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Studie warnt: Jetlag soll das Krebsrisiko steigern

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 13.05.2019 Cover Media
© FitForFun

Wir leben im Zeitalter der Globalisierung, in dem es noch nie so einfach war, die entferntesten Länder der Welt zu bereisen. Doch das Jetset-Leben kann ungeahnte Folgen für unseren Körper haben. Denn Forscher warnen nun: Der Jetlag nach dem Fliegen könnte das Krebsrisiko erhöhen.

Schlafstörungen, Übermüdung und Erschöpfung – fast jeder Reisende kennt diese besonders hartnäckige Form der Niedergeschlagenheit nach einem Langstreckenflug, die sich manchmal tagelang hinzieht.

Der gefürchtete Jetlag hat zugeschlagen und die innere Uhr ordentlich durcheinander gebracht.

Doch die Störung des Tag-Nacht-Rhythmuses ist aber nicht nur anstrengend, sondern auch gefährlich, wie eine Forschergruppe der University of Pennsylvania nun herausfand.

 

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Begünstigtes Tumorwachstum durch Jetlag?

Anhand verschiedener Tierversuche kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass durch die Störung des Biorhythmuses, wie es beim Jetlag der Fall ist, das Tumorwachstum beschleunigt wird.

Wer also zum Beispiel aus beruflichen Gründen oftmals Langstreckenflüge antreten muss und dabei Zeitzonen überquert, ist besonders gefährdet.

Amita Sehgal von der University of Pennsylvania erklärt zu dem Ergebnis: "Eine chronische Störung des normalen circadianen Rhythmuses verschiebt möglicherweise das Gleichgewicht zwischen tumorunterdrückenden und tumorfördernden Genaktivitäten und begünstigt so das Tumorwachstum."

Nun seien weitere Studien in Planung, die das Phänomen genauer untersuchen sollen.

Das Ergebnis der Studie wurde im Fachblatt 'PLoS Biology' veröffentlicht.

 

Tipps gegen den Jetlag

Ist der Schlaf-Wach-Rhythmus durch eine lange Flugreise gestört, können einige Tipps helfen, die Symptome zu lindern:

  • Du solltest versuchen, dich an die Zeit des Zielorts anzupassen. Es ist also keine gute Idee, direkt nach der Landung den Schlaf nachzuholen, obwohl es noch früh am Morgen oder Mittag ist.
  • Eine gesunde Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr können ebenfalls zur Linderung der Symptome beitragen – auf Alkohol und koffeinhaltige Getränke solltest du zunächst verzichten.
  • Versuche außerdem, möglichst entspannt zu bleiben und dich nicht zu überfordern.

Laut der neuesten Studie der University of Pennsylvania solltest du zudem darauf achten, zu häufige Langstreckenflüge zu vermeiden – vielleicht gibt es ja attraktive Urlaubsziele in der Nähe?

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