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Schlappe für Krypto-Kritiker Buffett: Bitcoin lässt Berkshire Hathaway alt aussehen

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 14.01.2021

Warren Buffetts Investementholding Berkshire Hathaway gehört zu den wertvollsten Aktiengesellschaften der Welt. Doch im Krisenjahr 2020 hatte der Starinvestor kein besonders glückliches Händchen. Ausgerechnet ein von ihm verhasster Vermögenswert konnte ihm unter anderem dadurch nun den Rang ablaufen.

Mario Vedder/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Mario Vedder/Getty Images

• Warren Buffett als scharfer Bitcoin-Kritiker bekannt

• Bitcoin mit starker Performance 2020

• Marktkapitalisierung von Bitcoin nun größer als die von Berkshire Hathaway

Warren Buffett hat sich mit seiner Investmentholding Berkshire Hathaway in den letzten Jahrzehnten den Ruf erarbeitet, einer der besten Investoren der Welt zu sein. Durch sein glückliches Händchen bei Zukäufen und Investitionen wurde die ehemalige Textilfirma zu einer der wertvollsten Aktiengesellschaften der Welt. Doch der 90-Jährige ist nicht nur als talentierter Investor bekannt, sondern mittlerweile auch als äußerst scharfer Kritiker des Bitcoin. Bereits 2018 bezeichnete Buffett die Kryptowährung in einem Interview als "Rattengift hoch zwei" und wurde auch anschließend nicht müde zu betonen, dass Bitcoin und Co. nach seiner Meinung keinen Wert besäßen. "Sie können nichts damit anfangen, außer es an jemand anderen zu verkaufen. […] Aber dann hat diese Person das Problem", betonte Buffett etwa Anfang 2020 gegenüber "CNBC". Zahlreiche Anleger ließen sich von dieser Einschätzung jedoch nicht abschrecken und investierten - anders als das Orakel von Omaha - kräftig in die wohl bekannteste Kryptowährung, die durch ihren jüngsten Rekordlauf nun Buffetts Berkshire Hathaway die Rücklichter zeigt.

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Bitcoin überholt Berkshire Hathaway in Liste der wertvollsten Assets

Der Bitcoin hat Ende 2020 eine wahre Rally hingelegt und zahlreiche neue Rekorde markiert. Anfang Januar 2021 stieg der Wert eines Bitcoins dann sogar erstmals über die Marke von 40.000 US-Dollar, bevor es zu einem kräftigen Kursrücksetzer kam. Doch auch wenn das Allzeithoch mittlerweile wieder etwas entfernt ist, gehört der Bitcoin laut "AssetDash" dennoch zu den wertvollsten Assets überhaupt. Aktuell liegt der Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von 642 Milliarden US-Dollar laut der Webseite auf Rang zehn der wertvollsten Vermögenswerte - und damit noch vor Berkshire Hathaway. Die Investmentgesellschaft von Warren Buffett schafft es mit einer Marktkapitalisierung von knapp 550 Milliarden US-Dollar nur auf Platz zwölf (Stand: 13. Januar).

Doch nicht nur Warren Buffett muss sich dem Bitcoin geschlagen geben. Auch Firmen wie Visa, Walmart, JPMorgan, Walt Disney oder Procter & Gamble können es mit ihrem Börsenwert nicht mit dem Bitcoin aufnehmen. Auch der E-Commerce-Riese Alibaba wurde kürzlich von der Kryptowährung überholt: Seine Marktkapitalisierung liegt laut "AssetDash" mit rund 610 Milliarden US-Dollar etwas unter der des Bitcoin (Stand: 13. Januar).

Der Abstand des Bitcoin zu den fünf wertvollsten Unternehmen ist hingegen noch gewaltig. So wäre etwa eine erneute Kursverdoppelung nötig, um Alphabet überholen zu können. Die Google-Mutter kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von 1,73 Billionen US-Dollar und liegt damit auf dem fünften Platz. Apple liegt mit einem Börsenwert von 2,16 Billionen US-Dollar auf Platz eins der Liste - und somit noch weit vom Bitcoin entfernt (Stand: 13. Januar).

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Bitcoin schlägt Buffett auch bei Performance 2020

Doch nicht nur beim Börsenwert schneidet der Bitcoin nun besser ab als Warren Buffett. Auch seine Performance im Krisenjahr 2020 kann sich sehen lassen - anders als die des Starinvestors. Während der Bitcoin im vergangenen Jahr um rund 300 Prozent zulegen konnte, schaffte Berkshire Hathaway trotz Kurserholung und anschließender Rekordrally an den Börsen nur ein mageres Plus von rund drei Prozent. Somit dürfte sich - zumindest im vergangenen Jahr - wohl eher die Berkshire-Aktie und nicht der Bitcoin als "Rattengift" für so manches Depot erwiesen haben.Redaktion finanzen.net

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