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So reagieren die Macher von Pokémon Go auf die Corona-Krise

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 23.03.2020

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus schränken die gesamte Bevölkerung im Alltag ein. Die Menschen sollen ihre Häuser nur in dringenden Fällen verlassen. Das Spiel Pokémon Go, welches vom Aufenthalt in der Öffentlichkeit abhängig ist, muss sich anpassen.

Thomas Lohnes/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Thomas Lohnes/Getty Images

Pokémon Go möchte mit seinem Spielprinzip eigentlich die Nutzer an die frische Luft führen. Die Verflechtung der virtuellen Welt mit der realen Umgebung hat das Stubenhocker-Dasein der Gamer beendet. Angesichts der Corona-Krise ist der Entwickler Niantic jedoch dazu gezwungen einige Veränderungen an der App vorzunehmen. Das Motto: "Geh raus und hab Spaß mit deinen Freunden", gilt nicht mehr.

Update ermöglicht das Spielen von zu Hause

Eltern waren nach der Veröffentlichung von Pokémon Go wahrscheinlich ganz froh, dass ihre Kinder öfter das Haus verließen und Zeit an der frischen Luft verbrachten. Das Coronavirus hat diese Einstellung nun regelrecht auf den Kopf gestellt. Alleine sind Outdoor-Aktivitäten wohl noch in Ordnung. Alles weitere sollte jedoch möglichst vermieden werden.

Die Betreiber haben die missliche Situation aber erkannt und über ein Update einige Anpassungen ins Spiel gebracht. Diese sollen dazu verhelfen, dass die Fans auch während einer weitgehenden Abschottung weiterhin Spaß mit Pokémon Go haben können. Außerdem soll das Spielerlebnis nicht zu einer Gefährdung der Nutzer führen. Gegenüber der Website "Polygon" gab Niantic bekannt, dass die Habitate, in denen wilde Pokémon erscheinen, vergrößert werden und die Trainer auf diese Weise mehr Monster in der Nähe ihres Hauses sehen können. Außerdem wird das Item "Rauch" um 99 Prozent im Preis heruntergesetzt und die Wirkung auf eine Stunde verlängert. Der Einsatz des Artikels erhöht die Spawnrate der Pokémon in der unmittelbaren Umgebung und die Spieler müssen ihren Aufenthaltsort nicht mehr verlassen. Darüber hinaus bringt das Update eine Verbesserung der Inkubatoren. Zukünftig sind nur noch halb so viele Schritte notwendig, um ein Ei auszubrüten. Zu guter Letzt lassen Pokéstops fortan häufiger Geschenke fallen. Dadurch möchte man vermutlich größere Spieleransammlungen an bestimmten Orten vermeiden.

Der Spieleentwickler richtete sich auf der Internetseite Polygon zusätzlich auch direkt an die Nutzer der App. Er gab bekannt, dass alle Spieler im besten Interesse ihrer eigenen Gesundheit und dem Wohlbefinden ihrer Nächsten handeln sollten. Hierbei obliegt jedem Einzelnen die eigenverantwortliche Entscheidung, wohin er geht und was er tut. Als klares Signal hat Niantic bereits öffentliche Events, wie den geplanten Abra Community Day, verschoben.Redaktion finanzen.net

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