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Warnung an Deutschland: China kann knallhart sein — diese 5 Weltmarken bekamen das schmerzvoll zu spüren

Business Insider Deutschland-Logo Von Andreas Baumer , Business Insider Deutschland | Folie 1 von 5: Jüngst fiel die US-amerikanische Basketball-Profiliga NBA in China in Ungnade. Es war ein Tweet von Daryl Morey, Manager des NBA-Teams Houston Rockets, der für Aufsehen sorgte. In diesem solidarisierte er sich mit den Worten „Kämpft für Freiheit. Steht zu Hongkong“ mit der Demokratie-Bewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone.  China reagierte prompt. Das Staatsfernsehen CCTV sagte die Übertragung zweier NBA-Spiele ab. Wichtige chinesische Rockets-Sponsoren zogen sich zurück, und auf chinesischen Websites konnte man plötzlich keine NBA-Fanprodukte mehr erwerben. Chinas Abstrafung hat die NBA hart getroffen. Das lässt sich an der Reaktion Moreys ablesen. Er entschuldigte sich umgehend für seinen Tweet und betonte, er habe nicht beabsichtigt, seine Freunde und Rockets-Fans in China zu beleidigen. Weniger Reue zeigte NBA-Chef Adam Silver. Er stellte klar, dass die Liga für Werte wie Meinungsfreiheit stehe und  nicht vorhabe, die politischen Meinungen von Spielern, Angestellten oder Besitzern zu regulieren. Dennoch kündigte Silver an, sich darum zu bemühen, die Streitigkeiten bei seiner dieswöchigen Reise nach China auszuräumen. China ist der größte Auslandsmarkt für die NBA. Dank lohnender Lizenzverträge mit CCTV und dem Tech-Konzern Tencent konnte die NBA dort im Jahr 2018 nach Angaben des US-Wirtschaftsnachrichtendienstes „Bloomberg“ rund 800 Millionen Zuschauer an sich binden. Lest auch: Der Nike-Vertrag ist nur die Spitze: Wie der NBA-König LeBron James Millionen über Millionen scheffelt

1. NBA

Jüngst fiel die US-amerikanische Basketball-Profiliga NBA in China in Ungnade. Es war ein Tweet von Daryl Morey, Manager des NBA-Teams Houston Rockets, der für Aufsehen sorgte. In diesem solidarisierte er sich mit den Worten „Kämpft für Freiheit. Steht zu Hongkong“ mit der Demokratie-Bewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone. 

China reagierte prompt. Das Staatsfernsehen CCTV sagte die Übertragung zweier NBA-Spiele ab. Wichtige chinesische Rockets-Sponsoren zogen sich zurück, und auf chinesischen Websites konnte man plötzlich keine NBA-Fanprodukte mehr erwerben.

Chinas Abstrafung hat die NBA hart getroffen. Das lässt sich an der Reaktion Moreys ablesen. Er entschuldigte sich umgehend für seinen Tweet und betonte, er habe nicht beabsichtigt, seine Freunde und Rockets-Fans in China zu beleidigen. Weniger Reue zeigte NBA-Chef Adam Silver. Er stellte klar, dass die Liga für Werte wie Meinungsfreiheit stehe und  nicht vorhabe, die politischen Meinungen von Spielern, Angestellten oder Besitzern zu regulieren. Dennoch kündigte Silver an, sich darum zu bemühen, die Streitigkeiten bei seiner dieswöchigen Reise nach China auszuräumen.

China ist der größte Auslandsmarkt für die NBA. Dank lohnender Lizenzverträge mit CCTV und dem Tech-Konzern Tencent konnte die NBA dort im Jahr 2018 nach Angaben des US-Wirtschaftsnachrichtendienstes „Bloomberg“ rund 800 Millionen Zuschauer an sich binden.

Lest auch: Der Nike-Vertrag ist nur die Spitze: Wie der NBA-König LeBron James Millionen über Millionen scheffelt

© Scott Halleran, Getty Images

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