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Lufthansa erwägt Schutzschirmverfahren in Gesprächen über Hilfen

Bloomberg-Logo Bloomberg 28.04.2020 Birgit Jennen, William Wilkes und Eyk Henning

(Bloomberg) -- Die Deutsche Lufthansa AG, die sich in harten Verhandlungen über Staatshilfen im Volumen von mehreren Milliarden Euro befindet, erwägt unterrichteten Kreisen zufolge auch auf ein Schutzschirmverfahren als letzte Möglichkeit zurückzugreifen, sollte keine Einigung erzielt werden.

Ein so genanntes Schutzschirmverfahren würde die größte europäische Fluggesellschaft für drei Monate vor ihren Gläubigern schützen, während die Konzernspitze einen Umstrukturierungsplan erstellt. Diese Möglichkeit wurde während der intensiven Gespräche mit der Bundesregierung über eine Rettungsaktion von mehr als 8 Milliarden Euro ins Spiel gebracht.

Eine zur Debatte stehende Option könnte darin bestehen, der Regierung Aufsichtsratssitze sowie eine Sperrminorität zu geben, sagte eine Person. Derartige Konditionen widerstreben der Lufthansa, weil sie befürchtet, dass dadurch die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens beeinträchtigt werden könnte.

Lufthansa verhandelt mit der Bundesregierung über ein Paket, dass doppelt so groß sein könnte wie die Marktkapitalisierung des Unternehmens von 4 Milliarden Euro, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte.

Ein Lufthansa-Sprecher sagte, das Unternehmen prüfe alle Optionen. Ein Regierungsvertreter erklärte, dass der Staat einen Konsens anstrebe.

Überschrift des Artikels im Original:

Germany Is Said Preparing to Take Stake in Lufthansa in Bailout

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©2020 Bloomberg L.P.

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