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VIRUS-TICKER-CDU-Generalsekretär - Schulden aus Corona-Krise bis 2030 abbauen

Reuters-Logo Reuters 13.06.2020

13. Jun (Reuters) - Das Coronavirus breitet sich in einigen Ländern weiter aus, zugleich lockern andere Staaten Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Es folgen aktuelle Entwicklungen.

10.55 Uhr - CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak fordert einen raschen Abbau der durch die Corona-Krise gewachsenen Schulden. "Im Jahr 2030 sollte die Staatsverschuldung wieder auf dem Stand der Vor-Corona-Zeit sein", sagt er dem "Handelsblatt". Es müsse so schnell wie möglich wieder die schwarze Null erreicht werden, das heißt ein Haushalt ohne Neuverschuldung. Steuererhöhungen zur Finanzierung der Krisenkosten lehnt Ziemiak ab, sie wären "politisch das falsche Signal und ökonomisch fatal".

10.05 Uhr - In Russland ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen um 8706 auf 520.129 gestiegen. Binnen 24 Stunden seien zudem 114 Menschen gestorben, teilen die Behörden mit. Insgesamt wurden 6829 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus registriert.

09.03 Uhr - Der Pandemie-Experte und US-Regierungsberater Anthony Fauci warnt davor, dass der von einigen Bundesstaaten gemeldete Anstieg von Krankenhausaufenthalten von Corona-Infizierten ohne strikte Kontaktsperren außer Kontrolle geraten könnte. Da die Beschränkungen des öffentlichen Lebens gelockert würden, stiegen die Infektionszahlen, sagt er CNN. "Wenn man aber anfängt, immer mehr Krankenhausaufenthalte zu registrieren, ist das ein sicheres Alarmzeichen dafür, dass man dabei ist, in die falsche Richtung zu gehen." In den USA sind mehr als 114.000 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben, mehr als zwei Millionen Menschen haben sich nachweislich damit angesteckt.

08.25 Uhr - In Indien sind 11.458 Neuinfektionen registriert worden - so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Insgesamt hätten sich mehr als 300.000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, teilt das Gesundheitsministerium mit. 8884 Menschen starben bislang. Weltweit verzeichnet Indien die vierthöchsten Infektionszahlen. Am stärksten betroffen ist der Bundesstaat Maharashtra im Westen mit über 100.000 Infizierten. Im ganzen Land gelten 147.000 Menschen als genesen. 8884 Patienten starben in Verbindung mit dem Virus.

05.00 Uhr - Das Robert-Koch-Institut meldet 348 Neuinfektionen in Deutschland. Die Gesamtzahl der Ansteckungsfälle steigt damit auf 186.022. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus erhöht sich um 18 auf 8781. Rund 171.900 Menschen sind den Angaben zufolge inzwischen genesen, das sind etwa 300 mehr als tags zuvor.

03.24 Uhr - China meldet elf neue Covid-19-Erkrankungen. Fünf davon seien auf Einreisende aus Übersee zurückzuführen, sechs auf Ansteckungen in Peking, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Zudem gebe es sieben Neuinfektionsfälle ohne Krankheitssymptome. Am Freitag waren sieben Krankheitsfälle und eine asymptomatische Coronavirus-Infektion registriert worden. Die Gesamtzahl der Covid-19-Fälle in China liegt nun bei 83.075, während die Zahl der Todesfälle unverändert bei 4634 bleibt. Asymptomatische Patienten, die zwar mit dem Virus infiziert, aber symptomlos sind, werden in China nicht zu den bestätigten Fällen gezählt.

02.41 Uhr - Etwa jeder fünfte Covid-19-Patient in Großbritannien hat sich einem Zeitungsbericht zufolge im Krankenhaus angesteckt. Auf dem Höhepunkt des Coronavirus-Ausbruchs sei die Übertragung innerhalb von Kliniken für bis zu 22 Prozent der Fälle bei stationären Patienten und für bis zu elf Prozent der Todesfälle verantwortlich, berichtete der "Daily Telegraph" unter Berufung auf Veröffentlichungen von Regierungswissenschaftlern.

02.13 Uhr - Mexiko meldet einen neuen Höchstwert bei den Coronavirus-Neuinfektionen. Die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen sei binnen 24 Stunden um 5222 auf 139.196 gestiegen, teilt das Gesundheitsministerium mit. Zudem starben weitere 504 Covid-19-Patienten. Die Zahl der Todesfälle stieg damit auf 16.448. Die Regierung geht davon aus, dass noch weitaus mehr Menschen mit dem neuartigen Virus in Mexiko infiziert sind.

00.01 Uhr - In Brasilien sind mittlerweile mehr Menschen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben als in Großbritannien. Das südamerikanische Land weist damit nach den USA die meisten Todesfälle und die meisten Infektionen auf. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stieg die Totenzahl binnen 24 Stunden um 909 auf nunmehr 41.828. Die Zahl der bestätigten Infektionen legte demnach um 25.982 auf insgesamt 828.810 Fälle zu. 365.063 an Covid-19 Erkrankte seien inzwischen wieder genesen. (Zusammengestellt von der Reuters-Redaktion in Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter der Telefonnummer +49 30 2888 5168)

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