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Guten Morgen von Reuters am Donnerstag, den 28. Mai

Reuters-Logo Reuters 28.05.2020

TOP NEWS: * USA/CHINA/HONGKONG - Im Streit über Chinas Vorgehen in Hongkong erwägen die USA nach Aussage von Insidern, den bevorzugten Zollstatus der ehemaligen britischen Kronkolonie auszusetzen. In diesem Fall würden für Exporte aus Hongkong in die USA die gleichen Aufschläge fällig wie für die Ausfuhren aus Festland-China, die US-Präsident Donald Trump mit harten Strafzöllen belegt hat. * USA/RAUMFAHRT - Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX des Milliardärs Elon Musk hat wegen ungünstiger Wetterbedingungen den Start einer bemannten Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida abgebrochen. Die nächste Startgelegenheit bietet sich am Samstagnachmittag. * USA/VIRUS - Die Zahl der Coronavirus-Toten in den USA hat am Mittwoch die 100.000-Marke überschritten. Insgesamt sind über 1,7 Millionen Menschen in den USA mit dem Virus infiziert. Nach einer Reuters-Analyse der Statistiken des "Covid Tracking Projekts" starben im Mai durchschnittlich 1400 Menschen in den USA an den Folgen von Covid-19. In Deutschland ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle nach Angaben des Robert-Koch-Instituts um 353 auf 179.717 gestiegen. Binnen 24 Stunden sind 62 weitere Menschen an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Deutschland beläuft sich demnach laut RKI auf 8411. ========================================= FIRMEN UND BRANCHEN: DAX: * DEUTSCHE-BANK-Chef Christian Sewing und Blackrock-Chef Larry Fink warnen vor zu viel Optimismus in der Corona-Krise. "Es wird Rücksetzer geben", sagte Sewing auf einer Veranstaltung mit Fink. Der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters, Fink, betonte, im Moment gingen die Märkte davon aus, dass die Beschränkungen in der Corona-Krise aufgehoben werden, es zu keiner zweiten oder dritten Welle der Pandemie komme und Mittel gegen die Krankheit gefunden würden. "Falls wir eine zweite oder dritte Welle haben, dann könnte das erhebliche Auswirkungen auf kleine oder mittlere Unternehmen haben", warnte er. "Das könnte dann auch zu einer schweren Kreditkrise führen." * E.ON - HV * MERCK KGAA - HV MDAX: * DUERR - HV * DEUTSCHE PFANDBRIEFBANK - HV * ROCKET INTERNET - Q1 * KNORR BREMSE - Q1 SDAX: * LPKF LASER - Großaktionär Bantleon steigt bei dem Laser-Maschinenbauer aus. Jörg Bantleon und die zu seiner Gruppe gehörende German Technology AG wollen ihre rund sieben Millionen LPKF-Aktien, was einem Anteil von rund 28,6 Prozent an dem Unternehmen entspricht, über den Kapitalmarkt veräußern. * DRILLISCH - Der Mobilfunkanbieter hat im Preisstreit mit Telefonica einen Etappensieg errungen. Der Gutachter in einer Schiedsklage habe in seinem Entwurf mitgeteilt, dass die Preiserhöhungen von Telefonica unberechtigt seien, teilte Drillisch mit. "Dementsprechend ist die Preiserhöhung wirkungslos." Die endgültige Fassung des Schiedsgutachtens werde Mitte des Jahres erwartet. * BERTRANDT - H1 * INSTONE REAL ESTATE - Q1 FIRMEN UND BRANCHEN - WEITERE NACHRICHTEN UND TERMINE: * FEDEX - Der US-Logistikriese steht laut "Handelsblatt" offenbar vor dem Einstieg beim deutschen Paketdienst Hermes. Für den Einstieg bei der Landesgesellschaft in Großbritannien sei dagegen ebenfalls noch der Finanzinvestor Advent im Rennen, schreibt das Blatt. * BOSCH - Der deutsche Automobilzulieferer kann seinen Betreib in Mexiko wieder aufnehmen. "Wir haben bereits die Genehmigung der Gesundheitsbehörden zur Wiedereröffnung erhalten, was wir schrittweise und mit gestaffelten Schichten an allen unseren Standorten tun werden", teilte das Unternehmen mit. In einer ersten Phase werde die Produktion zunächst nur auf 25 Prozent hochgefahren. Bosch verfügt über zwölf Produktionsstätten in Mexiko. * TWITTER - US-Präsident Donald Trump wird als Folge seiner Auseinandersetzung mit Twitter in Kürze eine Verfügung gegen Social Media-Unternehmen unterzeichnen. Dies erklärte eine Sprecherin des Weißen Hauses. Der Kurznachrichtendienst hatte erstmals zwei von Trumps Beiträgen zum Thema Briefwahl mit Warnhinweisen wegen falscher Faktendarstellung gekennzeichnet. * GOOGLE - Der US-Bundesstaat Arizona hat gegen das Unternehmen eine Klage wegen Verbraucherbetruges eingereicht. Der Konzern habe "trügerische" und "unfaire" Praktiken verwendet, um die Standortdaten der Nutzer zu erhalten, heißt es in der Klageschrift. * CHEVRON CORP - Der zweitgrößte US-Ölkonzern will als Teil seines Unternehmensumbaus nach dem Absturz der Ölpreise und wegen der Corona-Krise zehn bis 15 Prozent der Stellen weltweit abbauen. Das Unternehmen, das Ende 2019 noch 48.000 Menschen beschäftigte, hatte zuvor eine Kürzung des Budgets um 30 Prozent sowie den Abbau von Arbeitsplätzen über Abfindungsangebote angekündigt. * BOEING - Der Flugzeugbauer hat die Produktion von Maschinen des Typs 737 MAX in kleinen Stückzahlen wieder aufgenommen. Der einstige Verkaufsschlager erhielt im März 2019 nach zwei Abstürzen von Maschinen diesen Typs ein Flugverbot. Boeing erklärte, man rechne mit Auslieferungen im dritten Quartal, nachdem der Flugzeugtyp die Wiederzulassung erhalten habe. * HUAWEI - Die in Kanada inhaftierte Finanzchefin des chinesischen Netzwerkausrüsters, Meng Wanzhou, hat einen Rückschlag in ihrem Auslieferungsverfahren an die USA erlitten. Ein kanadisches Gericht stellte sich hinter die Einschätzung der Staatsanwaltschaft, dass die Meng von den USA vorgeworfenen Taten auch in Kanada strafbar wären. Die USA beschuldigen Meng des Bankbetrugs. * IMMOFINANZ - Der Immobilienkonzern ist im ersten Quartal wie angekündigt wegen Corona-bedingten Abwertungen in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich steht ein Verlust von 37,6 Millionen Euro nach einem Gewinn von 30,4 Millionen Euro, wie Immofinanz mitteilte. Die negativen Bewertungseffekte belaufen sich auf 45,0 Millionen Euro. * BGH urteilt zu möglichem Datenschutzverstoß durch Facebook bei Online-Spiele-App (9:00) * BayernLB, Presse-Call zu "Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie" (10:00) * Unter anderem folgende Unternehmen aus dem Ausland legen Quartalszahlen vor: SALESFORCE, NISSAN Zusatzinfo unter Doppelklick auf Weitere Nachrichten finden Sie hier: www.reuters.de www.twitter.com/REUTERS_DE www.reuters.com insider.thomsonreuters.com Facebook: http://on.fb.me/zThKio Google Plus: http://bit.ly/x2BpaC ========================================= BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN UND KONJUNKTUR: * FED - In den USA ist die Wirtschaft in den vergangenen Wochen nach Angaben der Notenbank massiv eingebrochen. Allerdings erwarteten viele Firmen, dass das Schlimmste der Coronavirus-Krise hinter ihnen liege, geht aus dem Fed-Konjunkturbericht "Beige Book" hervor. In allen Distrikten der Notenbank sei die Arbeitslosigkeit angestiegen. Der Konsum sei angesichts geschlossener Geschäfte gefallen. Von den gesunkenen Ausgaben der Verbraucher seien besonders die Freizeitindustrie und das Gastgewerbe betroffen. * Bank of England, MPC-Mitglied Saunders spricht über Covid-19 und die Geldpolitik * Aktualisierung der ifo-Konjunktur-Prognose * Ifo-Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland * Webinar: "Zukunft der Handelsimmobilie – Ihr Weg aus der Krise" veranstaltet von Euroforum Immobilien-Team (9:45) * Web-PK der BAUINDUSTRIE (9:45) * Online-Debatte "SSM-Aufsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie" organisiert von Florence School of Banking & Finance, Teilnahme von EZB-Bankenaufseher Fernandez-Bollo (11:00) * FED von Kansas City gibt die Manufacturing Survey für Mai heraus (17:00) * FED-Präsident von New York, Williams, nimmt an einer moderierten Diskussion über den Zustand der Wirtschaft auf Long Island und die Maßnahmen der FED als Reaktion auf die Covid-19-Krise teil (17:00) * FED-Präsident von Philadelphia, Harker, spricht vor der Webinar-Veranstaltung "Reinventing Our Communities" über "Equity in Recovery- Planung für Gerechtigkeit im Aufschwung - Lektionen, die wir aus Covid-19 lernen" (21:00) * FED gibt wöchentliche Bilanzen heraus (22:30) ========================================= INDIKATOREN: Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage. Zusatzinfo unter: Donnerstag, 28. Mai Prognose Vorper. ggf. Schät. 1100 EZ Geschäftsklima Mai Ind -1,81 1100 EZ Wirtschaftsvertrauen Mai 70,3 Ind 67,0 1100 EZ Verbrauchervertr. endg. Mai -18,8 Ind -18,8 1400 DE Verbrauchrpreise, vorl. Mai -0,1 vH 0,4 1400 DE -----J/J Mai 0,6 vH 0,9 1430 US BIP, zweite Schätzung Q1 -4,8 vH -4,8 1430 US Impliziter Deflator, vorl. Q1 1,4 vH 1,4 1430 US Erst. Arbeitslosenhilfe KW21 2,100 T 2,438 1430 US Aufträge langleb. Güter Apr -19,0 vH -14,7 ========================================= BLICKPUNKT POLITIK: * DEUTSCHLAND wird seine weltweit geltende Reisewarnung nach dem 15. Juni zumindest für die Europäische Union aufheben. Das kündigte Außenminister Heiko Maas (SPD) in einem Instagram-Interview an. "Wir werden uns danach damit beschäftigen, wie es mit den Drittländern weitergeht, also Ländern außerhalb der Europäischen Union. Dazu gehört auch die Türkei." * IRAN - Die USA streichen dem Iran Sanktionserleichterungen, nach denen russische, chinesische und europäische Firmen bisher Arbeiten an bestimmten iranischen Atomanlagen verrichten dürfen. Die Unternehmen bekämen 60 Tage Zeit, ihre Aktivitäten vor Ort abzuwickeln, sagte Außenminister Mike Pompeo in Washington. * USA/CHINA - Nach dem Senat hat nun auch der US-Kongress einem Gesetzesentwurf zugestimmt, der China wegen des Umgangs mit der muslimischen Minderheit der Uiguren mit stärkeren Sanktionen belegen kann. Es sieht gezielte Strafmaßnahmen gegen Personen vor, die für eine Unterdrückung von Uiguren und anderer muslimischer Gruppen verantwortlich seien. Es wird erwartet, dass US-Präsident Donald Trump den Entwurf ohne Vorbehalte unterzeichnet und das Gesetz in Kraft tritt. * USA/CHINA - Der Ton im Konflikt zwischen den USA und China über Hongkong verschärft sich. Die USA haben bei den Vereinten Nationen eine außerordentliche Sitzung des UN-Sicherheitsrats über die chinesischen Pläne für ein umstrittenes Sicherheitsgesetz für Hongkong beantragt. China lehnt die "grundlose Forderung" kategorisch ab. * In BRASILIEN steigt die Zahl der Corona-Todesfälle auf über 25.000. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind in dem lateinamerikanischen Land binnen 24 Stunden weitere 1086 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben, die Gesamtzahl beläuft sich auf 25.598 Todesopfer. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle steigt nach offiziellen Angaben um 20.599 auf 411.821. * EuGH-Schlussanträge zur Nichtigkeitsklagen von Polen und Ungarn gegen Änderung der Entsenderichtlinie * Bundestag / Plenum (9:00) * Internationale Videokonferenz zum Thema "Financing for Development", Rede von Bundeskanzlerin Merkel (14:00) ========================================= SNAPSHOT MÄRKTE: * In den USA hält die Zuversicht der Anleger an. Der breit gefasste S&P-Index schloß den Handelstag erstmals seit dem 5. März oberhalb der Schwelle von 3000 Punkten und spiegelte damit die Hoffnung auf eine rasche Erholung der Konjunktur. * Die ASIATISCHEN BÖRSEN sind am Donnerstag trotz der Verschärfung des Streits zwischen den USA und China in Bezug auf Hongkong gestiegen. Der wachsende Optimismus über die wirtschaftliche Erholung von der Coronavirus-Pandemie ließ die Anleger hoffen. DEVISEN Devisen aktuell Veränderung in Prozent Euro/Dollar 1,1012 +0,1 Pfund/Dollar 1,2259 +0,1 Dollar/Yen 107,82 +0,1 Bitcoin/Dollar 9.157,65 -0,2 aktuell EZB- Fixing Euro/Pfund 0,8981 0,8960 Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter: US-AKTIEN Indizes Stand Veränderung Dow Jones 25.548,27 plus 2,2 Prozent Nasdaq 9.412,36 plus 0,8 Prozent S&P 500 3.036,13 plus 1,5 Prozent Zusatzinfo zum US-Aktienmarkt unter: ASIATISCHE AKTIEN Indizes Stand Veränderung Nikkei 21.742,72 plus 1,5 Prozent Topix 1.569,50 plus 1,3 Prozent Shanghai 2.820,64 minus 0,6 Prozent Hang Seng 22.798,26 minus 2,2 Prozent Zusatzinfo zu den asiatischen Aktienmärkten unter: EUROPÄISCHE AKTIEN Indizes Schluss-Sta nd Dax 11.657,69 Dax-Future 11.751,00 EuroStoxx50 3.051,08 EuroStoxx50-Future 3.060,00 Dax-Indikationen Stand Lang & Schwarz 11.796,50 Dt. Bank 11.769,50 Late/Early-Dax 11.648,29 EuroStoxx50-Indikationen Stand Dt. Bank 3.075,00 Zusatzinfo zum Aktienmarkt unter: ANLEIHEN Kurse Stand Bund-Future 171,92 T-Bond-Future 179-2/32 Gilt-Future 138,33 Renditen Stand Vorangegangener Handelstag 10-jährige Bundesanleihe -0,412 -0,420 30-jährige Bundesanleihe 0,026 0,019 10-jährige US-Anleihe 0,697 0,677 30-jährige US-Anleihe 1,462 1,433 10-jährige brit. Anleihe 0,188 0,193 30-jährige brit. Anleihe 0,607 0,613 10-j. Frankreich-Anleihe -0,015 -0,015 10-j. Italien-Anleihe 1,519 1,491 10-j. Spanien-Anleihe 0,652 0,641 10-j. Irland-Anleihe 0,161 0,160 10-j. Portugal-Anleihe 0,653 0,637 10-j. Griechenland-Anleihe 1,580 1,574 Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: [DBT GVD] ROHSTOFFE Öl und Metalle Stand Veränderung Brent-Öl 33,97 minus 2,2 Prozent WTI-Öl 31,68 minus 3,4 Prozent Gold 1.715,71 plus 0,4 Prozent Wenn Sie unsere täglichen, kostenlosen "Guten Morgen von Reuters" News Briefings auch auf Ihrem Mobilfunkgerät erhalten möchten, können Sie sich gerne jederzeit online dafür registrieren: http://solutions.refinitiv.com/MNCGutenMorgensubscriptionpage Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Refinitiv Client Trainer oder kontaktieren Sie wiebke.singer@thomsonreuters.com. Vielen Dank! (Zusammengestellt von den Reuters-Redaktionen in Frankfurt und Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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