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Die unterschätzte Macht der Webseiten für Startups

bbx.de-Logobbx.de 07.05.2018 Laura Hoffmann
Damit ein Startup Erfolg hat, ist eine wohl durchdachte Planung der eigenen Internetseite unverzichtbar.: Startup Entwicklung © REDPIXEL.PL / Shutterstock.com Startup Entwicklung

Obwohl so gut wie jeder in der heutigen Gesellschaft im Internet unterwegs ist, sind es beileibe nicht alle Unternehmen. Eine Website zum Unternehmen ist in der heutigen Zeit eigentlich selbstverständlich. Das gilt für Startups noch viel stärker als für bereits etablierte Unternehmen. Doch warum ist eine Webseite eigentlich so wichtig für Startups?

Vincent Sünderhauf, Gründer der Berliner SEO Agentur „seosupport“ beschreibt es wie folgt: „Startups haben in der Entwicklungsphase von Haus aus ein Bekanntheitsproblem. Mit einer eigenen Webseite, die auf SEO-Prinzipien Wert legt, schwächt man diesen Umstand ab. Es wird zunächst ein Kanal zur Informationsvermittlung geschaffen. Sowohl für Investoren als auch für Kunden. Zudem eignet sich eine Webseite für viele Unternehmen für den Vertrieb.“ Es gibt also zahlreiche Gründe, warum man mit einem Startup nicht auf den eigenen Internetauftritt verzichten sollte:

  • Günstige Möglichkeit zur Eigenwerbung
  • Akquirierung von Investoren und Kunden
  • Informationsvermittlung
  • (späterer) Vertrieb

Neue Kunden braucht das Startup

Während sich die Investorensuche für Startups natürlich nicht allein über eine eigene Webseite bewerkstelligen lässt, ist ein ansprechender Internetauftritt für eine andere Personengruppe umso wichtiger: die potentiellen Kunden. Je nach Branche haben die Unternehmen verschiedene Ansätze, um Kunden zu gewinnen. Da gibt es Möglichkeiten wie die Kaltakquise per Telefon, die Veranstaltung von Events mit entsprechendem Networking oder die Präsentation auf Messen.

Das Ausschöpfen aller Maßnahmen ist dabei nicht für jedes Startup der richtige Weg. Hinzu kommt, dass die Finanzierung häufig ein schwieriges Thema für neue Unternehmen ist. Da kommt das Internet gelegen, um auf einem günstigen Weg an potentielle Kunden zu gelangen. Die Unternehmenshomepage fungiert damit als Eigenwerbung und kann überdies in einer ausgereiften Entwicklungsphase des Unternehmens für den Vertrieb herhalten.

Bevor es zum Vertrieb kommt, ist die Website quasi der perfekte Weg, das eigene Angebot zu präsentieren. Das gilt sowohl für Online-Shops, Fintech-Unternehmen, Handwerker, Ärzte oder Gärtner. Die Internetnutzer suchen heutzutage grundsätzlich über eine Suchmaschine wie Google oder Bing nach neuen Produkten oder Dienstleistern. Selbst über Berufsgruppen wie Ärzte werden in der Regel Informationen – seien es auch nur die Kontaktdaten – zunächst über das Internet abgerufen, weil ein schneller Blick ins Smartphone genügt. Ist man im Internet nicht vertreten, erfährt ein großer Teil der Zielgruppe daher nichts über die Existenz des Startups.

Als erster Schritt ist daher die Informationsvermittlung elementar. Das gilt besonders für Startups mit ausgefeilten Innovationen. Der Erklärungsbedarf ist hier meist höher als bei „bodenständigen“ Leistungen wie beispielsweise bei einem Friseur. Über die Homepage kann ein Startup seine Produkte bzw. Dienstleistungen präsentieren und erklären, damit die potentiellen Kunden den Mehrwert erkennen können. Was sie nicht verstehen, kaufen sie (meist) auch nicht.

Die Stärken von SEO

Eine Webseite hat also für ein Startup bzw. auch für ältere Unternehmen den Vorteil der Eigenvermarktung; und das auch noch zu einem günstigen Preis im Vergleich zu anderen Marketingmethoden. In der heutigen Zeit ist ein Eintrag ins Branchenbuch nicht wirksam genug, so dass ein Internetauftritt als unverzichtbares Werkzeug zur Informationsvermittlung herhält. Darüber hinaus kann im nächsten Schritt die Optimierung der Internetpräsenz elementar für den langfristigen Erfolg des Startups sein.

Dafür nutzt man SEO-Techniken. Die Search Engine Optimization, oder auf Deutsch: Suchmaschinenoptimierung, nutzt verschiedene Maßnahmen, damit Webseiten im Ranking der Suchmaschinen möglichst weit vorne landen. Bestenfalls rangiert man zu passenden Suchbegriffen auf dem ersten Platz, wodurch eine viel größere Zielgruppe erreicht werden kann.

Folgende Zahlen verdeutlichen dies: Etwa die Hälfte aller Suchmaschinennutzer sehen sich nur die Suchergebnisse auf der ersten Seite an. Die weiteren Treffer fallen somit aus der Sichtbarkeit der potentiellen Interessenten heraus. Durch professionelle Optimierung der Webseite kann das Ranking verbessert werden, was zu höheren Klickzahlen führt. Mehr Besucher auf der Internetseite hat für Unternehmen den Vorteil, eine größere Zielgruppe zu erreichen und mehr Umsatz zu generieren, obwohl das angebotene Produkt dasselbe bleibt.

SEO führt zu höherem Umsatz

Aus Kostengründen kann es für Startups mitunter schwierig sein, Experten für diesen Bereich zu engagieren. Hier muss allerdings bedacht werden, dass nicht an falscher Stelle gespart werden darf. Denn damit der Umsatz langfristig steigt, ist nicht nur ein gutes Produkt, sondern auch ein gutes Ranking vonnöten. Bekanntheit und Image von Startups steigen durch eine gute Platzierung bei einer Suchmaschine ebenfalls. Dadurch kann die Marke etabliert werden und Kunden bauen mehr Vertrauen auf.

Inwieweit eine Suchmaschinenoptimierung sich auf den Umsatz auswirkt, ist natürlich auch von den angebotenen Leistungen des Startups und der Zielgruppe abhängig. Insgesamt ergibt sich aber bereits aus der Logik der Grundsatz: besseres Ranking = mehr Besucher = höherer Umsatz.

Dabei kommt es aber natürlich auch auf guten Content an. Eine Webseite, die den Besuchern kaum Mehrwert bietet, steht weder im Google-Ranking noch bei den Internetnutzern hoch im Kurs. Besonders dann, wenn Startups aus einer Branche mit hoher Konkurrenz langfristig erfolgreich sein wollen, ist ein zielgruppenorientierter Content mitsamt Design, Texten, Videos und Kommunikationsmöglichkeiten wichtig. Das stärkt ebenfalls die Kundenbindung.

Für Startups ist hier auch die Aktualität als wichtigen Punkt zu nennen. Während der Frühphase sind junge Unternehmen häufig Wandlungen unterworfen und die eigene Webseite kann ideal als Plattform genutzt werden, um neue Entwicklungen und Innovationen zu beschreiben. Verknüpft man dies noch mit den sozialen Medien, kann man sich einer größeren Aufmerksamkeit sicher sein.

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