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Guten Morgen von Reuters am Mittwoch, den 6. Mai

Reuters-Logo Reuters 06.05.2020

TOP NEWS: * BUND/LÄNDER/VIRUS - Bund und Länder haben parallel zu weiteren Lockerungen in der Corona-Krise einen Rückkehr-Mechanismus vereinbart. Sollte nach der Lockerung für das öffentliche Leben die Zahl der Neuinfektionen wieder ansteigen, sollten sofort lokale und regionale Beschränkungen wieder eingeführt werden, heißt es in dem Reuters vorliegenden Entwurf für die Schaltkonferenz zwischen Kanzlerin Angela Merkel und den 16 Ministerpräsidenten am Mittwoch. Danach haben sich Bund und Länder in den Vorgesprächen darauf geeinigt, dass diese Schwelle in Landkreisen und kreisfreien Städten bei "mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage" liegen soll. In diesem Fall sollen die Länder sofort handeln und wieder Beschränkungen beschließen. * BMW - Die Coronakrise dürfte den Gewinn des Münchener Autobauers in diesem Jahr weitgehend ausradieren. Der Konzern senkte seine Ergebniserwartung für das Kerngeschäft mit Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Die Umsatzrendite (Ebit-Marge) im Autogeschäft werde auf null bis drei Prozent zurückgehen, teilte BMW mit. Das Vorsteuerergebnis werde "deutlich unter dem Vorjahresniveau" liegen, bekräftigte BMW. Die gesamte Branche kämpft mit Absatzeinbrüchen und hat ihre Produktion auf mehreren Kontinenten wochenlang unterbrochen. ========================================= FIRMEN UND BRANCHEN: DAX: * BMW - Q1, Telefonkonferenz mit Konzern-Chef Zipse (10:00) * FRESENIUS - Q1 * FRESENIUS MEDICAL CARE - Q1 * ALLIANZ - HV MDAX: * QIAGEN - Das Biotechunternehmen erwartet wegen einer hohen Nachfrage nach Testprodukten für den Nachweis des Coronavirus im zweiten Quartal einen Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr wagt Qiagen wegen der Unsicherheit rund um die Pandemie dagegen keine Prognose. Auf der Grundlage der bisherigen Trends geht das Unternehmen für das zweite Quartal von einem Nettoumsatzwachstum von mindestens zwölf Prozent bei konstanten Wechselkursen und einem bereinigten Gewinn pro Aktie von mindestens 0,40 Dollar aus. * TELEFONICA DEUTSCHLAND - Q1 * SYMRISE - HV * HANNOVER RUECK - Q1 detailliert und HV * METRO - Q2 * RATIONAL - Q1 * MORPHOSYS - Q1 * QIAGEN - Q1 * LANXESS - Q1 * FRAPORT - Q1 SDAX: * Im SDax und im TecDax kommt es zu einem außerplanmäßigen Wechsel. Infolge einer Übernahme des Darmstädter Technologieunternehmens ISRA VISION durch den schwedischen Konzern Atlas Copco fällt der Streubesitz der Isra Vision AG unter zehn Prozent, wie die Deutsche Börse mitteilt. Deshalb würden die Aktien der Isra Vision AG aus dem SDax- und aus dem TecDax-Index genommen. Nachrücker im SDax sei der Glücksspielanbieter Zeal Network und im TecDax die Medizintechnikfirma Eckert + Ziegler. * JENOPTIK hat im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von bereinigt acht Prozent auf 165 Millionen Euro verbucht. Das adjustierte EBITDA sank auf rund 17 (23,8) Millionen Euro, die adjustierte EBITDA-Marge auf 10,5 (12,9) Prozent. Das zweite Halbjahr werde stärker, so dass für das Gesamtjahr ein Umsatz von etwa 800 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von 14,3 Prozent erwartet werde. * DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG - Anders als viele andere Firmen wagt die Investmentgesellschaft inmitten der Corona-Krise eine neue Prognose: Für das Gesamtjahr werde ein Konzernverlust leicht über dem Halbjahreswert von minus 76,7 Millionen Euro erwartet. Diese Prognose sei allerdings "mit einer noch höheren Unsicherheit behaftet als sonst", warnte das Management. Aus heutiger Sicht überwögen die Risiken gegenüber den Chancen. * NORMA GROUP - Q1 * ELMOS SEMICONDUCTOR - Q1 * SCHAEFFLER - Q1 FIRMEN UND BRANCHEN - WEITERE NACHRICHTEN UND TERMINE: * GILEAD - Das Medikament Remdesivir des US-Pharmaunternehmens könnte am Donnerstag in Japan zur Behandlung von Covid-19-Patienten zugelassen werden. Gesundheitsminister Katsunobu Kato sagt, an diesem Tag komme ein Prüfungsausschuss des Ministeriums zu Beratungen zusammen. * GILEAD ist auf der Suche nach Chemie- und Arzneimittelherstellern für sein experimentelles COVID-19-Medikament Remdesivir. Das Unternehmen befände sich in Gesprächen über den Aufbau eines Konsortiums von Produktionspartnern, um die globale Versorgung bis 2022 sicherzustellen, teilte Gilead mit. Zur Herstellung des Medikaments würden knappe Rohstoffe und spezialisierte Fertigungskapazitäten benötigt. * WALT DISNEY - Der Medienkonzern hat auch die abgesenkten Gewinnerwartungen für das erste Quartal verfehlt und vor allem wegen der Schließung seiner Themenparks 1,4 Milliarden Dollar weniger Profit gemacht. * AIRBNB - Die Vermietungsplattform will 1900 Mitarbeitern nach Angaben von Insidern wegen der Corona-Pandemie kündigen. Die Betroffenen würden eine Abfindung in Höhe von vier Monatslöhnen erhalten, bekämen ein Jahr Krankenversicherung bezahlt und dürften ihre Computer behalten, hieß es. Das Unternehmen äußerte sich dazu zunächst nicht. * AXA - Der französische Versicherungskonzern rechnet damit, seinen Kunden rund eine halbe Milliarde Euro für abgesagte Veranstaltungen auszuzahlen. Für eine Schadenschätzung aus Betriebsunterbrechungsversicherungen sei es noch zu früh, teilte der Versicherer mit. * MATTEL - Der US-Spielwarenhersteller geht von einem deutlichen Rückgang der Verkäufe auch im zweiten Quartal aufgrund der Coronavirus-Beschränkungen aus. Das Unternehmen prognostizierte einen noch stärkeren Rückgang des Umsatzes im zweiten Quartal als den Rückgang um 14 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres. Der Babie- und Hot Wheels-Hersteller erzielte im ersten Quartal einen Nettoumsatz von 594,1 Millionen Dollar und verfehlte damit die Analystenschätzungen von 652,7 Millionen Dollar. * SANOFI - Der französische Arzneimittelhersteller will mit dem Start einer klinischen Studie die Wirksamkeit von zwei experimentellen Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 überprüfen. Der Pharmakonzern arbeitet derzeit an zwei aussichtsreichen Impfstoffprojekten - eines basiert auf eine Kooperation mit GlaxoSmithKline, ein weiterer Impfstoff soll in Zusammenarbeit mit Translate Bio entwickelt werden. * Die US-FLUGGESELLSCHAFTEN kämpfen in der Coronakrise weiter ums Überleben. Zusammengerechnet verlieren sie mehr als zehn Milliarden Dollar pro Monat, sagte der US-Branchenverband der Fluggesellschaften in vorbereiteten Zeugenaussagen vor einer Anhörung des US-Senats am Mittwoch, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen. "Die US-Luftfahrtindustrie wird nach dieser Krise nur noch ein Schatten ihrer selbst sein", wird demnach der Vorstandsvorsitzende der Gruppe, Nicholas Calio, bei der Anhörung aussagen. * SIEMENS GAMESA - Q1 * ALCON * Aus dem Ausland legen u.a. folgende Firmen Quartalszahlen vor: T-Mobile US, SOCIETE GENERALE, ENEL, GENERAL MOTORS, CREDIT AGRICOLE, UNICREDIT, PAYPAL, OMV, Zusatzinfo unter Doppelklick auf Weitere Nachrichten finden Sie hier: www.reuters.de www.twitter.com/REUTERS_DE www.reuters.com insider.thomsonreuters.com Facebook: http://on.fb.me/zThKio Google Plus: http://bit.ly/x2BpaC ========================================= BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN UND KONJUNKTUR: * Die EZB will auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts alles innerhalb ihres Mandats unternehmen, um die Inflation in Richtung Notenbank-Zielmarke zu bewegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) nehme die Entscheidung der Verfassungsrichter zu den Staatsanleihenkäufen zur Kenntnis, teilten die Währungshüter mit. "Der EZB-Rat bleibt fest entschlossen, alles notwendige im Rahmen seines Mandats zu tun, um sicherzustellen, dass die Inflation auf Niveaus steigt, die mit seinem mittelfristigen Ziel übereinstimmen." * CHINA/DIENSTLEISTUNGEN - Chinas Dienstleistungstätigkeit ist im April gestiegen. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) kletterte von 52,3 im März auf 53,2 im April, wie das Nationale Statistikamt mitteilte. * ITALIEN - Der italienische Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri zeigt sich zuversichtlich, dass sein Land mindestens 100 Milliarden Euro aus dem neuen europäischen Wiederaufbau-Fonds erhalten wird. Italien hofft, dass der Fonds direkte Zuwendungen statt Kredite an die EU-Regierungen auszahlen und möglichst bereits zwischen Juni und September aktiviert wird. "Wir glauben, dass wir nicht bis 2021 auf dieses Werkzeug warten können", bekräftigte Gualtieri im Senat. * FED - Zoom Webinar zum Thema: "Federal Reserve's Response to COVID-19" organisiert von USC Lusk Center for Real Estate's Lusk Perspectives, Rede von FED-Präsident von Atlanta, Bostic (19:30) ========================================= INDIKATOREN: Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage. Zusatzinfo unter: Mittwoch, 6. Mai Prognose Vorper. ggf. Schät. 0800 DE Aufträge Industrie M/M Mrz -10,0 vH -1,4 0930 DE Markit-Service-I. endg. Apr 15,9 Ind 15,9 1000 EZ Markit-Service-I. endg. Apr 11,7 Ind 11,7 1000 EZ Markit-Compos.-I. endg. Apr 13,5 Ind 13,5 1100 EZ Einzelhandelsumsatz Mrz -10,5 vH 0,9 1100 EZ -----J/J Mrz -8,0 vH 3,0 1415 US ADP-Arbeitsmarktbericht Apr -20,05 T -27 ========================================= BLICKPUNKT POLITIK: * USA/TRUMP/BRIGHT - Der abgesetzte Direktor der US-Gesundheitsbehörde (HHS), Rick Bright, hat eine Beschwerde gegen die Regierung von Präsident Donald Trump eingereicht. Bright wirft der US-Regierung vor, dass seine Warnungen vor dem Coronavirus im Januar nicht Ernst genommen worden seien und er Feindseligkeiten des Gesundheitsministers Alex Azar sowie anderen hochrangigen Mitarbeitern der Behörde ausgesetzt war. * BAYERN/SÖDER - Die Zufriedenheit der Bayern mit der Arbeit von CSU-Ministerpräsident Markus Söder in der Coronaviruskrise ist in den vergangenen drei Wochen deutlich gesunken. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Zeitung "Augsburger Allgemeinen" äußerten sich 60 Prozent der Bayern zufrieden mit Söders Arbeit als Regierungschef, elf Prozent weniger als noch vor drei Wochen. * DEUTSCHLAND/HARTZ IV - Die Bundesregierung rechnet infolge der Corona-Krise mit einem starken Anstieg beim Bezug von Hartz IV-Leistungen. Aufgrund der Pandemie geht das Bundesarbeitsministerium davon aus, dass es in den kommenden sechs Monaten bis zu 1,2 Millionen zusätzliche Bedarfsgemeinschaften geben wird, wie das Ministerium auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion im Bundestag mitteilt. * EU-Westbalkan-Gipfel per Videokonferenz, Teilnahme von Bundeskanzlerin Merkel * Telefonkonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder * Wöchentliche Kommissionssitzung (per Videokonferenz) * Bundeskabinett (09:30) * Regierungs-PK (12:00) ========================================= SNAPSHOT MÄRKTE: * Die Lockerung der Coronavirus-Restriktionen in mehreren Staaten hat Anleger am Dienstag zum Wiedereinstieg in den US-AKTIENMARKT ermuntert. * Die CHINESISCHEN AKTIEN sind am Mittwoch nach den Feiertagen ins Wanken geraten, die Börse in Tokio blieb wegen eines weiteren Festtags geschlossen. Die Spannungen zwischen US-Präsident Trump und China schreckten die asiatischen Anleger ab. DEVISEN Devisen aktuell Veränderung in Prozent Euro/Dollar 1,0838 +0,0 Pfund/Dollar 1,2431 +0,0 Dollar/Yen 106,36 -0,2 Bitcoin/Dollar 9.020,53 +0,7 aktuell EZB- Fixing Euro/Pfund 0,8718 0,8706 Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter: US-AKTIEN Indizes Stand Veränderung Dow Jones 23.883,09 plus 0,6 Prozent Nasdaq 8.809,12 plus 1,1 Prozent S&P 500 2.868,44 plus 0,9 Prozent Zusatzinfo zum US-Aktienmarkt unter: ASIATISCHE AKTIEN Indizes Stand Veränderung Nikkei Kein Handel Topix Kein Handel Shanghai 2.862,50 plus 0,1 Prozent Hang Seng 24.026,31 plus 0,7 Prozent Zusatzinfo zu den asiatischen Aktienmärkten unter: EUROPÄISCHE AKTIEN Indizes Schluss-Sta nd Dax 10.729,46 Dax-Future 10.659,00 EuroStoxx50 2.875,91 EuroStoxx50-Future 2.833,00 Dax-Indikationen Stand Lang & Schwarz 10.661,00 Dt. Bank 10.645,00 Late/Early-Dax 10.733,90 EuroStoxx50-Indikationen Stand Dt. Bank 2.851,00 Zusatzinfo zum Aktienmarkt unter: ANLEIHEN Kurse Stand Bund-Future 174,14 T-Bond-Future 180 Gilt-Future 138,08 Renditen Stand Vorangegangener Handelstag 10-jährige Bundesanleihe -0,572 -0,578 30-jährige Bundesanleihe -0,133 -0,135 10-jährige US-Anleihe 0,662 0,657 30-jährige US-Anleihe 1,334 1,330 10-jährige brit. Anleihe 0,206 0,206 30-jährige brit. Anleihe 0,548 0,548 10-j. Frankreich-Anleihe -0,069 -0,063 10-j. Italien-Anleihe 1,885 1,874 10-j. Spanien-Anleihe 0,868 0,862 10-j. Irland-Anleihe 0,116 0,112 10-j. Portugal-Anleihe 0,915 0,909 10-j. Griechenland-Anleihe 2,201 2,203 Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: [DBT GVD] ROHSTOFFE Öl und Metalle Stand Veränderung Brent-Öl 30,90 minus 0,2 Prozent WTI-Öl 24,48 minus 0,3 Prozent Gold 1.701,56 minus -0,3 Prozent Wenn Sie unsere täglichen, kostenlosen "Guten Morgen von Reuters" News Briefings auch auf Ihrem Mobilfunkgerät erhalten möchten, können Sie sich gerne jederzeit online dafür registrieren: http://solutions.refinitiv.com/MNCGutenMorgensubscriptionpage Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Refinitiv Client Trainer oder kontaktieren Sie wiebke.singer@thomsonreuters.com. Vielen Dank! (Zusammengestellt von den Reuters-Redaktionen in Frankfurt und Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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