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Mixed Reality und mehr: Mozilla verkündet zwei Übernahmen und neues Abomodell

Dr. Windows-LogoDr. Windows 06.12.2022 Kevin Kozuszek
Mozilla Titelbild © Bereitgestellt von Dr. Windows Mozilla Titelbild

Momentan tut sich auch abseits von Firefox ziemlich viel bei Mozilla mit seinen verschiedenen Tochterunternehmen. Gerade bei der eher unabhängigen MZLA Technologies Corporation zeigte das Team zuletzt seine Visionen für Thunderbird mit dem Supernova-Update, was den Mailclient im kommenden Jahr umkrempeln soll. Zudem schreitet die Integration von K9 Mail als Thunderbird für Android weiter voran. Jetzt gibt es auch für den Bereich Mixed Reality Neuigkeiten.

Über die entsprechenden Veränderungen hatte zuerst Sören Hentzschel in seinem Blog berichtet. Nachdem Mozilla seine XR-Plattform Mozilla Hubs zunächst ausgedünnt und andere Projekte wie den VR-Browser Firefox Reality, der im Wolvic-Browser von Igalia einen würdigen Nachfolger bekommen hat, aussortiert hat, folgt nun der Neustart. Das bisherige Abomodell Hubs Cloud, was über den AWS Marketplace gebucht werden konnte, gibt es weiterhin. Jetzt kommt aber das Managed Hubs-Angebot hinzu, welches im Early Access rund 20 USD pro Monat kostet.

Active Replica und Pulse

Passend dazu hat Mozilla weitere Übernahmen verkündet. Die erste betrifft das Unternehmen Active Replica, welches maßgeschneiderte Lösungen für virtuelle Räume und Ereignisse bietet und im Zuge der Übernahme in das Team von Mozilla Hubs integriert wird. Mit bisherigen Unternehmen und Partnern soll das Team weiter zusammenarbeiten, parallel soll aber auch Mozilla Hubs von noch mehr Innovation und Kreativität profitieren.

Auch abseits von Mixed Reality gibt es eine weitere Übernahme zu verkünden, denn Mozilla hat das Unternehmen Pulse übernommen, wobei das eigentliche Produkt keine wirkliche Rolle spielt. Das Unternehmen hat sich auf Machine Learning spezialisiert und soll in Zukunft bestehende und noch kommende Mozilla-Produkte persönlicher machen. Erste Profiteur sollte, wie man es erwarten könnte, die Mozilla-Tochter Pocket sein.

Rechnet man alles zusammen, wird bei Mozilla aktuell wirklich hart daran gearbeitet, sich breiter aufzustellen und eben mehr zu sein als nur der Entwickler von Firefox. Das werden noch spannende Monate.

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