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Kostenlos oder Kostenfalle?: Kreditkarten im Check: "Finanztest" erklärt, worauf Sie achten müssen

stern-Logo stern 16.06.2020 bak
Welche Kreditkarte ist wirklich kostenlos? © Picture Alliance/DPA Themendienst Welche Kreditkarte ist wirklich kostenlos?

Nicht jede Kreditkarte ist kostenlos. Bei manchen Anbietern fallen Gebühren an, bei anderen Zinsen. "Finanztest" hat die Konditionen von 28 beliebten Kreditkarten verglichen und nennt die günstigsten.

Mit Kreditkarten kann man online shoppen, Geld im Ausland abheben und sie als Sicherheit bei Mietwagen- oder Hotelbuchungen hinterlegen. Sehr praktisch. Allerdings: Nicht jede Kreditkarte ist kostenlos und manche enthalten sogar besondere Kostenfallen, wie die Zeitschrift "Finanztest" in einem aktuellen Vergleich berichtet.

Die Finanzexperten der Stiftung Warentest haben die Konditionen von 28 weit verbreiteten Kreditkarten unter die Lupe genommen – und bei den Kosten erhebliche Unterschiede festgestellt. So zahlte ein Modellkunde bei gleicher Nutzung bei einigen Anbietern 0 Euro, bei anderen bis zu 136 Euro Gebühren im Jahr.

Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte

Kunden sollten zudem wissen, dass es unterschiedliche Typen von Kreditkarten gibt. Entscheidend ist dabei nicht, ob Visa oder Mastercard aufgedruckt ist - denn das ist nur die Kreditkartenfirma -, sondern wie der jeweils ausgebende Anbieter die Konditionen gestaltet.

Bei den meisten Kreditkarten werden die Umsätze einmal im Monat gesammelt per Lastschrift vom Girokonto des Nutzers eingezogen. Kreditzinsen entstehen durch den Zahlungsaufschub nicht. Bei einigen wenigen Anbietern, zum Beispiel Consorsbank, ING und N26, wird jede Zahlung sofort vom Konto abgezogen, was im Ergebnis jedoch keinen großen Unterschied macht.

Kostenfalle Teilzahlung


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NÄCHSTES
NÄCHSTES

Problematisch können hingegen Kreditkarten mit Teilzahlung sein. Sie werden mit Möglichkeiten flexibler Ratenzahlung oder individuellen Rückzahlungsoptionen beworben. Kunden können bei Käufen mit der Kreditkarte einen Teil der Summe sofort und den Rest erst später bezahlen.

Der Zahlungsaufschub kostet allerdings teils horrende Zinsen von bis zu 20 Prozent ab dem Tag der Transaktion. "Finanztest" rät daher von allen Karten ab, bei denen sich die Funktion nicht abschalten lässt – etwa der Visa von Barclaycard. Bei anderen Kreditkarten ist die Teilzahlungsfunktion ebenfalls voreingestellt, kann aber abgewählt werden.

Die günstigsten Kreditkarten-Anbieter

Kostenlose Kreditkarten ohne Teilzahlung gibt es genug. Sechs Anbieter im Test bieten eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr im Verbund mit einem kostenlosen Girokonto. Besonders attraktiv ist laut "Finanztest" die Visa-Card der DKB, da sie zusätzlich auch noch kostenfreies Geldabheben und Kartenzahlung weltweit ermöglicht. Voraussetzung ist lediglich ein monatlicher Geldeingang von mindestens 700 Euro.

Bei den Kreditkarten ohne Girokonto überzeugt vor allem die Visa World Card von ICS. Sie kostet nichts und bietet im Euro-Ausland kostenloses Geldabheben. Kostenlos ohne Girokonto sind auch die Genialcard der Hanseatic Bank und die Deutschland-Kreditkarte Classic von Paysol – allerdings nur, wenn die Teilzahlung abgewählt wird.

Ein Spezialfall sind Prepaid-Kreditkarten ohne Anbindung an ein Girokonto. Bei diesen kann nur soviel Geld ausgegeben werden, wie vorher aufgeladen wurde. Solche Kreditkarten, die ja gar keinen Kredit gewähren, eignen sich laut "Finanztest" vor allem für Jugendliche und Geringverdiener, da sie volle Kostenkontrolle bieten. Nachteil: Hat man nicht genug Geld aufgeladen, wird die Karte nicht akzeptiert - auch wenn sie zum Beispiel nur als Sicherheit bei einer Mietwagenbuchung hinterlegt werden muss.

Den kompletten Test finden Sie kostenpflichtig auf www.test.de

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