei 7.455 mit der ersten Dosis und 3.862 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft.

10.02.21: Kühlprobleme um Astrazeneca Impfstoff

Nachdem die Stadt Halle am gestrigen Dienstag angab, 1.350 zu kühl gelagerte und damit vermeintlich unbrauchbare Impfdosen des Lieferanten Astrazeneca erhalten zu haben, könnte sich jetzt herausstellen, dass die Impfdosen doch intakt sind.

Verrutschtes Thermometer Grund für falsche Temperaturangabe?

So seien die Minusgrade, die vereinzelt anhand der Aufzeichnungen des Temperaturfühlers gemessen wurden, mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein verrutschtes Thermometer zurückzuführen, sagt das Sozialministerium auf MZ-Anfrage. "Die Temperaturen im Minusbereich sind mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf zurückzuführen, dass die Temperatur-Logger an die Kühlakkus gerutscht sind und von diesen die Kälte registriert haben; der Impfstoff selber ist zwei Mal in Umkartons verpackt und hatte keinen unmittelbaren Kontakt zu den Kühlakkus", sagt Pressesprecher Andreas Pinkert.

Impfdosen können verimpft werden

Die zunächst wegen zu niedrigen Temperaturen als unbrauchbar eingeschätzten Impfdosen des Lieferanten Astrazeneca sind nicht beeinträchtigt und können nun uneingeschränkt verimpft werden. Das teilte das Sozialministerium auf MZ-Anfrage mit. "Wir haben soeben die Nachricht erhalten, dass im Benehmen mit der zuständigen Apothekenaufsicht im Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt die gestern ausgelieferten Impfmengen des Herstellers AstraZeneca uneingeschränkt verimpft werden können", sagt Presseprecher Andreas Pinkert. Die Impfzentren würden nun kurzfristig darüber informiert werden.

Der Impfstoff selbst habe nach Kenntnis des Sozialministeriums die Minustemperaturen nicht angenommen und sei demnach auch nicht gefroren gewesen.

09.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Lage im Elisabeth-Krankenhaus entspannt sich laut Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) inzwischen wieder langsam. Die Klinik steht seit einer Woche komplett unter Quarantäne, weil es einen großen Virus-Ausbruch unter Patienten und Mitarbeitern gegeben hatte.

Am Mittwoch soll darüber beraten werden, ob die Quarantäne wieder aufgehoben wird. Am Mittwoch soll auch der neue AstraZeneca-Impfstoff in Halle eintreffen. Da dieser Impfstoff jedoch nur für Personen bis maximal 65 Jahren zugelassen ist, soll er ausschließlich an Personal der Krankenhäuser vergeben.

Aktuelle Corona-Zahlen

Am Dienstag hat die Stadt Halle einen weiteren Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Wiegand auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, ist eine 72-jährige Frau an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 213 Personen.

Zudem sind 23 Neuinfektionen gemeldet worden. Damit sind aktuell 608 Personen in Halle infiziert. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 6,50 auf 125,26 gesunken. In den halleschen Krankenhäusern werden derzeit 148 Menschen behandelt, davon 109 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 32 Personen versorgt.

Bislang sind 10.394 Personen, wobei 7.076 mit der ersten Dosis und 3.709 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.492 infizierte Personen, davon sind 5.671 wieder genesen.

08.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Montag einen weiteren Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, ein83-jähriger Mann mit einer Coronainfektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 212 Personen.

Zudem sind sechs Neuinfektionen gemeldet worden. Damit sind aktuell 699 Personen in Halle infiziert. In allen sechs Fällen konnten die Infektionsquellen auf den privaten Bereich zurückgeführt werden, so die Stadt.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 4,61 auf 131,96 gesunken. Trotz der geringen Anzahl an Neuinfektionen verharrt der Inzidenzwert auf über 130. In den halleschen Krankenhäusern werden derzeit 152 Menschen behandelt, davon 114 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 32 Personen versorgt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.469 infizierte Personen, davon sind 5.638 wieder genesen.

Bislang sind 10.394 Personen, wobei 7.072 mit der ersten Dosis und 3.322 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft.

05.02.21: Impfaffäre in Halle - OB und weitere Stadträte wurden geimpft

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) hat bereits eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Wie die Stadt am Freitagabend auf MZ-Nachfrage bestätigte, habe der 63-Jährige im Diakonie-Krankenhaus die erste Immunisierung erhalten. Die zweite Impfung stehe noch aus.

Außerdem wurden laut Stadt seit dem 11. Januar auch zehn Stadträte sowie Mitglieder des Katastrophenschutzstabs geimpft. Dass die gesetzlich vorgeschriebene Impfreihenfolge nicht eingehalten wurde, begründet die Stadt mit kurzfristigen Terminabsagen von Personen, für die die Vakzine vorgesehen waren.

Man habe die Impfdosen nicht verfallen lassen wollen. „Gesetzliche Vorgaben, wie derartige Impfstoffreste zu verwenden sind, gibt es weder vom Bund noch vom Land. Die Corona-Schutzverordnung gibt die Impfreihenfolge als Soll-Vorschrift vor, so dass in atypischen Fällen davon abgewichen werden kann“, heißt es aus der Pressestelle. Das Impfteam bemühe sich dann, für diese Ad-hoc-Impfungen Personen auszuwählen, die zur Aufrechterhaltung staatlicher Funktionen notwendig sind – Mitglieder des Rettungsdienstes, Ärzte und auch Kommunalpolitiker. 

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05.02.21: Krankenhaus nach Corona-Mutation im Notbetrieb

Nachdem am Donnerstag das Elisabeth-Krankenhaus in Halle wegen eines unkontrollierbaren Ausbruchsgeschehens in Zusammenhang mit einer Corona-Mutation unter Quarantäne gestellt wurde, läuft die Klinik jetzt im Notbetrieb. Es werden keine neuen Patienten aufgenommen und Rettungswagen fahren die Klinik vorerst nicht an, sagte Christine Gröger in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt.

05.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Freitag vier Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 209 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist auf 139,51 gestiegen. Zudem sind 57 Neuinfektionen gemeldet worden. Aktuell sind in Halle 689 Personen infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.364 infizierte Personen, davon sind 5.466 wieder genesen.

04.01.21: Aktuell Corona-Zahlen: Virusmutation bei Krankenhaus-Mitarbeitin

Eine Mitarbeiterin im Elisabeth-Krankenhaus in Halle hat sich mit einer hochansteckenden norwegisch-luxemburgischen Mutation des Corona-Virus angesteckt. Darüber informierten Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) und Amtsärztin Christine Gröger in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt. Das Infektionsgeschehen in der Klinik sei im Moment nicht kalkulierbar. Als Reaktion wurde eine vollständige Quarantäne für das Haupthaus an der Mauerstraße ausgesprochen. Spezielle Stationen für Frauen, Kinder oder Geburten sind von der Quarantäne ausgenommen. Es gilt ein vollständiges Besuchsverbot.

Seit einer Woche gibt es in Halle Infektionsgeschehen an mehreren Kliniken, die immer noch nicht zum Stillstand gekommen sind. Die Dynamik des Ausbruchsgeschehens im Elisabeth-Krankenhaus sei zusätzlich besonders, wegen „der kurzen Ansteckungszeiten und dem hohen Potenzial an krankmachenden Eigenschaften“, so Gröger. Eine Sequenzanalyse hat nun die Infektion mit einer Virus-Mutation bei einer Mitarbeiterin bestätigt.

Übertragung der Coronaviren durch Mutation schneller

Die Infizierte befinde sich in häuslicher Quarantäne ohne außergewöhnliche Vorkommnisse, so Gröger weiter. Über den Krankheitsverlauf der norwegisch-luxemburgischen Mutation sei indes noch nicht viel bekannt, lediglich, dass die Übertragung deutlich schneller stattfinde. Wie viel Mitarbeiter im Elisabeth-Krankenhaus aktuell infiziert sind, konnte in der Pressekonferenz nicht gesagt werden.

Es wurden PCR-Tests für alle Mitarbeiter und Patienten angeordnet. Alle Tests sollen sequenziert werden, um eventuelle Mutationen festzustellen. Laut OB Wiegand werde es im Laufe des Donnerstagnachmittags Abstimmung zum weiteren Vorgehen mit allen halleschen Kliniken geben.

Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Donnerstag drei Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Laut Wiegand sind eine 81-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 77 und 62 Jahren an einer Covid-19-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 205 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 8,38 auf 134,06 gestiegen. Zudem sind 56 Neuinfektionen gemeldet worden. In den halleschen Krankenhäusern werden derzeit 159 Menschen behandelt, davon 119 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 34 Personen versorgt. Aktuell sind in Halle 699 Personen infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.307 infizierte Personen, davon sind 5.403 wieder genesen.

Bislang sind 9.798 Personen, wobei 6.509 mit der ersten Dosis und 3.289 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft.

03.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen 

Am Mittwoch hat die Stadt Halle fünf Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind zwei Frauen im Alter von 88 und 96 Jahren sowie ein 71-jähriger Mann mit dem Coronavirus gestorben. Eine 92-jährige Seniorin und ein 86-jährger Mann sind an einer Covid-19-Infektion verschieden. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 203 Personen. Alle Personen sind in Senioreneinrichtungen verstorben, drei mit und zwei an einer Corona-Infektion. 

Neuinfektionen vor allem aus dem medizinischen Bereich

Zudem sind 58 Neuinfektionen gemeldet worden. Davon stammt mit 17 Infektionen fast die Hälfte aus dem medizinischen Bereich. Darüber informierte Amtsärztin Christine Gröger am Mittwoch in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt. So seien in nahezu allen Kliniken Ausbruchsgeschehen mit mehr als zwei gleichzeitig auftretenden Infektionen bei sowohl Patienten als auch Personal festgestellt wurden.

Woran die auffällige Zunahme genau liegt, ließe sich aber nicht sagen, da beispielsweise asymptomatische Verläufe erst im Nachhinein auffallen würden. „Wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden, dass Fehler zur Weiterverbreitung des Virus führen“, so Gröger.

Dass es trotz täglicher Testungen der Klinikmitarbeiter und den strengen Hygienemaßnahmen auffällig viele Neuinfektionen in den halleschen Kliniken gibt, sei kein individuelles oder strukturelles Problem. Corona-Schnelltests würden keine hundertprozentige Sicherheit bieten, sondern nur eine 96-prozentige. „Diese vier Prozent reichen aus, um Infektionen weiter zu verbreiten“, sagte Gröger. So könne nur die disziplinierte Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßen von jedem Einzelnen zur Eindämmung beitragen. Als eine Konsequenz des Ausbruchsgeschehens seien Sequenzierungen veranlasst wurden, die Aufschlüsse über eventuelle Corona-Mutation geben sollen.

Aktuelle Corona-Zahlen

In Halle gibt es am Mittwoch 58 Neuinfektionen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 125,68 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Nachdem beide Werte in der jüngeren Vergangenheit stetig gesunken sind, stagniert jetzt die Inzidenz zwischen etwa 120 und 130, bemerkt Wiegand.

 Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Patienten ist um zwei Menschen gesunken. Derzeit werden 160 Menschen behandelt, davon 121 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 21 Personen versorgt.

Aktuell sind in Halle 739 Personen infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.251 infizierte Personen, davon sind 5.310 wieder genesen.

Bislang sind 9.266 Personen, wobei 5.977 mit der ersten Dosis und 3.289 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft. 

02.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Dienstag vier Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind zwei Frauen im Alter von 95 und 78 Jahren in einem Pflegeheim mit dem Virus sowie ein 92-Jähriger mit einer Coronainfektion und ein 70-Jähriger an einer Covid-19-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 197 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 6,28 auf 125,26 gesunken. Dennoch spricht der Oberbürgermeister von keiner Entspannung der Situation. „Man sieht, dass die Maßnahmen greifen, aber von einer entspannten Situation können wir erst bei einer Inzidenzzahl von 30 oder 50 sprechen. Wir haben weiterhin eine angespannte Situation, jedoch, da stimmen wir zu, haben wir die gravierenden Auswirkungen mit einem Inzidenzwert von über 300 reduziert.“

Wiegand appellierte trotz weiter leicht sinkender Corona-Zahlen an die Bevölkerung, sich unbedingt weiter an die Kontaktbegrenzungen zu halten. Man könne noch längst nicht von Erfolg sprechen, die Lage sei nach wie vor sehr ernst. 

Impfungen in Halle

Die Corona-Impfungen in Halle gehen weiter. Am Dienstag wurden 252 Menschen geimpft. Insgesamt wurden damit inzwischen 9.056 Impfungen in der Stadt verabreicht, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von knapp 2,5 Prozent. Wie Amtsärztin Christine Gröger bei der Videopressekonferenz bestätigte, hat es drei Todesfälle bei Menschen gegeben, die schon geimpft worden waren.

Ein Zusammenhang mit dem Impfstoff könne derzeit aber nicht nachgewiesen werden. Das Paul-Ehrlich-Institut prüfe die Fälle. Bei den Todesfällen handele es sich laut Gröger um alte Menschen mit Begleiterkrankungen. Es sei nicht verwunderlich, dass diese Personen irgendwann an verschiedensten Ursachen versterben. Insgesamt habe das Gesundheitsamt keine ungewöhnlichen Vorfälle von Nebenwirkungen oder unerwarteten Reaktionen bei Geimpften feststellen können.

Aktuelle Corona-Zahlen

Zudem sind 39 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der aktuell in Halle infizierten Personen steigt auf 778. Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Patienten ist um sechs Menschen gesunken. Derzeit werden 162 Menschen behandelt, davon 125 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 34 Personen versorgt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 6.193 infizierte Personen, davon sind 5.218wieder genesen.

Insgesamt sind 9.056 Menschen in Halle geimpft worden. Davon 5.901 mit der ersten und 3.155 mit der zweiten Impfung.

01.02.21: Impfungen in Halle

Der Fortschritt bei den Corona-Impfungen geht in Halle weiter voran. Bis zum 10. Februar sind an jedem Wochentag Impftermine angesetzt. Am Dienstag soll die nächste Impfstofflieferung in Halle angekommen – jetzt auch erstmals von zwei verschiedenen Herstellen. Darüber informierte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt.

01.02.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Montag

In der Stadt Halle gibt es am Montag 17 Neuinfektionen und drei Todesfälle. Aktuell sind 779 Menschen erkrankt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 6.154 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 5.0182 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Montag auf 131,55.

Insgesamt verzeichnet die Stadt heute drei neue Todesfälle, womit die Gesamtzahl der Todesfälle nun bei 193 Menschen liegt.

31.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Corona-Zahlen in Halle fallen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Sonntag mitteilte, gibt es 46 Neuinfektionen und damit 14 weniger als am Vortag. 806 Bürger und damit 81 weniger als am Tag zuvor sind mit dem Virus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken auf nunmehr 131,96 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. 

Wiegand stellte denn auch fest: „Wir haben große Schritte gemacht.“ Seit dem 10. Januar sei die Inzidenz in Halle erheblich gesunken. Und er stellte zugleich fest: Sie sei noch immer viel zu hoch. Denn die Gefahr bestehe, dass die Inzidenz auf dem jetzigen Niveau bleibt. „Wir pendeln uns ein“, sagte der OB, wenn die Zahl der Neuinfektionen nicht weiter zurückgehe. Genau das ist deshalb das erklärte Ziel. „Wir brauchen sinkende Neuinfektionen.“

Während der Inzidenzwert in dieser Woche stetig gesunken ist, blieb die Zahl der im Krankenhaus behandelten Corona-Patienten stabil. „Es gibt keine erhebliche Verbesserung“, sagte der Oberbürgermeister. Und: „Wir haben den Zenit womöglich noch nicht überschritten.“ Die Krankenhausampel für Halle steht weiterhin auf gelb-rot.

Weiterhin wurden am Samstag keine Verstöße gegen Corona-Regeln in Halle festgestellt.

Neue Eindämmungsverordnung ab Montag

In der ab Montag und bis Ende Februar geltenden dritten Eindämmungsverordnung der Stadt Halle wird unter anderem die Quarantänezeit von zuletzt zehn Tagen wieder auf 14 Tage verlängert. Auf Spielplätzen müssen nun ebenfalls Mundschutze getragen werden. Und für die Beschäftigten in den ambulanten Pflegedienstes ist das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht.

Zugleich verwies Wiegand auf die ebenfalls in der neuen Verordnung enthaltene Lockerungsstrategie. Bolz- und Basketballplätze, Volleyballfelder und Skateranlagen dürfen wieder benutzt werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter den 100er-Wert gesunken ist. Allen Bürger empfahl der OB derweil, auch im Freien eine FFP2-Maske zu tragen. Das Ziel bleibe derweil weiterhin „eine erhebliche Kontaktreduzierung zwischen den Menschen“, so Wiegand.

Bislang sind insgesamt 8.804 Personen in Halle geimpft, davon 1. Impfung: 5.810 Personen und 2. Impfung: 2.994 Personen.

30.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen

Zwei neue Todesfälle vermeldete Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Corona-Pressekonferenz am Samstag. So sind an 88-Jähriger Mann an und eine 93-jährige Frau mit dem Coronavirus verstorben. Auch die Zahl der Intensivpatienten stieg am Sonnabend auf 36. Derweil ging die Zahl aller im Krankenhaus behandelten Corona-Patienten auf 147 zurück. Laut dem OB steht die Krankenhausampel in Halle weiterhin auf gelb-rot.

Impfstoff-Strategie Halle

Zum neuen Corona-Impfstoff von Astrazeneca, der nun von der EU zugelassen wurde, sagte Halles Amtsärztin Christine Gröger, dass die Stadt derzeit an einer Strategie arbeite, wie dieser eingesetzt werden soll. Laut Amtsärztin soll die Impfung mit diesem Vakzin aber auf Personen bis höchstens 65 Jahre beschränkt werden.

Derweil sind am Samstag 836 weitere Corona-Impfungen in Halle durchgeführt worden. Auch am Montag (8 bis 18 Uhr) und Dienstag (10 bis 15 Uhr) sollen im halleschen Impfzentrum weitere Personen über 80 Jahre geimpft werden. Laut dem OB werden dann sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen durchgeführt.

Wie Christine Gröger erklärte, ist die Impfbereitschaft in allen halleschen Pflegeheimen inzwischen abgefragt worden. Circa 60 Prozent der Bewohner und 25 Prozent der Mitarbeiter hätten bisher das Impfangebot angenommen. Die Amtsärztin geht davon aus, dass bis Ende Februar die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen sind.

Aktuelle Corona-Zahlen für Samstag

Neuinfiziert mit dem Coronavirus haben sich am Samstag 60 Hallenser, zugleich sank die Zahl der Infizierten auf 887. Die Sieben-Tage-Inzidenz ging ebenfalls zurück auf nunmehr 136,57 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.

Seit Beginn der Pandemie gibt es insgesamt 6.091 Infizierte. Als Genesen gelten in Halle 5.014 Personen. 

Bereits am Freitag gab die Stadtverwaltung bekannt, dass die in der Stadtratssitzung am Donnerstag gefassten Beschlüsse unwirksam sind und neu gefasst werden müssen. Zu dem Schluss kam die Verwaltung nach Auswertung der Sitzung, die am Vorabend abgebrochen wurde. Der Stadtrat war dabei erstmals per Videokonferenz zusammengekommen.

Mehreren Stadträten war dabei vorgeworfen worden, den Abbruch absichtlich herbeigeführt zu haben. Nach einer Vorgabe des Landes muss gewährleistet sein, dass alle Räte während der Sitzungsdauer eine stabile Internetverbindung haben, was offenbar nicht der Fall war. 

29.01.21: Neue Eindämmungsverordnung für Halle

Im Februar wird es für Halle eine neue Eindämmungsverordnung geben. Die wesentliche Änderung: Die Quarantänezeit wird wieder auf 14 Tage angehoben. Die Stadtverwaltung reagiere damit auf die aufgetretenen Corona-Mutationen und orientiere sich an den Vorgaben des RKI, sagt Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt.

Eine weitere Änderung in der kommenden Eindämmungsverordnung ist die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken an Schulen. Bisher waren hier auch nicht-medizinische Stoffmasken erlaubt. Außerdem gibt es einen Ausblick auf die Lockerungsstrategie bei sinkenden Inzidenzwerten: Sollte die Inzidenz fünf Tage hintereinander unter 100 liegen, werden die öffentlichen Anlagen wieder freigegeben. Diesen Punkt gab es schon in der bestehenden Verordnung und wird wieder übernommen.

Betroffen sind von dieser Regelung unter anderem die Skater-Anlagen in Halle. Bei einem anhaltenden Inzidenz-Wert unter 50 soll die Pflicht für medizinische Masken entfallen. Bei einem anhaltenden Inzidenz-Wert unter 30 soll die generelle Maskenpflicht aufgehoben werden. Wie OB Wiegand betont, betreffe das aber immer nur die Regeln, die die Stadt Halle über die Landesverordnungen hinaus erlassen hat. Die Landesgesetze sind zu jeder Zeit einzuhalten.

Nach Angaben von OB Wiegand seien am gestrigen Donnerstag die über-80-jährigen Hallenser wegen eines Impftermins von der Stadt angeschrieben worden. Die rund 16.000 kontaktierten Menschen sollen das erhaltene Schreiben ausfüllen und zurückschicken. Wenn Impfstoff verfügbar ist, werde die Stadt sich dann telefonisch bei den Impfwilligen melden. Bis es soweit ist, kann es aber noch dauern. „Bitte haben Sie etwas Geduld, wir rufen an“, so Wiegand. Die nächste Impfstofflieferung über 1.000 Dosen wird für den 1. Februar erwartet.

29.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Freitag

In der Stadt Halle gibt es am Freitag 44 Neuinfektionen und vier Todesfälle. Aktuell sind 915 Menschen erkrankt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 6.031 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 4.928 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Freitag auf 147,05.

Insgesamt verzeichnet die Stadt heute vier neue Todesfälle, womit die Gesamtzahl der Todesfälle nun bei 188 Menschen liegt.

28.01.21: Neuigkeiten aus der Pressekonferenz

In vier Alten- und Pflegeheimen in Halle habe es wiederholt erhebliche Mängel bei der Einhaltung der Corona-Sicherheitsmaßnahmen gegeben. Im Akazienhof, im Riebeckstift, im Seniorendomizil Vogelnest und im Haus Georgios seien Zugangskontrollen, Besuchererfassungen und Besuchertestungen nicht ordnungsgemäß durchgeführt worden.

Darüber informierte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt. Als Konsequenz werde jetzt das Ordnungsamt vor den Einrichtungen die Einhaltung der Regeln kontrollieren. „Das ist eine Maßnahme, zu der man selten greift. Aber weil es wiederholt Vorfälle gab, gibt es keine andere Wahl, um die Allgemeinheit zu schützen“, so Wiegand.

Nachdem am Mittwochnachmittag 100 neue Impftermine über das Landesimpfportal und die 116117 freigeschaltet wurden, haben erneut zahlreiche impfberechtigte Hallenser keinen Impftermin bekommen. „Die Termine waren nach wenigen Minuten ausgebucht“, so OB Wiegand. Die Betroffenen werden sich unter Umständen noch weiter gedulden müssen.

Grund ist der immer noch sehr knappe Impfstoff. Wegen aktueller Lieferschwierigkeiten des Impfstofflieferanten Biontech/Pfizer werde sich diese Lage auch in nächster Zeit nicht verbessern. Wiegand schloss sich in dieser Hinsicht den Aussagen von Gesundheitsminister Spahn an, der „zehn harte Wochen“ für die Impfvergabe in Aussicht stellte. Alles weitere sei Spekulation, so Wiegand.

Für den 3. Februar ist die Freigabe von weitere 100 Impftermine angekündigt. Laut OB Wiegand habe die Stadt am Donnerstag damit begonnen, die Über-80-Jährigen anzuschreiben. In Halle betreffe das fast 19.000 Personen. Das Schreiben sollen die Betroffenen ausgefüllt an die Stadt zurückschicken. Je nach Impfstoffverfügbarkeit würden dann die Termine vergeben werden.

Die Ansage der Stadtverwaltung, dass ab kommenden Montag die Trauerhallen aus Infektionsschutzgründen nicht mehr genutzt werden dürfen, wird zurückgenommen. Die Anordnung sei ein „interner Fehler“ des zuständigen Geschäftsbereichs der Stadtverwaltung und nicht gültig, so Wiegand.

28.01.21: Bewegungseinschränkung im 15-Kilometer-Radius aufgehoben

Ab Freitag wird die Bewegungseinschränkung im 15-Kilometer-Radius aufgehoben. OB Wiegand habe die entsprechende Verordnung am Donnerstagmorgen unterzeichnet. Außerdem öffnet der Bergzoo wieder seine Türen. Die maximal 600 Besucher müssen eine medizinische Maske tragen, die in den ersten Tagen vor Ort kostenlos verteilt werden. Auch der Fitnessparkour auf der Würfelwiese darf wieder für den Individualsport genutzt werden. Für den „Sportspielplatz“ gelten die gleichen Regeln wie für alle anderen Spielplätze, so Wiegand.

28.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Donnerstag

In der Stadt Halle gibt es am Donnerstag 36 Neuinfektionen und zehn Todesfälle. Aktuell sind 988 Menschen erkrankt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.987 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 4.815 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Donnerstag auf 152,07.

Insgesamt verzeichnet die Stadt heute zehn neue Todesfälle, womit die Gesamtzahl der Todesfälle nun bei 184 Menschen liegt.

27.01.21: Schulanmeldungen für 2022/2023 anders als üblich

Die Schulanmeldungen für das Jahr 2022/2023 laufen wegen der Corona-Krise anders ab als üblich. Es soll keine persönliche Kontaktaufnahme an den Schulen durch die Eltern erfolgen, sagte Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales, in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt Halle. Stattdessen würden die Grundschulen die Eltern anschreiben oder auf ihrer jeweiligen Internetseite über das Vorgehen informieren.

27.01.21: Halle hebt am Freitag 15-Kilometer-Bewegungsradius auf

Angesichts eines sich beruhigenden Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie will die Stadt Halle am Freitag den 15-Kilometer-Bewegungsradius aufheben. Am Donnerstag werde er die Aufhebung unterschreiben und die Maßnahme werde dann am Freitag wegfallen, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Mittwoch.

27.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Mittwoch

In der Stadt Halle gibt es am Mittwoch 57 Neuinfektionen und vier Todesfälle. Aktuell sind 1.028 Menschen erkrankt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.951 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 4.749 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Mittwoch auf 165,90.

Insgesamt verzeichnet die Stadt heute vier neue Todesfälle, womit die Gesamtzahl der Todesfälle nun bei 174 Menschen liegt.

26.01.21: Stadt lockert Coronabeschränkungen

In Halle werden einige Corona-Beschränkungen gelockert. Der Wochenmarkt darf ab Mittwoch wieder öffnen, der Bergzoo am Freitag. Die 15-Kilometer-Regelung wird voraussichtlich ebenfalls zum Freitag aufgehoben. Die Lockerungen erfolgen, da Halle am Dienstag den fünften Tag in Folge eine Sieben-Tage-Inzident von unter 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner vorweist. „Wir wollen mit den Maßnahmen Hoffnungen machen und uns stärken“, sagt Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt.

26.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Dienstag

In der Stadt Halle gibt es am Dienstag 54 Neuinfektionen und drei Todesfälle. Aktuell sind 1.077 Menschen erkrankt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.894 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 4.647 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Dienstag auf 185,17.

Insgesamt verzeichnet die Stadt heute drei neue Todesfälle, womit die Gesamtzahl der Todesfälle nun bei 170 Menschen liegt.

26.01.21: Eilantrag gegen die Einschränkung des Bewegungsradius erfolglos

Das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt hat in einem Normenkontrollverfahren einen Eilantrag abgelehnt, der sich gegen die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer um das Gebiet der Stadt Halle richtete.

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25.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen 

In Halle deutet sich eine leichte Entspannung der Corona-Lage an - am Montag lag der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner laut Stadt bei 192,71 und damit den vierten Tag in Folge unter 200. Bleibt es bei der Entwicklung, dann will Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) die städtischen Verordnungen lockern. Denkbar ist, dass die Wochenmärkte zumindest mit Lebensmittelhändlern wieder öffnen. 

Auch Skater dürfen hoffen, dass sie ihre Trainingsstätten wieder benutzen dürfen. Am Montagabend soll es dazu eine Videokonferenz mit Wochenmarkthändlern geben. Ob die "Corona-Leine", der 15-Kilometer-Bewegungsradius ebenfalls fällt, wollte der OB nicht prognostizieren. "Ein Automatismus ist das nicht. Hier handelt es sich um eine Landesverordnung. Wir werden uns mit den umliegenden Kreisen abstimmen", sagte Wiegand.

Unterdessen hat die Havag damit begonnen, medizinische Masken kostenlos an Fahrgäste zu verteilen, sollten sie nicht über den geforderten Mund-Nasenschutz verfügen. Die Stadt hatte der Havag dafür 30.000 Masken zur Verfügung gestellt. "Der Übergang zur verschärften Maskenpflicht soll angenehm sein", sagte Wiegand. Eine Dauerlösung sei das aber nicht.

Aktuelle Corona-Zahlen

Am Montag hatte die Stadt 18 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Toten, die in Zusammenhang mit Corona stehen, erhöhte sich um ein Opfer auf 167. In einer Klinik war eine 77 Jahre alte Frau mit dem Virus gestorben, nicht an einer Covid-19-Erkrankung. Unterdessen hat das Gesundheitsamt nach wie vor Schwierigkeiten, mit allen Neuinfizierten auch Kontakt aufzunehmen. So sind von den 57 positiv getesteten Hallensern vom Sonntag nach wie vor die Infektionswege bei acht Personen unklar. 

Sie konnten bislang nicht angetroffen werden. Jetzt suchen Mitarbeiter des Ordnungsamtes nach ihnen. Wie der OB sagte, geht die Mehrzahl der Neuinfektionen nach wie vor auf Ansteckungen im privaten Umfeld zurück. Da schließe sowohl Infektionen im eigenen Haushalt als auch Treffen von Freunden und Bekannten ein. Man habe auch Hinweise erhalten, dass das Virus offenbar im Freien übertragen wurde, beispielsweise bei Gesprächen zwischen mehreren Personen. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 5.840 infizierte Personen, davon sind 4.534 wieder genesen.

Bislang sind 4.947 Personen mit der ersten Dosis und 2.102 Personen mit der notwendig zweiten Dosis geimpft.

24.01.21: Virusmutation B 1.351 - Was bislang über die Infizierten aus Halle bekannt ist

Halle hat aktuell zwei bestätigte Fälle der südafrikanischen Virusmutation B 1.351 zu verzeichnen. „Bei beiden Fällen, die bisher nur Verdachtsfälle waren, lag eine Kontaktkette zu Personen in Leipzig vor, bei denen die Virusmutation zuvor schon nachgewiesen war“, so Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt Halle.

24.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Sonntag

In der Stadt Halle gibt es am Sonntag 57 Neuinfektionen. Aktuell sind 1.189 Menschen erkrankt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.822 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 4.467 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Sonntag auf 187,11.

Insgesamt verzeichnet die Stadt heute einen neuen Todesfall, womit die Gesamtzahl der Todesfälle nun bei 166 Menschen liegt.

23.01.21: Typ B 1.351 - Virus-Mutation aus Südafrika in Halle angekommen

Inzwischen haben sich die Verdachtsfälle einer Virus-Mutation aus Südafrika in Halle bestätigt, so der Oberbürgermeister. Bei den beiden Hallensern lag jeweils eine Kontaktkette zu Personen in Leipzig vor, beide Personen müssen jetzt in 14-tägige Quarantäne.

23.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Samstag

In der Stadt Halle gibt es am Samstag 85 Neuinfektionen. Aktuell sind 1.197 Menschen erkrankt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.765 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 4.403 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Donnerstag auf 191,27.

Insgesamt verzeichnet die Stadt heute zwei neue Todesfälle, womit die Gesamtzahl der Todesfälle bei 165 Menschen bleibt.

22.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Freitag

In der Stadt Halle gibt es am Freitag 56 Neuinfektionen. Aktuell sind 1.238 Menschen erkrankt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.680 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 4.279 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Donnerstag auf 197,09.

Insgesamt verzeichnet die Stadt heute einen neuen Todesfall, womit die Gesamtzahl der Todesfälle bei 163 Menschen bleibt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Halle ist erstmals wieder unter die Marke von 200 Neuinfektionen je 100.00 Einwohner gesunken und liegt jetzt bei 197,09. Darüber informierte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt. Von der 200er-Grenze sind viele Einschränkungen im öffentlichen Leben abhängig, wie zum Beispiel der 15-Kilometer-Bewegungsradius oder die abgesagten Wochenmärkte in Halle. Allerdings muss die Inzidenz an mindesten fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter der kritischen Grenze liegen, damit Lockerungen greifen. So sagt Wiegand, dass die sinkenden Fallzahlen zwar ein tolles Ergebnis sind, aber: „An Lockerungen sollte man im Moment nicht denken.“

Es wurden neue Impfstofflieferungen und Impftermine für Halle angekündigt. Laut OB Wiegand vergibt die Stadt am Montag neue Impftermine an die Über-90-Jährigen. Diese werden dann in der ersten Februarwoche liegen. Anfang der kommenden Woche werde die Stadt die Termine telefonisch abstimmen. Ob aktuell Terminvergaben über den Patientenservice (116117) oder das Onlineportal des Landes möglich sind, konnte Wiegand in der Pressekonferenz nicht sagen.

In der kommenden Woche sollen für Halle 1.950 Impfdosen des Herstellers Biontec geliefert werden. In der darauffolgenden fünften Kalenderwoche sollen 1.170 Dosen folgen. In der sechsten Kalenderwoche sollen 4.170 Dosen folgen – dann auch wieder mit Beteiligung des Impfstofflieferanten Moderna. Laut Wiegand sollten nach der Verimpfung dieser Lieferung die Alten- und Pflegeheime in Halle mit ihrer zweiten Impfung durch sein. In der siebenten Kalenderwoche seien dann nochmal 1.950 Impfdosen angekündigt.

Zum Fall der mit einer hochansteckenden südafrikanischen Coronavirus-Mutation infizierten Leipzigerin, die eine Kontaktperson in Halle hat, gibt es noch keine neuen Informationen. Die Auswertung, die aktuell in Leipziger Laboren stattfindet, sei laut Wiegand so aufwendig, dass ein Ergebnis erst am Montag zu erwarten sei. Weiterhin unklar ist also, ob die mit dem Coronavirus infizierte Kontaktperson aus Halle mit einer mutierten Variante infiziert ist und ob es sich dabei genau um die südafrikanische Mutation handelt.

OB Wiegand hat nochmal auf die ab Montag geltende Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen hingewiesen. Die Hallenser hätten jetzt zwei Tage Zeit sich darauf einzustellen, ab Montag werde die Havag dann in Bussen und Bahnen kontrollieren. Wie auch bei der Einführung der ersten Maskenpflicht werde die Havag wieder mit Teams „helfend und beratend“ unterwegs sein und ab Dienstagmorgen in Bussen und Bahnen einige kostenlose medizinische Masken an die Fahrgäste verteilen.

21.01.21: Infizierter mit Corona-Mutation hat Kontaktperson in Halle

Eine der neuen Mutationen des Coronavirus könnte möglicherweise Halle erreicht haben. Bestätigt ist ein Infizierter aus Leipzig, der eine Kontaktperson in Halle hat. Diese hallesche Kontaktperson ist wiederum positiv getestet – allerdings ist noch nicht klar, ob auf die bekannte Virus-Variante oder eine Mutation. Darüber informierte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt.

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21.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Donnerstag

In der Stadt Halle gibt es am Donnerstag 69 Neuinfektionen. Aktuell sind nun 1.293 Menschen erkrankt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.624 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 4.169 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Donnerstag auf 215,80.

Insgesamt verzeichnet die Stadt heute sechs Todesfälle, womit die Gesamtzahl der Todesfälle bei 162 Menschen bleibt.

20.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Mittwoch

In der Stadt Halle gibt es am Mittwoch 103 Neuinfektionen. Aktuell sind nun 1.345 Menschen erkrankt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.555 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 4.054 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Mittwoch auf 232,85.

Insgesamt verzeichnet die Stadt heute keine Todesfälle, womit die Gesamtzahl der Todesfälle bei 156 Menschen bleibt.

Bei den insgesamt 184 Kontrollen durch die Ordnungskräfte sind 13 Verstöße festgestellt worden: Sechs beziehen sich auf das Konsumieren von Alkohol in der Öffentlichkeit, ebenso viele auf die Verletzung der Maskenpflicht und ein Verstoß betrifft eine Gaststätte, die die Regeln zum Verzehr auf ihrem Gelände missachtet hat. Diese Zahlen teilte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt am Mittwoch mit.

Die Zahl der Geimpften bezifferte Wiegand mit 4.181 als Erstgeimpfte und 1.346 als Zweitimpfung; die Impfungen der über 90-Jährigen werde am heutigen Mittwoch weiter fortgesetzt. Die derzeit bestehenden Probleme für Bürger, die über die Impf-Hotline keinen Zweitimpftermin bekommen haben, sollen folgendermaßen gelöst werden. „Alle Erstgeimpfte bekommen ihren zweiten Termin vor Ort“, so Wiegand. Bereits Geimpfte wolle die Stadt telefonisch kontaktieren, um ihnen einen Zweittermin zu übermitteln. 

Wiegand kündigte indessen Lockerungen der von der Stadt beschlossenen, über die Landesmaßnahmen hinausgehenden Einschränkungen an, sofern der Inzidenzwert unter bestimmte Marken sinkt. So soll bei einem Absinken unter 200 bei der Sieben-Tage-Inzidenz der Wochenmarkt wieder möglich sein, ab einem Wert unter 100 dürfen Skate- und Bolzplätze wieder genutzt werden. „Alles aber immer unter der Voraussetzung, dass die Krankenhäuser unter keinem Notstand in der Betreuungskapazität leiden“, so der Oberbürgermeister, der bei der Umsetzung aller Maßnahmen weiterhin auf die Selbstverantwortung der Bürger setzt. 

19.01.21: Probleme bei Impfterminen

Die Terminvergabe für die zweite Corona-Impfung führt in Halle immer wieder zu Problemen. Innerhalb weniger Minuten sind die Termine vergriffen und manche Hallenser müssen für ihre zweite Impfung sogar in andere Städte fahren. Das sei rechtens, sagt Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der täglichen Corona-Pressekonferenz.

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19.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Dienstag

In der Stadt Halle gibt es am Dienstag 72 Neuinfektionen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.452 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 3.998 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Dienstag auf 239,09.

Insgesamt verzeichnet die Stadt acht neue Todesfälle, womit sich die Gesamtzahl auf 156 Todesfälle erhöht hat.

18.01.21: Corona-Betrüger

In Halle habe es betrügerische Anrufe von Personen gegeben, die sich am Telefon als Ärzte ausgeben und gezielt ältere Leute mit Falschinformationen von einer Corona-Impfung abhalten wollen. So habe erst kürzlich ein 90-Jähriger seinen bestätigten Impftermin abgesagt, nachdem er durch Falschinformationen verunsichert wurde. Das sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der täglichen Corona-Pressekonferenz der Stadt.

Die Nachricht über die gezielte Falschinformationen habe die Stadt durch eine Hausärztin erhalten, die von Patienten über derartige Anrufe aufmerksam gemacht wurde, so Wiegand weiter. Die Betrüger hätten sich am Telefon als Ärzte ausgegeben und über angebliche Nebenwirkung der Corona-Impfung aufklären wollen. Neben den betrügerischen Anrufen sind auch in den sozialen Netzwerken viele Falschmeldungen unterwegs. Wenn gerade ältere Personen nun ihren Impftermin absagen, sei dies sehr bedauerlich, so Wiegand. Die Bürger sollten stattdessen auf verlässliche Informationsquellen zurückgreifen. Auf welchem Weg der betroffene 90-Jährige konkret mit Falschinformationen versorgt wurde, könne die Stadt aber nicht sagen.

In dieser Woche geht die Impfkampagne in Halle in eine weitere Runde. Nach den Bewohnern und Mitarbeitern in Alten- und Pflegeheimen sollen nun alle Hallenser über 90 Jahre einen Termin für eine Impfung bekommen können. Damit habe man am Montag begonnen, so Wiegand. Weitere Impftermine sollen der 20. und 27. Januar sein. In Halle gebe es etwa 800 Personen über 90 Jahre, die dann eine Impfung bekommen könnten.

18.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen am Montag

In der Stadt Halle gibt es am Montag nur acht Neuinfektionen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.380 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 3.870 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Montag auf 253,64 im „Hochrisikogebiet“.

Insgesamt verzeichnet die Stadt zwei neue Todesfälle, womit sich die Gesamtzahl auf 148 Todesfälle erhöht hat.

17.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle gibt es am Samstag 67 Neuinfektionen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.372 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 3.870 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Dienstag auf 396,788 im „Hochrisikogebiet“.

Insgesamt verzeichnet die Stadt einen neuen Todesfall, womit sich die Gesamtzahl auf 146 Todesfälle erhöht hat.

Begonnen haben am Sonntag die Zweitimpfungen. Die Menschen, die vor rund drei Wochen zum ersten Mal geimpft wurden, bekommen dabei jetzt ihre zweite Dosis. Nur mit zwei Impfungen ist der Schutz vor dem Virus gewährleistet, heißt es. In Halle betrifft das aktuell zunächst einige Pflegeeinrichtungen.

Wenn am Montag die nächste Lieferung mit neuem Impfstoff eingetroffen ist, soll es auch wieder mit Erstimpfungen weitergehen, das bestätigte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Sonntag bei einer Video-Pressekonferenz.

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 296, 88 ist dieser Wert nach zuletzt acht Tagen über 300 nun zum ersten Mal wieder signifikant gesunken.

Laut Wiegand sei die Lage jedoch nach wie vor angespannt. Das beweisen auch die Zahlen aus den Krankenhäusern. Zwar konnten am Sonntag zwei weitere Covid-19-Patienten die Klinik wieder verlassen, aber noch immer werden 173 Menschen wegen Corona behandelt. 50 davon auf der Intensivstation.

Ein weiterer Todesfall wurde am Sonntag gemeldet. Es handelt sich um eine 87-jährige Frau, die an einer Coronainfektion im Krankenhaus gestorben ist.

16.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle gibt es am Samstag 99 Neuinfektionen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.305 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 3.810 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Samstag auf 309,77 im „Hochrisikogebiet“.

Insgesamt verzeichnet die Stadt drei neue Todesfälle, womit sich die Gesamtzahl auf 145 Todesfälle erhöht hat.

Damit entspannt sich die Corona-Lage in Halle weiter leicht. Zwar ist die Zahl der aktuell Infizierten in der Stadt mit 1.350 auf einen neuen Höchststand seit Beginn der Pandemie gestiegen, aber der 7-Tage-Inzidenzwert ist weiter gesunken.

Der sogenannte R-Wert, der anzeigt, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt, liegt bei 0,88. Das heißt, statistisch gesehen steckt nicht mehr jeder Infizierte eine andere Person an. Solange der R-Wert unter 1 liegt, steigt das Infektionsgeschehen nicht mehr exponentiell an.

Auch die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern geht weiter leicht zurück. Am Samstag wurden 165 Menschen stationär behandelt, zwölf weniger als noch am Freitag. 40 Patienten liegen auf der Intensivstation.

Allerdings wurden am Samstag auch drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Es handelt sich dabei laut Wiegand um einen 58-jährigen Mann, der mit einer Coronainfektion gestorben ist, sowie um einen 69-jährigen Mann und eine 83-jährige Frau, die an der Virusinfektion im Krankenhaus gestorben sind. 

Am Montag soll das Impfzentrum der Stadt wieder den Betrieb aufnehmen. Die Stadt wartet auf die nächste Lieferung des Impfstoffes.

15.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle gibt es am Freitag 101 Neuinfektionen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.206 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 3.757 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Freitag auf 311,02 im „Hochrisikogebiet“.

Insgesamt verzeichnet die Stadt einen neuen Todesfall, womit sich die Gesamtzahl auf 142 Todesfälle erhöht hat.

Halle wartet auf die nächste Impfstofflieferung. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Freitag bei seiner Video-Pressekonferenz mitteilte, habe die Stadt inzwischen sämtliche ihre zur Verfügung stehenden Impfdosen für die erste Impfung "verimpft". Knapp 1,4 Prozent der halleschen Stadtbevölkerung ist nun geimpft, am Montag soll es weiter gehen.

Wie Wiegand ankündigte, beginnt die Stadt dann nach und nach alle über 90-Jährigen Hallenser zu impfen, wenn diese zuvor einen Termin vereinbart haben. Insgesamt leben etwas mehr als 3.000 über 90-Jährige in der Stadt. Wann genau die nächste Lieferung mit frischem Impfstoff in Halle ankommt, ist noch unklar. Laut Amtsärztin Christine Gröger rechnet die Stadtverwaltung spätestens am Montag mit der Lieferung. Man habe in letzter Zeit die Erfahrung gemacht, dass die Lieferungen meistens auch ein oder zwei Tage früher ankommt.

14.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle gibt es am Donnerstag 110 Neuinfektionen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 5.105 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 3.684 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Donnerstag auf 316,42 im „Hochrisikogebiet“.

Insgesamt verzeichnet die Stadt drei neue Todesfälle, womit sich die Gesamtzahl auf 141 Todesfälle erhöht hat.

Angesichts der hohen Infektionszahlen im Saalekreis stellt sich auch die Stadt Halle darauf ein, dass sich die Inzidenzwerte im Stadtgebiet 500 Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen nähren können. „Wir haben in der Region sowohl enge berufliche wie auch private Verknüpfungen. Das betrifft nicht nur den Saalekreis, sondern auch Leipzig und das Umland“, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Donnerstag. Er sei im ständigen Austausch mit Saalekreis-Landrat Hartmut Handschak (parteilos). Im Pandemiestab würde man die Lage ständig analysieren. „Die harten Einschränkungen, die auch wir getroffen haben, sollen aber verhindern, dass die Infektionszahlen weiter steigen“, so Wiegand. Ob die verschärften Regeln greifen, die seit Montag gelten, werde man aber erst in einigen Tagen wissen.

 

Nach Angaben der Stadt ist der Inzidenzwert in Halle – trotz 110 Neuinfektionen – im Vergleich zum Mittwoch um 8,73 auf 316,42 Fälle gesunken. Drei weitere Todesopfer wurden vermeldet. Wiegand forderte die Menschen erneut auf, zu Hause zu bleiben. Auf dem Markt stelle man noch zu viele Passanten fest. Und wer doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, sollte beim Einkaufen und im Nahverkehr FFP-2-Masken tragen. Unterdessen sollen die Impfungen gegen das Coronavirus am 20. und 21. Januar weitergehen. Die Termine für die Impfungen sind allerdings vergriffen.

13.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle gibt es am Mittwoch 118 Neuinfektionen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 4.995 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 3.648 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz verringerte sich am Mittwoch auf 325,16 im „Hochrisikogebiet“.

Insgesamt verzeichnet die Stadt zwei neue Todesfälle, womit sich die Gesamtzahl auf 138 Todesfälle erhöht hat.

Die Corona-Situation in den halleschen Krankenhäusern hat sich zum ersten Mal seit drei Wochen wieder leicht entspannt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Mittwoch bei seiner täglichen Video-Pressekonferenz bekannt gab, konnten seit Dienstag 29 von Corona geheilte Hallenser aus den Krankenhäusern entlassen werden. Die Zahl der Coronapatienten in den Krankenhäusern insgesamt sank auf 187. Dieser Wert war zuletzt am 27. Dezember erreicht worden, seit dem waren fast immer mehr als 200, an einigen Tagen sogar knapp 250 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung gewesen. Auf der Intensivstation werden aktuell 42 Patienten behandelt, zehn weniger als am Dienstag.

Laut Wiegand sei die Lage in den Kliniken dennoch weiter „angespannt“. Das hätten ihm die Direktoren der Krankenhäuser bestätigt. „Die Ampel ist nach wie vor gelb-rot“, so Wiegand. Außerdem kämen viele Patienten erst ein bis zwei Wochen nachdem sie sich infiziert haben in die Krankenhäuser, deshalb könnten die Zahlen immer nur die Entwicklung der vergangenen Wochen aufzeigen.

Eine neue Mutation des Coronavirus, die in den vergangenen Wochen unter anderem in Großbritannien aufgetreten ist, wurde in Halle bisher nicht festgestellt. Wie Amtsärztin Christine Gröger auf Nachfrage erklärt, liegt das allerdings auch daran, dass in Deutschland kaum speziell nach diesen Mutationen gesucht wird. OB Wiegand rechnet damit, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis Halle es auch mit einer neuen Mutation zu tun bekommt. Unabhängig von der Art des Virus bewerte man die Pandemie-Lage in der Stadt jedoch immer anhand der Fallzahlen. Sollten die weiter stark steigen, müsse man über weitere Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen nachdenken, so Wiegand.

Der Impfstart sei gut angelaufen, sagte der OB. Insgesamt 3.393 Personen haben bisher eine Corona-Impfung erhalten. Falls Menschen Probleme mit der Internetplattform des Landes haben, wenn sie einen Termin für die Zweit-Impfung machen wollen, können sie sich an die Stadtverwaltung wenden. Dort werde man versuchen, individuelle Lösungen zu finden, sagte Wiegand. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wochentags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 8 bis 16 Uhr erreichbar unter der Rufnummer 0345/221-3238 oder per E-Mail an corona@halle.de

12.01.21: Erste Impfungen in Halle mit neuem Moderna-Wirkstoff

Im Universitätsklinikum Halle sind am Dienstag die ersten zehn Mitarbeiter mit dem Corona-Impfstoff von Moderna geimpft worden. 600 Impfdosen hat das Klinikum vom Land Sachsen-Anhalt bekommen - damit können 300 Ärzte und Pfleger bis Ende der Woche geimpft werden. In vier Wochen folgt die notwendige zweite Immunisierung.

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12.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle gibt es am Dienstag 107 Neuinfektionen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 4.877 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 3.580 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz erhöhte sich am Dienstag auf 335,97 - wieder ein neuer Höchstwert im „Hochrisikogebiet“.

Insgesamt verzeichnet die Stadt neun neue Todesfälle, womit sich die Gesamtzahl auf 136 Todesfälle erhöht hat.

Über 500 Einwohner im Alter über 90 Jahren haben sich bislang bei der Stadt gemeldet, weil sie gegen das Coronavirus geimpft werden wollen. Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) hatte die Personengruppe zuvor angeschrieben. „Es ist geplant, sie am 18., 20. und 27. Januar zu impfen“, sagte der OB am Dienstag. Vermutlich werde man ab Anfang Februar nun auch alle Bürger anschrieben, die 80 Jahre älter älter sind, um mit ihnen individuelle Impftermine abzustimmen. Mittlerweile seien auch alle Impfdosen der dritten Lieferung verbraucht. Sie wurden entweder zur Immunisierung von über 80-Jährigen sowie Mitarbeitern von Pflegeheimen, Krankenhäusern sowie Rettungsdiensten eingesetzt oder für die notwendige zweite Impfung zurückgehalten.

Am Dienstag hatte das Gesundheitsamt 107 Neuinfektionen und einen neuen Höchststand bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner vermeldet. Die Inzidenz liegt nun laut Stadt bei 335,87 Fällen und damit 8,73 Fälle höher als Montag. Erschwert werden die Recherchen zu den Infektionsquellen und Kontaktpersonen aber dadurch, dass ein Großteil der positiv Infizierten bei den PCR-Testungen keine Andresse hinterlässt. Wie Wiegand sagte, seien das etwa 30 bis 40  Prozent der Neuerkrankten. „Der Verdacht liegt nah, dass sich diese Personen auch nicht an die Anordnung halten, dass sie sich nach einem positiven Test umgehend in häusliche Quarantäne begeben“, so Wiegand. Die Stadt setze unter anderem auch das Ordnungsamt ein, um die Infizierten zu ermitteln. Wiegand forderte alle Teststationen dazu auf, die Kontaktdaten der Testpersonen aufzunehmen, damit positive Fälle unverzüglich verfolgt werden könnten. Neun weitere Todesfälle seien zu beklagen. Drei Männer – 76, 81 und 89 Jahre alt – sowie eine 72 Jahre alte Frauen seien an dem Virus verstorben, fünf Patienten mit Corona.

Am Dienstag stellte Wiegand zudem klar, dass die öffentlichen Spielplätze im Stadtgebiet im Gegensatz zum Lockdown im Frühjahr 2020 geöffnet bleiben sollen. Eltern seien aber verpflichtet, auf die Einhaltung der Mundschutzpflicht sowie der Abstandsregel zu achten. Lediglich Kinder im Alter bis sechs Jahre seien vom Mund-Nasen-Schutz befreit. Skaterparks bleiben hingegen gesperrt. „In der Vergangenheit hatten wir festgestellt, dass gerade auf diesen Anlagen gegen die Bestimmungen verstoßen wird.“ Man warte nun die nächsten Tage ab, wie der verschärfte Lockdown wirke.

11.01.21: Spätshops verstoßen gegen Corona-Auflagen

Bei Kontrollen im Stadtgebiet sind am Wochenende sechs Spätshops aufgefallen, die gegen die Corona-Auflagen verstoßen haben. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) erklärte, haben einige dieser Läden schon mehrmals die Auflagen missachtet, da sie länger als erlaubt geöffnet hatten. Die Stadt hat Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. „Zudem wird die Zuverlässigkeit der Gewerbetreibenden geprüft, wenn sie mehrfach bereits aufgefallen sind“, sagte Wiegand.   

Derweil darf auf den städtischen Sportplätzen und den von der Stadt verpachteten Flächen weiterhin kein Freizeitsport betrieben werden. Die Stadt erhalte immer wieder entsprechende Anfragen, erklärte der OB am Montag und betonte: „Die derzeitige Inzidenz lässt das nicht zu.“ So bleibt die Nutzung der Sportstätten allein den Olympiakadern und den Nachwuchskadern vorbehalten.

11.01.21: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle gibt es am Montag 112 Neuinfektionen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf seiner täglichen Pressekonferenz mitteilte, hat sich damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten auf 4.770 erhöht. Als Genesen gelten in Halle 3.470 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz erhöhte sich am Montag auf 327,23 - ein neuer Höchstwert. Insgesamt kamen fünf Todesfälle im Alter von 75 bis 89 Jahren am Montag dazu, womit sich die Gesamtzahl auf 127 Todesfälle erhöht hat.

11.01.21: So ist der Betrieb im Impfzentrum angelaufen

Halles erstes Impfzentrum hat am Montag seinen Betrieb aufgenommen. Insgesamt sollen hundert Impfwillige ab 80 Jahren an diesem ersten Tag ihre Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Allerdings hatte sich nicht jeder, der gekommen war, auch angemeldet. Geimpft wurde aber nur, wer zuvor einen Termin vereinbart hatte.

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10.01.2021: Ungeachtet des Lockdowns und der Kontaktbeschränkungen steigen die Infektionszahlen mit dem Coronavirus in Halle weiter an. Am Sonntag meldete das Gesundheitsamt 98 weitere Fälle. Und statt Entspannung stellt Halle Negativrekorde auf. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt nunmehr bei 314,76 Fällen und damit deutlich von jener 50er Grenze entfernt, die Bundes- und Landespolitik anstreben, um Kontaktbeschränkungen wieder lockern zu können. Zudem informierte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Sonntag über sechs weitere Todesfälle. Am Samstag waren es fünf. Die teilte Oberbürgermeister Bernd Wiegand in seiner täglichen Pressekonferenz mit.

09.01.2021:  In Halle ist die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erstmals über die Marke von 300 geklettert. Diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liege aktuell bei 307,28, teilte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Samstag mit.

Neben Halle weisen in Sachsen-Anhalt auch der Saalekreis und der Burgenlandkreis Inzidenz-Werte von mehr als 300 auf. Die Zahl der aktuell Infizierten in Halle betrage derzeit 1075, fünf Menschen sind von Freitag auf Samstag an oder mit dem Virus gestorben. 

08.01.2021: Aktuelle Corona-Zahlen - 15 Km-Radius und angespannte Lage in Kliniken

Die Stadt Halle hat am Freitag elf Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind diese Personen bereits im Zeitraum zwischen dem 24. und 30 Dezember gestorben. Jedoch hat die Stadt erst am Freitag die Totenscheine dieser Personen erhalten.

Demnach sind fünf Frauen und ein Mann im Alter von 82 (2), 88, 89 (2) und 90 in Pflegeheimen sowie dem Bergmannstrost und Martha-Maria Krankenhaus mit einer Corona-Infektion gestorben. Drei Frauen und zwei Männer im Alter von 81, 83, 84 und 86 (2) sind an einer Covid-19-Infektion gestorben.

Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 111 Personen. Insgesamt sind 76 mit und 44 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Impfungen in Halle gehen weiter

Die Stadt hat am 26. Dezember mit 975 Impfdosen die erste Lieferung erhalten, die im Zeitraum vom 26. bis 29. Dezember verimpft wurden. Eine zweite Lieferung von 1.950 Impfdosen ist bis zum 2. Januar verimpft worden, die Hälfte wurde dabei für die zweite Impfung zurückbehalten. Am Freitag ist mit dem Impfen der dritten Rate – nämlich insgesamt 2.925 Impfdosen – begonnen worden.

Abgeschlossen werden soll die Verimpfung der dritten Lieferung am 12. Januar. Für den 19. Januar ist die vierte Lieferung von 1.950 Impfdosen angekündigt. Laut Oberbürgermeister Bernd Wiegand werden am heutigen Freitag Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der fünf Kliniken der Stadt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes sowie Bewohner von sieben Senioreneinrichtungen geimpft.

Für die Impfungen im Impfzentrum Heinrich-Pera-Straße sind alle 1.000 Termine bis zur sechsten Kalenderwoche ausgebucht. Weitere Terminbuchungen, so Wiegand, seien erst wieder möglich, wenn die Termine für die nächsten Lieferungen von Impfdosen feststünden. Ab diesem Zeitpunkt würde auch wieder Termine freigeschaltet werden. 

Terminen zum Impfen ausgebucht - 100 reserviert

Weitere 100 Termine sind laut Wiegand reserviert für die Über-90-Jährigen, die in den vergangenen Tagen angeschrieben worden sind und die sich zurückgemeldet haben. Rund die Hälfte dieser Termine sind bereits vergeben. Alle Personen werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung telefonisch informiert.

Das Impfzentrum der Stadt in der Heinrich-Pera-Straße 13 wird am kommenden Montag und Dienstag jeweils von 10-15 Uhr geöffnet sein. Wer einen Termin zum Impfen bekommen hat, muss Personalausweis sowie die Chipkarte der Krankenversicherung mitbringen.

Lage in Krankenhäusern weiter angespannt

Die Zahl der aktuell in Halle infizierten Personen steigt auf 1.027 – auch hier ist ein neuer Höchstwert zu verzeichnen. Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Patienten ist ein wenig gesunken. Derzeit werden 212 Menschen behandelt, davon 152 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 55 Personen versorgt. Trotz der gesunkenen Patientenzahl in Halles Kliniken ist die Lage weiterhin angespannt. „Die halleschen Krankenhäuser haben sich zusammen getan und diese extreme Situation in einem Schreiben zusammengefasst und unterrichten mich über die momentane Situation“, erklärte  Wiegand am Freitag.

Wiegand: Einschränkung des Bewegungsradius' auf 15 Kilometer kommt

In Halle sind die Corona-Zahlen so deutlich gestiegen, dass dies Folgen für die Bewegungsfreiheit der Einwohner haben wird. Die Menschen müssten sich auf eine Einschränkung ihres Bewegungsradius' auf 15 Kilometer einstellen, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand. Je 100.000 Einwohner hätten sich in den letzten sieben Tagen 297,30 neu infiziert - so viele wie nie zuvor.

Bund und Länder haben verabredet, dass man sich ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 nur noch 15 Kilometer um seinen Wohnort bewegen darf. Halle fällt laut Wiegand unter diese Regelung, die Inzidenz liege dort fünf Tage in Folge über 200. Ausnahmen sind etwa aus beruflichen Gründen und für Arztbesuche möglich. Für Samstag kündigte Wiegand Details an.

Corona-Zahlen für Freitag

Zudem sind 114 Neuinfektionen gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 16,6 auf 297,39 gestiegen. Das ist ein neuer Höchstwert. Laut dem Oberbürgermeister wurde der zuletzt am 24. Dezember des vergangenen Jahres, mit einem Wert von 287, erreicht.

Insgesamt wurden am Donnerstag 510 Abstriche durchgeführt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 4.458 infizierte Personen, davon sind 3.320 wieder genesen.

07.01.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Stadt hat dritte Impflieferung erhalten

Am Donnerstag hat die Stadt Halle drei Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, liegen zum Zeitpunkt der Konferenz keine nähren Informationen zu den Verstorbenen vor. Diese werde der Krisenstab am Nachmittag nachreichen, so Wiegand. 

Mit den drei Toten knackt die Stadt die 100er Marke bei der Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Insgesamt sind  70 mit und 39 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Impfungen in Halle starten

Die Stadt Halle wird für die nächsten Wochen Impftermine für das Impfzentrum in der Heinrich-Pera-Straße vergeben. Jeweils montags und dienstags sollen dort Einwohner im Alter über 80 Jahren immunisiert werden. „Wir richten uns nach den angekündigten Impfstofflieferungen“, sagte Oberbürgermeister Wiegand am Donnerstag. Mittlerweile hat die Stadt auch ihre dritte Lieferung erhalten. 2.025 Impfdosen sind am Donnerstag in Halle eingetroffen. 

Darunter seien auch 925 Ampullen, die für die zweite Impfung pro Person notwendig seien. Impflinge, die in der Pera-Straße den Wirkstoff gespritzt bekommen, müssen neben ihrem Personalausweis und der Chipkarte der jeweiligen Krankenkasse auch einen Code mitbringen, den man bei der Terminvergabe bekommt.

Notbetreuung von Kindern

Unterdessen richtet sich die Stadt auf die Notbetreuung in Kitas, Horten und gegebenenfalls auch Schulen ab dem 11. Januar ein. Wie die zuständige Beigeordnete Katharina Brederlow sagte, behalten bereits ausgestellte Formulare bis zum 31. Januar ihre Gültigkeit. 

In Härtefällen sei es auch möglich, dass Eltern, die nicht in systemrelevanten Berufen arbeiten, die Notbetreuung in Anspruch nehmen können. „Vorrang soll aber immer die private Betreuungsmöglichkeit im heimischen Umfeld haben“, so Brederlow. Anfragen können per Mail an Kita-hort-tagespflege@halle.de gestellt werden.

100 Personen sind bereit bei Personalmangel in Heimen zu helfen

Die Personallage in den Alten- und Pflegeheimen in Halle ist derweil noch nicht akut. Der Katastrophenstab habe zu allen Einrichtungen Kontakt aufgenommen. „Kein Betreiber hat uns Probleme signalisiert“, sagte der OB. Man sei als Stadt aber bereit, Ehrenamtliche an Heime zu vermittelt. 

Bisher haben sich über 100 Personen bei der Stadt gemeldet und ihre Bereitschaft erklärt, bei Notlagen das Personal in den Einrichtungen unterstützen zu wollen.

Corona-Zahlen für Donnerstag

Zudem sind 131 Neuinfektionen gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 24,53 auf 280,67 gestiegen. Die Zahl der aktuell in Halle infizierten Personen ist liegt bei 963. Im Krankenhaus werden 217 Menschen behandelt, davon 157 Hallenser. Auf der Intensivstation werden 57 Personen versorgt. Insgesamt wurden am Mittwoch 253 Abstriche durchgeführt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 4.344 infizierte Personen, davon sind 3.281 wieder genesen.

06.01.21: Höchsstand bei Neuinfektionen

Am Dreikönigstag hat die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Halle einen Höchstwert erreicht. Dem Gesundheitsamt wurden 144 Fälle gemeldet, so viele wie noch nie an einem Tag seit Beginn der Pandemie im März 2020. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner schnellte um 27,44 auf 256,13 Fälle nach oben. Die Zahl der Hallenser, die mit oder an dem Virus gestorben sind, blieb unverändert bei 97 Opfern.

Von den 144 Neuinfektionen laufen in 73 Fällen noch die Ermittlungen zur Infektionswelle. Das liege am neuen Meldesystem. So würden die Labore ihre Daten jetzt gleich an das Robert-Koch-Institut übermitteln. Halle bekomme die Werte mitunter zeitversetzt. Das habe Auswirkungen auf die Recherche. Wie Wiegand am Mittwoch sagte, habe man am Dienstag zudem mehrere Verstöße gegen Kontakt- und Hygienebestimmungen festgestellt. Darunter war auch das Alten- und Pflegeheim Haus Silberhöhe. Dort habe es Mängel bei den Zutrittsbestimmungen gegeben. Offenbar wurden erforderliche Schnelltests – die für das Personal und Besucher durchgeführt werden müssen – nicht gemacht. In der Konsequenz werde das Heim nun täglich durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrolliert. „Die Geschäftsleitung haben wir noch nicht erreicht“, sagte der OB. Verstöße gab es zudem in drei Hundesalons.

Am Freitag erwartet die Stadt weitere 1.950 Impfdosen. 20 Prozent davon sollen am Montag (100) und Dienstag (95) im Impfzentrum in der Heinrich-Pera-Straße an Hallenser, die 80 Jahre oder älter sind, verabreicht werden. Ab Donnerstagnachmittag sollen dafür Termine über die Telefonhotline 116117 oder per Internet unter impfterminservice.de gebucht werden können.

05.01.2021: Aktuelle Corona Zahlen - Zweite Impfrunde ab Freitag mit Termin

Die Stadt Halle will im Impfzentrum in der Turnhalle auf dem Schulgelände in der Heinrich-Pera-Straße ab dem 11. Januar mit dem Flächenimpfungen gegen das Coronavirus beginnen, angesichts der verfügbaren Impfdosen allerdings zunächst auf einem niedrigen Niveau. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Dienstag sagte, sollen am Montag zunächst 100 Impfungen verabreicht werden, am Dienstag noch einmal 95. 

Das Impfzentrum ist jeweils von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Impfberechtigt sind vorerst nur Einwohner im Alter ab 80 Jahren. Sie sollen ab Donnerstag, 7. Januar, 14 Uhr, über die telefonische Hotline 116117 oder per Internet über die Adresse impfterminservice.de Termine buchen können. Laut Stadt sind 18.889 Frauen und Männer, die in Halle leben, älter als 80 Jahre. Die Stadt will zudem 2.691 Personen anschreiben, die älter als 90 Jahre alt sind und mit ihnen schnellstmögliche Impftermine vereinbaren.

Impflieferung am Freitag erwartet

Am Freitag, 8. Dezember, erwartet die Stadt die überfällige zweite Lieferung von 1.950 Impfdosen. Sie werden zur Hälfte eingesetzt, der Rest wird für die zweite notwendige Impfung nach drei Wochen eingelagert. Für die Immunisierung im Impfzentrum, das am Montag und Dienstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet ist, müssen die Hallenser ihren Personalausweis und eine Chipkarte mitbringen. 

Amtsärztin Christine Gröger wies zudem darauf hin, dass alle Personen, die sich impfen lassen wollen, zuvor einen Anamnesefragebogen ausfüllen und darin Vorerkrankungen oder Medikamente angegeben müssen, die eingenommen werden. 

Vor Ort erfolge zudem ein Gespräch mit dem jeweiligen Arzt. 15 Minuten sollen Impflinge nach der Spritze noch im Impfzentrum bleiben, sollte es zu Reaktionen auf den Impfstoff kommen. Von der Impfung ausgeschlossen sind Personen, die beispielsweise hohes Fieber haben, an Corona erkrankt sind oder es kürzlich infiziert gewesen sind.

Schärfere Regeln mit neuer Allgemeinverordung am Mittwoch

Unterdessen kündigte der OB schärfere Bestimmungen für Alten- und Pflegeheime an, in denen es zuletzt trotz Eindämmungsverordnung immer wieder zum Massenausbruch von Infektionen gekommen war. „Wir sind mit der Situation nicht zufrieden und werden mit unserer Allgemeinverfügung Regeln formulieren, um den Schutz in den Heimen zu verbessern.“

Am Mittwoch will Wiegand die neue Verordnung vorstellen, die ab 11. Januar gelten soll. Dabei orientiere man sich zumeist an den Bestimmungen, die Bund und Länder am Dienstagnachmittag beschließen wollen.

Corona-Zahlen für Dienstag

Auch am Dienstag hat die Stadt Halle einen weiteren Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Wiegand mitteilte, ist ein 55-jähriger Mann in der Uniklinik mit einer Corona-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 97. Davon sind insgesamt 68 mit und 29 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Zudem sind 86 Neuinfektionen gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 2,91 auf 228,69 gestiegen. Die Zahl der aktuell in Halle infizierten Personen ist liegt bei 821. Im Krankenhaus werden 243 Menschen behandelt, davon 164 Hallenser. Das ist ein erneuter Höchstwert. Die zusätzliche Belastung aufgrund einer weiter steigenden Patientenzahl hat die Kliniken in Halle dazu veranlasst keine Patienten aus anderen Bundesländern mehr aufzunehmen, erklärt Wiegand.

Auf der Intensivstation werden 58 Personen versorgt. Insgesamt wurden 461 Abstriche am Sonntag durchgeführt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 4.069 infizierte Personen, davon sind 3.151 wieder genesen. In den Kitas, Horten und Tagespflegeeinrichtungen der Stadt befinden sich derzeit 978 Kinder in der Notbetreuung. „Das ist eine geringe Nutzung, da bei rund 17.200 Betreuungsverträgen es sich hier um einen Anteil von rund fünf Prozent handelt“, so der Oberbürgermeister.

04.01.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Krankenhäuser geraten an Kapazitätsgrenzen

Die Stadt Halle hat am Montag sechs Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind im Bergmannstrost eine 87-jährige Frau, zwei Frauen im Alter von 81 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 77 Jahren mit einer Corona-Infektion gestorben. Im Krankenhaus Martha-Maria ist eine 63-jährige Frau an einer Covid-19-Erkrankung erlegen. Sie hatte keinerlei Vorerkrankungen, so Wiegand.

Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 96. Davon sind insgesamt 67 mit und 29 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Krankenhäuser in Halle geraten an ihre Grenzen

In Halles Krankenhäusern ist ein neuer Höchstwert an behandelten Corona-Patienten erreicht worden. Insgesamt wurden am Montag 240 Infizierte stationär behandelt, 21 mehr als am Vortag. Auch die Anzahl der Personen die auf der Intensivstation behandelt werden ist um zwölf auf 58 gestiegen. Das ist ein neuer Höchstwert und laut Wiegand eine „besorgniserregende Situation“, da nun auch in Halle die Krankenhäuser immer mehr an die Grenze ihre Kapazitäten geraten. Damit werde die Frage aufgeworfen, inwieweit es der Saalestadt noch möglich sei Erkrankte aus anderen Bundesländern aufzunehmen, so der Oberbürgermeister. 

So seien bereits weitere Beatmungsgeräte in Betrieb genommen worden. Zudem sind laut dem OB die Kliniken im Süden Sachsen-Anhalts nicht mehr in der Lage, Covid-Patienten aus anderen Bundesländern aufzunehmen. 

Corona-Zahlen am Mittwoch

Zudem sind 82 Neuinfektionen gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 225,67. Die Zahl der aktuell in Halle infizierten Personen ist um 70 gesunken und liegt nun bei 791. Es sei „nicht hinnehmbar“, dass die Inzidenz auf diesem Niveau verharrt, sagte der OB am Montag. Aktuell werde daher auch in der Stadt über die Lockdown-Verlängerung nachgedacht. 

Insgesamt wurden 136 Abstriche am Sonntag durchgeführt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 3.983 infizierte Personen, davon sind 3.096 wieder genesen.

03.01.2021: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Sonntag ist ein weiterer Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, ist ein 81-jähriger Mann mit einer Corona-Infektion in einem Pflegeheim gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 90. Davon sind insgesamt 62 mit und 28 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Zudem sind 80 Neuinfektionen gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 226,61.

Aktuell sind 861 Hallenser infiziert. Im Krankenhaus werden 219 Menschen behandelt, davon 170 Hallenser. 46 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden 177 Abstriche am Montag durchgeführt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 3.901 infizierte Personen, davon sind 2.950 wieder genesen.

Insgesamt wurden bis Sonntag 1.950 Menschen geimpft, damit seien von den 2.925 Impfdosen 100 Prozent verimpft, so die Stadt. Die restlichen Dosen werden für die zweite Impfung 975 Impfdosen zurückbehalten.

Die nächste Lieferung wird im Zeitraum zwischen dem 8. bis 11. Januar mit 1.950 Impfdosen erwartet. Auch hier solle die Hälfte der Dosen für die Nachimpfung zurückgelegt werden. 

02.01.21: Corona-Impfstoff ist aufgebraucht

In Halle werden an diesem Samstag die letzten Impfdosen verabreicht, die die Stadt bisher für die Erstimpfungen gegen das Coronavirus erhalten hat. Insgesamt wurden laut Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) 2925 Impfdosen an die Stadt weitergegeben. Ein Teil davon wird noch für die zweite Impfung zurückgehalten, die 21 Tage später erfolgt. Die nächste Lieferung mit 1950 Impfdosen soll am Dienstag, 5. Januar, in Halle eintreffen.

Am Samstag wurden 78 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Halle gezählt. Die Zahl der Infizierten sank auf 925, während die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner leicht gestiegen ist auf 227,03 Fälle. Zwei Patienten mehr als am Vortag werden in den städtischen Krankenhäusern behandelt, es sind nun 216.

01.01.21: Positiver Effekt für Krankenhäuser

Die Krankenhäuser in Halle wurden weniger belastet als befürchtet in der Silvesternacht.  Denn in der Stadt ist zum Jahreswechsel „längst nicht so viel geböllert worden“ wie in den Vorjahren. Das erklärte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Neujahrstag und bedankte sich bei den Bürgern auch dafür, sich zurückgehalten zu haben. Rettungsdienst und Feuerwehr hätten nur halb so viele Einsätze wie im Vorjahr gehabt.

In den Krankenhäusern werden derzeit 214 Infizierte behandelt, vier weniger als am Vortag. Im neuen Jahr meldete die Stadt zudem 74 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder gestiegen und liegt nun bei 225,78 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern (+4,99). Im Uniklinikum ist derweil ein 53-jähriger Mann an dem Coronavirus gestorben. „Auslöser war das Virus“, sagt der OB, nähere Angaben zu Vorerkrankungen konnte er nicht machen.

31.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Auch am letzten Tag des Jahres 2020, 31. Dezember, hat die Stadt Halle drei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona zu beklagen. Wie die Stadt über ihre Webseite mitteilte, starben im Elisabeth-Krankenhaus eine 89-jährige Frau und ein 75-jähriger Mann an einer Covid-19-Erkrankung sowie ein 77-jähriger Patient mit einer Corona-Infektion. 

Damit steigt die Anzahl der Todesfälle in Verbindung mit Corona in Halle auf 84. Davon sind insgesamt 58 mit und 26 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Außerdem sind am Donnerstag 72 Neuinfektionen gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist mit 11,64 leicht auf 220,79 gesunken.

Erneut sind mit 47 Personen die meisten Neuinfektionen auf das private Umfeld zurückzuführen. Es folgen der berufliche Bereich (17) sowie der Alten- und Pflegebereich mit vier Neuinfektionen. 

Aktuell sind 1.020 Hallenser infiziert - ein neuer Höchstwert für die Stadt. Die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Menschen liegt bei insgesamt 218 Menschen, davon 165 Hallenser.  Die Personallage bleibt weiterhin stark angespannt. Insgesamt wurden 534 Abstriche am Montag durchgeführt. 

Bei knapp hundert durchgeführten Kontrollen im Stadtgebiet wurden am Vortag sieben Anzeigen gefertigt. Fünf betrafen laut Auskunft der Stadt Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit, in zwei Fällen wurden Quarantäne-Verstöße registriert.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 3.669 infizierte Personen, davon sind 2.564 wieder genesen

30.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Mittwoch sind erneut sechs Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind eine 59-jährige Frau und ein 79-jähriger Mann im Bergmannstrost an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Im Elisabeth-Krankenhaus sind eine 82-jährige Frau und ein 75-jährige Frau einer Corona-Infektion erlegen. Zwei Seniorinnen im Alter von 88 und 93 sind mit einer Corona-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 81. Davon sind insgesamt 57 mit und 24 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Getroffenen Einschränkungen sollen vorerst nicht verschärfen werden

Am Dienstag hatte Halles Oberbürgermeister eine Verlängerung des harten Lockdowns nicht ausgeschlossen, am Mittwoch hat ihn der Politiker nun gefordert. „Im Vergleich zum 15. Dezember, mit Beginn des Lockdowns, hat sich in Halle sowohl die Zahl der Inzidenz als auch der Todesopfer verdoppelt. Die Maßnahmen der Eindämmungsverordnung haben nicht zum Stillstand der Neuinfektionen geführt.“

Dennoch will die Stadt vorerst nicht die bereits getroffenen Einschränkungen verschärfen. Stattdessen wartet auch Halle ab, auf welche Regelungen sich Bund und Länder am 5. Januar einigen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank erstmals wieder deutlich um 10,4 auf 232,43 Fälle pro 100.000 Einwohner. Allerdings dürften die Feiertage die reale Situation verzerren, weil weniger getestet wird.

Impfungen in Heimen und Krankenhäusern gehen weiter

Unterdessen ist die Stadt nun auch technisch für die geplanten Massenimpfungen gegen das Coronavirus gerüstet. So hat Halle vom Land einen speziellen Kühlschrank bekommen, in dem die Ampullen mit dem Wirkstoff des Herstellers Biontech/Pfizer bei minus 70 Grad Celsius gelagert werden können. Laut Wiegand hat der Tiefkühler eine Kapazität für 100.000 Ampullen. Das Land Sachsen-Anhalt rechnet damit, dass ab 11. Januar auch die Impfungen in der Fläche – nach vorheriger Anmeldung – erfolgen können.

Am Mittwoch hatte die Stadt eine zweite Lieferung mit 1.950 Impfdosen erhalten. Sie sind in Ampullen zu je 2,1 Millilitern enthalten, aus denen je nach Spitzentyp fünf bis sechs Dosen abgezogen werden können. 975 Impfungen sollen in den nächsten drei Tagen zu 50 Prozent in Altenheimen, 30 Prozent in Krankenhäusern, zehn Prozent im Rettungsdienst sowie zehn Prozent zur ambulanten Versorgung von Patienten eingesetzt werden.

30 Hallenser haben sich für Freiwilligen Dienst im Krankenhaus gemeldet

Wie Amtsärztin Christine Gröger sagte, würden bei einigen Personen, die bereits geimpft worden sind, Beschwerden wie Muskelkater, Schmerzen an der Einstichstelle im Oberarm oder leicht erhöhte Temperatur auftreten. „Der Impfstoff ist zumeist aber gut verträglich“, sagte sie. Personen, die erst kürzlich an Corona erkrankt waren und Patienten, die aktiv infiziert sind, sind zunächst von den Impfungen ausgeschlossen – ebenso Allergiker oder Schwangere.

Wiegand bedankte sich außerdem bei über 30 Hallensern, die dem Hilferuf aus medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen gefolgt sind und ihre Unterstützung anbieten. Darunter seien Mediziner, Pflegekräfte im Ruhestand, Studenten aber auch Lehrer, eine Opernsängerin, ein Gastronom und ein Lokführer. „Die Saalesparkasse und die Stadtwerke haben angeboten, den ehrenamtlichen Helfern eine Entschädigung von fünf Euro pro Stunde zu zahlen“, lobte der OB. Wer helfen wolle, könne sich auch weiterhin bei der Stadt melden.

Corona-Zahlen für Mittwoch

Außerdem sind am Mittwoch 78 Neuinfektionen gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist mit 10,4 leicht auf 232,43 gesunken.

Aktuell sind 952 Hallenser infiziert. Die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Menschen steigt um 12 Personen und liegt nun bei insgesamt 217 Menschen, davon 161 Hallenser. Das ist ein neuer Höchstwert, so der Oberbürgermeister. Die Personallage bleibt weiterhin stark angespannt. 46 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden 426 Abstriche am Montag durchgeführt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 3.597 infizierte Personen, davon sind 2.564 wieder genesen. 

29.12.2020: Corona-Zahlen 

Am Dienstag sind sechs Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind im Uniklinikum ein 66 Jahre alter Patient demnach an den Folgen der Viruserkrankung verstorben, ebenso zwei Seniorinnen – 85 und 91 Jahre alt –, die zu Hause einer Corona-Infektion erlegen sind. Zudem sind im Universitätsklinikum eine 90-Jährige, im Elisabeth-Krankenhaus eine 74-Jährige sowie im häuslichen Umfeld eine 84-Jährige mit dem Virus gestorben.

Hohe Anzahl an Covid-19-Patienten bisher unerklärbar

Halles Oberbürgermeister rechnet damit, dass der harte Lockdown über den 10. Januar hinaus verlängert werden muss. „Wir müssen zwar die Zeit bis zum 5. Januar abwarten, wenn Bund und Länder neu über die Corona-Lage beraten. Aber angesichts der Situation ist zu befürchten, dass die Einschränkungen bleiben.“ Die Zahl der Neuinfektionen in Halle stagniere scheinbar auf einem hohen Niveau. 

„Allerdings können wir uns die Zunahme der Covid-19-Patienten über die Feiertage in den Krankenhäusern nicht erklären. Das deutet darauf hin, dass wir die Spitze der Infektionen noch nicht erreicht haben“, sagte der OB am Dienstag.

Appell zum Knallerverbot in Halle - Notaufnahmen nicht zusätzlich belasten

Mit Blick auf Silvester appellierte der OB an die Hallenser, auch im privaten Umfeld auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu verzichten. Die Situation in den halleschen Kliniken sei ernst. Patienten, die mit Brand- oder anderen Verletzungen in die Notaufnahmen kämen, würden die nahezu ausgelasteten Krankenhäuser an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit bringen.

Im Gegensatz zu Leipzig wird Halle aber keine Böllerverbotszonen im Stadtgebiet einrichten. „Ein solches Verbot würde das Problem nur in andere Stadtteile verlagern.“

Impfungen und Öffnungen von Kitas noch unklar

Unterdessen bereitet sich die Stadt weiterhin darauf vor, Hallenser auch außerhalb von Altenheimen und Krankenhäusern gegen das Coronavirus zu impfen. 200 bis 300 Personen könne man pro Tag schaffen, sollte genügend Impfstoff vorhanden sein. Die Anmeldungen für die Impfungen werden zentral über das Land Sachsen-Anhalt gesteuert. Unter anderem soll dafür im Januar unter der Adresse www.116117.de eine Internetseite freigeschalten werden.

Die 975 Impfdosen, die Halle am 26. Dezember für die erste Impfwelle erhalten hatte, sollen am Dienstag aufgebraucht werden. Weitere 1.950 Ampullen erwartet die Stadt am Mittwoch. Diese Lieferung werde man nur zur Hälfte für neue Impfungen verwenden. Die übrigen 50 Prozent sollen für die notwendige zweite Impfung pro Person drei Wochen eingelagert bleiben.

Ob ab 11. Januar in Halle die Kitas wieder öffnen, ist derzeit noch unklar. Die Stadt will dazu die Regelungen abwarten, die Bund und Länder am 5. Januar treffen. Daran müsse man sich orientieren, so die zuständige Beigeordnete Katharina Brederlow.

Corona-Zahlen für Dienstag

Außerdem sind am Dienstag 79 Neuinfektionen gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist mit 2,49 leicht auf 242, 83 gesunken.

Aktuell sind 932 Hallenser infiziert. Die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Menschen steigt um elf Personen und liegt nun bei insgesamt 205 Menschen, davon 151 Hallenser. Das ist ein neuer Höchstwert, so der Oberbürgermeister. 40 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden 451 Abstriche am Montag durchgeführt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 3.519 infizierte Personen, davon sind 2.512 wieder genesen.

28.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Montag zwei weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind eine 95-jährige Frau im Martha-Maria-Krankenhaus an einer Covid-19-Erkrankung und eine 88-jährige Seniorin in der Diakonie mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 69. Davon sind insgesamt 51 mit und 18 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Aufruf für medizinische Mitarbeiter - Kliniken leiden unter Personalmangel

Der Personalmangel in Halles Krankenhäusern wird akut. Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) erklärte am Montag, dass inzwischen vier von sechs Krankenhäuser - das Krankenhaus in Merseburg mitgerechnet – im roten Bereich sind. Für zwei Krankenhäusern steht die Ampel derzeit noch auf dunkelgelb. 

„Es fehlt an Personal“, sagte Wiegand. Medizinische Mitarbeiter würden daher dringend gesucht und Personen mit entsprechenden Fachkenntnissen werden gebeten, die Krankenhäuser zu unterstützen. Auf Nachfrage sagte der OB, dass die Notfallversorgung in den Häusern weiterläuft.

Impfstart in Halle: OB erfreut über Impfbereitschaft in der Saalestadt

In den Altenpflegeheimen in Halle wird nach dem Impfstart am Sonntag derweil weiter geimpft, ebenso in den Krankenhäusern der Stadt. Der OB hatte den Sonntag bereits zum Test-Tag erklärt, an dem man schauen wollte, wie schnell die mobilen Teams mit den Impfungen vorankommen. Nun sagte er: „Insgesamt ist der Prozess sehr zügig durchgelaufen.“ Und: „Wir sind zufrieden mit dem ersten Tag.“ Insgesamt sind laut dem OB bisher 414 Bewohner in Heimen und 324 Personen auf den Covid-Stationen der Krankenhäuser geimpft worden. 

Von den 1950 zusätzlichen Impfdosen, die am Mittwoch in Halle ankommen sollen, wird die Hälfte für die zweite Impfung eingesetzt, die nötig ist. Mit den übrigen Dosen werden in weiteren Altenpflegeheimen Bewohner und Mitarbeiter geimpft. Ein Teil der Impfdosen geht erneut in die Krankenhäuser, aber auch zum Rettungsdienst und in die ambulante Versorgung. 

Aktuelle Corona-Zahlen für Montag

Außerdem sind am Montag 84 Neuinfektionen gemeldet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 254, 32.

Aktuell sind 928 Hallenser infiziert. Die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Menschen steigt um sieben Personen und liegt nun bei insgesamt 194 Menschen, davon 152 Hallenser. 42 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden 125 Abstriche am Sonntag durchgeführt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 3.440 infizierte Personen, davon sind 2.443 wieder genesen. 

Wie in den letzten Tagen geht die Mehrzahl der Neuinfektionen (55), rund 66 Prozent, auf das private Umfeld zurück. Es folgen der medizinischen und berufliche Bereich mit jeweils 12 Neuinfektionen. Die Ansteckungslage im Alten- und Pflegeheimen ist mit fünf Neuinfektionen gering.

28.12.2020: Impfstart in Halle: Erste Heimbewohner und Mitarbeiter haben Corona-Schutz

Es ist ein Aufatmen, ein großer Schritt in der Bekämpfung der Corona-Pandemie: Mit Einweisungen der Ärzte und der fünf Impfteams haben am Sonntag um 10 Uhr die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen.

Die erste, die im Altenheim Cyriaci und Antonii geimpft wurde, war die 89-jährige Hannelore Lehmann. Dr. Anke Berger als Ärztin und Notfall-Sanitäter Steven Mähnert führten die Impfung aus. 975 Impfdosen hat die Stadt erhalten, die am Sonntag zunächst im Altenheim St. Cyriaci und im Akazienhof an diejenigen verteilt wurden, die sich freiwillig bereit erklärt hatten.

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27.12.2020: Impfteams in Halle nehmen Arbeit auf

Eine 89-jährige Bewohnerin eines Altenheimes war die erste Hallenserin, die den neuen Corona-Impfstoff bekommen hat. Am Sonntag begannen fünf Impfteams planmäßig damit, die ersten Dosen zu verabreichen. Zwei Drittel der ersten Charge stehen Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen zur Verfügung, das weitere Drittel den Krankenhäusern, informierte Oberbürgermeister Bernd Wiegand am Sonntagmittag.

Bisher stehen in Halle 975 Impfdosen zur Verfügung, am Mittwoch sollen 1950 weitere Dosen eintreffen. Er sei „sehr dankbar“, dass die Impfungen jetzt beginnen, betonte Wiegand mit Blick auf die weiter überdurchschnittlich hohe Corona-Inzidenz in der Stadt.

Die Impfung sei eine „höchstpersönliche Entscheidung“ jedes einzelnen und absolut freiwillig, so das Stadtoberhaupt. Er appelliere aber daran, sich impfen zu lassen. Aktuell seien fünf Impfteams in den Heimen der Stadt im Einsatz. Mit der ausdrücklichen Einwilligung, der Aufklärung und bis zur Nachsorge brauche ein Drei-Personen-Team etwa eine Stunde pro Patient.

In Halle werden erst einmal die Heime und Kliniken mit dem Impfstoff versorgt. Er rechnet damit, dass die Anmeldungen für die Impfzentren Anfang Januar starten kann. 

27.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Sonntag 81 neue Corona-Infektionen sowie vier weitere Todesfälle im Vergleich zum Vortag vermeldet. Laut Oberbürgermeister Bernd Wiegand handelt es sich hierbei um einen 77-jährigen Mann, der im Martha-Maria an einer Covid-Erkrankung gestorben. In der Uniklinik sind ein 71-Jähriger und ein 82 alter Mann mit einer Corona-Infektionen gestorben. Im Bergmannstrost ist eine 82-jährige Frau mit einer Corona-Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus auf 67 an.

Aktuell gibt es 897 Infizierte. Die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken der Stadt habe mit 187 einen neuen Höchstwert erreicht. Die 7-Tage-Inzidenz sank leicht auf 224.

Die Mehrzahl der Neuinfektionen gehe auf das private Umfeld sowie den medizinischen Bereich zurück. Von Samstag auf Sonntag habe es erstmals seit langem keine Ansteckungen in Alten- und Pflegeheimen gegeben.

26.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Zwei Todesfälle

Die Stadt Halle hat am zweiten Weihnachtsfeiertag eine erste Lieferung von 975 Impfdosen erhalten. Damit wird die Impf-Kampagne wie geplant am Sonntag beginnen.

Fünf mobile Teams werden zunächst Bewohnerinnen und Bewohner in den Alten- und Pflegeheimen impfen, die in den vergangenen Wochen von einem Infektionsgeschehen betroffen waren. Geplant ist laut Stadt, zunächst Impfwillige in den Heimen St. Cyracii (153 Bewohner), Akazienhof (88 Bewohner), Cura Silberhöhe (82 Bewohner), Elsteraue (69 Bewohner), Riebeck-Park (57 Bewohner), ASB Jamboler Straße (49 Bewohner), sowie APH Lindenhof (47 Bewohner), Haus der Generationen (37 Bewohner), Medimobil Am Kinderdorf (35 Bewohner), Seniorenzentrum Böllberg (31 Bewohner) und Seniorenheim Am Theater (21 Bewohner) zu impfen. Wie die Stadt mitteilt, werden rund 30 Prozent der Impfdosen an die fünf halleschen Krankenhäuser für Impfungen ihres Personals verteilt.

Die Lage in der Pandemie bleibt weiter dramatisch: In der Universitätsklinik sind am ersten Weihnachtsfeiertag eine 97-jährige Frau und eine 83-jährige Frau mit einer Corona-Infektion gestorben. Damit beklagt die Stadt nun 63 Tote. Die Zahl der Covid-19-Patienten, die in halleschen Krankenhäusern behandelt werden, hat mit 184 am Samstag einen neuen Höchstwert erreicht. Es sind neun Patienten mehr als am Vortag. 43 von ihnen werden auf Intensivstationen behandelt.

Zwar wurden dem Gesundheitsamt nur 75 Neuinfektionen gemeldet und die Sieben-Tage-Inzidenz ist um 18 Punkte auf 249,06 gefallen. Jedoch wurden am ersten Weihnachtsfeiertag auch nur 217 Abstriche durchgeführt, noch einmal 41 weniger als am Vortag. Zum Vergleich: am 22. Dezember wurden 785 Abstriche genommen, am 23. Dezember 681.

Angesichts der Lage bittet die Stadtverwaltung eindringlich: „Vermeiden Sie alle Kontakte, wann immer es möglich ist. Und: Nehmen Sie sich eine Schutzwoche - ohne Kontakte. Nehmen Sie den Lockdown ernst, nehmen Sie Ihre Eigenverantwortung bitte wahr.“

25.12.2020. Aktuelle Corona-Zahlen - Inzidenzwert erstmals gesunken

Nach immer neuen Höchstwerten ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Halle am ersten Weihnachtsfeiertag gesunken. Wie die Stadt mitteilt, liegt der Wert, der angibt, wie viele von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert sind, nun im Vergleich zu Donnerstag um knapp 20 Punkte auf 267,36 gefallen. 

Jedoch haben sich 62 Hallenser neu infiziert, insgesamt sind es nun 838 Einwohner der Stadt. Und auch die Zahl der Covid-19-Patienten, die in halleschen Krankenhäusern behandelt werden, hat mit 175 einen neuen Höchstwert erreicht. Es sind neun Personen mehr als am Heiligen Abend. 46 Erkrankte werden auf Intensivstationen behandelt, diese Zahl ist zum Vortag gleich geblieben.

Erneut sind mit 29 die meisten Neuinfektionen auf das private Umfeld zurückzuführen. Es folgen das berufliche Umfeld (15), der medizinische Bereich (11) sowie die Alten- und Pflegeeinrichtungen (3).

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 3.200 infizierte Personen, davon sind 2.301 wieder genesen.

24.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Donnerstag, dem Heiligen Abend, sind in Halle 100 Neuinfektionen gemeldet worden. Damit gibt es aktuell 836 Infizierte, so die Stadtverwaltung. 

Die meisten Neuinfektionen sind auf das private Umfeld zurückzuführen (25). Danach folgt der Alten- und Pflegebereich mit 43 Neuinfektionen sowie das berufliche Umfeld mit 10 neuen Infektionen. Im medizinischen Bereich konnten 15 Infektionen verfolgt werden.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 7,48 auf 287,32 gestiegen und stellt somit erneut einen Höchstwert dar. Die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Menschen steigt um zehn Personen und liegt nun bei insgesamt 166 Menschen, davon 121 Hallenser. 46 Menschen, sechs Patienten mehr, als am Vortag, werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden 604 Abstriche am Dienstag durchgeführt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle  3.138 infizierte Personen, davon sind 2.241 wieder genesen.

23.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Mittwoch vier Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind eine 83-jährige Frau im Bergmannstrost, eine 74-Jährige im Pflegeheim, ein 77-jähriger Mann im Martha-Maria-Krankenhaus sowie ein 82-Jähriger in seinem Heim mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 61. Davon sind insgesamt 44 mit und 17 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 12,47 auf 279,83 gestiegen. Das ist erneut ein Höchstwert, so Wiegand. Es ist der fünfte Tag in Folge an dem die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner bei über 200 Fällen liegt. Neue Maßnahmen will die Stadt deshalb zunächst aber nicht beschließen. „Es gibt keine neuen Punkte, die nicht bereits bekannt sind“, sagte Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand. 

Städtische Allgemeinverordnung wird korrigiert

Allerdings werden zwei Punkte der Städtischen Allgemeinverfügung korrigiert, die vom Verwaltungsgerecht für rechtswidrig erklärt wurden. Geklagt hatte eine Einzelperson. Wie der OB erklärte, dass fortan Menschen in Quarantäne kein Tagebuch mehr über ihre Fieberwerte führen müssen. 

Zum anderen soll noch genauer festgeschrieben werden, was ein enger Kontakt eigentlich ist. Wiegand sagte, er halte den Beschluss des Verwaltungsgerichtes für korrekt. Die Stadt akzeptiert das Urteil. Der Oberbürgermeister wertet das Urteil zudem als Bestätigung. Die städtische Allgemeinverfügung „ist grundsätzlich rechtskräftig“, sagte er. 

Freiwillige Corona-Impfungen in Halle

Mit dem Impfen wird in Halle am 27. Dezember begonnen. Zunächst werden fünf mobile Teams, bestehend jeweils aus Arzt, medizinischer Fachkraft und Dokumentationsassistent, in die Alten- und Pflegeheime kommen. Die erste Charge mit 975 Impfdosen wird laut dem OB auch reichen, um Impfungen in den Krankenhäusern und auf den Covid-Stationen vorzunehmen.

Bereits am 30. Dezember soll die Stadt Halle weitere 1950 Impfdosen erhalten und dann wochenweise weitere Lieferungen. Dennoch sind die Kapazitäten beschränkt und es wird der Reihe nach entsprechend festgelegten Vorgaben geimpft. Wobei Wiegand betonte: „Die Impfung ist freiwillig.“  

Die Impfzentren werden dann im kommenden Jahr den Betrieb aufnehmen. Wann genau, steht noch nicht fest. Wer eine Impfung wünscht, muss sich dann über eine Internetseite des Landes einbuchen. Über die Weihnachtsfeiertage weiterhin geöffnet ist derweil das Testzentrum in der Magdeburger Straße, vom 24. bis 27. Dezember jeweils von 9.00 bis 13.00 Uhr. Die tägliche Pressekonferenz der Stadt wird es über Weihnachten dagegen nicht geben. Die Stadt wird die aktuellen Corona-Zahlen aber täglich auf der Homepage veröffentlichen.

Aktuelle Corona-Zahlen

Außerdem sind 103 Neuinfektionen hinzugekommen. Damit sind aktuell sind 871 Hallenser infiziert. Die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Menschen steigt um elf Personen und liegt nun bei insgesamt 156 Menschen, davon 120 Hallenser. 45 Menschen, sechs Patienten mehr, als am Vortag, werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden 681 Abstriche am Montag durchgeführt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 3.038 infizierte Personen, davon sind 2.106 wieder genesen.

22.12.2020: Aktuelle Corona-Lage am Dienstag

Die Stadt Halle hat am Dienstag erneut zwei Todesfäll in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind ein 93-jähriger Heimbewohner und ein 98-jähriger Mann mit dem Coronavirus gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 57. Davon sind insgesamt 40 mit und 17 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 8,32 auf 267,36 gestiegen. Das ist erneut ein Höchstwert, so Wiegand.

Außerdem sind 85 Neuinfektionen hinzugekommen. Damit sind aktuell sind 905 Hallenser infiziert. Die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Menschen steigt um 16 Personen und liegt nun bei insgesamt 145 Menschen, davon 107 Hallenser. 39 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden 785 Abstriche am Montag durchgeführt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 2.935 infizierte Personen, davon sind 1.973 wieder genesen.

Privates Umfeld Pandemie-Treiber - Impfungen in Heimen

Laut Wiegand wurde die meisten Ansteckungen auf das private Umfeld (51) zurückgeführt. Das betreffe einen Anteil von 60 Prozent der Fälle in Halle, so der Oberbürgermeister. Aus dem beruflichen Bereich konnten 10 Neuinfektionen, dass entspricht 12 Prozent der Fälle, im medizinischen Sektor (7) – acht Prozent, in Gemeinschaftseinrichtungen (4) und in Alten- und Pflegeheimen (13), was 15 Prozent verfolgt werden. „Wenn man sich die Prozentverteilung ansieht, dann erkennt man genau das, worauf wir seit Tagen hinweisen: Dass das private Umfeld momentan eindeutiger Treiber der Pandemie ist“, betonte der Oberbürgermeister am Dienstag. Währenddessen werde selbst in den Alten- Und Pflegeheimen das Infektionsgeschehen allmählich zurückgedrängt.    

In den Heimen wird voraussichtlich am 27. oder 28. Dezember mit den ersten Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Los geht es dabei laut dem OB in den stark betroffenen Einrichtungen. Sollten dann noch Impfdosen übrig sein, werden Bewohner der Heime geimpft, in denen bisher keine Coronafälle aufgetreten sind. Sollten dann immer noch Impfdosen der ersten Lieferung übrig sein, werde das Personal in den Krankenhäusern geimpft.

Ärger um Markthandel während der Pandemie

Einige Händler des Wochenmarktes in Halle dürfen noch bis morgen ihre Stände zum Verkauf öffnen. Die Stadt hatte ihnen dies bereits untersagt. Daraufhin haben die Händler ein Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht angeschoben. Das Gericht urteilte: Bis Mittwoch, den 23. Dezember, dürfen die Händler auf dem Markt stehen. „Ich akzeptiere die juristische Entscheidung“, sagte Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos), fügte aber hinzu: Aus Pandemiegründen könne er das nicht verstehen. Denn Ansammlungen im öffentlichen Raum sollten aus Sicht des OBs verhindert werden.

Wiegand erklärte dabei, dass die Stadt mit der Sondernutzungserlaubnis für den Markt, die bis zum 23. Dezember gelten sollte, bereits auf die Händler zugekommen sei. Denn die Eindämmungsverordnung des Landes habe Märkte schon vorher untersagt. Doch dann hat auch die Stadt nachgezogen und die Sondernutzungserlaubnis noch vor dem 23. Dezember ausgesetzt. Dagegen sind die Händler vorgegangen. 

OB auffällig emotional während der Pressekonferenz - „Keiner muss sich beschimpfen lassen"

Was auffiel: Die tägliche Pressekonferenz zur Coronalage in Halle absolvierte der Oberbürgermeister an diesem Dienstag allein. Wiegand erwähnte dabei, dass er Amtsärztin Christine Gröger freigestellt hatte, ob sie teilnimmt. Sie hatte sich an diesem Tag dagegen entschieden.

Der OB äußerte allerdings sein Unverständnis darüber, in der Pressekonferenz auf Personen angesprochen zu werden, die in Halle etwa auf ihren Coronatest warten oder andere persönliche Probleme mit den Corona-Maßnahmen haben. Das seien Einzelfälle, die nicht in der Öffentlichkeit über Medien geklärt werden müssten, sagte Wiegand. Gleich darauf sprach er von den Beschimpfungen, die die Mitarbeiter der Stadt, die sich in der Pressekonferenz den Fragen stellen, erhalten, aber nicht gefallen lassen müssten. „Mit mir können sie das tun“, sagte Wiegand noch. Über seine Mitarbeiter halte er aber seine fürsorgliche Hand.

Zudem reagierte Wiegand selbst in der anschließenden Fragerunde auffällig emotional. Etwa auf eine Nachfrage zur personellen Lage beim städtischen Gesundheitsamt oder zum Grund, warum der Wochenmarkt eigentlich untersagt wurde. 

Was das Gesundheitsamt betrifft, „sind wir in den maximalen Zahlen“, erklärte Wiegand. Es gehe deshalb darum, das bereitstehende Personal zu organisieren - was laut Wiegand auch gelinge. 

21.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Montag sind in der Stadt Halle drei Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind ein 76-jährige Frau aus einer Pflegeeinrichtung, ein 78-jähriger Mann im Bergmannstrost und 90-jähriger Senior im Krankenhaus Martha-Maria gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 55. Davon sind insgesamt 38 mit und 17 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 14, 14 auf 259,04 gestiegen. Das ist erneut ein Höchstwert, so Wiegand. In ganz Sachsen-Anhalt liegt er bei 197,24 und in Sachsen bei 227 Fällen. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie soll es in Halle geben, sollte die Sieben-Tage-Inzidenz fünf Tage in Folge bei über 200 Fällen liegen, was womöglich zur Wochenmitte der Fall sein könnte.

Oder, wie der OB am Montag erklärte, wenn die Inzidenz 300 Fälle übersteigt. Wiegand sagte aber auch: „Wir warten die Weihnachtstage ab.“ Zum Fest sollen also noch keine neuen Regeln gelten.

Maskenverweigerer von Polizei festgenommen

Ein Fahrgast der Havag hat sich am Sonntag geweigert, den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wie Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) sagte, hat er außerdem andere Fahrgäste angehustet. Die Polizei wurde gerufen und der Fahrgast wurde angezeigt.

Außerdem sind 81 Neuinfektionen hinzugekommen. Damit sind aktuell sind 822 Hallenser infiziert. Die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Menschen steigt um sieben Personen und liegt nun bei insgesamt 129 Menschen, davon 95 Hallenser. 29 Menschen werden weiterhin auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden 215 Abstriche am Sonntag durchgeführt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 2.850 infizierte Personen, davon sind 1.973 wieder genesen. 

20.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - 52. Todesfall

In der Stadt Halle sind am Sonntag drei Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind ein 86-jähriger Mann im Elisabeth-Krankenhaus, eine 81-jährige Frau im Bergmannstrost und eine 92-jährige Seniorin in einem Altenheim gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 52. Davon sind insgesamt 35 mit und 17 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Aktuelle Corona-Zahlen

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist um 19,13 auf 244,91 gestiegen. Das ist erneut ein Höchstwert, so Wiegand. Zum Vergleich: Der landesweite Inzidenzwert lag am Samstag bei 193,55. In der Stadt Leipzig liegt er bei 166,00.

Außerdem sind am Sonntag 93 Neuinfektionen gemeldet worden. Damit sind aktuell sind 780 Hallenser infiziert. Die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Menschen steigt um zwei Personen und liegt nun bei insgesamt 122 Menschen, davon 83 Hallenser. 29 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden 241 Abstriche am Samstag durchgeführt.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 2.769 infizierte Personen, davon sind 1.937 wieder genesen.

Viele Ansteckungen auf privates Umfeld zurückzuführen

Laut Wiegand konnten die meisten Ansteckungen auf das private Umfeld (29) zurückgeführt werden. Aber auch aus dem beruflichen Bereich (6), dem medizinischen Sektor (12) sowie in Gemeinschaftseinrichtungen (8) und in Alten- und Pflegeheimen (38) lassen sich Infektionen zurückführen. Die hohe Anzahl der Infektionen im Pflegebereich sei durch die extreme Testoffensive in den Einrichtungen zu erklären, begründete Wiegand.

Zwei Alten- und Pflegeheime sind an ihre Kapazitäten gestoßen. Laut Wiegand haben sie bereits um Unterstützungen gebeten. Sollten die Einrichtungen dies nicht selbstständig organisieren können, werden die Hilfe anbieten.

Zudem sei jegliche Handel auf dem Markt und mit Markthändler untersagt. Der Oberbürgermeister betonte, dass auch die Abholung von bestellter Ware nicht erlaubt sei. 

Kontrollen - Ordnungsamt löst Gartenparty mit 40 Teilnehmern auf

Die Ordnungskräfte haben am Samstag insgesamt 79 Kontrollen durchgeführt. Dabei sind fünf Verstöße registriert worden. In drei Fällen wurde unerlaubt Alkohol in der Öffentlichkeit ausgeschenkt beziehungsweise konsumiert. Außerdem lösten die Behörden eine Geburtstagsparty in einer Gartenanlage mit mehr als 40 Personen auf. Gegen 23 Teilnehmer ist eine Anzeige erstattet worden, so Wiegand.

19.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

In der Stadt Halle ist es zu einem weiteren Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus hinzugekommen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, ist ein 98-jähriger Mann mit einer Covid-19-Erkrankung im Uniklinikum gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 49. Davon sind insgesamt 33 mit und 16 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Am Samstag ist die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner in Halle auf über 200 Fälle gestiegen und liegt nun bei 225, 78. 

Neue Regeln und Verbote für Halle

Aufgrund der steigenden Fallzahlen hat der Katastrophenschutzstab der Stadt, der bereits am Freitag etabliert wurde, beraten, welche weiteren Maßnahmen zu Eindämmung der Infektion unternommen werden soll. Demnach sollen laut Wiegand folgende neuen Regeln gelten: Versammlungen sollen mit mehr als zehn Teilnehmerin nicht erlaubt werden, Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit soll vollständig verboten werden, in Parks, Sportanlagen und Kinderspielplätzen sowie anderen öffentlichen Anlagen soll lautstarkes Zusammenfinden werktags zwischen 22 bis 6 Uhr untersagt sein. 

Auch soll dort kein Feuerwerk gezündet werden dürfen. Wiegand betonte dabei erneut das generelle Verbot von Feuerwerkskörpern mit Hinblick auf den Jahreswechsel: „Der Katastrophenschutz rät dringend vom Zünden vom Silvesterfeuerwerk ab. In diesem Jahr dürfen vor Silvester keine Böller und Raketen mehr gekauft werden", erklärte der Oberbürgermeister.

Auf öffentlichen Plätzen ist das Spielen von Basketball, Fußball oder Volleyball untersagt. Ferner ist auch Inlineskaten oder Skateboarden an stadtüblichen Plätzen nicht erlaubt, so Wiegand weiter.

Derzeit ist laut Oberbürgermeister Wiegand keine Ausgangssperre für Halle geplant. Jedoch wolle er sich diese Maßnahme vorbehalten, sollte sich das Infektionsgeschehen verschlimmern. Daher habe er dem Land eine Empfehlung ausgesprochen, die sich an der Regelung Sachsen orientiert. Hier wurde in Teilen eine erweiterte Ausgangsperre zwischen 22 und 6 Uhr des Folgetages erlassen.

Aktuelle Corona-Zahlen

Die Einhaltung der Hygiene- und Schutzregeln wird in Alten- und Pflegeheimen der Stadt vermehrt kontrolliert.

Außerdem sind am Samstag 119  Neuinfektionen gemeldet worden. Wieder verzeichnet die Stadt damit einen Höchstwert. Aktuell sind 767 Hallenser infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 2.676 infizierte Personen, davon sind 1.860 wieder genesen. Die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Menschen steigt um zwei Personen und liegt nun bei insgesamt 120 Menschen, davon 82 Hallenser. 29 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden 637 Abstriche am Freitag durchgeführt. 

18.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen- Pandemiestab wird Krisenstab

Am Freitag ist in Halle ein weiterer Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus hinzugekommen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, ist ein 73-jähriger Mann mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 48. Davon sind insgesamt 32 mit und 16 an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Der Pandemiestab der Stadt Halle verwandelt sich in einen Katastrophenstab. Am heutigen Freitag wird dieser erstmals zusammen kommen, so Wiegand. Am Freitag ist die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner in Halle um 27,03 Fälle gestiegen auf nunmehr 199,07 Fälle. 

Wiegand hatte immer wieder angekündigt, ab einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200 weitere Maßnahmen zu beschließen. Eine erste Änderung der städtischen Allgemeinverfügung wird laut dem OB ab Sonntag gelten. Welche das ist, soll aber erst am morgigen Samstag bekannt gegeben werden.

Höchster Inzidenzwert seit Pandemiebeginn

Außerdem sind am Freitag 110 Neuinfektionen gemeldet worden. Laut Wiegand ist es der bisher höchste, der in diesem Jahr festgestellt wurde. Rund ein Drittel (30,9 Prozent) und somit die meisten Neuinfektionen ereigneten sich laut dem OB im privaten Umfeld. Ähnlich viele Neuinfektionen (29,1 Prozent) fanden in Alten- und Pflegeheimen statt.

Bei den Kontrollen der städtischen Ordnungskräfte ist in drei Alten- und Pflegeheimen aufgefallen, dass diese sich nicht zu 100 Prozent an die vorgeschriebenen Hygieneregeln halten, sagte der Oberbürgermeister.

Corona beim HFC - Heimspiel abgesagt

Einen positiven Coronafall gab es auch im unmittelbaren Umfeld der Mannschaft des Halleschen FC. Deshalb ist „die gesamte Mannschaft in Quarantäne“, wie Wiegand sagte. Das HFC-Spiel gegen Mannheim am Wochenende wurde abgesagt.

Aktuell sind 694 Hallenser infiziert. Im Krankenhaus werden derzeit 118 Personen behandelt, davon 88 Hallenser. 27 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 2.557 infizierte Personen, davon sind 1.815 wieder genesen.

17.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Auch am Donnerstag hat die Stadt Halle drei Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind eine zwei Männer im Alter von 79 und 88 sowie eine 77-jährige Frau in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 47. Davon sind insgesamt 31 mit und 16, also zwei Personen mehr, an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Impfstoff zu Weihnachten

Die Stadt erwartet vor Weihnachten eine erste Impfstoff-Lieferung. Unklar ist, für wie viele Impfungen sie reichen wird. Aktuell wird laut Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) ein Impfplan erstellt. „Wir entwickeln sachliche Kriterien, um die Empfehlungen des Bundes auszuführen“, sagte der OB. In den Alten- und Pflegeheimen werde derzeit die Impfbereitschaft abgefragt. „Die breite Impfoffensive wird erst im zweiten Schritt erfolgen.“ In der Magdeburger Straße in Halle ist das erste Impfzentrum startklar, wie Wiegand betonte. Eine zweites Impfzentrum soll es außerdem noch geben.

Notbetreuung für bestimmte Berufsgruppen organisiert

In den Krankenhäusern Elisabeth, Uniklinik und Bergmannstrost gibt es ein Infektionsgeschehen innerhalb der Mitarbeiterschaft, dass genauer untersucht werden soll, wie Wiegand sagte. Zudem setze die personelle Situation die Kliniken unter Druck. „Die Ampel steht auf gelb bis dunkelgelb“, so der OB. Die Zahl der Coronapatienten in den halleschen Krankenhäusern ist leicht gesunken auf 114. Darunter sind auch 15 Patienten, die aus Sachsen übernommen wurden.  

Die Notbetreuung in den Kitas steht ab kommender Woche bis zum 10. Januar nur noch Eltern in bestimmten Berufsgruppen zu, die außerdem eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen müssen. Einen Anspruch auf Notbetreuung haben darüber hinaus auch alleinerziehende Berufstätige. Auch Kinder, für die die Betreuung eine Sicherstellung des Kinderwohls bedeutet, werden weiterhin notbetreut. Das erklärte die Bildungsbeigeordnete Katharina Brederlow. Entsprechende Anträge sind in den Einrichtungen abzugeben.  

Aktuelle Corona-Zahlen

Außerdem sind 82 Neuinfektionen hinzugekommen. Laut Wiegand ein wiederholt neuer Höchstwert. Aktuell sind 615 Hallenser infiziert – auch das ein erneuter Höchstwert.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 2.785 infizierte Personen, davon sind 1.785 Personen geheilt. Im Krankenhaus werden derzeit 114 Personen behandelt, davon 90 Hallenser und 27 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 172, 14. Insgesamt wurden am Donnerstag 566 Abstriche durchgeführt.  

Am Donnerstag gab es keine Verstöße gegen die Maskenpflicht und die neue Eindämmungsverordnung des Landes, so der Oberbürgermeister.

16.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Zwei weitere Todesfälle

Das Elisabethkrankenhaus hat vier Corona-Patienten aus dem Klinikum Merseburg übernommen, zwei davon werden intensivbehandelt. Unter den aktuell 117 Coronapatienten in den halleschen Krankenhäusern sind 90 Hallenser. Die anderen Patienten kommen laut Amtsärztin Christine Gröger überwiegend aus dem südlichen Sachsen-Anhalt.

Das städtische Ampelsystem, mit dem die Lage in Halles Krankenhäusern bewertet wird, kommt zunehmend in den roten Bereich. „Die Zahl der Coronapatienten steigt weiter“, sagte der OB am Mittwoch.

Schließung der Schwimmhalle Neustadt früher

Die Stadt hat die Schließung des Stadtbades und der Schwimmhalle Neustadt vorgezogen. Sie gilt ab dem heutigen Mittwoch. Die anderen Bäder sind bereits für das öffentliche Schwimmen und für das Schulschwimmen geschlossen. Dort dürfen nun nur noch Bundes- und Olympiakader trainieren.

Auch der Bergzoo Halle schließt am Mittwoch bis zum 10. Januar für Besucher. Um die Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen und die Versorgung der Tiere sicher zu stellen, aber auch um Besucher zu schützen, die sonst vor den Gehegen zusammen kommen, so der OB.

Für den Individualsport bleiben auch weiterhin die städtische Sportstätten geschlossen. Weiterhin geöffnet sind dagegen die Behindertenwerkstätten. „Gerade Menschen mit Behinderung brauchen einen geregelten Tagesablauf“, sagte Wiegand. Die Stadt rät den Mitarbeitern vor Ort dabei zum ständigen Tragen von FFP2-Masken und zweimal wöchentlichen Coronaschnelltests. Ebenfalls geöffnet bleiben Sonnenstudios in Halle, da es dort keinen direkten Kontakt gibt.

Zwei weitere Todesfälle

Die Stadt Halle hat am Mittwoch erneut zwei Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind eine 87-jährige Frau und ein 79-jähriger Mann mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 44.

Außerdem sind 73 Neuinfektionen hinzugekommen. Laut Wiegand ein neuer Höchstwert. Aktuell sind 593 Hallenser infiziert – auch das ein Höchstwert.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 2.2365 infizierte Personen, 1.728 Menschen gelten als geheilt. Im Krankenhaus werden derzeit 117 Personen behandelt, davon 90 Hallenser und 27 werden Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 155,09. Insgesamt wurden am Donnerstag 605 Abstriche durchgeführt.

16.12.2020: Kostenlose FFP2-Masken - Nicht überall ist der Schutz schon zu haben

Ein Anspruch auf drei kostenlose Masken haben Personen über 60 Jahre sowie Personen unter 60, wenn sie chronisch krank sind. Eine ärztliche Bescheinigung müssen sie dafür nicht vorlegen, erklärt Katrin Wagner. Es genüge eine Eigenerklärung, dass sie etwa an Asthma oder Diabetes leiden. „Jeder, der Masken bekommt, trägt sich in eine Liste ein“, so die Apothekerin.

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15.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Kritischer 7-Tage-Inzidenz

Die Freiwillige Feuerwehr Passendorf ist wieder voll einsatzbereit. Weil sie Kontakt zu einem positiv getesteten Kameraden der Berufsfeuerwehr Halle hatten, mussten zunächst zehn Kameraden in Quarantäne. Laut Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) sind aber alle Schnelltests negativ ausgefallen. Die Ergebnisse der Coronatests für die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr in Halle liegen derweil noch nicht vor. Dort sind 67 Beamte in Quarantäne.

Schnelltestoffensive wird fortgesetzt

Die Stadt hat ihre Schnelltestoffensive an Schulen und Kitas fortgesetzt. In zwölf Einrichtungen wurden 326 Kinder und Jugendliche schnellgetestet. 16 von ihnen haben sich demnach mit dem Coronavirus infiziert.

Mit dem ab Mittwoch geltenden Lockdown werden auch die Servicecenter der Havag in Neustadt und in der Ulrichstraße geschlossen. Der OB verwies dabei auf das Onlineangebot und die App.

Laut der Bildungsbeigeordneten Katharina Brederlow werden alle Kitas in Halle von Mittwoch bis Freitag eine Notbetreuung anbieten. Ab Montag können dann nur Eltern in systemrelevanten Berufen die Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen sowie Kinder, die nach Einschätzung des Jugendamtes besonders schutzbedürftig sind. Für sie wird es laut Brederlow bis zum 23. Dezember eine Notbetreuung geben. Derzeit noch offen sei, ob es sie auch zwischen den Feiertagen gibt.     

OB besorgt über erhöhte Sieben-Tage-Inzidenz

Am Dienstag sind in Halle 65 Neuinfektionen hinzugekommen. Wie der Wiegand auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, ist das ein neuer Höchstwert.

Aktuell sind 570 Hallenser infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 2.292 infizierte Personen, 1.680 Menschen gelten als geheilt. Im Krankenhaus werden derzeit 103 Personen behandelt, das sind 20 Personen mehr als am Vortag und stellt ebenfalls einen neuen Höchstwert dar, so Wiegand. Von den 103 Personen sind 87 Hallenser, 27 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. 42 Personen sind in Halle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Angesichts des am Dienstag erheblich gestiegenen Inzidenzwertes in Halle auf 144 Personen pro 100.000 Einwohner, die sich in den letzten sieben Tagen infiziert haben, sagte der OB: „Wir kommen in eine Situation hinein, die bedrohlich wird.“ Wiegand forderte die Hallenser erneut dazu auf, zuhause zu bleiben.

14.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Während die Zahl der Corona-Infizierten in Halle auf 529 gesunken ist, hat sich zu Wochenbeginn die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner weiter erhöht auf 133,06.

Die Krankenhäuser der Stadt melden derweil stabile Werte. 83 Personen und damit zwei weniger als am Vortag werden derzeit im Krankenhaus behandelt. Darunter sind 66 Hallenser und unverändert zum Vortag 26 Personen, die intensiv behandelt werden.

Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) meldete am Montag zwei weitere Todesfälle. Zwei Männer, 70 und 80 Jahre alt, sind im Elisabethkrankenhaus gestorben. Einer mit, einer an einer Coronainfektion.

Zwei Beamte der Berufsfeuerwehr Halle sind laut dem OB positiv auf Corona getestet wurden. Einer der beiden Betroffenen befinde sich schon längere Zeit im Krankenstand. Der andere hatte direkten Kontakt zu 14 Kollegen, die nun in Quarantäne sind, wie der OB erklärte. Damit sind nun insgesamt 67 Beamte der halleschen Berufsfeuerwehr in Quarantäne. Wiegand betonte: „Die Einsatzbereitschaft ist weiter gewährleistet.“ Es wurden Schnelltests für die Betroffenen angeordnet.

Kameraden in Quarantäne

Nicht mehr einsatzbereit ist dagegen die Freiwillige Feuerwehr Passendorf, wo sich zehn Kameraden in Quarantäne begeben mussten. Sie waren Kontaktpersonen eines infizierten Beamten der Berufsfeuerwehr Halle. Für die Feuwehr springen nun die Freiwilligen Feuerwehren Nietleben und Neustadt ein, sowie die Berufsfeuerwehr Halle. 

13.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Höchstwert bei behandelten Covid-Patientenzahlen in Kliniken

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) begrüßt den an Mittwoch deutschlandweit geltenden Lockdown, den die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen beschlossen haben. „Ich begrüße die beschlossenen Maßnahmen ohne Wenn und Aber“, sagte der OB am Sonntag. Dieses Vorgehen sei notwendig, auch wenn Halle im Vergleich zum Land und zum Bund eine geringere Sieben-Tage-Inzidenz habe. Denn auch in Halle würden die Zahlen steigen.

Neue Höchstwerte gab es am Sonntag im Hinblick auf die Krankenhäuser in Halle. 85 Personen werden mit einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon 62 Hallenser. Auf der Intensivstation liegen nun 26 Personen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt ist um fast fünf Prozent auf 125,99 gestiegen. Nachdem 47 Neuinfektionen festgestellt wurden, gibt es am Sonntag in Halle insgesamt 555 Infizierte.

In der Leipzger Straße war am Samstag eine Feier mit 23 Personen aufgelöst worden. „Es gab 23 Anzeigen“, sagte der OB dazu.

12.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 121 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt die Stadt Halle zwar deutlich unter den Inzidenzwerten in Sachsen-Anhalt (150) und Sachsen (313), dennoch befürwortet nun auch der Pandemiestab der Stadt härte Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Entscheidend dafür sei die negative Prognose der halleschen Kliniken.

Zwar stehen gegenwärtig noch genügend freie Betten zur Behandlung von Covid-19-Patienten zur Verfügung, allerdings habe sich die Lage in den Krankenhäusern weiter verschärft. Krankheitsbedingt würden immer mehr Mitarbeiter fehlen. Zudem gehen die Kliniken davon aus, dass sie in den nächsten Tagen weitere Patienten, die mit Corona infiziert sind, aufnehmen müssen.

„Hinzu kommt die Situation in Westsachsen. Dort sind die Krankenhäuser ausgelastet. Patienten sollen deshalb nach Halle gebracht werden“, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Samstag. Die Leitungen der halleschen Krankenhäuser hätten sich deshalb darauf verständigt, von der Bundes- und Landespolitik unverzügliche und vor allem effektive Maßnahmen zu fordern, damit die Situation nicht außer Kontrolle gerät.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hatte verlangt, Schulen und Kitas ab dem 14. Dezember zu schließen und die meisten Geschäfte ab dem 24. Dezember dicht zu machen. Sachsen führt am Montag den harten Lockdown ein. „Wir warten die Entscheidungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am Sonntag ab“, sagte Wiegand.

Im März hatte der OB noch Schulen und Kitas selbst geschlossen und war den Anordnungen des Landes zuvor gekommen. Dieses Mal plant die Stadt das nicht. „Angesichts unserer Inzidenz wäre das nicht verhältnismäßig.“ Allerdings empfehle man, Kontaktbestimmungen drastisch zu verschärfen.

40. Todesfall - Zwei Männer aus dem Diakoniekrankenhaus gestorben

Am Samstag meldete das Gesundheitsamt 55 weitere positive Coronatests in der Stadt. Damit sind aktuell 508 Einwohner aktiv infiziert. Zwei weitere Todesopfer seien zu beklagen, so Wiegand: zwei Männer im Alter von 81 und 82 Jahren. Sie waren mit dem Virus im Diakoniekrankenhaus sowie im Elisabeth-Krankenhaus verstorben.

Die Zahl der Toten, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, stieg damit seit Beginn der Pandemie auf 40. Von den Opfern waren 27 mit mit dem Virus verstorben, 13 an der Krankheit. 15 Neuinfektionen sind auf das private Umfeld zurückzuführen, 19 auf Gemeinschaftseinrichtungen, darunter alleine acht in der Grundschule Südstadt.

Ab Sonntag will Wiegand nur noch alleine im Podium der Pressekonferenz sitzen. Die Beigeordnete für Soziales, Katharina Brederlow, sowie Amtsärztin Christine Gröger sollen zugeschaltet werden. Man reagiere damit auf das Infektionsgeschehen. Die Mitarbeiter der Verwaltung seien zudem aufgefordert, im Home-Office zu arbeiten. Ob und in welcher Form der Stadtrat am Mittwoch durchgeführt werden kann, soll am Montag entschieden werden.

Vorsichtig gute Neuigkeiten gibt es von jenen 51 Mitgliedern der Berufsfeuerwehr, die nach dem positiven Coronafall eines Kollegen in Quarantäne sind. Schnelltest, die bei ihnen vorgenommen wurden, waren negativ. Ende der neuen Woche sollen die Brandschützer zudem einen PCR-Abstrich bekommen. Ist auch er negativ, können die Kameraden am Sonntag wieder in den Dienst zurückkehren. 

11.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Vier Todesfälle

Auch am Freitag hat die Stadt Halle vier Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind zwei Männer im Alter 82 und 84 Jahren und zwei Frau im Alter von 84 und 85 Jahren gestorben. Zwei von ihnen sind mit dem Virus und zwei an einer Covid-19-Erkrankung gestorben, so Wiegand. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Halle auf 38, davon sind 25 mit und 13 an dem Virus gestorben.

Ampel auf Gelb - Krankenhäuser schalten auf Notbetrieb um

Der Notbetrieb gilt nun an allen fünf Krankenhäusern in Halle. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand am Freitag sagte, steht die Ampel für alle Krankenhäuser auf gelb, denn überall wurde umstrukturiert. Die Häuser haben weitere Kapazitäten für die Behandlung von Covid-Patienten geschaffen. 

Amtsärztin Christine Gröger sagte: „Das ist keine präventive Maßnahme, das ist notwendig.“ Denn die Bettenzahl in Halle zur Behandlung von Coronainfizierten reiche nicht aus. Das bedeutet: Notfälle werden weiter behandelt. Wenn möglich, werden Eingriffe aber verschoben.

Mitarbeiter der JVA Halle und Feuerwehr in Quarantäne

Aufgrund eines infizierten Feuerwehrmanns befinden sich 51 Beamte der Berufsfeuerwehr in Quarantäne, da sie direkt mit dem Infizierten in Kontakt waren. Sie werden nun per Schnelltest auf Corona getestet. Laut dem Oberbürgermeister zählt die Berufsfeuerwehr in Halle insgesamt 308 Einsatzkräfte. Die Einsatzbereitschaft sei nach wie vor gegeben. Nunmehr müssen aber alle Beamten der Feuerwehr vor Einsatzbeginn einen Schnelltest machen, sagte der OB. Die Pflicht, eine FFP2-Maske im Dienst zu tragen, gelte ohnehin schon.

Auch in der JVA Halle wurden zwei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet und Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt. Auch für die Gefängnismitarbeiter hat die Stadt Schnelltests beim Dienstantritt angeordnet.

Aktuelle Corona-Zahlen

Darüber hinaus sind am Freitag 45 Neuinfektionen hinzugekommen. Damit sind aktuell 489 Hallenser infiziert. Das ist ein leichter Rückgang zu den Vortagen, erklärt Wiegand. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 2.088 infizierte Personen, 1.551 Menschen gelten als geheilt.

Im Krankenhaus werden derzeit 72 Personen behandelt, davon 54 Hallenser. Vier weitere Personen werden nun auf der Intensivstation behandelt, was die Gesamtzahl auf 21 Patienten erhöht.  

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 117,26. Insgesamt wurden am Donnerstag 559 Abstriche durchgeführt.

11.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Vier Todesfälle

In Halle wird es vorerst keinen harten Lockdown wie in Sachsen geben. „Unsere Inzidenz gibt das nicht her. Die Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein und auch einer Überprüfung vor Gericht standhalten“, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos). 

Geschäfte, Schulen und Kitas würde man erst schließen, wenn der Wert für die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf über 200 innerhalb einer Woche steige. Am Donnerstag lag er bei 121,83. Wiegand erwartet zudem, dass die Landesregierung in Sachsen geeignete Maßnahmen ergreifen wird, um ab Montag einen Shoppingtourismus ins südliche Sachsen-Anhalt zu verhindern.

Einfahrtskontrollen in Halle werde es zunächst nicht geben. Sollte man aber feststellen, dass es Bürger aus Sachsen vermehrt nach Halle zieht, „dann müssten mir mit Polizei und Ordnungskräften darauf achten, dass die Abstands- und Hygieneeinrichtungen eingehalten werden“.

Krankenhäuser weiterhin Signalgeber für Pandemie-Lage in Halle

So will nach dem Elisabethkrankenhaus nun auch das Unfallklinikum Bergmannstrost seinen Betrieb einschränken, um weitere Kapazitäten für die Behandlung von Covid-19-Patienten zu schaffen.

Nach stehe die Ampel in den fünf Krankenhäusern auf gelb-grün. „Verschärft sich die Situation weiter, dann müssen wir reagieren, um eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern“, sagte der OB. 

Vier Männer im Zusammenhang mit Corona gestorben

Die Stadt Halle hat am Donnerstag vier Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind vier Männer im Alter von 49, zweimal 79 und 82 Jahren gestorben. Laut Amtsärztin Gröger litt der 49-Jährige bereits an Vorerkrankungen.

Zwei von ihnen sind mit dem Virus und zwei an einer Covid-19-Erkrankung gestorben, so Wiegand. Sie waren Patienten des Elisabeth-Krankenhauses, des Uniklinikums sowie des Martha-Maria-Krankenhauses in Halle-Dölau. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Halle auf 34 Personen, wovon insgesamt 23 mit und elf an dem Virus gestorben sind.

Viele Neuinfektionen in Altersgruppe 29- 49

Weiterhin sind am Donnerstag 41 Neuinfektionen hinzugekommen Die meisten in der Altersgruppe von 29 bis 49 Jahren (14). 21 positive Coronatests gehen auf Kontakte im privaten Umfeld zurück. „Das ist ein Schwerpunkt. Ich kann nur an alle Einwohner appellieren, private Kontakte zu meiden. Vor allem über die Feststage“, so Wiegand. Es bestünde die Gefahr, dass bei den Treffen Personen aus der Risikogruppe infiziert werden, die dann möglicherweise in den Krankenhäusern behandelt werden müssten. Dort sei die Lage aber bereits angespannt.

Damit sind aktuell 494 Hallenser infiziert. Das ist erneut ein Höchstwert, erklärt Wiegand. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 2.033 infizierte Personen, 1.505 Menschen gelten als geheilt. Im Krankenhaus werden derzeit 71 Personen behandelt, davon 58 Hallenser. Auf der der Intensivstation liegen 17 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 121,83. Insgesamt wurden am Mittwoch 628 Abstriche durchgeführt.

09.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Notbetrieb im Elisabeth- Krankenhaus

Das Elisabeth-Krankenhaus hat auf einen Notfallbetrieb umgeschaltet. Verschiebbare Operationen würden abgesagt. Die Notfallbehandlung sei aber weiterhin in allen Bereiche funktionsfähig. Das erklärte am Mittwoch Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos). 

Der OB sagte: „Die Situation in den Krankenhäusern spitzt sich weiter zu.“ Deshalb arbeitet der Pandemiestab der Stadt mit einem Ampelsystem und derzeit steht die Ampel auf Grüngelb, so Wiegand. Springt sie auf Gelb bedeute das, dass dringende Maßnahmen ergriffen werden müssten, weil das städtische Gesundheitssystem sonst überfordert sei.

Maßnahmen wegen Lockdown in Sachsen

Der OB steht auch in Kontakt mit den Landräten im Süden Sachsen-Anhalts, um Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie abzustimmen. Wiegand bezog sich auf die Lage im Nachbarbundesland Sachsen. Und er sprach davon, sich den dort ergriffenen Maßnahmen „möglicherweise anzuschließen“. 

In Sachsen gilt ab Montag ein harter Lockdown. Auch Nachfrage verwendete der OB diese Bezeichnung nicht. Er betonte aber, dass gehandelt werden müsste noch bevor eine Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen erreicht ist. Und bevor die Krankenhäuser an den Rand der Belastung kommen.  

Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 122,25

In Halle sind am Mittwoch 46 Neuinfektionen hinzugekommen. Sie sind vorrangig aus dem privaten Rahmen herzuleiten, so Wiegand auf der Video-Pressekonferenz. Die Ansteckung erfolgte also im Freundes-, Familien- oder Bekanntenkreis. „Der private Bereich ist nach vor ein großer Infektionstreiber“, sagte Wiegand.

Damit sind aktuell 477 Hallenser infiziert. Das ist erneut ein neuer Höchstwert, so Wiegand. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.992 infizierte Personen, 1.485 Menschen gelten als geheilt. Im Krankenhaus werden derzeit 71 Personen behandelt, davon 59 Hallenser. Auf der der Intensivstation liegen 17 Personen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 122,25. Auch hier gibt es laut Wiegand erneut einen neuen Höchstwert zu verzeichnen. 30 Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Insgesamt wurden am Dienstag 464 Abstriche durchgeführt.

Bei Kontrollen am Dienstag sind in Halle insgesamt 30 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt worden. Zugleich stellen die Ordnungskräfte laut dem OB immer häufiger Befreiungen fest, die von Ärzten ausgestellt wurden. „Hierzu gebe ich keinen Kommentar ab“, lautet der Kommentar des Oberbürgermeisters.   

09.12.2020: Gibt es genug Betten für Infizierte? So sind Halles Krankenhäuser aufgestellt

In Halles Krankenhäusern werden trotz Corona nach wie vor alle Notfälle behandelt.

Doch die Belastung steigt, vor allem für das Personal. Warum das oftmals das größere Problem im Ernstfall ist.

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09.12.2020: Innovation für alle - Das sind die Vorteile des neuen Schnelltest-Verfahrens aus Halle

Eine Biotech-Firma aus Halle bietet ab 14. Dezember Abstriche an. Die können auch Personen nutzen, die keine Symptome haben. Was der Test kosten und wie schnell der Nutzer sein Ergebnis erhalten soll.

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08.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt hat am Montag ihre Schnelltestoffensive in Schulen und Kitas fortgeführt. In neun Gemeinschaftseinrichtungen sind 371 Schnelltests durchgeführt worden. Im Ergebnis lagen neun positive Tests vor: in der Kita Friedemann Bach, der Kita Fröhliche Kinder und der Grundschule Kastanienallee. Die positiv Getesteten mussten einen weiteren PCR-Test machen, dessen Ergebnis noch nicht vorliegt, wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) sagte.   

Schnelltests in Heimen

Weil in den Alten- und Pflegeheimen in Halle nun alle Besucher vor Betreten der Einrichtungen Schnelltests machen müssen, hat die Stadt den Heimen eine Einweisung in das Prozedere gegeben oder macht das aktuell noch, so der OB. Heime, die nicht genügend Schnelltests vorrätig haben, können sich an die Stadt wenden.

Ausgenommen von der Schnelltestoffensive in den halleschen Schulen sind bisher die Lehrer. Zukünftig soll laut der Bildungsbeigeordneten Katharina Brederlow im Einzelfall entschieden werden, ob auch Lehrer auf eine Coronainfektion getestet werden. Brederlow sagte auch, dass die Kitas zwischen Weihnachten und Neujahr zumindest im eingeschränkt Betrieb geöffnet sein werden. In Horten soll in dieser Zeit zumindest eine Notbetreuung sichergestellt werden

Aktuelle Corona-Zahlen

In Halle sind am Dienstag 39 Neuinfektionen hinzugekommen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, teilt sich die Neuinfektionen auf 22 Frauen und 17 Männer auf. Damit sind aktuell 457 Hallenser infiziert. Das ist erneut ein neuer Höchstwert, so Wiegand. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.946 infizierte Personen, 1.459 Menschen gelten als geheilt.  Im Krankenhaus behandelte Hallenser sind 55, davon 17 Personen liegen auf der Intensivstation.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 116, 84. Auch hier gibt es laut Wiegand erneut einen neuen Höchstwert zu verzeichnen. 30 Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Insgesamt wurden am Montag 802 Abstriche durchgeführt.

07.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - 30. Todesfall in Halle

Am Montag hat die Stadt Halle den 30. Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, ist ein 92-jähriger Mann im Martha-Maria Krankenhaus in Dölau an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Weiterhin sind 30 Neuinfektionen, 19 Frauen und elf Männer, hinzugekommen. Aktuell sind damit 437 Hallenser infiziert- Das ist ein neuer Höchstwert, so Wiegand. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.907 infizierte Personen, 1.440 Menschen gelten als geheilt. Im Krankenhaus behandelte Hallenser sind 49, davon 16 Personen liegen auf der Intensivstation. 

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 115, 59. Somit hat Halles Oberbürgermeister in drei wesentlichen Bereichen am Montag neue Höchstwerte verkündet: sowohl bei der Zahl der Coronainfizierten in der Stadt (437), der im Krankenhaus behandelten Hallenser (49), als auch beim Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner. Insgesamt wurden am Sonntag 128 Abstriche durchgeführt.

Corona in Halles Pflegeheimen

Im Pflegeheim in der Joachimstaler Straße wurden inzwischen 36 Coronainfektionen bei Bewohnern und Mitarbeitern festgestellt. In zwei weiteren Alten- und Pflegeheimen – der ProCurand Seniorenresidenz und dem Paracelsushof – wurde mit Schnelltests begonnen. Die Stadt hat zudem neue Verhaltensregeln für Alten- und Pflegeheime angeordnet und unterscheidet dabei zwei Fälle: In Heimen mit mindestens einem Sars-Covid-19- Infizierten müssen nun alle Personen, die die Einrichtung betreten, jedes Mal einen antigenen Schnelltest machen.

In Heime ohne Coronafälle müssen Mitarbeiter einmal aller sieben Tage beim Betreten einen Schnelltest durchführen. Alle übrigen, ob Besucher oder Physiotherapeuten, müssen auch in diesen Heimen jedes Mal eine Schnelltest vor Betreten durchführen. Wie der OB erklärte, habe man festgestellt, dass Infektionen häufig von außen in die Heime hinein getragen werden. Nun gelte es, „präventiv tätig zu werden“.  

06.12.20: Zahlen in Halle sinken nicht

In Halle haben die Maßnahmen des 2. Lockdowns nicht dazu geführt, dass die Infektionszahlen sinken. „Solange kein Impfstoff in einem ausreichenden Maß verfügbar ist, können wir nur durch Kontaktbeschränkungen das Virus bekämpfen“, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Sonntag. Er rief die Einwohner daher eindringlich auf, auch im privaten Umfeld die Treffen zu reduzieren. Es gibt weitere Tote, die Lage in den Kliniken spitzt sich immer weiter zu.

05.12.2020: Stärkere Kontrollen in Halle

Die Stadt Halle will ihre Kontrollen vor so genannten Spätis – das sind Geschäfte, in denen auch spät am Abend Alkohol gekauft werden kann – verstärken. Grund sind Hinweise etwa von einer Lokalität aus der Burgstraße. Vor dem dortigen Spätverkauf hatte es eine größere Ansammlung von Personen gegeben, die Alkohol tranken und dabei auch die Abstandsgebot missachteten.

„Wir werden kontrollieren und sicherstellen, dass die alkoholischen Getränke, die gekauft werden, nicht vor den Spätis getrunken werden“, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Samstag. In Halle gilt ein Verbot für Glühwein to go. Diese Anordnung gelte auch für andere alkoholische Getränke, die im Stadtgebiet nach dem Kauf nicht auf der Straße getrunken werden dürfen.

Aktuelle Corona-Zahlen - Inzidenz ist so hoch wie nie

Unterdessen ebbt das Infektionsgeschehen in der Stadt nicht ab. Am Samstag meldete der Pandemiestab 46 weitere positive Fälle. Damit seien nun 425 Hallenser aktiv mit Corona infiziert. Der Wert für die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg im Vergleich zum Freitag deutlich um 5,83 auf nunmehr 109,36 Fälle – und damit auf eine so hohe Infektionsrate wie noch nie seit Beginn der Pandemie im März dieses Jahres.

Bei 1.842 Einwohnern war das Virus seitdem nachgewiesen worden. 1.391 von ihnen gelten als geheilt. 41 Erkrankte aus Halle müssen in den städtischen Kliniken stationär versorgt werden, 17 befinden sich auf Intensivstationen.

Für Schulen soll es keine Raumlüfter geben

Unterdessen will sich die Stadt an den Hinweisen des Umweltbundesamtes und der Kultusminister orientieren und flächendeckend keine Raumlüfter für Klassenzimmer anschaffen. „Diese Lüfter geben ein trügerisches Gefühl von Sicherheit. Es gibt keine Alternative zum regelmäßigen Durchlüften“, sagte die Beigeordnete Katharina Brederlow.

Die Stadt wolle in ihren Schulen aber Messgeräte einsetzen, die die Kohlenstoffdioxid-Konzentration der Raumluft darstellen. Die Geräte seien aber nicht zur Kontrolle gedacht, sondern sollen Lehrern und Schülern dabei helfen, „das richtige Lüften zu lernen“.

04.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Am Donnerstag sind 56 Neuinfektionen in Halle hinzugekommen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, stellt das einen neuen Höchstwert dar. Aktuell sind damit 406 Hallenser infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.796 infizierte Personen, 1.364 Menschen gelten als geheilt.  Im Krankenhaus behandelte Hallenser sind 38, davon 16 Personen liegen auf der Intensivstation.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 103, 53 und knackt damit erstmals die 100er Marke. Zum Vergleich: Die von Land und Stadt verhängten Kontaktbeschränkungen haben das Ziel, die Inzidenz unter 50 zu drücken. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt bei 25.

Insgesamt wurden am Donnerstag 664 Abstriche durchgeführt, davon waren 107 Schnelltests. Bei 48 Kontrollen gab es einen Verstoß gegen die Maskenpflicht sowie ein Verstoß in einen Einhaltung des Mund-Nasen-Schutzes in einem Geschäft.

Impfstoff in Halle

Wie viele Impfdosen gegen das Coronavirus wird Halle für die erste Impfwelle erhalten? Am Freitag war bekannt geworden, dass die Hersteller Biontech/Pfizer in diesem Jahr vor Lieferschwierigkeiten stehen könnten.

„Die Impfdosen werden nach einem Schlüssel auf alle Gebietskörperschaften verteilt. Vor einer Woche haben wir die Information erhalten, wie viele Impfdosen wir bekommen sollen. Ich gehe aber davon aus, dass sich die Zahl noch einmal ändern wird“, sagte Halles Amtsärztin Christine Gröger. 

Stadt will im Medizincampus an der Magdeburger Straße ein Impfzentrum einrichten 

Ins Detail wollte die Leiterin des Fachbereichs Gesundheit nicht gehen. Für die Lagerung des Impfstoffs, dafür sind Temperaturen von minus 75 Grad Celsius notwendig, will das Fraunhofer Institut der Stadt eine spezielle Kühlkammer zur Verfügung stellen. Zudem will das Land Gerfrierschränke ordern und an die Kommunen verteilen. 

Außerdem werden laut Gröger spezielle Gefrierkombinationen benötigt, um den Impfstoff transportieren zu können. Die Stadt will im Medizincampus an der Magdeburger Straße ein Impfzentrum einrichten sowie auch Impfmöglichkeiten bei niedergelassenen Ärzten im Stadtgebiet schaffen.

Corona im Pflegeheim

Erst dann soll es wieder Lockerungen geben. 19 der Neuinfektionen betreffen den Alten- und Pflegebereich. 15 positive Tests traten demnach im ASB-Seniorenzentrum in der Joachimstalerstraße auf. Betroffen sind sowohl Bewohner als auch Pflegekräfte. Für das gesamte Heim wurde eine Quarantäne verhängt.

Die 79 Bewohner werden ab sofort strikt voneinander getrennt. Alle Bewohner sowie die 64 Mitarbeiter müssen FFP-II-Masken tragen. „Da sich dieser Ausbruch auf einen lokalen Ort bezieht, sind weitere Beschränkungen für das übrige Stadtgebiet nicht notwendig“, sagte Wiegand.

Platzmangel beim Essen in der Kantine

Unterdessen dürfte die Essensversorgung an fast allen Schulen in Halle zum Problem werden. Der neue Rahmenhygieneplan des Landes untersagt ab sofort das Assiettenessen in normalen Klassenräumen. Stattdessen dürfen Mahlzeiten nur noch in dafür vorgesehenen Räumen wie Mensen, Kantinen oder im Freien eingenommen werden. 

„In erster Linie sind nun Schulen gefordert, wie diese Forderungen umgesetzt werden können. Da in fast allen Schulen aber die Kapazitäten etwa in Kantinen nicht ausreichen, dürfte es zu großen Schwierigkeiten kommen, die Essensversorgung aufrecht zu erhalten“, sagte die zuständige Beigeordnete Katharina Brederlow. Der Stadtelternrat fürchtet derweil, dass die Essensversorgung damit an fast allen Schulen zum Erliegen kommt.

Schul-Personal soll sich nach den Weihnachtsferien selbst testen

Apropos Schulen: Amtsärztin Christine Gröger sieht noch erheblichen Klärungsbedarf, was die vom Land geplanten Schnelltest bei Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern in Schulen betrifft. Das Personal soll sich nach den Weihnachtsferien selbst testen.

„So ein Test muss exakt ausgeführt werden. Dafür brauchen die Lehrer Anleitungen“, sagte Gröger. Zuletzt hatte sie bereits erklärt, dass sie die Selbsttests kritisch sehe. So sollen die Abstriche vor allem in den Nasenhöhlen vorgenommen werden. Darin liege eine erhebliche Verletzungsgefahr.

03.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - 26. Todesfall

Am Donnerstag hat die Stadt Halle erneut einen Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, handelt es sich um eine 94-jährige Frau eines Seniorenheims, die an der Sars-CoV-2-Erkrankung gestorben ist. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle in Halle auf 26.

Weiterhin sind am Donnerstag 42 Neuinfektionen hinzugekommen. Aktuell sind damit 373 Hallenser infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.740 infizierte Personen, 1.341 Menschen gelten als geheilt. Die Zahl der Personen, die im Krankenhaus behandelt werden ist um zwei Infizierte auf 44 gestiegen. 15 Personen liegen auf der Intensivstation. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 91, 48. Am Mittwoch wurden 745 Abstriche durchgeführt.

„Das Problem ist der Alkohol" - Glühwein-Verbot überall

Das Glühwein-to-go-Verbot in Halle gilt nicht nur für mobile Verkaufsstände oder Kioske, sondern auch für Restaurants, Cafés und Bars. Das hat Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Donnerstag erklärt. Nicht davon betroffen sind Lieferungen aus gastronomischen Einrichtungen zu den Kunden nach Hause. „Das Problem ist der Alkohol im Glühwein. Deshalb gibt es auch das Verbot“, so Wiegand. 

In der Öffentlichkeit steigt unterdessen das Unverständnis darüber, dass die Corona-Zahlen, die die Stadt Halle täglich meldet, mittlerweile deutlich von den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) oder auch des Landes abweichen. Den Wert, den das RKI für Halle ausgebt, hatte die Stadt schon vor einer Woche verkündet. „Ich kann nur noch einmal betonen, dass die Zahlen, die wir täglich verkünden, die aktuellen sind“, so Wiegand. 

Auch würden sie aktuell an das Land gemeldet. Die Stadt sei nicht dafür verantwortlich, dass die Werte offenbar mit bis zu drei Tagen Verspätung vom Land an das RKI gemeldet werden. Amtsärztin Christine Gröger sprach von einer „frustrierenden Situation“, für die Halle nicht verantwortlich sei.

Halles Krankenhäuser sind in der Lage Versorgung abzusichern

Unterdessen ist unklar, wie hoch die Auslastung der Intensivstationen an den halleschen Krankenhäusern ist. Gröger wollte weder Zahlen nennen, wie viele Intensivbetten zur Verfügung stehen, noch welche Kapazitäten die Kliniken noch haben.

„Es bringt nichts, die Bettenzahl hoch und runter zu rechnen. Derzeit sind die Krankenhäuser noch in der Lage, alle Behandlungen auch abzusichern.“ Dass die Lage im Umfeld von Halle schwieriger sei, stimme aber. Halle selbst liege bei der Auslastung der Intensivstationen „im guten Mittelfeld“.

03.12.2020: Corona-Streife am Hauptbahnhof - Das erleben die Bundespolizisten bei ihren Kontrollen

Immer wieder müssen Bundespolizisten am Hauptbahnhof in Halle Reisende auf die Maskenplficht hinweisen. Dabei können manche Personen schon einmal aggressiv werden. Aber sie erleben auch Kurioses. Wovor die Beamten jedoch Angst haben und wie sie sich schützen.

02.12.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Massentest in Halle

Im gesamten Stadtgebiet von Halle darf kein Glühwein to-go ausgeschenkt werden. Das teilte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Mittwoch auf der Pressekonferenz mit. Dies gelte „rund um die Uhr“, so der OB. Halle folgt damit dem Beispiel Leipzigs. Die sächsische Großstadt hat ebenfalls ein Glühwein-Verbot verhängt. 

Aus Sachsen wie auch aus den Nachbarlandkreisen gibt es derweil immer mehr Nachfragen bei Krankenhäusern in Halle, ob sie bereit sind, Covid-19-Patienten zu übernehmen. Der OB sagte, dass in Halle selbst die Lage derzeit unter Kontrolle ist. Aktuell werden 42 mit dem Coronavirus infizierte Hallenser im Krankenhaus behandelt, davon 15 auf der Intensivstation.

Am Mittwoch sind in Halle 33 Neuinfektionen, davon 19 Frauen und 14 Männer, hinzugekommen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind damit aktuell sind 366 Hallenser infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.698 infizierte Personen, 1.307 Menschen gelten als geheilt. Derzeit werden 42 Personen im Krankenhaus behandelt, davon 15 auf der Intensivstation.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 86, 90. Es gibt weiterhin 25 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen.

Insgesamt wurden am Mittwoch 1.154 Abstriche durchgeführt. Dazu zählen auch die 738 Schnelltests an mehr als zehn Schulen und Kitas in der Stadt, die am Dienstag vorgenommen wurden. Das ist das höchste Testaufkommen in der Stadt seit Beginn der Pandemie, so der Oberbürgermeister.

Schüler verweigerten Tests oder sind nicht erschienen

Die Schnelltests-Offensive an den halleschen Schulen hat am Dienstag dazu geführt, dass so viel Abstriche wie noch nie in Halle vorgenommen wurden. Geplant waren allerdings weit über 800 Schnelltests. Amtsärztin Christine Gröger sagte am Mittwoch, dass 95 Tests nicht durchgeführt worden sind. 

So wären teilweise aus bisher ungeklärten Gründen Schüler nicht zum Test erschienen, andere hätten vor Ort den Test verweigert, wieder andere waren krank und sind deshalb zuhause geblieben. Die Testungen vor Ort in den Schulen und Kitas waren auch nur für Kinder und Jugendliche gedacht, die sich gesund fühlen. Das Ergebnis der Schnelltests: Es gab zwölf positive Fälle, ein weitere PCR-Test bei den Betroffenen muss nun Gewissheit geben. Das gilt auch für die 35 Schüler des Feininger-Gymnasiums, deren Schnelltest nicht eindeutig war.

01.12.2020: Corona-Schnelltests an Schulen und Kitas

Mehr als 800 Corona-Schnelltests werden im Laufe des Dienstags in insgesamt 11 Schulen und Kitas in Halle durchgeführt. Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) sprach von den „Entscheidungstestungen“. Es gab auch Kritik von Eltern, die erst am Vorabend von diesen Tests erfahren haben. Amtsärztin Christine Gröger sagte dazu, dass die Stadt möglichst viele Kinder und Jugendliche einbeziehen wollte. Auch jene Kinder, die schon seit Ende November in Quarantäne sind. Denn auch für sie gelten die verkürzten Quarantänezeiten, die in der am heutigen Dienstag in Kraft getretenen Allgemeinverfügung der Stadt Halle geregelt sind.

Mitglieder einer Kohorte müssen demnach von nun an nur noch fünf Tage in Quarantäne. Zum Ende der Quarantäne wird ein Corona-Schnelltest durchgeführt. Sind die Kinder symptomfrei, kommen sie für diesen Test in die Schule oder die Kita. Haben sie Symptome, findet der Test zuhause statt. Wird ein Kind mit einem Schnelltest in der Schule positiv getestet, muss es sich laut der Amtsärztin „auf schnellstem Weg nach Hause“ begeben, zurück in die Quarantäne. Im Falle eines negativen Tests können Kinder dagegen noch am gleichen Tag wieder am Unterricht teilnehmen.   

Der Oberbürgermeister rief den Hallensern am Dienstag noch eine neue Merkzahl ins Gedächtnis. „Die magische Zahl ist die Fünf“, sagte er. So dürfen im öffentlichen Raum maximal fünf Personen zusammen kommen, ausgenommen sind Kinder unter 14 Jahren. Auch private Zusammenkünften sind auf maximal fünf Personen beschränkt. Und es ist auch die Höchstzahl an Personen für gemeinsame Trainingseinheiten im Freien.

Mit 383 Corona-Infizierten hat die Stadt am Dienstag erneut einen neuen Höchststand erreicht. 

01.12.2020: Neuer Höchstwert in Halle

In der Stadt Halle Halle gibt es am Dienstag 36 Neuinfektionen. Damit liegt die offizielle Gesamtzahl der Infizierten bei 383. Das ist ein neuer Höchstwert für die Stadt.

In Halle sind bisher 1665 Menschen an Corona erkrankt. Davon gelten 1257 als geheilt.

30.11.2020: Maskenpflicht für Schüler ab der siebten Klasse auch im Unterricht

In Halle gibt es einen weiteren Corona-Todesfall. Eine 69-jährige Frau ist am Wochenende im Klinikum Bergmannstrost an einer Covid-19-Infektion gestorben, wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Montag mitteilte. Die insgesamt 25 Neuinfektionen mit dem Coronavirus ereigneten sich zum Großteil im privaten und familiären Umfeld, zehn Neuinfektionen sind darauf zurückzuführen.

Ab Dienstag müssen Schüler ab der siebten Klasse auch im Unterricht einen Mund-Nase-Schutz tragen. Sie müssen den Mundschutz selbst mitbringen, wie Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales in Halle, sagte. Ein mehrmaliges Wechsel über den Tag ist laut Amtsärztin Christine Gröger aber nicht vorgeschrieben. Gröger empfahl lediglich, den Mund-Nase-Schutz am Ende des Tages zu waschen, sofern es sich um eine wiederverwendbaren Stoffschutz handelt.

Im Bereich des Freizeitsports geht Halle derweil einen Sonderweg. Sport ist draußen auf Sportplätzen in Fünf-Personen-Gruppen einschließlich Trainer und Betreuer erlaubt. Nicht aber in Turnhallen. Obwohl die Landesverordnung das erlaubt. Der OB betonte, dass die Stadt auch weitergehende Vorschriften festlegen kann und verspricht sich von der Schließung der Turnhallen, dass dadurch die Zahl der Neuinfektionen in der Stadt verringert wird.    

30.11.2020: Die aktuellen Corona-Zahlen am Montag

In der Stadt Halle Halle gibt es am Montag 25 Neuinfektionen. Damit liegt die offizielle Gesamtzahl der Infizierten bei 347. Das ist ein Minus von 3 zum Sonntag.

In Halle sind bisher 1629 Menschen an Corona erkrankt. Davon gelten 1257 als geheilt.

30.11.2020: Überraschende Zahlen zum Infektionsgeschehen

Inzidenzzahl ist bei 60- bis 79-Jährigen Hallensern am geringsten. Weil sie besonders aufpassen? Am Wochenende waren drei Todesfälle zu beklagen.

30.11.2020: Wie wird Corona-Schutz-Impfung in Halle organisiert?

Die Stadt Halle sieht sich gewappnet, um Corona-Schutz-Impfungen vorzunehmen, sobald es einen Impfstoff gibt. Fragt sich nur, wie das organisiert wird?

29.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen: Tausende Schüler in Quarantäne - Zwei Tote

Obwohl sich in den vergangenen Tagen immer mehr ältere Personen mit dem Coronavirus angesteckt haben, weist die Gruppe der 60- bis 79-Jährigen in Halle aktuell die geringste Inzidenzzahl auf. Alle anderen Altersgruppen haben sich seit Anfang Oktober häufiger infiziert. Das berichtete Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Sonntag bei einer Video-Pressekonferenz.

Eine wissenschaftliche Erklärung dafür gebe es derzeit nicht. Wiegand vermutet allerdings, dass die Menschen dieser Altersgruppe sich möglicherweise am stärksten an die Regeln halten, gleichzeitig aber häufig nicht mehr berufstätig seien und deshalb wenig Kontakt zu anderen Menschen hätten. Insgesamt gelten in der Stadt inzwischen 350 Menschen als infiziert. 

39 Hallenser werden im Krankenhaus behandelt, 18 davon auf der Intensivstation. Zwar sind am Wochenende drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus bekannt geworden, laut Amtsärztin Christine Gröger litten jedoch alle Patienten an Vorerkrankungen, die schließlich zum Tod führten.

Tausende Schüler in Quarantäne

In Halle sind derzeit mehr als 1.000 Schüler und Schülerinnen in Quarantäne. Insgesamt gebe es in der knapp 240.000 Einwohner großen Stadt mehr als 30.700 Kinder und Jugendliche in den Schulen, sagte Wiegand am Sonntag. 

Das bedeute, dass fast 97 Prozent aller Schüler und Schülerinnen den Unterricht weiter besuchen könnten. „Das ist eine gute Zahl“, so Wiegand. Die Entscheidung, die Schulen weiterhin geöffnet zu lassen, sei richtig gewesen. 

28.11.2020: 22. Todesfall - Neuer Höchstwert bei Infizierten in er Stadt

Am Samstag hat die Stadt Halle erneut einen Todesfall zu beklagen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, ist eine 70-jährige Frau, die unter Vorerkrankungen litt, im Uniklinikum mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle auf 22 Personen, davon sind 16 mit und sechs Menschen an Covid-19 gestorben.

Weiterhin sind in Halle 32 Neuinfektionen hinzugekommen. Aktuell sind 346 Hallenser infiziert, das sei laut Wiegand ein neuer Höchstwert für die Stadt. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.579 infizierte Personen, 1.211 Menschen gelten als geheilt. 38 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon 18 auf der Intensivstation.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern liegt jetzt bei 87,32 – ebenfalls ein neuer Höchstwert. Die Zahlen präsentierte Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Samstag bei einer Video-Pressekonferenz.

Während vor einigen Wochen alle Bevölkerungsteile gleichmäßig oft infiziert waren, verlagert sich das Infektionsgeschehen inzwischen immer mehr in die ältere Bevölkerung. Von den Neuinfizierten sind 15 Personen 70 Jahre oder älter. Unter 18-jährige Infizierte gab es nur zwei.

Am Freitag wurden 299 Abstriche durchgeführt. Bei sieben Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht wurden acht Verstöße gestellt. Drei Personen konnten bei insgesamt sieben Quarantäne-Kontrollen nicht zu Hause angetroffen werden und haben daher gegen die Auflagen verstoßen.

Schnelltests in Pflegeheimen

Aufgrund der angespannten Corona-Lage soll in mehreren Alten- und Pflegeheimen in Halle ab sofort vor dem Betreten der Gebäude ein Schnelltest gemacht werden. Die Regelung betreffe alle Menschen - auch das Personal, sagte Wiegand am Samstag. Die Stadt wolle die betroffenen Einrichtungen, in denen bereits weitgehend Quarantänemaßnahmen ergriffen wurden, bei der Ausstattung mit den Schnelltests unterstützen, hieß es.  

27.11.2020: Neue Allgemeinverfügung der Stadt Halle

Während die Zahl der Infizierten in Halle leicht zurückgegangen ist auf 332 Betroffene, gibt es einen neuen Todesfall. Im Klinikum Bergmannstrost ist am Donnerstag ein 83-jähriger Mann an einer Covid-19-Infektion gestorben. Gestiegen ist auch die Zahl der Hallenser, die im Krankenhaus behandelt werden. Es sind nun 40 Personen. Knapp die Hälfte und zugleich vier Personen mehr als am Vortag werden intensivbehandelt. Das teilte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Freitag mit.

Der OB stellte auch die neue Allgemeinverfügung der Stadt Halle vor, die ab dem kommenden Dienstag gilt. Diese Allgemeinverfügung ist eine Ergänzung zur auch in Halle geltenden Landesverordnung. Die bereits geltenden Regeln zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes bleiben laut Wiegand bestehen. Die Pflicht zur Maske besteht somit in der Altstadt, in der Leipziger Straße und am Bahnhof von 8 bis 20 Uhr, sowie überall in der Stadt, wo der 1,5-Meter-Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann.

Neu ist, dass die Quarantänezeit nur noch zehn Tage betragen wird. Die Quarantäne beginnt ab Bekanntwerden einer Corona-Infektion, so der Oberbürgermeister. Für Kontaktperson gilt die Quarantänezeit ab dem Zeitpunkt, zu dem ein Kontakt zu einem Infizierten stattgefunden hat. Für Mitglieder sogenannter Kohorten, die in Schulen und Kitas gebildet werden, gilt fortan eine fünftägige häusliche Quarantäne, wenn es innerhalb ihrer Kohorte einen Coronafall gab. Der OB erklärte auch, dass Lehrer nicht zu Kohorten gehören. Sollten Lehrer aber Symptome haben, müssen sie unverzüglich das Gesundheitsamt kontaktieren.

Die neue Allgemeinverfügung gilt bis zum 15. Januar und somit bis ins nächste Jahr hinein.

27.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Freitag 27 Neuinfektionen und einen Todesfall gemeldet. Bei dem an Covid-19 Verstorbenen handelt es sich um einen 83-jährigen Mann. Das teilte Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf einer Video-Preessekonferenz mit. Die Anzahl der aktuell infizierten Hallenser ist damit auf 332 gesunken.

Seit Beginn der Pandemie wurden 1.547 Personen infiziert, davon gelten 1.194 als genesen. Insgesamt sind in Halle 21 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

27.11.2020: Streicht die Stadt den Urlaub für ihre Mitarbeiter?

Die Betriebsferien zwischen den Jahren für Mitarbeiter der Stadtverwaltung stehen auf der Kippe. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand(parteilos) am Donnerstag auf einer Video-Pressekonferenz sagte, sei „das Thema momentan ausgesetzt“. Man wolle sich in den nächsten Tagen zusammensetzen und mit den Beigeordneten darüber sprechen. Die Entscheidung hänge von der aktuellen Pandemiesituation in der Stadt ab. Für welche Bereiche der Verwaltung das gelte, wollte Wiegand nicht sagen.

27.11.2020: TMG geschlossen

Bislang war das Giebichensteingymnasium (TMG) nahezu ohne größere Beschränkungen durch die Corona-Pandemie gekommen. Am Freitag nun bleibt die Schule komplett geschlossen.

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26.11.2020: OB spricht von einem „diffusen Infektionsgeschehen“

Von einem „diffusen Infektionsgeschehen“ in Halle sprach Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) bei der Pressekonferenz zur Coronalage am Donnerstag sowie von einem „neuen Höchststand“ angesichts von aktuell 347 Coronainfiezierten in der Stadt.

Die Neuinfektionen in Halle ereigneten sich in allen Bereichen, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld, in Pflegeeinrichtungen ebenso wie in Schulen. So sind Mitarbeiter eines mobilen Pflegedienstes und des Cura-Seniorencentrums betroffen, außerdem die Grundschule Krollwitz, die Sekundarschule Halle-Süd, die Grundschule Kastanienallee und die Kita Fuchs und Elster.

Laut dem Oberbürgermeister wird von Polizei und Ordnungsamt derzeit geprüft, auf welchen Plätzen in Halle das Böllern in der Silvesternacht untersagt werden könnte. Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten hatten sich darauf verständigt, dass solche Plätze benannt werden können, auch wenn es kein generelles Böllerverbot gibt. Ab nächsten Dienstag wird die neue Allgemeinverfügung der Stadt Halle in Kraft treten. Wiegand kündigte an, sie am morgigen Freitag vorzustellen, sagte aber bereits: „Wir haben momentan eine ernste Situation in unserer Stadt.“ Was bisher gemacht wurde, reiche nicht aus. Der OB sprach diesbezüglich eine mögliche Verschärfung der Maskenpflicht an, die etwa auch auf Parkplätzen oder vor den Geschäften gelten könnte. Er sprach zugleich auch von einer möglichen Verkürzung der Quarantänezeiten.

26.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Donnerstag 31 Neuinfektionen gemeldet. Das teilte Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf einer Video-Preessekonferenz mit. Die Anzahl der aktuell infizierten Hallenser ist damit auf 347 gestiegen - ein neuer Höchstwert für die Stadt.

Seit Beginn der Pandemie wurden 1.520 Personen infiziert, davon gelten 1.153 als genesen. Insgesamt sind in Halle weiterhin 20 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

25.11.2020: Kita stellt nach Corona-Fall Betrieb ein

Die Kita Eigen-Sinn in Halle wird für diese Woche ihren Betrieb vollständig einstellen. Das erklärte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Mittwoch. Grund dafür ist ein positiver Coronatest in der Kita. Insgesamt stellte die Stadt von den insgesamt 28 Neuinfektionen am Mittwoch fünf in Kitas und Schulen fest. Betroffen sind zudem die Grundschule Radewell, das Lyonel-Feininger-Gymnasium, die Saaleschule und die Freie Schule Bildungsmanufaktur.

Die bereits Mitte November eingeleitet Schnelltestoffensive in der Uniklinik Halle wurde abgeschlossen. Dabei wurden mehr als 2700 Schnelltests durchgeführt. Im Ergebnis lagen laut Oberbürgermeister Wiegand 38 positive Coronatests vor. 26 Mitarbeiter sowie 12 Patienten der Uniklinik hatten sich mit dem Virus infiziert. Zuletzt war die Klinik von der Notfallversorgung abgemeldet worden. Weitere Testungen sind in der nächsten Woche geplant. Fallen sie negativ aus, werden die geschlossenen Bereiche der Uniklinik ihren Betrieb wieder aufnehmen, so der OB. Er verwies auch darauf, dass das Krankenhaus seine Sicherheitsmaßnahmen angepasst hat. So müssen bei Betreten der Uniklinik nun wieder Fragebögen ausgefüllt werden.

Bei den Kontrollen in der Stadt sei außerdem aufgefallen, dass Ladengeschäfte gegen die Eindämmungsordnung verstoßen, erklärte Wiegand. So würde die zulässige Zahl an Kunden im Geschäft überschritten.

25.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Stadt Halle hat am Mittwoch 28 Neuinfektionen gemeldet. Das teilte Oberbürgermeister Bernd Wiegand mit. Die Anzahl der aktuell infizierten Hallenser ist damit auf 316 gestiegen.

Seit Beginn der Pandemie wurden 1.489 Personen infiziert, davon gelten 1.153 als genesen. Insgesamt sind in Halle weiterhin 20 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

24.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Corona-Lage in der Stadt hat sich weiter verschärft. Am Dienstag vermeldete die Stadtverwaltung einen neuen Höchstwert bei der Sieben-Tage-Inzidenz von Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern. Er beträgt jetzt 79,4. Im Vergleich zu anderen Kommunen in Sachsen-Anhalt ist die Stadt jedoch weiterhin nur relativ schwach von dem Virus betroffen. Im Saalekreis beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz beispielsweise inzwischen 138,18, in Magdeburg 85. Laut Robert-Koch-Institut liegt der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt bei 81,8 Fällen. Schon ab 50 gilt eine Kommune als „Risikogebiet“.

„Die Warnstufe bleibt bei Rot“, sagte Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Dienstag auf einer Videopressekonferenz. Aufgrund der weiter gestiegenen Zahlen wies er zum wiederholten Mal darauf hin, dass alle nicht zwingend notwendigen Kontakte vermieden werden sollten. Viele Menschen würden zu leichtfertig mit dem Virus umgehen. „Bitte halten Sie sich an die Allgemeinverfügung“, so Wiegand.

Die für die Weihnachtszeit angekündigte Lockerung der Corona-Maßnahmen, die am Mittwoch von der Landesregierung beschlossen werden soll, begrüßt der OB. „Es ist eine sinnvolle Maßnahme, um das Fest, so wie es irgendwie möglich ist, feierlich und im Familienkreis durchzuführen. Ich halte das für dringend erforderlich.“ Medienberichten zufolge sollen vom 23. Dezember bis zum 1. Januar Familienfeiern im kleinen Rahmen erlaubt sein.

Unterdessen ist am Dienstag ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt geworden. Eine 93-jährige Frau ist am Montag im Diakoniekrankenhaus an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben, das berichtete Wiegand auf der Pressekonferenz. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr sind in Halle insgesamt 20 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

In der Stadt sind derzeit 311 Infizierte gemeldet, 33 Neuinfektionen sind alleine am Dienstag registriert worden. Im Krankenhaus werden aktuell 34 Hallenser behandelt, 15 davon auf der Intensivstation. Die Ordnungskräfte der Stadt haben am Montag erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert und dabei 17 Verstöße festgestellt.

23.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Erneuter Höchstwert bei Tagesinzidenz

Am Montag sind in Halle 28 Neuinfektionen hinzugekommen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind damit aktuell 299 Hallenser infiziert. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.428 infizierte Personen, 1.110 Menschen gelten als geheilt. 33 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon 14 auf der Intensivstation. Das sind vier Personen mehr als am Vortag. Die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegen bei 19.

Zwölf Infektionen sind auf private Kontakte innerhalb der Familie oder mit Bekannten zurückzuführen. Sechs positive Tests gehen auf Infektionen im beruflichen Umfeld zurück. Sechs Neuerkrankungen betreffen Alten- und Pflegeheime, darunter erneut auch das Heim am Böllberger Weg. „Derzeit laufen Abstimmungen, ob nur  einzelne Bereiche in Quarantäne müssen oder die bestehende Quarantäne für das Heim verlängert werden muss“, sagte Amtsärztin Christine Gröger. Vier nachgewiesene Corona-Infektionen entfallen zudem auf Schulen und Kitas.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 74, 84. Das ist ein erneuter Höchstwert für die Stadt, womit Halle die Warnstufe rot beibehalte, so Wiegand.

Insgesamt wurde ein Verstoß gegen die Maskenpflicht festgestellt. Am Sonntag wurden insgesamt 42 Kontrollen unter anderem in Fitnessstudios, Parkanlagen, Spielhallen und Restaurants durchgeführt. Dabei konnten keine Verstöße festgestellt werden. Weiterhin wurden am Sonntag 74 Abstriche durchgeführt.

Kein Engpässe in Krankenhäusern

Unterdessen sind die Krankenhäuser in Halle derzeit noch in der Lage, mit den Covid-19-Erkrankungen umzugehen. „Aktuell melden die Kliniken keine Engpässe. Sie können sich um die zugewiesenen Patienten kümmern“, sagte Gröger.

Man werde seitens der Stadt keinen Countdown einführen, ab wann die Bettenkapazitäten nicht mehr ausreichten. Laut OB sind die Krankenhäuser zudem darauf vorbereitet, weitere Stationen für die Behandlung von Covid-19-Kranken hinzuzuziehen, sollte es erforderlich werden. 

Kein Böller, dafür Installationen zu Silvester

Wiegand sprach sich mit Blick auf den Jahreswechsel zudem erneut dafür aus, das Böllern zu Silvester nicht generell zu verbieten. Allerdings müsse man natürlich die Vorgaben umsetzen, die Bund und Länder am Mittwoch beschließen. Die Bundeskanzlerin will mit dem Ministerpräsidenten auch darüber beraten, ob es ein generelles Feuerwerksverbot geben sollte, um Krankenhäuser zu entlasten.

In Halle wird es in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt geben. Gemeinsam mit dem Stadtmarketing hatte die Verwaltung nach Möglichkeiten gesucht, über die Innenstadt verteilt kleine Anlaufpunkte zu schaffen, um Massenansammlungen zu vermeiden. „Klein aber fein“, sollte es sein, hatte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) vor Tagen erklärt. 

Auch ein Alkoholverbot etwa an Glühweinständen hatte die Stadt bereits angekündigt. Am Montag erteilte der OB auch den Weihnachtsmarkt-light-Plänen eine Absage. Stattdessen wolle man auf dem Markt durch verschiedene Installationen weihnachtliches Flair schaffen, „aber nicht zum Stehenbleiben“. Es solle etwas sein, an dem sich Passanten erfreuen könnten.

22.11.2020: 31 Neuinfektionen in Halle

Am Sonntag meldet die Stadt Halle 31 neue Fälle von Corona-Infektionen. Damit haben sich insgesamt 1.400 Menschen in der Stadt mit dem Coronavirus infiziert. Der Inzidenzwert liegt bei 70,69.

Auch wenn die Zahlen der mit Corona infizierten Hallenser derzeit nicht mehr extrem in die Höhe schnellt, so bleibt sie doch auf hohem Niveau kontant. Der aktuelle Wert von wieder knapp über 70, sei zwar deutlich niedriger als der Durchschnitt im Land Sachsen-Anhalt und in Deutschland, sagt Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Sonntag in einer Online-Pressekonferenz. „Er ist dennoch zu hoch. Unser Ziel es, die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 zu bringen“, so Wiegand.  

Der OB rechne damit, dass es auch im Dezember und Januar weiter zu Einschränkungen kommen wird und ruft die Landesregierung dazu auf, langfristigere Pläne zu entwerfen. Seine Forderung ist, dass Kommunen die Möglichkeit erhalten sollen, einige der einschränkenden Maßnahmen aussetzen zu dürfen, wenn sie eine Inzidenz von weniger als 50 erreicht haben. Wiegand mahnte die Bevölkerung auch, mehr auf Eigenverantwortung zu setzen. Zwölf infizierte Schüler hätten in Halle dafür gesorgt, dass derzeit 1004 Schüler in Quarantäne sind. Das seien rund drei Prozent der insgesamt etwa 30.000 Schüler in der Saalestadt.

21.11.2020: Wieder 20 neue Corona-Fälle in Halle

Am Samstag meldet die Stadt 20 weitere neue Fälle von Corona-Infektionen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand auf der Video-Pressekonferenz mitteilte, sind damit aktuell 285 Hallenser infiziert, 23 weniger als am Vortag. Zwar ist die Siebe-Tage-Inzidenz um knapp fünf Punkte auf 66,53 gefallen, Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) betont dennoch: „Die Situation ist nach wie vor ernst.“ Die Hallenser sollen, so der OB, alle nicht erforderlichen Kontakte meiden und dort einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wo dies erforderlich ist.

Unter den Neuinfizierten sind vier junge Menschen unter 18 Jahren und 14 im Alter von 18 bis 49. Nur zwei Betroffene sind älter als 50 Jahre. Sowohl an der Uniklinik als auch am Elisabethkrankenhaus, so Wiegand in einer Video-Pressekonferenz, sei je eine Ärztin beziehungsweise ein medizinischer Mitarbeiter positiv getestet und isoliert.

Auf Nachfrage erklärte Katharina Brederlow, Beigeordnete für Soziales, im Zusammenhang mit einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung zum Anstieg der Kindesmisshandlung in Coronazeiten, dass das Jugendamt seit Jahren einen Anstieg der Kinderwohlgefährdung feststelle. „Es gibt jedoch keinen überproportionalen Anstieg“, betonte sie. Tatsächlich seien die Meldungen vor allem im Juli in die Höhe geschnellt, jedoch habe es auch einen Höchststand bei nicht stichhaltigen Meldungen gegeben. Diese Entwicklung zeige aber, wie wichtig soziale Kontrolle sei und dass Schulen und Kitas geöffnet bleiben müssen.

20.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Seniorin aus Pflegeheim mit Virus gestorben

Die Stadt Halle hat am Freitag einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der Pressekonferenz erklärte, ist eine 93-jährige Senioren aus dem Pflegeheim am Böllberger Weg bereits am Dienstag an den Folgen der Sars-Cov-2-Infektion gestorben. Damit steigt die Anzahl verstorbener Hallenser auf 19 Personen.

Weiterhin kamen am Freitag in Halle 27 Neuinfektionen, davon 14 Frauen und 13 Männer, hinzu. Aktuell sind 308 Hallenser mit dem Virus infiziert. 34 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon unverändert 13 auf der Intensivstation. Das sind zwei Personen weniger als am Donnerstag. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.349 infizierte Personen, 1022 Menschen gelten als geheilt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 71, 52. Insgesamt wurden am Donnerstag 308 Abstriche durchgeführt.

Da unter den 27 Neuinfizierten in Halle an diesem Freitag auch mehrere Schüler sind, verwies der OB auf die Regelung in der aktuellen Allgemeinverfügung. Dort ist geregelt: Sobald es in einer festgelegten Schülergruppe, einer sogenannten Kohorte, einen positiven Coronafall gibt, müssen sich auch alle weiteren Schüler der Gruppe unverzüglich in Quarantäne begeben, die dann 14 Tage lang gilt. Das Gesundheitsamt müsse dies nicht extra anordnen.

Bei Kontrollen der Maskenpflicht wurden am Donnerstag drei Verstöße festgestellt. Bei 45 Kontrollen der Einhaltung der Corona-Maßnahmen in unter anderem Fitnessstudios, Restaurants und Kosmetikstudios wurden zwei Verstöße, jeweils in einem Bordell und einer Gaststätte, verzeichnet. Wie der OB sagte, wurden dort die Hygienebestimmungen nicht eingehalten.

Die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, wandte sich in der Pressekonferenz am Freitag an alle Tierhalter. Denn viele Hundehalter hatten bei der Stadt nachgefragt, wie ein Hund Gassi geführt werden soll, wenn der Halter in Quarantäne ist. „Organisieren sie in Vorbereitung für den Notfall jemanden, der das Tier versorgen und einen Spaziergang machen kann“, empfahl die Beigeordnete.

In Halle warten derweil mehrere Menschen, deren Quarantänefrist abgelaufen ist, auf eine Rückmeldung von Seiten der Stadt. Dürfen sie nun wieder nach draußen gehen? Amtsärztin Christine Gröger erklärte dazu: Bei all denen, wo ein Testergebnis noch nicht feststeht, müsse abgewartet werden. „Alles andere ist Unfug“, sagte die Amtsärztin. Sie kündigte aber an, die Ergebnisse werde es zeitnah geben. Ansonsten gelte: Die Quarantäne endet automatisch nach 14 Tagen. Am Tag darauf können die Betroffenen auch wieder zur Arbeit oder in die Schule.  

19.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen 

Am Donnerstag sind in Halle 23 Neuinfektionen hinzugekommen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der Pressekonferenz erklärte, sind davon zehn Frauen und 13 Männer betroffen. Aktuell sind 325 Hallenser mit dem Virus infiziert. 32 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon unverändert 15 auf der Intensivstation. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.322 infizierte Personen, 979 Menschen gelten als geheilt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt unverändert bei 73,18.

Die meisten Neuinfektionen konnten in den privaten und familiären (8) sowie beruflichen Bereich (8) nachverfolgt werden. Weitere Infektion stammen unter anderem aus dem Einzelhandel- beziehungsweise Dienstleistungsbereich (3), aus einem Pflegeheim (1) im Saalekreis sowie aus einem Restaurant (1) festgestellt.

So hatten sich etwa zwei Montagemitarbeiter in einer Gemeinschaftsunterbringung in Berlin infiziert. Zu den Neuinfizierten zählen laut dem Oberbürgermeister außerdem zwei Studenten der Martin-Luther-Universität. Die fünf übrigen Fälle wurden aus schulischen Einrichtungen sowie einer Kita gemeldet.

Neue Allgemeinverfügung

Seit dem heutigen Tag gilt in Halle auch die neue Allgemeinverfügung der Stadt, die weitgehend die bisher schon geltenden Regeln übernimmt. Anders als zuvor gilt die Maskenpflicht in der Altstadt, entlang der Leipziger Straße und auf dem Bahnhofsvorplatz nur noch zwischen 8 und 20 Uhr. Bei Kontrollen am Mittwoch waren zwei Maskenverstöße laut Wiegand die einzigen Verstöße, die festgestellt wurden sind bei den insgesamt 136 durchgeführten Kontrollen.

Was die schwierige Situation der in Quarantäne befindlichen Pflegeheimbewohner angeht, erklärte Amtsärztin Christine Gröger, sie stehe in Kontakt mit dem Pflegedienst. Es sei aber manchmal schwer, nur eine begrenzte Quarantäne zu verhängen, die nicht gleich für eine ganze Einrichtung gilt. Von einer Angehörigen ist beklagt worden, dass wegen positiver Coronafälle gleich alle Heimbewohner für 14 Tage auf ihren Zimmern bleiben mussten und auch anschließend nicht nach draußen durften, weil erneut positive Tests vorlagen. Gröger sprach von einem Spagat zwischen Infektionsschutz und sozialen Kontakten. Im Zweifel gelte es aber, „keine weitere Verbreitung im Heim herauf zu beschwören“. Die Amtsärztin erklärte, sie habe in der betreffenden Einrichtung aber darum gebeten, „alternative Formen der Kontaktaufnahme zu prüfen“.

Verstöße gegen Maskenpflicht

Bei Kontrollen der Maskenpflicht wurden am Mittwoch zwei Verstöße festgestellt. Bei 136 Kontrollen der Einhaltung der Corona-Maßnahmen in Fitnessstudios, Restaurants und Kneipen gab es keine Verstöße. Es wurden insgesamt 370 Abstriche am Mittwoch unternommen. 

18.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Todesfall, hoher Inzidenzwert

Erneut hat die Stadt Halle am Mittwoch einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der Pressekonferenz erklärte, ist bereits am 15. November ein 91-jähriger Mann gestorben, jedoch hat das Gesundheitsamt den Totenschein erst drei Tage später erhalten. Damit steigt die Anzahl verstorbener Hallenser auf 18 Personen.

Trotz des Todesfalles, sprach OB den Bürgern Mut zu. „Die Infektionszahlen steigen langsam, aber stetig. Lassen Sie uns gemeinsam über diese schwierige Zeit kommen. Bleiben Sie zuversichtlich“, sagte er. 

Am Mittwoch gibt es 29 Neuinfektionen in der Stadt, davon 13 Frauen und 16 Männer. Damit sind aktuell 332 Hallenser mit dem Virus infiziert. Vier weitere Personen werden nun im Krankenhaus behandelt, was die Anzahl auf 33 steigen lässt. 15 Menschen davon liegen auf der Intensivstation. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.299 infizierte Personen, 949 Menschen gelten als geheilt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 73, 18. Laut Wiegand sei das erneut ein neuer Spitzenwert seit Beginn der Corona-Pandemie.

Verstöße bei der Maskenpflicht  - Fitnessstudios haben vereinzelt auf

Insgesamt wurden sieben Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Am Dienstag wurden 80 Kontrollen unter anderem in Fitnessstudios, Park, Kosmetikstudios und Restaurant durchgeführt. Dabei konnten keine Verstöße festgestellt werden. Fitnessstudios müssen zwar eigentlich geschlossen bleiben, aber Einzel- und Rehatraining sind erlaubt. 

Das gilt auch für mehrere Personen, wenn sie aus dem gleichen Haushalt kommen. Das Infektionsgeschehen lasse es laut Wiegand nicht zu, dass Ausnahmen von der Eindämmungsverordnung genehmigt werden. Alle nicht notwendigen Kontakte müssten vermieden werden.

Wiegand begrüßt neues Infektionsgesetz

Das neue Infektionsschutzgesetz, das am Mittwoch im Bundestag in Berlin beraten wurde, lobte Wiegand ausdrücklich. Das alte Gesetz sei nicht für eine derartige Pandemielage gemacht worden, wie sie aktuell herrschen würde. „Es ist eine Konkretisierung, die ich begrüße, weil hier Rechtsklarheit geschaffen wird,“ so Wiegand. Aus seiner Sicht sei das neue Gesetz verfassungsrechtlich nicht zu bedenken, auch wenn es durchaus Kritikpunkte geben würde. Als Beispiel nannte er unter anderem der Zeitraum der Rechtsverordnung, der sehr gering gefasst sei.

Aufruf zur Nachbarschaftshilfe

Die Stadt Halle hat zur Eindämmung des Coronavirus empfohlen, stärker Hilfsangebote zu nutzen. Gerade ältere, gefährdete Menschen könnten Angebote wie den Einkaufsservice des Deutschen Roten Kreuzes in Anspruch nehmen, sagte die Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle, Katharina Brederlow, am Mittwoch. So vermieden die zur Risikogruppe gehörenden Menschen potenziell gefährliche Kontakte im Supermarkt. Auch in der Nachbarschaft gebe es oft Unterstützung.

17.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Zwei Todesfällen, neue Allgemeinverfügung ab Donnerstag

Die Stadt Halle hat am Dienstag zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der Pressekonferenz erklärte, seien eine 80-jährige Frau sowie ein gleichaltriger Mann im Krankenhaus an den Folgen der Sars-Cov-2-Infektion gestorben. Damit steigt die Anzahl verstorbener Hallenser auf 17 Personen.

Weiterhin sind am Dienstag 22 Neuinfektionen in der Stadt hinzugekommen. Damit sind aktuell 328 Hallenser mit dem Virus infiziert. 29 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon 14 auf der Intensivstation. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.270 infizierte Personen, 925 Menschen gelten als geheilt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 70, 27. Das sei ein erneut neuer Spitzenwert seit Beginn der Corona-Pandemie.

Die Neuinfektionen sind auf folgende Bereiche zurückzuführen: zwei Infektionen auf dem medizinischen Sektor, sieben Infektionen auf Kontakte aus dem beruflichen Umfeld, drei Infektionen gab es an der Universität Halle, vier Ansteckungen kommen aus dem familiären Umfeld und sechs stammen aus Verbindungen aus gemeinschaftlichen Einrichtungen, so Wiegand. Insgesamt wurden am Montag 476 Abstriche durchgeführt.

Neue Allgemeinverfügung ab Donnerstag

In Halle müssen Passanten innerhalb des Altstadtrings, in der Leipziger Straße und auf dem Genscher-Platz vor dem Hauptbahnhof auch weiterhin im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das sieht die neue Allgemeinverfügung im Kampf gegen das Coronavirus vor, die am Donnerstag, 19. November, in Kraft tritt. Zudem bleibt es bei der Maskenpflicht überall dort im Stadtgebiet, wo der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann. Außerdem gilt, wer positiv getestet wird, muss sich ab dann 14 Tage in häusliche Isolation begeben. Nach frühestens zehn Tagen findet ein zweiter Test statt. Sollte auch dieser positiv ausfallen, wird die Quarantäne um sieben Tage verlängert.

Darüber informierte Wiegand. Zudem hat die Stadt die Regeln konkretisiert, wie Hallenser zu handeln haben, wenn sie positiv getestet wurden oder eine direkte Kontaktperson zu Infizierten sind. Demnach haben sich auch Kontaktpersonen zunächst selbstständig in Quarantäne zu begeben, wenn sie für mindestens 15 Minuten ohne Maske und Abstand in Kontakt mit einem Erkrankten waren. „Die 8. Allgemeinverfügung hat das Ziel, das Infektionsgeschehen unter 50 für die Sieben-Tage-Inzidenz zu drücken“, sagte der OB. Außerdem solle durch effektivere Abläufe im Umgang mit Infizierten und Kontaktpersonen das Gesundheitsamt entlastet werden.

Dass die Bundesregierung und die Länder erst in der kommenden Woche über das weitere Vorgehen und eine mögliche Verschärfung des Lockdowns beraten wollen, begrüßte Wiegand. Man müsse das weitere Geschehen abwarten, um zu sehen, wie die bereits beschlossenen Maßnahmen Wirkung zeigten.

Unterdessen will die Stadt auch künftig über das Gesundheitsamt Vorgaben für Großveranstaltungen wie die Kundgebungen am Montagabend in Halle machen. Er habe deshalb das städtische Vermessungsamt beauftragt, die Flächen auf dem Markt, dem Hallmarkt und dem Salzgrafenplatz zu kartografieren. Für die Versammlungen am Montag hatte die Stadt Höchstgrenzen für die Nutzung der Plätze festgelegt.

So sollte der Hallmarkt, hier hatte die AfD gegen die Corona-Politik von Bund und Land protestiert, nur für 200 Teilnehmer freigegeben werden. Das verwaltungs- und das Oberverwaltungsgericht hatten den Beschluss kassiert. Stattdessen durften 300 Personen der Kundgebung beiwohnen. Das hatte für einen Gegenprotest mit etwa 500 Teilnehmern gesorgt. Am Montag war es weitgehend friedlich geblieben. Wiegand dankte den Einsatzkräften für ihr Handeln. 

16.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Spitzenwert bei Sieben-Tage-Inzidenz

Oberbürgermeister Bernd Wiegand hat am Montag 18 Neuinfektionen vermeldet. Damit sind aktuell 334 Hallenser mit dem Virus infiziert. 35 Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon 16 auf der Intensivstation. Dies besorgt den Oberbürgermeister, da vier Erkrankte dazugekommen sind.

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.248 infizierte Personen, 899 Menschen gelten als geheilt. Die Anzahl verstorbener Hallenser liegt weiterhin bei 15. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 69, 85. Das sei ein neuer Spitzenwert seit Beginn der Corona-Pandemie. 

Die Neuinfektionen sind auf das berufliche Umfeld, fünf auf den privaten und familiären Kreis sowie zehn aus gemeinschaftliche Einrichtungen zurückzuführen. Am Montag wurden 116 Abstriche vorgenommen.

Bei den Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen sowie der Allgemeinverordnung wurden keine Verstöße festgestellt worden.

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) hat sich gegen weitere Verschärfungen der Corona-Regeln zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen. „Bund und Länder haben sich vier Wochen Zeit gegeben, um die Wirksamkeit der Maßnahmen abzuwarten. Bevor es weitere Änderungen der Bestimmungen gibt, sollte sich die Politik diese Zeit bis Ende November auch nehmen“, sagte der OB am Montag. Wiegand sprach sich zudem dafür aus, die Verantwortung über den Infektionsschutz auch weiterhin bei den Ländern zu belassen. In der Vergangenheit hatte der OB mehrfach betont, dass bei den Einschränkungen die regionalen Besonderheiten beachtet werden müssten.

Unterdessen steigt das Infektionsgeschehen in Halle weiter leicht an. Am Montag meldete das Gesundheitsamt 18 neue positive Tests. Die Sieben-Tage-Inzidenz für die Infektionen pro 100.000 Einwohner stieg auf den Rekordwert von 69,85 Fällen. Zudem werden aktuell 16 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen der Krankenhäuser behandelt – so viele wie nie seit Beginn der Pandemie im März. Insgesamt liegen 35 Erkrankte in Kliniken, drei weniger als am Sonntag.

Zehn Neuinfektionen sind auf Schulen und wissenschaftliche Einrichtungen im Stadtgebiet zurückzuführen, darunter die Grundschule Glaucha (Klasse 2c), die KGS Humboldt (eine 8. Klasse sowie 11. Klasse), die IGS Steintorf (9. Klassenstufe) sowie die Grundschule Lessing (3b). Für alle Kohorten wurden Quarantänen verhängt. Acht Infektionen haben zudem ihren Ursprung im beruflichen Alltag, fünf im privaten Kreis. Wiegand rief die Einwohner erneut dazu auf, unnötige Kontakte zu vermeiden und sich freiwillig an die Regeln zu halten. Zudem erwarte er von der Polizei, dass bei den Kundgebungen am Montag die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Notfalls müssten Veranstaltungen auch abgebrochen werden, sollte es zu Verstößen kommen. 

15.11.20: Warum Halle trotzdem erste Erfolge im Kampf gegen Corona sieht

In Halle sieht Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) erste Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus, allerdings ist noch keine Trendumkehr zu beobachten. So bewegt sich der Wert für die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner seit zehn Tagen auf einem Plateau. Wie am Samstag lag die Inzidenz auch am Sonntag bei 69,44 Fällen.

14.11.20: Pandemie erreicht neuen Höchstwert in Halle

In Halle hat die Corona-Pandemie einen Höchststand erreicht. Am Samstag meldete die Stadt 32 weitere positive Tests - damit sind aktuell 338 Hallenser aktiv mit dem Virus infiziert - ebenfalls Rekord. Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz stieg auf 69,44 Fälle pro 100.000 Einwohner.

13.11.2020: Pandemiestab arbeitet an neuer Allgemeinverfügung

Der Pandemiestab der Stadt arbeitet derzeit an einer neuen Corona-Allgemeinverfügung. Die aktuell gültigen Regeln, die vor allem aus einer Maskenpflicht in der Innenstadt bestehen, sollen in der nächsten Woche erneuert werden, denn dann läuft die alte Allgemeinverfügung aus. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Freitag bei einer Pressekonferenz erklärte, könne man davon ausgehen, dass die Maskenpflicht weiterhin bestehen bleibt.

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13.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Oberbügermeister Bernd Wiegand hat am Freitag 31 Neuinfektionen vermeldet. Damit sind aktuell 327 Hallenser mit dem Virus infiziert. Dies sei der zweithöchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie. Seit Beginn der Pandemie gibt es in Halle 1.177 infizierte Personen, 835 Menschen gelten als geheilt. Die Anzahl verstorbener Hallenser liegt weiterhin bei 15.

13.11.2020: Besuch im Pflegeheim wieder nur eingeschränkt möglich

Am vergangenen Wochenende hatte die Stadt eine Corona-Testoffensive in allen halleschen 51 Pflegeheimen gestartet. Dabei waren 18 Tests positiv. Insgesamt wurden 3.239 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie 2.325 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 51 Einrichtungen der Stadt getestet. Unabhängig von den Massentests haben die Pflegeheime der Stadt die Besucherregelungen zum Schutz der Bewohner eingeschränkt.

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12.11.2020: „Nicht leichtsinnig werden“

Im Kampf gegen das Coronavirus sieht Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) die Stadt auf einem guten Weg. „Die Lage ist weiterhin ernst, aber wir verzeichnen eine leichte Abwärtstendenz“, sagte der OB am Donnerstag. Er werte das als Beleg, dass die Eindämmungsmaßnahmen von Land und Stadt Wirkung zeigten. Das gelte auch für die Schulen.

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12.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

In Halle gibt es am Donnerstag 23 Neuinfizierte, wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand mitteilte. Damit stieg die Anzahl der aktuell Infizierten auf 321 Hallenser.

Seit Beginn der Pandemie sind 1.146 Personen infiziert worden. 810 Personen gelten als genesen. 15 Personen sind verstorben. Wiegand sagte, dass „der Trend nach oben gestoppt“ wurde und bedankte sich bei den Hallensern.

11.11.2020: Warum die Stadt in diesem Jahr den Glühwein verbietet

Ganz gleich, wie Halles Weihnachtsmarkt im Dezember tatsächlich aussehen wird, eines wird es offiziell nicht geben: Alkohol. Das hat Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz verkündet. „Es wird einen Weihnachtsmarkt geben, um das weihnachtliche Gefühl auf dem Marktplatz deutlich zu machen“, sagte Wiegand.

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11.11.2020: Corona-Zahlen aktuell

Oberbürgermeister Bernd Wiegand hat in der Pressekonferenz am Mittwoch 22 neue Coronafälle in der Stadt Halle vermeldet. Damit gelten aktuell 310 Hallenser als infiziert, sechs mehr als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie haben sich demnach 1.123 Hallenser mit  dem Virus infiziert. 798 Personen gelten als inzwischen genesen. Die Anzahl der Toten bleibt bei 15.

Wie Wiegand mitteilte, wird auf dem in diesem Jahr deutlich verkleinerten Weihnachtsmarkt keinen Alkoholausschank geben.

11.11.2020: Eilantrag von Spielhallenbetreibern abgelehnt

Das Oberverwaltungsgericht in Magdeburg hat den Eilantrag einer Betreiberin von zwei Spielhallen in Halle abgelehnt. Die Landesregierung hat alle Spielhallen in Sachsen-Anhalt geschlossen, um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu stoppen. Die Spielhallen-Betreiber wollten nun erreichen, dass diese Anordnung aufgehoben wird.

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10.11.2020: Wer bietet wo in Halle Unterstützung an?

Der erste Lockdown im Frühjahr war für die Hallenser ein großer Einschnitt - und löste wie schon bei der Jahrhundertflut 2013 eine große Hilfswelle aus. Und auch jetzt gibt es Hilfsangebote für die, die Unterstützung brauchen. Welche das sind, hat die MZ aufgelistet.

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10.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Von Franz Ruch

In Halle gibt es am Dienstag 21 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Damit gibt es in der Stadt nun 304 aktive Fälle, bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 67,78. Darüber hat die Stadtverwaltung in ihrer täglichen Corona-Pressekonferenz informiert. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) betont, sei der Inzidenzwert zwar nicht gestiegen, befinde sich aber weiter auf dem Höchststand.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie erkrankten Hallenser stieg auf 1.101. Als Genesen gelten demnach 782 Hallenser. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 15 Personen.

Von den 21 Neuinfektionen sind vermehrt Jüngere und Älterer betroffen. Zum einen sind fünf der Neuinfizierten über 50 Jahre alt. „Die Sieben-Tage-Inzidenz in dieser Altersgruppe hat mit 27,03 einen neuen Höchststand erreicht“, so Wiegand. Zum anderen stammen elf der Neuinfektionen aus Schulen. Hier werde laut Wiegand deutlich, dass auch Schulen immer wieder Orte starken Infektionsgeschehens seien. So gibt es aktuell an sieben Schulen und einer Kita Quarantänemaßnahmen.

Die Ergebnisse zur Testoffensive in den Alten- und Pflegeheimen am Wochenende liegen laut Stadtverwaltung fast vollständig vor. Laut Wiegand gibt es Ergebnisse von 2.939 Bewohnern und 2.009 Mitarbeitern aus 43 von insgesamt 51 Einrichtungen. Als Fazit fasst Wiegand zusammen: „Es bleibt bei 18 positiven Schnelltests.“ Wie Amtsärztin Christine Gröger informiert, seien vordergründig Mitarbeiter der Einrichtungen betroffen. Lediglich vier positive Schnelltests stammen von Bewohnern, alle davon aus einem Pflegeheim. Die Schnelltestergebnisse der Betroffenen müssen nun noch mit einem PCR-Test im Labor bestätigt werden. Die Schnelltestergebnisse der verbleibenden acht Einrichtungen werden laut Gröger vermutlich im Laufe des Tages vorliegen. Weitere positive Fälle seien aber nicht zu erwarten, da die Einrichtungen gebeten worden seien, positive Ergebnisse sofort zu melden.

Bei der stattgefundenen Konferenz zwischen Schulleitern und Stadtverwaltung seien unter anderem Probleme bei Kohortenbildung und Lehrerausfall diskutiert worden, sagt Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales. Allgemeine Regelungen für alle Schulen gebe es nicht, es müsse immer im Einzelfall abgewogen und entschieden werden. Geprüft werden könne bei Problemen zum Beispiel die Möglichkeit für zeitversetzten Unterricht. Außerdem sollen die Schulen mit einer Masken-Notausstattung versehen werden, falls es vorkommt, dass Kinder keinen Mund-Nasen-Schutz dabeihaben. Bei der Verteilung sollen Grund- und Förderschulen bevorzugt werden. „Von älteren Kindern und Jugendlichen in weiterführenden Schulen erwarte ich mehr Verantwortung“, so Brederlow.

Am heutigen Nachmittag plant die Stadtverwaltung eine Konferenz mit den Kita- und Hortleitungen in Halle um über ähnliche Probleme, wie zum Beispiel mangelndes Personal, zu sprechen.

09.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen

Von Oliver Müller-Lorey

Die Stadt Halle hat einen neuen Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus zu beklagen. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Montag sagte, ist eine infizierte Seniorin am Sonntagabend in einem Krankenhaus gestorben. Die Bewohnerin des Pflegeheims am Böllberger Weg, in dem sich seit Tagen das Virus ausbreitet, hatte per Patientenverfügung lebenserhaltende Maßnahmen verweigert. Damit stieg die Zahl der Corona-Opfer in Halle auf 15.

Auch in Sachen Inzidenzzahl gibt es keine guten Nachrichten: Die Zahl der infizierten Hallenser pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen stieg auf den Rekordwert 67,78. Schuld daran sind 17 Neuinfektionen - für einen Montag mit gewöhnlich geringem Anstieg eine hohe Zahl. Wiegand wies darauf hin, dass die Eindämmungsverordnung der Stadt das Recht gibt, einzelfallbezogene weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung zu verhängen. Davon habe die Stadt schon beim Thema Schwimm- und Sporthallen Gebrauch gemacht. Weitere konkrete Einschränkungen schweben der Stadtverwaltung aber offenbar noch nicht vor. Zunächst gebe es die Sonderregelung nur bei den Sportstätten, so Wiegand.

Die Stadt will eine Ausbreitung des Virus in Pflegeheimen, in denen die Bewohner besonders anfällig vor die Covid-19-Erkrankung sind, unbedingt verhindern. Dafür startete sie am Wochenende eine Testoffensive mit Schnelltests  in 51 Einrichtungen. 41 haben sich bislang bei der Stadt mit den Ergebnissen gemeldet. Drei Altersheime hatten, wie schon am Sonntag, positive Fälle.

Mit Sorge wird unter Experten auch das Demogeschehen in Leipzig vom Wochenende beobachtet, wo sich Zehntausende Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker trafen. Wie sich das Treffen fast  ohne Mindestabstand und Masken auf die Zahlen in Halle auswirkt, könne man noch nicht sagen, so Wiegand. Ohne seinen Namen zu nennen, erwähnte der Oberbürgermeister den Rechtsextremen Sven Liebich, der auf der Demonstration gewalttätig geworden sein soll.

Amtsärztin Christine Gröger ging auf ein Problem ein, das infizierte Hundebesitzer ohne Bekanntenkreis in Halle haben. Wie sollen sie mit Gassigehen, wenn sie in Quarantäne sind? Gröger verwies auf Freiwilligendienste, die in solchen Fällen helfen würden.

08.11.2020:  Corona-Lage in Halle:  21 Neuinfektionen - Inzidenzwert weiter im roten Bereich

In Halle sind am Sonntag 21 Neuinfektionen hinzugekommen, davon sind 10 Frauen und 11 Männer betroffen. Aktuell gibt es somit 307 aktive Fälle. Im Krankenhaus werden derzeit 26 Erkrankte behandelt, davon liegen weiterhin 7 auf der Intensivstation. Seit dem Pandemiebeginn im Frühjahr gibt es in Halle insgesamt 1063 Infizierte in der Saalestadt. 

07.11.2020: Aktuelle Mitteilung der Stadt zur Corona-Lage in Halle

Die Zahl der infizierten Hallenser und die Sieben-Tage-Inzidenz liegen in Halle auf einem neuen Höchststand. Darüber informierte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Samstagmittag. So gibt es 25 Neuinfektionen, was die Zahl der positiv getesteten Hallenser in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, also die Inzidenz, auf 66,94 stiegen ließ.

Am Freitag hatte sie noch bei 64 gelegen. Ab 50 ist bereits der kritische Wert erreicht. Unter den Neuinfizierten sind 13 Frauen und zwölf Männer, viele von ihnen sind älter und haben sich im privaten Umfeld oder bei Bekannten angesteckt. Drei Infektionen sind auf berufliche Kontakte zurückzuführen. Hier sind die Bundeswehr, eine Arztpraxis und eine Firma im Bereich Chemie betroffen.

Auch die Zahl der Personen, die in Halle auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt werden, stieg um zwei auf sechs.

Unterdessen hat Halle mit seiner Testoffensive in Altersheimen begonnen. Wie Wiegand sagte, wurden 50 von 51 Pflegeheimen in der Verwendung von Schnelltests unterwiesen. Viele Heime hätten auch schon komplette Testreihen abgestrichen und ans Gesundheitsamt geschickt. In acht Fällen war das Ergebnis positiv. Das muss jetzt durch einen PCR-Test verifiziert werden. Mit der groß angelegten Testoffensive will die Stadt einen Überblick über die Situationen in den Altersheimen bekommen und eventuelle noch nicht entdeckte Infektionen aufdecken. 

06.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Halle hat über 1.000 Infizierte

In Halle sind am Freitag 29 Neuinfektionen hinzugekommen, davon sind 16 Frauen und 13 Männer betroffen. Aktuell gibt es damit 325 aktive Fälle. Im Krankenhaus werden derzeit 19 Erkrankte behandelt, das sind drei Personen mehr als am Donnerstag. Vier Erkrankte liegen weiterhin auf der Intensivstation.

Seit dem Pandemiebeginn im Frühjahr gibt es in Halle insgesamt 1017 Infizierte in der Saalestadt. 678 Personen sind wieder geheilt. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist liegt bei 64, 86. Das ist der höchste Inzidenzwert seit April sowie der aktuell Infiziertenzahlen, so Wiegand am Freitagmittag. Die Warnstufe in Halle liegt daher weiterhin bei rot. Keine Veränderung gibt es bei der Anzahl der Todesfälle.

Von den 29 Neuinfizierten in Halle sind 11 Personen über 50 Jahre alt. Erneut sind also vor allem auch ältere Menschen betroffen, viele davon in Alten- und Pflegeheimen. So gibt es seit Anfang der Woche ein Infektionsgeschehen im Pflegeheim am Böllberger Weg, wobei zwei weitere Personen mit dem Virus infiziert sind. Am Freitag gab es auch einen Fall im Cura Seniorencentrum in Halle.

Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) informiert, werde die Stadtverwaltung deswegen jetzt eine große Testoffensive in derartigen Einrichtungen starten. "Für alle rund 3.500 Bewohner und Mitarbeiter in allen Alten- und Pflegeeinrichtungen in der Stadt Halle wird es Schnelltests geben", so Wiegand.

Diese sollen nach Einweisung per Video am Wochenende vom Betreuungspersonal selbst durchgeführt werden. "Wenn die Tests positiv ausfallen, wird es für die Heime erstmal eindeutige Hygieneregeln und eine Kontaktbeschränkung geben", so Amtsärztin Christine Gröger.

Die Ergebnisse der positiven Schnelltests müssten dann im Anschluss nochmal durch einen Test im Labor bestätigt werden. Ziel sei es so, bis Sonntag einen Überblick über das Infektionsgeschehen in den halleschen Einrichtungen zu bekommen, um ein schnelles Eingreifen bei auftretenden Infektionen zu ermöglichen und der Bildung von Hot-Spots entgegenzuwirken. Erste Ergebnisse sollen laut Gröger Anfang der kommenden Woche vorliegen.

Andere Neuinfektionen kommen aus dem familiären Umfeld, also durch Familienmitglieder und Freunde. Drei Neuinfektionen konnten sich im beruflichen Umfeld feststellen lassen. Darunter im Logistikbereich sowie im medizinischen Dienst.

Am Donnerstag wurden 301 Abstriche vorgenommen. Davon waren drei Reisend, die sich in Polen aufhielten beziehungsweise an einer innerdeutschen Flußkreuzfahrt teilnahmen.

Auch am Donnerstag wurde auf die Einhaltung der Maskenpflicht in Halle kontrolliert. Dabei haben die Ordnungskräfte 14 Verstöße feststellen können, die mit einem Bußgeldverfahren geahndet werden. Weitere Kontrollen im Bereich der Sport- und Freizeiteinrichtungen ergaben keine Verstöße, so Wiegand. 

05.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen: 21 Neuinfektionen, davon 13 in Pflegeeinrichtungen

In Halle sind am Donnerstag 27 Neuinfektionen hinzugekommen, davon sind 19 Frauen und 8 Männer betroffen. Aktuell gibt es 319 aktive Fälle. Im Krankenhaus werden derzeit 16 Erkrankte behandelt, davon liegen weiterhin vier auf der Intensivstation. Seit dem Pandemiebeginn im Frühjahr gibt es in Halle insgesamt 988 Infizierte in der Saalestadt. 655 Personen sind wieder geheilt. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist liegt bei 60, 29. Somit liegt die Warnstufe in Halle weiterhin bei rot. Es gab keine Veränderung bei der Anzahl der Todesfälle.

Am Mittwoch wurden 513 Abstriche vorgenommen. Davon waren 15 bei Reiserückkehrern unter anderem aus Polen, Ukraine und Mecklenburg-Vorpommern.

Es wurden 19 Bußgelder aufgrund der Nichteinhaltung der Maskenpflicht ausgesprochen. Darüber hinaus hat ein Fitness-Studio gegen die achte Eindämmungsverordnung des Landes, verstoßen, indem es geöffnet hatte. 

Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) informiert, sind von den 27 Neuinfektionen am Donnerstag 18 Personen über 50 Jahre alt. Grund dafür ist unter anderem ein Infektionsgeschehen in der Pflegeeinrichtung "Senioren-Service-Zentrum Böllberg" am Böllberger Weg. Hier gibt es 13 neue Fälle. In der Einrichtung soll heute noch ein weiterer Wohnbereich getestet werden. Zudem bestehe für das Seniorenheim Saaleufer seit Montag Quarantäne und Besucherstopp. Die Stadt befinde sich hier mit der Heimleitung in Verhandlung über weitere Maßnahmen. "Man sieht es an diesen Fällen genau", so Wiegand, "Wenn das Virus einmal in einer Einrichtung ist, ist es nicht zu stoppen."

Wie OB Wiegand weiter informiert, sei das Personal für die Corona-Hotline (Tel. 0345/2213238) und das Bürgertelefon (Tel: 0345/115) aufgestockt worden. Bürger, die Fragen hätten, müssten nur noch in einem normalen Maße mit Wartezeiten rechnen, so Wiegand.

Nach Hinweisen, dass die Busse am Busbahnhof und in den Starpark überfüllt seien, habe es jetzt Optimierungen gegeben. So würden nun die Fahrgastströme zu den Hauptschichtwechselzeiten durch sogenannte Verkehrsmeister und einem Sicherheitsdienst gemanagt, um den Zufluss zu den ersten vier Bussen zu managen.

05.11.2020: Museumsbahn rollt wieder - Darum holt die Havag die Tatra aus dem Ruhestand

Die Havag setzt, um vollen Bahnen in der Corona-Zeit entgegenzuwirken, auf eine ungewöhnliche Maßnahme. Am Mittwoch hat sie eine alte Tatra-Straßenbahn, die eigentlich nur noch für historische Rundfahrten gedacht war, reaktiviert.

Die museumsreife Tram verstärkte in Abstimmung mit der Stadt in den Morgen- und Nachmittagstunden den Schülerverkehr und soll das während der Pandemie auch weiterhin tun, wie Stadtwerkesprecherin Iris Rudolph auf Nachfrage der MZ sagte. „Es wurden auf den Linien 5E und 8E, die hauptsächlich zu Zeiten des Schulverkehrs im Einsatz sind, Fahrten angepasst, um Schülerströme besser auf die Bahnen zu verteilen“, sagte sie.

04.112020: Sorge nach Neuinfektionen - Eltern fordern mehr Schutz für behinderte Schüler des LBZ

Bei Eltern, deren Kinder das Landesbildungszentrum (LBZ) für Körperbehinderte in Halle besuchen, wächst der Unmut. Mittlerweile liegen an der Schule drei bestätigte Coronafälle vor. Am Mittwoch befanden sich vier von 37 Klassen in Quarantäne. Außerdem war ein Team des Gesundheitsamtes am Mittwoch vor Ort, um bei Schülern und Lehrern Abstriche vorzunehmen. Das LBZ ist eine Landeseinrichtung.

04.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Bewohner in Pflegeheimen positiv getestet

Die Corona-Pandemie hat in Halle erneut den Pflegesektor erreicht. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Mittwoch erklärte, habe es fünf positive Tests im Haus Saaleufer am Böllberger Weg gegeben. Betroffen seien davon drei Bewohner und zwei Mitarbeiter. Für das Haus gelte ein Besuchsverbot. Alle Bewohner sowie das Personal seien abgestrichen worden. „Diesem Fall gilt unsere besondere Aufmerksamkeit“, so der OB.

Unterdessen schlägt die Stadt dem Land vor, den Präsenzunterricht am Landesbildungszentrum (LBZ) für Körperbehinderte für diese Woche auszusetzen. Am Dienstag hatte die Stadt von einem positiven Coronatest bei einer Lehrkraft berichtet. Mehrere Klassen befinden sich in Quarantäne. Besorgte Eltern hatten daraufhin den Kontakt zur Stadt und dem Land gesucht. 

Die betroffene Lehrerin habe in der vergangenen Woche auch eine Chorprobe im Grundschulbereich geleitet. Für diese Kinder gelte aber keine Quarantäne. Aufgrund ihrer Behinderung, zum Teil in Verbindung mit Krankheiten, seien die Mädchen und Jungen besonders gefährdet. „Für diese Schule gelten die Bestimmungen laut Eindämmungsverordnung wie für andere allgemeinbildende Schulen auch“, sagte die zuständige Beigeordnete Katharina Brederlow. 

Am Mittwoch habe der Fachbereich Gesundheit Abstriche bei Schülern und Lehrern im Schulgebäude vorgenommen. „Bis die Ergebnisse vorliegen, raten wir dem Land, keinen Präsenzunterricht durchzuführen“, so Brederlow. Alle Kinder und Jugendlichen, die sich bereits in Quarantäne befinden, sollen ebenfalls getestet werden. Für Schüler aus Halle übernehme das das Gesundheitsamt. Die auswärtigen Kinder müssten in ihren jeweiligen Heimatorten getestet werden.

Unterdessen hat die Bäder GmbH ein Konzept entwickelt, wie der Schwimmunterricht unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln aufrechterhalten werden kann. So gibt es in den Hallenbädern ein Einbahnstraßensystem. Die Schwimmbahnen sind nach Schulen getrennt. Knackpunkt seien die Duschen, die sich nicht nach Kohorten trennen ließen. Hier suche die Bäder GmbH noch nach einer Lösung.

In Halle sind am Mittwoch 23 Neuinfektionen hinzugekommen, davon sind elf Frauen und 12 Männer betroffen. Aktuell gibt es 305 aktive Fälle. Im Krankenhaus werden derzeit 17 Erkrankte behandelt, davon liegen vier auf der Intensivstation. Seit dem Pandemiebeginn im Frühjahr gibt es in Halle insgesamt 961 Infizierte in der Saalestadt. 642 Personen sind wieder geheilt. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist um 6,65 gestiegen und liegt damit bei 63, 47. Somit liegt die Warnstufe in Halle weiterhin bei rot. Es gab keine Veränderung bei der Anzahl der Todesfälle.

Am Dienstag wurden 458 Abstriche vorgenommen. Davon waren 21 bei Reiserückkehrern unter anderem aus Schweden, Köln und Tschechien. 

03.11.2020: Inzidenzwert für Halle nun bei 63,20

Im Vergleich zum Vortag gibt es in Halle 21 Neuinfektionen; insgesamt sind nun 296 Hallenser mit dem Coronavirus infiziert. Das bedeutet, dass sich innerhalb sieben Tagen 63,20 Hallenser je 100.000 Einwohner angesteckt haben. Damit liegt der Inzidenzwert weiterhin über der kritischen Marke von 50. Die Stadt gilt weiterhin als Risikogebiet  sowie die Warnstufe rot.

03.11.2020: Halles Kliniken appellieren an Bevölkerung

In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben die fünf halleschen Krankenhäuser an die Bevölkerung appelliert, in der Corona-Krise die Hygieneregeln zu beachten. Nur so könnten angesichts der steigenden Infektionszahlen Überlastungen der Kliniken mit schwerkranken Covid-19-Patienten vermieden werden.

03.11.2020: Schließungen wegen Corona - So hart treffen die Maßnahmen Halles Fitnessstudios

Seit Montag heißt es für Sportler, die in einem Fitnessstudio angemeldet sind: mindestens vier Wochen Trainingspause. Körperliche Ertüchtigung gibt es zumeist nur noch zu Hause oder alleine an der frischen Luft, denn mit Inkrafttreten der neuen Corona-Regeln wurden auch alle Fitnessstudios geschlossen. Viele Betreiber haben dafür kein Verständnis und sorgen sich jetzt um ihre Existenz.

02.11.2020: Inzidenzwert liegt bei 61,12

Am 2. November gibt es im Vergleich zum Vortag 14 Neuinfektionen; insgesamt sind nun 287 Hallenser mit dem Coronavirus infiziert. Das bedeutet, dass sich innerhalb sieben Tagen 61,12 Hallenser je 100.000 Einwohner angesteckt haben. Damit gilt für die Halle die Warnstufe rot. Das teilte OB Wiegand auf einer Pressekonferenz mit.

02.11.2020: Aktuelle Nummern der Bereitschaftsdienste

Wer an einem Wochenende oder Feiertag oder nach Feierabend krank wird, erhält in Halle schnell ärztliche Hilfe. Der kassenärztliche Notdienst ist rund um die Uhr unter der Notfallnummer 116117 erreichbar. Zusätzlich finden Sie die Übersicht über die verfügbaren Bereitschaftsdienste in Halle sowie Ansprechpartner bei Verdacht auf Corona.

--> Hier geht es zu den Rufnummern.

01.11.2020: Aktuelle Corona-Zahlen - Weiterhin Warnstufe rot

In Halle sind am Sonntag 22 Neuinfektionen hinzugekommen. Aktuell gibt es 286 aktive Fälle. Im Krankenhaus werden derzeit 12 Erkrankte behandelt, davon liegen drei auf der Intensivstation. Das sind zwei weniger als zum Vortag. Seit dem Pandemiebeginn im Frühjahr gibt es in Halle insgesamt 903 Infizierte in der Saalestadt. 603 Personen sind wieder geheilt. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist um 6,65 gestiegen und liegt damit bei 56,55. Somit liegt die Warnstufe in Halle weiterhin bei rot. Es gab keine Veränderung bei der Anzahl der Todesfälle.

Am Samstag wurden 149 Abstriche vorgenommen. Davon waren 21 bei Reiserückkeherern. 

Von den Neuinfektionen sind 14 Frauen und acht Männer betroffen. Sechs Personen haben sich laut Oberbürgermeister Wiegand während der beruflichen Ausübung im Bereich des Einzelhandels und anderen Institutionen steckt. Darunter befinden sich Mitarbeiter eines Kinos, der Polizei, des Finanzamtes sowie ambulanter medizinischer Einrichtungen.

16 Neuinfektionen konnten auf private Feiern zurückgeführt werden. Diese hatten unter anderem Kontakt mit Reiserückkehrern oder waren Personen aus gemeinsamen Einrichtungen.

Am Samstag wurden bei Kontrollen der Einhaltung der Maskenpflicht in der Stadt Halle 26 Bußgelder ausgesprochen. Die Halloween-Party im Heidebad wurde aufgelöst, weil wiederholt die Einhaltung der Maskenpflicht sowie des Mindesabstandes nicht eingehalten wurde. Laut Wiegand kann dieser Verstoß ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro nach sich ziehen. Diese Maßnahme werde nun geprüft.

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