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Teurer Konzernumbau: Commerzbank macht im zweiten Quartal 527 Millionen Euro Verlust

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 04.08.2021 Business Insider Deutschland

Die Commerzbank ist im zweiten Quartal 2021 wegen des teuren Konzernumbaus in die roten Zahlen gerutscht. 527 Millionen Euro Verlust standen unter dem Strich in den Büchern, wie der Frankfurter MDax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte die Bank im Zeitraum April bis einschließlich Juni noch 183 Millionen Euro verdient.

Die Commerzbank erklärte den Quartalsverlust unter anderem damit, dass im gesamten ersten Halbjahr Aufwendungen in Höhe von 976 Millionen Euro für den seit Jahresbeginn laufenden Konzernumbau gebucht wurden. Nach einem guten Start ins laufende Jahr steht nun zum Ende des ersten Halbjahres ein Verlust von 394 Millionen Euro in der Bilanz.

"Die Umsetzung der Strategie ist voll auf Kurs"

Der seit 1. Januar amtierende Konzernchef Manfred Knof äußerte sich gleichwohl zufrieden: «Wir haben im ersten Halbjahr ein solides operatives Ergebnis erzielt. Die Umsetzung der Strategie ist voll auf Kurs.»

Ein Sparkurs soll das Institut, dessen größter Anteilseigner der deutsche Staat ist, zurück auf Erfolgskurs bringen. Bis Ende 2024 will der Vorstand die Zahl der Vollzeitstellen konzernweit von etwa 39.500 auf 32.000 verringern. Noch in diesem Jahr sollen 240 Filialen in Deutschland dichtgemacht werden. Nach Abschluss des Konzernumbaus sollen von 790 Filialen noch 450 übrig sein. Ziel des Managements ist, bis Ende 2024 die gesamten Kosten auf 5,3 Milliarden Euro zu drücken. Das wären rund 20 Prozent weniger als im Jahr 2020.

dpa/rwi

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Commerzbank - Hauptversammlung (online) © picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst Commerzbank - Hauptversammlung (online)

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