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Sophia Thomalla leidet an seltenem Gendefekt: Operation steht bevor

Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung 23.09.2022 sba
© Bereitgestellt von Berliner Zeitung

Die Fernsehmoderatorin Sophia Thomalla leidet an einem seltenen Gendefekt. Auf Instagram gewährt die 32-Jährige ihren 1,3 Millionen Followern regelmäßig intime Einblicke in ihr Privatleben – über ihre Krankheit spricht sie jedoch nur selten. Nun hat Thomalla ihr Schweigen gebrochen und in einer Instagram-Story verkündet: „Ich leide seit meiner Geburt an einer Venösen Malformation.“ Das berichtet zunächst T-Online am Freitag.

Venöse Malformationen gehören zu den Gefäßerkrankungen. Dabei haben betroffene Patientinnen und Patienten laut dem Internetauftritt der deutschen Universitätskliniken an den betroffenen Stellen im Körper keine funktionsfähigen Venenklappen. Somit ist dort der Blutfluss nicht zielgerichtet. Es kommt zu einem Blutstau in den siphonartig erweiterten, dünnwandigen Venen. Bei Sophia Thomalla sei der rechte Unterarm davon befallen, wie sie mitteilt. In Deutschland sind etwa 300.000 Menschen von dem seltenen Gendefekt betroffen.

Thomalla habe seit ihrer Kindheit unzählige Eingriffe über sich ergehen lassen müssen. Die nächste Operation – an ihrem Unterarm – stehe kurz bevor. Dazu inspiriert, ihre Geschichte zu offenbaren, wurde die Moderatorin von der Geschichte eines russischen Mädchens namens Kira, die ebenfalls an Venöser Malformation leide. Das Kind müsse schnellstmöglich operiert werden, damit ihr Leben gerettet werden kann. Das Problem sei, dass es nur sehr wenige Ärzte gebe, die diesen Eingriff durchführen können.

Ihre Reichweite wolle sie nun nutzen, um Spenden zu sammeln. „Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn der ein oder andere helfen kann.“, schließt die 32-Jährige.

Ihren Fans wolle sie mit ihrer Diagnose aber weder auf die Nerven gehen, noch sie beunruhigen. „Das soll jetzt kein Gejammer werden, mir geht es hervorragend. Ich bin auch nicht großartig eingeschränkt, außer dass ich das natürlich jährlich kontrollieren lassen muss.“, beschwichtigt Thomalla.

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