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Guten Morgen von Reuters am Donnerstag, den 25. Juni

Reuters-Logo Reuters 25.06.2020

TOP NEWS: * LUFTHANSA - Der Großaktionär der Airline, Heinz Hermann Thiele, will trotz Bedenken über den geplanten Staatseinstieg auf der heutigen Hauptversammlung grünes Licht geben für das milliardenschwere staatliche Finanzpaket. "Ich werde für die Beschlussvorlage stimmen", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Er hatte die Lufthansa und die Öffentlichkeit auf die Folter gespannt, weil er auf der außerordentlichen HV mit seinem Anteil von mittlerweile 15,5 Prozent den Plan zu Fall hätte bringen können. Gegenüber der "FAZ" hatte Thiele vergangene Woche den mühsam ausgehandelten Rettungsplan vor allem kritisiert, weil er gegen den Staatsanteil von 20 Prozent an der Lufthansa ist. * BAYER befreit sich von den Altlasten aus der Monsanto-Übernahme: Der Pharma- und Agrarchemiekonzern hat sich im Streit um den angeblich krebserregenden Unkrautvernichter Glyphosat in den USA mit einem Großteil der Kläger auf einen Vergleich geeinigt. Dafür muss Bayer aber tief in die Tasche greifen - für den Vergleich und mögliche künftige Fälle werden bis zu 10,9 Milliarden Dollar fällig, wie das Unternehmen mitteilte. Damit seien etwa drei Viertel der insgesamt 125.000 eingereichten und drohenden Klagen vom Tisch. Auch andere Klagen zum Unkrautvernichter Dicamba und zur Chemikalie PCB, die sich Bayer mit der rund 63 Milliarden Dollar teuren Übernahme des Glyphosat-Entwicklers Monsanto eingehandelt hatte, sollen mit Vergleichen beigelegt werden. * In RUSSLAND beginnt heute das Referendum über eine Verfassungsreform, durch die Präsident Wladimir Putin bis 2036 an der Macht bleiben könnte. Nach aktueller Rechtslage dürfte der 67-Jährige 2024 mit Ablauf seiner derzeitigen Amtszeit nicht erneut antreten. Die Reform soll ihm dagegen erlauben, sich für bis zu zwei weitere aufeinanderfolgende, je sechsjährige Amtszeiten zu bewerben. Parlament und Verfassungsgericht haben dem Umbau des politischen Systems bereits zugestimmt. Für Kritiker laufen die Pläne auf einen Verfassungsputsch hinaus. * DEUTSCHE BANK - Die US-Notenbank Fed veröffentlicht heute Abend nach US-Börsenschluss die Ergebnisse ihres jährlichen Banken-Stresstests. Mit dabei ist auch wieder die Deutsche Bank mit ihrem US-Geschäft sowie ihre Fondstochter DWS. Sollte Deutschlands größtes Geldhaus durchfallen, drohen ihm im schlimmsten Fall Beschränkungen des Betriebs. 2019 hatte die Deutsche Bank den Stresstest bestanden. 2018, 2017 und 2015 konnte das Geldhaus die Aufseher dagegen nicht überzeugen. * EZB - Nach dem kritischen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Anleihekäufen der EZB hat die Europäische Zentralbank Insidern zufolge den Weg für eine Lösung der Streitfrage freigemacht. Wie zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten, hat die EZB grünes Licht für die Weitergabe von unveröffentlichten Dokumenten an Bundesbankchef Jens Weidmann gegeben, der diese wiederum an den Bundestag und die Bundesregierung weiterreichen kann. Die Papiere sollen belegen, dass die EZB bei ihren Ankäufen auf die Verhältnismäßigkeit ihres Programms geachtet hat. ========================================= FIRMEN UND BRANCHEN: DAX: * WIRECARD - Im milliardenschweren Bilanzskandal beim Zahlungsdienstleister fahnden die Ermittler weiter nach Ex-Vorstand Jan Marsalek. Der Manager, der das Unternehmen an der Seite des früheren Konzernchefs Markus Braun rund 20 Jahre lang geprägt hat, muss mit einer Verhaftung rechnen, wie mehrere Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Die "SZ" berichtete unter Berufung auf Kenner des Ermittlungsverfahrens, der Manager wolle sich der deutschen Justiz stellen. * WIRECARD - Der frühere Vorstandschef Markus Braun hat im Zuge des Bilanzskandals seine Beteiligung an dem Zahlungsdienstleister deutlich reduziert. Per Freitag hielt er noch 2,62 Prozent an Wirecard, wie aus einer veröffentlichten Stimmrechtsmiteilung hervorgeht. Vor einer Woche waren es noch 8,04 Prozent. * MTU AERO ENGINES - Der Triebwerksbauer hat sich 500 Millionen Euro frische Liquidität über eine Anleihe besorgt. Das fünf Jahre laufende Papier werde mit 3,0 Prozent verzinst, teilte MTU mit. "Trotz des derzeit hoch volatilen Marktumfelds ist es uns gelungen, ein Marktfenster zu nutzen, um unsere Liquiditätsposition auszubauen", sagte Finanzvorstand Peter Kameritsch. MDAX: * LUFTHANSA - Kurz vor der außerordentlichen Hauptversammlung hat sich die Deutsche Lufthansa als erstes mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO auf ein Sparpaket in der Krise verständigt. Das Paket umfasse einen vierjährigen Kündigungsschutz sowie ein Einsparvolumen von über einer halben Milliarde Euro bis Ende 2023, teilte die Kabinengewerkschaft mit. Dagegen haben sich trotz eines höheren Angebots an Einkommenseinbußen der Piloten die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und die Lufthansa noch nicht auf ein Krisenpaket geeinigt. "Das in Eckpunkten ausgehandelte Krisenpaket würde mit den bisher umgesetzten Maßnahmen cockpitseitig zu Einsparungen in Gesamthöhe von 850 Millionen Euro bis Juni 2022 führen", erklärte die VC. Die Lufthansa würde betriebsbedingte Kündigungen ausschließen. Dennoch sei bisher keine Einigung erzielt worden, weil das Unternehmen keinen für die VC akzeptablen Arbeitsplatzschutz bieten wolle. SDAX: * WUESTENROT&WUERTTEMBERGISCHE - HV * ZOOPLUS - HV * DEUTZ - HV FIRMEN UND BRANCHEN - WEITERE NACHRICHTEN UND TERMINE: * TESLA-Chef Elon Musk treibt nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters den Bau einer Batterieforschungs- und -produktionsanlage in Kalifornien voran. Mit dem Projekt unter dem Namen "Roadrunner" will der US-Elektrofahrzeughersteller nach einem Ausbau seines Werks in Fremont eigene Autobatterien herstellen. Das geht aus einem Dokument der Stadtregierung hervor, das Reuters einsehen konnte. * EASYJET - Die britische Billigfluggesellschaft ist nach dem Einbruch des weltweiten Flugverkehrs im Zuge der Corona-Pandemie auf der Suche nach frischem Kapital. EasyJet will über Nacht bis zu 59,5 Millionen neue Aktien für rund 450 Millionen Pfund (fast 500 Millionen Euro) bei Investoren platzieren, wie das Unternehmen ankündigte. Das entspricht einer Kapitalerhöhung um 15 Prozent. * QANTAS - Die australische Fluggesellschaft plant infolge der Coronavirus-Krise mindestens 20 Prozent ihrer Belegschaft abzubauen. "Wir müssen uns für mehrere Jahre positionieren, wenn der Umsatz viel niedriger ausfällt", sagte Qantas-Chef Alan Joyce bei der Vorstellung eines Drei-Jahres-Plans. "Und das bedeutet, kurzfristig eine viel kleinere Fluggesellschaft zu werden." * SWISS RE - Media Day * V ZUG - Erster Handelstag an der Schweizer Börse * PEUGEOT - HV * NIKE - FY Zusatzinfo unter Doppelklick auf Weitere Nachrichten finden Sie hier: www.reuters.de www.twitter.com/REUTERS_DE www.reuters.com insider.thomsonreuters.com Facebook: http://on.fb.me/zThKio Google Plus: http://bit.ly/x2BpaC ========================================= BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN UND KONJUNKTUR: * USA/KONJUNKTUR - Die vollständige Erholung der US-Wirtschaft dürfte sich nach Einschätzung eines führenden Vertreters der US-Zentralbank Fed noch Jahre hinziehen. Es werde voraussichtlich bis Ende 2022 dauern, bevor die Leistung wieder das Vorkrisen-Niveau erreiche, sagte der Präsident der Notenbank von Chicago, Charles Evans, in einer Videoschalte auf einer Konferenz des "Corridor Business Journal". Die wirtschaftlichen Folgen seien für äußerst viele Menschen und Unternehmen katastrophal gewesen. "Und traurigerweise, haben einige der verwundbarsten Teile der Bevölkerung die Kosten am schwersten zu tragen." * Schweizerische Nationalbank veröffentlicht Bericht über die Banken in der Schweiz 2019 * Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu Preisen für Wohnimmobilien, Q1 2020 * Sitzung des Erweiterten EZB-Rates (General Council) (9:00) * Konferenz der virtuellen Anleihemarkt-Kontaktgruppe, Rede von EZB-Direktorin Schnabel (14:30) * Podiumsdiskussion im Rahmen der Reinventing Bretton Woods Webinar-Reihe "The World Economy Transformed", Teilnahme von EZB-Direktor Mersch (15:30) * FED-Präsident von Dallas, Kaplan, nimmt vor dem Webinar des Reinventing Bretton Woods Committee an einer moderierten Frage-und-Antwort-Sitzung teil: "Die Weltwirtschaft hat sich verändert," (15:30) * FED von Kansas gibt die Umfrage zum verarbeitenden Gewerbe für Juni heraus (17:00) * Webinar der Handelskammer von Florida zum Thema: "Floridas wirtschaftliche Wiederbelebung - Was kommt als Nächstes?, Rede von FED-Präsident von Atlanta, Bostic (17:00) * FED-Präsidentin von Cleveland, Mester, gibt Bemerkungen vor einem Webinar zur Beantwortung von Fragen der Kreditnehmer zum Paycheck Protection Program (18:00) ========================================= INDIKATOREN: Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage. Zusatzinfo unter: Donnerstag, 25. Juni Prognose Vorper. ggf. Schät. 0800 DE GfK-Konsumklima-Index Jul -12,0 Ind -18,9 1430 US BIP, endg. Q1 -5,0 vH -5,0 1430 US Impliziter Deflator Q1 1,4 vH 1,6 1430 US Aufträge langleb. Güter Mai 10,9 vH -17,7 1430 US Erst. Arbeitslosenhilfe KW25 1,300 T 1,508 ========================================= BLICKPUNKT POLITIK: * USA/TRUPPEN - US-Präsident Donald Trump hat eine Verlegung von derzeit in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten nach Polen angekündigt. "Wir werden unsere Streitkräfte in Deutschland reduzieren. Einige werde nach Hause kommen und einige werden an andere Orte gehen, aber Polen wäre einer dieser anderen Orte", sagte Trump auf einer Pressekonferenz mit Polens Präsident Andrzej Duda in Washington. Die beiden Staatsoberhäupter teilten mit, ein Verteidigungsabkommen unterzeichnen zu wollen. "Ich denke, das schickt eine starke Botschaft nach Russland", sagte Trump. * Die USA bereiten nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters den Boden für neue Finanzsanktionen gegen China. Die Regierung von Präsident Donald Trump ist zu der Überzeugung gelangt, dass große Konzerne wie der Telekomausrüster Huawei und die Videoüberwachungs-Firma Hikvision entweder im Besitz des chinesischen Militärs sind oder von diesem kontrolliert werden. Das geht aus einem Dokument hervor, das Reuters einsehen konnte. Insgesamt handelt es sich demnach angeblich um 20 Unternehmen, darunter China Mobile Communications Group, China Telecommunication und der Luftfahrtkonzern Aviation Industry Corp of China . * USA/POLIZEIFREFORM - Im Streit über eine Reform zur Eindämmung von Polizeibrutalität verstrickt sich der US-Kongress in einem Grabenkampf. Der Gesetzesvorschlag der Republikaner von Präsident Donald Trump scheiterte im Senat am Widerstand der oppositionellen Demokraten, denen der Entwurf ebenso wie Bürgerrechtlern und Menschenrechtsaktivisten nicht weit genug ging. Nächster Schauplatz ist nun das Repräsentantenhaus, wo die Demokraten einen eigenen Vorschlag am Donnerstag zur Abstimmung stellen wollen. Sie planen unter anderem den Immunitätsschutz für Polizisten abzuschaffen. Die Republikaner lehnen das ab. * LATEINAMERIKA - Die jüngste Hochrechnung des medizinischen Instituts IHME an der Universität in Washington geht davon aus, dass die Zahl der Todesopfer in Lateinamerika bis Oktober auf 388.300 steigt. Laut der Prognose wird Brasilien voraussichtlich 166.000 und Mexiko 88.000 Tote verzeichnen. * EuGH-Urteil über Plenartagungen in Brüssel * Rede von Bundesfinanzminister Scholz zum Tag der Immobilienwirtschaft (14:30) * Digitaler Bürgerdialog, Teilnahme von Bundesarbeitsminister Heil (17:00) ========================================= SNAPSHOT MÄRKTE: * Der sprunghafte Anstieg der Coronavirus-Neuinfektionen in Teilen der USA hat der WALL- STREET-Rally ein vorläufiges Ende gesetzt. * Steigende Coronavirus-Fälle verstärken an den Aktienmärkten in ASIEN die Angst der Anleger vor einer zweiten Virus-Welle. Doch auch die Handelsspannungen zwischen China und den USA erschütterten das Vertrauen der Märkte in eine rasche Erholung der Wirtschaft. DEVISEN Devisen aktuell Veränderung in Prozent Euro/Dollar 1,1248 +0,0 Pfund/Dollar 1,2414 +0,0 Dollar/Yen 107,16 +0,1 Bitcoin/Dollar 9.111,88 -1,9 aktuell EZB- Fixing Euro/Pfund 0,9059 0,9034 Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter: US-AKTIEN Indizes Stand Veränderung Dow Jones 25.445,94 minus 2,7 Prozent Nasdaq 9.909,17 minus 2,2 Prozent S&P 500 3.050,33 minus 2,6 Prozent Zusatzinfo zum US-Aktienmarkt unter: ASIATISCHE AKTIEN Indizes Stand Veränderung Nikkei 22.235,34 minus 1,3 Prozent Topix 1.561,69 minus 1,2 Prozent Shanghai Kein Handel Hang Seng Kein Handel Zusatzinfo zu den asiatischen Aktienmärkten unter: EUROPÄISCHE AKTIEN Indizes Schluss-Sta nd Dax 12.093,94 Dax-Future 12.058,00 EuroStoxx50 3.196,12 EuroStoxx50-Future 3.168,00 Dax-Indikationen Stand Lang & Schwarz 12.116,50 Dt. Bank 12.120,50 Late/Early-Dax 12.175,10 EuroStoxx50-Indikationen Stand Dt. Bank 3.198,50 Zusatzinfo zum Aktienmarkt unter: ANLEIHEN Kurse Stand Bund-Future 176,24 T-Bond-Future 178-10/32 Gilt-Future 138,24 Renditen Stand Vorangegangener Handelstag 10-jährige Bundesanleihe -0,440 -0,434 30-jährige Bundesanleihe 0,006 0,018 10-jährige US-Anleihe 0,672 0,684 30-jährige US-Anleihe 1,425 1,446 10-jährige brit. Anleihe 0,195 0,188 30-jährige brit. Anleihe 0,647 0,641 10-j. Frankreich-Anleihe -0,101 -0,102 10-j. Italien-Anleihe 1,346 1,340 10-j. Spanien-Anleihe 0,493 0,472 10-j. Irland-Anleihe 0,056 0,051 10-j. Portugal-Anleihe 0,480 0,472 10-j. Griechenland-Anleihe 1,282 1,276 Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: [DBT GVD] ROHSTOFFE Öl und Metalle Stand Veränderung Brent-Öl 40,04 minus 0,7 Prozent WTI-Öl 37,80 minus 0,6 Prozent Gold 1.761,42 unverändert Wenn Sie unsere täglichen, kostenlosen "Guten Morgen von Reuters" News Briefings auch auf Ihrem Mobilfunkgerät erhalten möchten, können Sie sich gerne jederzeit online dafür registrieren: http://solutions.refinitiv.com/MNCGutenMorgensubscriptionpage Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Refinitiv Client Trainer oder kontaktieren Sie wiebke.singer@thomsonreuters.com. Vielen Dank! (Zusammengestellt von den Reuters-Redaktionen in Frankfurt und Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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