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Rohstoffexperte: Anleger sollten Gold vergessen - das ist der wirkliche Rohstoff-Star

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 25.03.2019

Anleger von Metallrohstoffen haben im vergangenen Jahr wenig Freude an ihren Investments gehabt. Lediglich Palladium konnte mit einem Preisaufschlag von mehr als 18 Prozent den Markterwartungen gerecht werden. Seit Jahresbeginn mehren sich die Stimmen derjenigen, die für Gold ein Comeback vorhersagen. Der kanadische Rohstoffexperte Eric Coffin sieht aber ein ganz anderes Metall vorn.

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Kupfer ist fantastisch für Investoren

Gegenüber Kitco News äußerte sich der Rohstoffautor am Rande des Metals Investor Forum in Toronto zu den Preisaussichten für den Metallmarkt. Für ihn habe aus Sicht der Nachfrage-Angebot-Fundamentaldaten das Industriemetall Kupfer das beste Potenzial, mittel- bis langfristig eine Outperformance zu erzielen, so der Newsletterherausgeber. "Kupfer ist für mich der Star, es ist derjenige, bei dem ich mit der Angebots- und Nachfragesituation am meisten zufrieden bin", betonte er. Aus Investorensicht sehe die Lage fantastisch aus, es gebe einfach nicht genügend Kupfer in der Pipeline, so Eric Coffin weiter. Die angespannte Angebotslage bei dem gefragten Industriemetall ist der Tatsache geschuldet, dass angesichts fehlender Investitionen kaum neue Kupferprojekte an den Start gebracht wurden. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach dem Metall insbesondere aus dem Elektromobilitätssektor in der jüngsten Vergangenheit aber massiv angestiegen. Kupfer ist - ebenso wie Kobalt - ein begehrter Rohstoff für Elektrofahrzeuge. Insbesondere bei den Fahrzeugbatterien findet Kupfer Verwendung. Der zunehmende Wandel auf dem Automarkt - weg von traditionellen und hin zu elektrischen Antrieben - dürfte die Nachfragesituation in Zukunft noch weiter verschärfen.

Rezession wird Metallmarkt belasten

Auch eine drohende Rezession werde die Angebots-Nachfrage-Lage für Kupfer wohl nicht wesentlich verändern, glaubt Coffin. Eine kommende Rezession könnte wahrscheinlich alle Basismetalle "unter Druck bringen", Kupfer sieht der Experte aber aufgrund der starken Fundamentaldaten davon ausgenommen.

Kupfer hat im bisherigen Jahresverlauf schon knapp elf Prozent zulegt. Verglichen dazu fällt der Preisaufschlag für Gold seit Januar mit knapp zwei Prozent mehr als mager aus. Platin kommt auf rund acht Prozent, nur Palladium zeigt sich mit einem Preisaufschlag von mehr als 27 Prozent im bisherigen Jahresverlauf deutlich vorn.

Redaktion finanzen.net

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