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Tech-Werte: Apple ist für Warren Buffett wie Cola

Frankfurter Allgemeine Zeitung-Logo Frankfurter Allgemeine Zeitung 03.12.2022 Franz Nestler
Apple ist für Warren Buffett kein Technologiekonzern. © Reuters Apple ist für Warren Buffett kein Technologiekonzern.

Es war eine überraschende Nachricht: Warren Buffetts Berkshire Hathaway hat im vergangenen Quartal still und heimlich in Taiwan Semiconductor (TSMC) investiert – insgesamt 4,1 Milliarden Dollar. Die Überraschung glückte aufgrund mehrerer Faktoren – zum einen ist da das große Investitionsvolumen, zum anderen die Geräuschlosigkeit des Deals, und zu guter Letzt setzt Buffett eher selten auf Technologiewerte. Warum war das hier nun anders? Dass das Orakel von Omaha ein großer Fan der Aktie von Apple ist, ist bekannt – nicht umsonst ist der Konzern die größte Aktienposition im Portfolio von Berkshire Hathaway.

Für Buffett ist der Kauf von TSMC dann natürlich logisch: Er glaubt an die Zukunft der Apple-Aktie. Und TSMC ist einer der wichtigsten Zulieferer des Konzerns. Wenn er also viel von Apple hält, dann sind die Zulieferer des Konzerns ebenso attraktive Ziele. Doch es kommt auch noch ein weiterer Punkt hinzu: Er betrachtet Apple nicht als Technologiekonzern.

Das sagt zumindest einer, der es wissen muss – nämlich der Apple-Vorstandschef Tim Cook: So ist für ihn klar, dass Buffett „Apple offensichtlich als Konsumgüterunternehmen betrachtet“ – also ähnlich wie Coca-Cola – und eben nicht als klassische Tech-Firma. Und Apples nächste Wachstumsgrenze ist nicht technische Hardware, sondern Abonnements und Dienste. Insofern passt nicht nur Apple super in sein Portfolio, sondern auch TSMC.

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