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Ex-McDonald's-Manager packt aus: Darum dürfen seine Kinder nie bei McD essen

männersache-Logo männersache 09.07.2019 maennersache
Ex-McDonald's-Mitarbeiter packt aus (Symbolfoto). © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Ex-McDonald's-Mitarbeiter packt aus (Symbolfoto).

Harald Sükar war McDonald’s-Geschäftsführer Österreich – und rechnet jetzt mit dem Fast-Food-Giganten ab.

Ex-McDonald's-Manager packt aus: Darum dürfen seine Kinder nie bei McD essen

Insgesamt arbeitete Harald Sükar 13 Jahre lang für McDonalds. In den letzten Jahren vor seinem Ausstieg im Jahr 2006 war er sogar als Geschäftsführer Österreich im Einsatz.

In einem aktuellen Spiegel-Interview klärt er jetzt darüber auf, weshalb er seine Kinder nicht in ein Fast-Food-Restaurant mitnehmen würde.

Keine Ausnahmen

Der 56-Jährige ist heute Vegetarier und warnt in seinem Buch "Die Fast Food Falle" eindringlich vor dem Verzehr von nährstoffarmer und zuckerhaltiger Kost.

Im Interview sagt er: "Heute weiß ich, dass in einer Burger-Boulette nichts drin ist, was zu einer gesunden Ernährung gehört." Speziell Kinder sollten nach seiner Einschätzung von Fast-Food-Restaurants ferngehalten werden. Sükar dazu: "Kinder können sich nicht wehren, wenn Erwachsene sie in Fast-Food-Restaurants schleppen. Auf sie wirken Zucker und Fett wie ein Rauschmittel, von dem sie abhängig werden."

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Und weiter: "Heute würde ich mit Kindern niemals in ein Fast-Food-Restaurant gehen, auch nicht ausnahmsweise. Ein Menü aus Big Mac, mittlerer Portion Pommes, 0,4 Liter Cola und Eis zum Nachtisch enthält 119 Gramm Zucker, Ketchup nicht mit eingerechnet. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für Kinder und Jugendliche maximal 25 Gramm pro Tag. Mit nur einer Mahlzeit hat ein Kind den Zuckerbedarf von fast fünf Tagen gedeckt. Das kann nicht gesund sein."

Harald Sükar spricht sich für eine Kennzeichnungspflicht der Inhaltsstoffe für Fast-Food-Ketten aus und bringt zudem eine Zuckersteuer wie in Großbritannien ins Gespräch.

Doch grundsätzlich kann für den ehemaligen McDonald's-Mitarbeiter nur ein Faktor den entscheidenden Ausschlag geben: "Die größte Macht liegt aber bei den Konsumenten. Wenn sie kein ungesundes Essen mehr wollen, müssen Fast-Food-Ketten umdenken."

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