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Ärzte stehen vor einem Rätsel: Hamburger haben die gesündesten Herzen!

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 08.02.2019 mopo
Arzt (Symbolbild) © dpa Arzt (Symbolbild)

Ärzten gibt diese Untersuchung Rätsel auf – doch Hamburger können sich über das Ergebnis freuen: Die Gefahr, an einer Herzkrankheit zu sterben, ist in unserer Stadt geringer als in allen anderen Bundesländern. Das geht aus dem Deutschen Herzbericht hervor, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.

Demnach gab es in Hamburg im Jahr 2016, das für die Studie ausgewertet wurde, 184 an einem Herztod Verstorbene auf 100.000 Einwohner.

Die höchste Zahl in dieser traurigen Statistik weist Sachsen-Anhalt auf – dort kamen 295 Herz-Todesfällen auf 100.000 Einwohner.

Bremer liegen auf Platz zwei

Auf dem zweitletzten Platz liegt Bremen mit 270 Herztoten pro 100.000 Menschen. In Niedersachsen waren es 255.

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Der Deutsche Herzbericht ist die größte Versorgungsanalyse auf dem Gebiet der Kardiologie und Herzchirurgie in Deutschland. In den Statistiken wurde berücksichtigt, dass der Altersdurchschnitt in den Bundesländern unterschiedlich hoch ist.

Kardiologen stehen vor einem Rätsel

Woran diese auffälligen Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern liegen, können die Experten allerdings noch nicht erklären. Selbst wenn man das Alter der Patienten und die längeren Rettungswege auf dem Land herausrechnet, stehen die Kardiologen noch immer vor einem Rätsel.

„Da müssen wir noch viel mehr Parameter in den Blick nehmen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Herzstiftung, Dietrich Andresen, „zum Beispiel auch den Bildungsgrad der Bevölkerung, die Gesundheitsinformationen in ländlichen Regionen, dazu Faktoren wie Übergewicht, Raucherquoten und die Anzahl von Vorerkrankungen wie Diabetes.“

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