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Guten Morgen von Reuters am Montag, den 29. Juni

Reuters-Logo Reuters vor 3 Tagen

TOP NEWS: * VIRUS - Nach einer Reuters-Zählung sind inzwischen mehr als eine halbe Million Menschen als Folge einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit sind in fünf Monaten mehr Covid-19-Todesfälle verzeichnet worden als pro Jahr durch Malaria. Die Zahl der bekannten Infektionen liegt bei mehr als zehn Millionen. * DEUTSCHLAND/KONJUNKTUR - Die ersten Maßnahmen aus dem 130 Milliarden Euro schweren Konjunkturpakets sollen heute bei Sondersitzungen von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Herzstück des zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes ist die auf das zweite Halbjahr befristete Mehrwertsteuersenkung, die dann am 1. Juli in Kraft treten könnte. Deutschland droht dieses Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie die schwerste Rezession der Nachkriegszeit. Mit der Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 16 Prozent hofft die Regierung, den Konsum wieder in Schwung zu bringen. Experten sind aber skeptisch, ob das wie gewünscht klappt. Sie gehen eher davon aus, dass die Unternehmen davon profitieren werden - unabhängig davon, ob sie unter der Pandemie leiden oder nicht. * WIRECARD - Die Bundesregierung zieht erste Konsequenzen aus dem Skandal um den zusammengebrochenen Zahlungsdienstleister Wirecard. Die Zusammenarbeit mit der "Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung" (DPR), auch Bilanzpolizei genannt, werde beendet, bestätigte das Justizministerium in Berlin. "Wir haben uns mit dem Finanzministerium auf eine Kündigung verständigt", sagte ein Sprecher. Finanzstaatssekretär Jörg Kukies bestätigte in der "Financial Times", dass künftig die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (Bafin) direkt selbst ermittle, anstatt die DPR zu beauftragen. Die Selbst-Kontrolle der Branche über Wirtschaftsprüfer habe zudem nicht funktioniert. Daher müsse es Änderungen bei der Kontrolle geben. Berliner Rechtsanwaltskanzleien kündigten Sammelklagen gegen die Bundesrepublik wegen Versäumnissen der Behörden an. ========================================= FIRMEN UND BRANCHEN: DAX: * * RWE will nach der Kritik der französischen Vermögensgesellschaft Amundi an dem Fahrplan zum Kohleausstieg auf seinen Aktionär zugehen. "Wir werden zeitnah das Gespräch suchen, um dabei etwa unseren klar vorgezeichneten Weg aus der Kohle zu erläutern", erklärte RWE. * CONTINENTAL-Personalchefin Ariane Reinhart schlägt statt Kurzarbeit eine Absenkung der Arbeitszeiten in den von Corona getroffenen Bereichen des Konzerns vor. "Wir werden die Arbeitszeitverkürzung mit unseren Sozialpartnern besprechen", sagte sie dem "Handelsblatt". * SIEMENS - Neuer Perso­nal­vor­stand und damit Nach­fol­ger für die vor Mona­ten ausgeschiedene Janina Kugel wird laut "FAS" wieder eine Frau. Dies müsse der Aufsichts­rat im Juli noch offi­zi­ell beschlie­ßen, berichtet die Zeitung. * WIRECARD - Zu den geschädigten des zusammengebrochenen Zahlungsdienstleisters zählt auch die staatseigene Förderbank KfW. Deren Tochter Ipex-Bank habe Wirecard im September 2018 eine 100 Millionen Euro schwere Kreditlinie eingeräumt, bestätigte ein KfW-Sprecher einen Bericht der "Börsen-Zeitung". Dem Zeitungsbericht zufolge wurde die Linie in vollem Umfang gezogen. Der in der Affäre in die Kritik geratene Wirtschaftsprüfer EY will sich laut "Bloomberg" anderen Kunden gegenüber damit rechtfertigen, dass er selbst getäuscht worden sei. MDAX: * AIRBUS - Der Flugzeugbauer wird als Reaktion auf die Luftfahrt-Krise für zwei Jahre seine Produktion und seine Auslieferungen um 40 Prozent kürzen und Tausende Stellen abbauen. Das kündigte Airbus-Chef Guillaume Faury im Gespräch mit "Welt" an. Während das Unternehmen bisher von einer Kürzung um 30 Prozent sprach, ist jetzt von 40 Prozent die Rede, weil sich die Differenz zum zuvor geplanten Produktionsausbau in 2020/21 vergrößert. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen nur noch 40 Maschinen pro Monat gefertigt werden. Derzeit seien viele fertige Flugzeuge geparkt, sagte Faury. Die Airlines nehmen sie wegen des Einbruchs im Markt durch die Corona-Krise zunächst nicht ab. Es werde bis Ende 2021 dauern, bevor Produktion und Auslieferungen wieder im Einklang stünden, so der Airbus-Chef. * LUFTHANSA-Großaktionär Heinz Hermann Thiele zu "Bild am Sonntag": "Die Sanierung wird nach meiner Einschätzung fünf bis sechs Jahre dauern. Das wird für alle Beteiligten ein schmerzhafter Weg – wie schmerzhaft, das kann heute keiner sagen." * Die COMMERZBANK treibt einem Zeitungsbericht zufolge ihre Sparpläne voran. Der Aufsichtsrat werde bei einer außerordentlichen Sitzung am Mittwoch voraussichtlich einen zusätzlichen Stellenabbau und eine weitere Ausdünnung des Filialnetzes beschließen, berichtete die "Börsen-Zeitung". Die Commerzbank hatte im Herbst den Abbau von 4300 Stellen und die Schließung von 200 der bundesweit 1000 Filialen angekündigt. * THYSSENKRUPP - Der Stahlhändler Klöckner & CO (KlöCo) nimmt Abstand von einer Fusion mit dem Werkstoffhandel von Thyssenkrupp. "Aktuell gibt es keine Gespräche. Wir glauben auch nicht, dass sich das in absehbarer Zeit ändert", sagte KlöCo-Finanzvorstand Oliver Falk der "Börsen-Zeitung". SDAX: * ADO PROPERTIES hat Aktienoptionen ausgeübt, um die Kontrolle an der Consus Real Estate AG zu übernehmen. Sämtlichen Aktionären von Consus werde ein freiwilliges öffentliches Erwerbsangebots gemacht. Ado teilte weiter mit, für das Geschäftsjahr 2019 werde die Dividende ausfallen. FIRMEN UND BRANCHEN - WEITERE NACHRICHTEN UND TERMINE: * FACEBOOK - Die Organisationen der Werbeboykott-Kampagne erhöhen den Druck auf Facebook. Sie rufen nun auch europäische Unternehmen dazu auf, sich an der Aktion "Stop Hate for Profit" zu beteiligen, sagte ein Vertreter der Bürgerrechtsorganisation. Zuvor hatten bereits mehr als 160 US-Konzerne Werbeanzeigen bei Facebook gestoppt, um die Online-Plattform damit zu einem stärkeren Vorgehen gegen rassistische und gewaltverherrlichende Inhalte zu bewegen. * CHESAPEAKE ENERGY - Die amerikanische Schieferöl-Firma Chesapeake Energy hat wegen hoher Schulden Antrag auf Gläubigerschutz gestellt. Während des Verfahrens soll der Betrieb fortgesetzt werden, teilt das Unternehmen mit. Mit Hilfe eines Restrukturierungsplans will Cheasapeake Schulden in Höhe von sieben Milliarden Dollar abbauen. * BOEING - Der Flugzeugbauer Boeing darf nach einem über ein Jahr dauernden Startverbot mit Testflügen für die 737 MAX beginnen. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA gab dafür nun grünes Licht. Piloten und Testbesatzungsmitglieder der Behörde und von Boeing wollen Insidern zufolge bereits heute mit den Tests für die Wiederzulassung der Unglücksmaschine 737 MAX starten. * AMAZON - Die Gewerkschaft Verdi ruft im seit Jahren schwelenden Tarifstreit mit Amazon die Mitarbeiter an sechs Standorten in Deutschland zum Streik auf. Die Streiks in Leipzig, Bad Hersfeld, Rheinberg, Werne und Koblenz sollten mit der Nachtschicht zum Montag beginnen und mindestens 48 Stunden andauern, wie die Gewerkschaft mitteilte. * IBERIA - Die spanische Fluggesellschaft will wegen der nachlassenden Reiselust im Zuge der Corona-Pandemie ihre Flotte verkleinern. "Wir werden weniger Flugzeuge, weniger Flüge und weniger Ziele haben", sagte Iberia-Chef Luis Gallego der Zeitung "El Pais". * KARSTADT FEINKOST - Verdi hat sich mit der Karstadt Feinkost GmbH nach eigenen Angaben auf einen umfassenden Sozialtarifvertrag verständigt. "Es ist uns gelungen, dass mindestens 26 Filialen erhalten bleiben und es für vier weitere Filialen Hoffnung auf den Erhalt gibt", erklärte Verdi-Bundesfachgruppenleiter Orhan Akman. Bitter sei, dass dennoch Standorte geschlossen und bis zu 637 Beschäftigte ihre Arbeitsplätze verlieren würden. * GENERALI - Der italienische Versicherer ist nach Informationen von Insidern am US-Vermögensverwalter Brightsphere Investment Group interessiert. Generali sei bereits an Brightsphere wegen einer möglichen Übernahme herangetreten, sagten die Insider. * NOVARTIS hat einen Antrag auf europäische Zulassung seines Medikaments Xiidra gegen trockene Auge zurückgezogen. * BANKEN/GELDWÄSCHE - Deutsche Großbanken haben sich einem Zeitungsbericht zufolge auf Standards für einen Datenpool zur Geldwäscheprävention geeinigt, der Ende des Jahres in Betrieb gehen soll. Nach einem Bericht der "BöZ" haben sich mindestens Deutsche Bank, Commerzbank, DZ Bank, Helaba und LBBW auf einen gemeinsamen Standard für Daten von Firmen verständigt, die im Zusammenhang mit "Know your Customer"-Vorschriften (KYC) anfallen, also bei der Identifikation von Neukunden. * MICRON TECHNOLOGY - Q3 * Bundesentwicklungsminister Müller und BMW-Chef Zipse unterzeichnen Partnerschaft zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie in Südafrika (12:30) Zusatzinfo unter Doppelklick auf Weitere Nachrichten finden Sie hier: www.reuters.de www.twitter.com/REUTERS_DE www.reuters.com insider.thomsonreuters.com Facebook: http://on.fb.me/zThKio Google Plus: http://bit.ly/x2BpaC ========================================= BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN UND KONJUNKTUR: * USA/NOTENBANK - Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat im Rahmen ihres Notfallprogramms zur Ankurbelung der Konjunktur in der Corona-Krise jüngst Firmenanleihen im Volumen von 428 Millionen Dollar erworben. Die Fed teilte mit, unter anderen Bonds von großen Öl- und Tabakkonzernen, des Einzelhändlers Walmart und des Telekomunternehmens AT&T in ihr Portfolio aufgenommen zu haben. Alle Bonds seien am Sekundärmarkt gekauft worden. Sie stammten von 86 Emittenten. Außerdem habe die Fed 16 börsennotierte Indexfonds im Volumen von 5,3 Milliarden Dollar hinzugefügt. * EZB/ANLEIHENKÄUFE - Der französische Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau sieht gute Chancen, den Konflikt um die Anleihekäufe der EZB mit dem Bundesverfassungsgericht auszuräumen. "Es gibt jetzt gute Aussichten dafür, dass eine Lösung nahe ist, um auf Karlsruhe zu antworten," sagte er im Interview mit dem "Handelsblatt". In der Sache seien die Entscheidungen der Notenbank "offensichtlich verhältnismäßig" und der Europäische Gerichtshof habe dies bestätigt. Der EZB-Rat hatte in der vergangenen Woche Dokumente für die Bundesregierung und den Bundestag freigegeben, die die Verhältnismäßigkeit der Käufe belegen sollen. Die Bundesbank muss nach Darstellung von Verfassungsrichter Peter Huber entscheiden, ob die EZB die Vorgaben des Gerichts zu umstrittenen Anleihekäufen erfüllt hat. Die Europäische Zentralbank hat der Bundesregierung und dem Parlament als Reaktion auf das kritische Urteil des Verfassungsgerichts wichtige Dokumente zu den umstrittenen Anleihekäufen zur Verfügung gestellt. Sie sollen belegen, dass die Transaktionen verhältnismäßig sind. EZB-Direktorin Isabel Schnabel verteidigtr den Ankauf von Staatsanleihen durch die Notenbank als notwendig, angemessen und verhältnismäßig. * EU/HAUSHALT - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat an die Staats- und Regierungschefs der Gemeinschaft appelliert, das Corona-Wiederaufbaupaket im Juli zu beschließen. "Wichtig ist, dass wir vor der Sommerpause fertig werden", sagte von der Leyen dem "Handelsblatt". Ob es allerdings schon beim anstehenden EU-Gipfel am 17. Juli eine Vereinbarung geben werde, sei nicht sicher. Vielleicht werde ein zweiter Gipfel nötig. * EU/WETTBEWERBSRECHT - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das EU-Wettbewerbsrecht überprüfen und damit womöglich große europäische Firmen-Zusammenschlüsse künftig erleichtern. "Wir müssen angesichts des rasanten Wandels der Weltmärkte immer wieder sicherstellen, dass die Wettbewerbsregeln angemessen sind", sagte von der Leyen dem "Handelsblatt". Die EU müsse den Blick auf den globalen Markt beibehalten und dürfe den Einfluss anderer Märkte auf Europa nicht aus den Augen verlieren. * Die Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung Chinas in der Corona-Pandemie mehren sich. Die Gewinne der Industriefirmen des Landes hätten sich erstmals seit sechs Monaten wieder erhöht, teilte die chinesische Statistikbehörde mit. Im Mai hätten sie im Schnitt um sechs Prozent im Vergleich zum Mai 2019 zugelegt. Blicke man auf die ersten fünf Monaten des Jahres, lägen die Gewinne insgesamt aber noch fast ein Fünftel unter denen des Vorjahreszeitraumes. * Climate Financial Risk Forum (CFRF) Webinar, Begrüßungsvideo vom Gouverneur der Bank of England, Bailey (11:30) * FED-Präsidentin von San Francisco, Daly, nimmt bei der NASPA-Konferenz an einer Podiumsdiskussion zum Thema College-Erfolg teil (17:00) * FED-Präsident von New York, Williams, moderiert eine Diskussion mit der geschäftsführenden Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Georgieva, in einem Video-Webinar, das vom Economic Club of New York veranstaltet wird (21:00) ========================================= INDIKATOREN: Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage. Zusatzinfo unter: Montag, 29. Jun Prognose Vorper. ggf. Schät. 1100 EZ Geschäftsklima Jun -- Ind -2,43 1100 EZ Wirtschaftsvertr. Jun 80,0 Ind 67,5 1100 EZ Verbrauchervertr. endg. Jun -14,7 Ind -14,7 1400 DE Verbraucherpreise, vorl. Jun 0,3 vH -0,1 1400 DE -----J/J Jun 0,6 vH 0,6 ========================================= BLICKPUNKT POLITIK: * POLEN/WAHL - Bei der Präsidentenwahl muss offenbar eine Stichwahl Mitte Juli die Entscheidung bringen. Der von der nationalistisch-konservativen Regierung unterstützte Amtsinhaber Andrzej Duda verpasste in der ersten Runde die absolute Mehrheit, wie aus Nachwahlbefragungen hervorging. Die Stichwahl zwischen Duda und dem liberalen Warschauer Bürgermeister Rafal Trzaskowski soll am 12. Juli stattfinden. * FRANKREICH/KOMMUNALWAHL - Der französische Präsident Emmanuel Macron hat bei der Kommunalwahl inmitten der Coronavirus-Pandemie eine heftige Schlappe erlitten. Sieger bei der Abstimmung sind nach ersten Prognosen die Grünen. Sie gewannen unter anderem in großen Städten wie Lyon und Marseille. Die Bürgermeisterin von Paris, die Sozialistin Anne Hidalgo, wurde den Prognosen zufolge im Amt bestätigt. Ministerpräsident Edouard Philippe konnte die Abstimmung in der Hafenstadt Le Havre gewinnen. Die Regierungspartei Macrons verzeichnete demnach starke Verluste. * GROSSBRITANNIEN - Der Brexit-Unterhändler der britischen Regierung, David Frost, übernimmt ab Ende August auch den Posten des nationalen Sicherheitsberaters. Dies gab die Regierung in London als Teil eines Umbaus bekannt. Frost werde weiter die Verhandlungen mit der EU bis zu deren Abschluss führen. Der bisherige nationale Sicherheitsberater Mark Sedwill gab seinen Rücktritt per September bekannt. Britische Medien erwarten eine umfassende Neubesetzung hoher Beamtenposten. * EU/ASYLRECHT - Der Vorsitzende der christlich-demokratischen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, der CSU-Politiker Manfred Weber, will nationale Asylgesetze durch eine europäische Regelung ersetzen. "Wir müssen ein europäisches Asyl- und Flüchtlingsrecht entwickeln", sagte Weber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Er sprach sich dafür aus, an der EU-Außengrenze nach gemeinsamen EU-Standards den Schutzanspruch abschließend zu klären. * USA/GROSSBRITANNIEN - Die USA und Großbritannien könnten nach den Worten von US-Wohnungsbauminister Ben Carson nach der Brexit-Übergangszeit zunächst ein begrenztes Handelsabkommen abschließen. Er sehe keinen Anlass, dass eine solche Vereinbarung sofort alle Branchen abdecken müsse, sagte Carson in einem BBC-Interview. Es gebe Themen, bei denen sich US-Präsident Donald Trump und Premierminister Boris Johnson eher einig seien als bei anderen. "Ich sehe keinen Grund, warum man nicht zunächst die unstrittigen Bereiche abhandeln und die anderen Fragen dann später klären kann", sagte Carson. Allerdings sei er nicht zuständig für die Handelsgespräche mit Großbritannien. * HONGKONG/CHINA - Bei einem Schweigemarsch in Hongkong gegen das geplante neue Sicherheitsgesetz der chinesischen Regierung hat die Polizei mehr als 50 Menschen festgenommen. Es wird erwartet, dass das neue Gesetz noch vor Monatsende beschlossen wird. Bisher ist der Entwurf jedoch noch nicht veröffentlicht worden. Bürgerrechtler und Demonstranten befürchten einen immer stärkeren Einfluss der chinesischen Regierung und den Verlust der Autonomie Hongkongs durch das Gesetz. * DEUTSCHLAND/WAHLRECHT - Zwischen CDU und CSU ist ein offener Streit über die Wahlrechtsreform ausgebrochen. CDU/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus will nach Informationen aus Fraktionskreisen heute einen Vorschlag zur Deckelung der Abgeordnetenzahl auf 750 bereits für die Bundestagswahl 2021 vorlegen. Die CSU reagierte sofort: "Der Vorschlag ist mit uns nicht abgesprochen", sagte der Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stefan Müller. * DEUTSCHLAND/SCHLACHTBETRIEBE - Nach dem Corona-Ausbruch in einem Schlachthof der Firma Tönnies wollen Politiker einem Medienbericht zufolge Fleischproduzenten zu Schutzmaßnahmen wie bessere Filter zwingen. Aus den Reihen der CDU forderten gleich mehrere Fachpolitiker in Gesprächen mit der "FAS" schnelle Maßnahmen. * USA/WAHL - US-Vizepräsident Mike Pence hat Wahlkampf-Veranstaltungen in einigen von der Coronavirus-Pandemie besonders hart getroffenen Regionen abgesagt. Die Termine in der neuen Woche in Arizona und Florida fielen aus einem "Übermaß an Vorsicht" aus, sagten Mitarbeiter des Wahlkampfteams von Präsident Donald Trump Reuters. Die beiden Bundesstaaten hatten zuletzt neue Rekorde bei der Zahl der Neuinfektionen gemeldet. * IRLAND - Der erfahrene Oppositionspolitiker Micheal Martin ist vom Parlament in Dublin zum neuen Ministerpräsidenten Irlands gewählt worden. Der 59 Jahre alte frühere Geschichtslehrer steht der ersten Regierung vor, die die beiden seit dem Bürgerkrieg vor fast hundert Jahren gegeneinander kämpfenden Parteien Fianna Fail und Fine Gael vereint. * Ansprache von Bundespräsident Steinmeier beim Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie: "Testfall Corona – Wie geht es unserer Demokratie?" (11:00) * Regierungs-PK (12:00) * Ple­nar­sit­zung / Son­der­sit­zung zum Konjunkturpaket (15:00) * Gespräch / Abendessen, Bundespräsident Steinmeier mit der Präsidentin der Republik Estland, Kaljulaid (16:00) * Bundeskanzlerin Merkel empfängt den Präsidenten der Französischen Republik, Macron (16:00) ========================================= SNAPSHOT MÄRKTE: DEVISEN Devisen aktuell Veränderung in Prozent Euro/Dollar 1,1241 +0,2 Pfund/Dollar 1,2366 +0,3 Dollar/Yen 107,07 -0,1 Bitcoin/Dollar 9.124,40 -0,7 aktuell EZB- Fixing Euro/Pfund 0,9088 0,9058 Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter: US-AKTIEN Indizes Stand Veränderung Dow Jones 25.015,55 minus 2,8 Prozent Nasdaq 9.757,22 minus 2,6 Prozent S&P 500 3.009,05 minus 2,4 Prozent Zusatzinfo zum US-Aktienmarkt unter: ASIATISCHE AKTIEN Indizes Stand Veränderung Nikkei 22.042,14 minus 2,1 Prozent Topix 1.549,36 minus 1,8 Prozent Shanghai 2.958,46 minus 0,7 Prozent Hang Seng 24.159,69 minus 1,6 Prozent Zusatzinfo zu den asiatischen Aktienmärkten unter: EUROPÄISCHE AKTIEN Indizes Schluss-Sta nd Dax 12.089,39 Dax-Future 11.973,00 EuroStoxx50 3.204,17 EuroStoxx50-Future 3.162,00 Dax-Indikationen Stand Lang & Schwarz 12.008,50 Dt. Bank 12.067,00 Late/Early-Dax 12.103,72 EuroStoxx50-Indikationen Stand Dt. Bank 3.198,50 Zusatzinfo zum Aktienmarkt unter: ANLEIHEN Kurse Stand Bund-Future 176,74 T-Bond-Future 179-6/32 Gilt-Future 137,58 Renditen Stand Vorangegangener Handelstag 10-jährige Bundesanleihe -0,480 -0,478 30-jährige Bundesanleihe -0,040 -0,036 10-jährige US-Anleihe 0,640 0,638 30-jährige US-Anleihe 1,366 1,372 10-jährige brit. Anleihe 0,174 0,172 30-jährige brit. Anleihe 0,627 0,627 10-j. Frankreich-Anleihe -0,125 -0,122 10-j. Italien-Anleihe 1,366 1,372 10-j. Spanien-Anleihe 0,478 0,464 10-j. Irland-Anleihe 0,022 0,023 10-j. Portugal-Anleihe 0,476 0,472 10-j. Griechenland-Anleihe 1,268 1,281 Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: [DBT GVD] ROHSTOFFE Öl und Metalle Stand Veränderung Brent-Öl 40,19 minus 2 Prozent WTI-Öl 37,67 minus 2,1 Prozent Gold 1.772,75 plus 0,1 Prozent Wenn Sie unsere täglichen, kostenlosen "Guten Morgen von Reuters" News Briefings auch auf Ihrem Mobilfunkgerät erhalten möchten, können Sie sich gerne jederzeit online dafür registrieren: http://solutions.refinitiv.com/MNCGutenMorgensubscriptionpage Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Refinitiv Client Trainer oder kontaktieren Sie wiebke.singer@thomsonreuters.com. Vielen Dank! (Zusammengestellt von den Reuters-Redaktionen in Frankfurt und Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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