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Gut schlafen: 5 Entspannungs-Tipps für die Nachtruhe

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 10.06.2021 BUNTE.de Redaktion
gettyimages-611475641.jpg © gettyimages/Adam Kuylenstierna / EyeEm gettyimages-611475641.jpg

Dieser Text ist ein Ausschnitt aus "Schlafen wie ein Murmeltier" von Astrid und Marina Sallaberger. Zum Buch bei Amazon geht es hier (Anzeige).

Interessanterweise projizieren wir unbewusst viele Alltagsthemen und Anspannungen auf unsere Mundregion. Besonders unsere Stimmung und unser Gesundheitszustand werden über den Mund ausgedrückt. Der Mund wird ungewollt (teilweise auch bewusst gewollt …!) in eine Vorspannung gebracht.

Somit bekommt der Körper das Signal, dass er einige Muskeln in Aktion bringen sollte, um notfalls den gesamten Körper in die Aktivität führen zu können. Deshalb gibt es viele Menschen, die Muskelverspannungen im Gesicht und Kieferbereich haben, wobei sich die Muskeln und Bänder nach einer gewissen Zeit natürlich verkürzen können. Diese Anspannungen können sich auch nachts schlecht lösen, meistens weil ein Kissen, das Schultern, Hals und Nacken perfekt entlastet, fehlt.

Somit verkrampft sich die Muskulatur im Gesicht, Kiefer, Hals, Nacken, in der Schulter und im gesamten Oberkörperbereich immer weiter. Muskelschmerzen, Migräne und Kopfschmerzen sind oft die Folge. Eine ständig unterbrochene Schlafarchitektur durch verkrampftes Zähneknirschen oder Zusammenbeißen hat eine unzureichende Nachterholung zur Folge.

Entspannter Kiefer ist die Voraussetzung für Koordination

Unsere eigenen Erfahrungen sowie die Erfahrungs­berichte und die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. ­dent. Tilman Fritsch haben uns gezeigt, dass sich ein entspannter Mund- und Kieferbereich positiv auf einen entspannten Schlaf und einen balancierten Körper auswirken können.

Prof. Dr. Fritsch hat bei seiner Arbeit mit vielen Leistungssportlern gezeigt, dass ein entspannter Kiefer eine Voraussetzung für eine gute Koordination ist, denn Kiefer und Mundhöhle spielen auch eine bedeutende Rolle als Gleichgewichtsorgan des Körpers. Die Bogengänge im Innenohr, also das eigentliche Gleichgewichtsorgan, bilden zusammen mit den Augen sowie mit Mund und Halswirbelsäule eine Einheit.

Daher kommt es vor, dass unser Gehirn Übelkeit meldet, wenn die Daten dieser drei Gleichgewichtsregionen nicht übereinstimmen. Beispiele sind das Halswirbeltrauma nach einem Unfall oder einsetzende Übelkeit beim Autofahren oder im Karussell, wenn wir nicht sehen, wohin wir fahren.


Video: Medizin-Wunder in der Oberpfalz: Gelähmter kann wieder laufen (SAT.1)

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Verschiedenste perfekt angepasste Schlafschienen (oder auch Schnarchschienen), kombiniert mit einem auf dem Schlaf-Liege-Simulatur angepassten Nacken- und Kopfformkissen, ermöglichen nicht nur Leistungssportlern, sondern auch "Leistungsträgern im Alltag" eine sehr gute Körperkoordination, entspannte Muskeln und einen tiefen und erholsamen Regenerationsschlaf.

Fünf Entspannungsübungen für zwischendurch

1. Mache dir tagsüber bewusst, wie deine Mundregion aussieht – betrachte dich spontan im Spiegel, ohne die Mimik zu verändern. Wie siehst du aus? Verbissen, angespannt, Falten rund um den Mund, hängende Mundwinkel, schiefer Mund, gekräuselte Lippen …?

2. Versuche, sooft es geht, deinen Mund völlig zu entspannen. Die Mundwinkel nach oben zu heben – dem Gehirn wird sofort vorgegaukelt, du würdest lachen, und die Bildung des Glückshormons Serotonin kommt in Gang.

3. Wackle öfters mit dem Unterkiefer und gähne nach Lust und Laune.

4. Singe öfter – und nicht nur unter der Dusche! Mit bestimmten Wortlauten wie "MOOO, IAAA, EUUU, bringst du Harmonie und Entspannung in deinen Körper und führst ihn in eine positive Zellkommunikation.

5. Entspanne deine Augen. Palmiere! Das Palmieren gehört zu den Übungen nach der "Bates-Methode". Reibe die Handinnenflächen aneinander, bis sie warm sind, und lege diese anschließend ohne Druck auf die geschlossenen Augen. Achte ­darauf, dass kein Licht durchdringt. Du kannst das Entspannungsgefühl intensivieren, indem du dir bei dieser Übung die Farbe Schwarz vorstellen. Diese Übung dauert ca. 20 bis 30 Sekunden pro Einheit und kann mehrmals am Tag wiederholt werden.

Quelle: magazin.envivas.de

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