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Ihr Elefantenfuß hat braune Spitzen? Daran kann’s liegen

Mein schöner Garten-Logo Mein schöner Garten 26.02.2021 Kathrin Brunner
Elefantenfuß © Bereitgestellt von Mein schöner Garten Elefantenfuß

Der Elefantenfuß ist eigentlich überaus pflegeleicht. Ihrer bekommt trotzdem braune Blätter? Was der Pflanze möglicherweise zu schaffen macht, verraten wir Ihnen hier.

Der Elefantenfuß, botanisch Beaucarnea recurvata genannt, zählt zu den pflegeleichten Pflanzen. Er gedeiht in der Regel auch bei Zimmergärtnern mit weniger grünem Daumen. Durch seinen unten stark verdickten Stamm wirkt es tatsächlich so, als würde der Fuß eines Dickhäuters im Blumentopf stecken – gekrönt von langen, schmalen Blättern, die locker überhängen. Das Spargelgewächs kam aus Mexiko zu uns und schmückt heute so manche Zimmer- und Büroecke. Wenngleich der Elefantenfuß robust ist, so bekommt er hin und wieder braune Blattspitzen. Und manchmal lässt er uns damit wissen, dass ihm ein paar Handgriffe bei der Pflege nicht behagen.

Warum bekommt der Elefantenfuß braune Spitzen?

Eine Sache gleich vorneweg: Selbst wenn Sie bei der Pflege alles richtig machen und die Zimmerpflanze vital wächst, können braune Spitzen auftauchen. Das ist ganz normal: Der Elefantenfuß hat einen oder mehrere Blattschöpfe, die immer am Ende eines Triebes sitzen und aus deren Mitte von Zeit zu Zeit neue Blätter sprießen – wie zum Beispiel bei der Yucca auch. Im Gegenzug sterben die unteren Blätter nach und nach ab. Sie werden langsam von der Spitze her braun und lassen sich vom Stamm lösen. Das sollte sich insgesamt aber die Waage halten. Verbräunen viele und vor allem auch junge Blätter, kann das verschiedene Ursachen haben.

Häufiges Gießen schadet der Zimmerpflanze

Eine Möglichkeit ist es, dass der Elefantenfuß zu viel gegossen wurde. Staunässe führt außerdem schnell zu Wurzelfäule. Die Zimmerpflanze ist aber dank ihres sukkulenten Stammes in der Lage, Wasser zu speichern und daher recht genügsam. Trockenzeiten kann sie gut überstehen. Verbringt die Pflanze aber ihre Ruhepause im Winter in einem warmen Raum und wird gar nicht gegossen, macht sich das ebenfalls bemerkbar.

Achten Sie darauf, dass die Pflanzen in lockerer und vor allem durchlässiger Erde stehen und gießen Sie sie erst wieder, wenn das Substrat zwischenzeitlich gut abgetrocknet ist. Schütten Sie Wasser, das nach dem Gießen noch im Untersetzer oder Übertopf steht, unbedingt weg. Stand die Wurzel etwas länger zu nass, kann manchmal noch das Umtopfen dem Elefantenfuß helfen.

Elefantenfuß mit abknickenden Blättern © Friedrich Strauss Gartenbildagentur Elefantenfuß mit abknickenden Blättern

Dem Elefantenfuß behagt der Standort nicht

Wenngleich der Elefantenfuß einen sonnigen Standort liebt, so kann er in praller Mittagshitze einen Sonnenbrand und damit braune Stellen auf den Blättern bekommen. Achten Sie darauf, dass die Pflanze in dem Fall mittags leicht beschattet wird, zum Beispiel durch Gardinen am Fenster. Im Winter kann ein Verfärben auch daran liegen, dass die Temperaturen am Standort zu stark schwanken oder der Elefantenfuß buchstäblich "kalte Füße" bekommen hat.

Außerdem mögen es die Zimmerpflanzen nicht, wenn ihre Blätter irgendwo anstoßen. Liegen sie zum Beispiel auf dem Regal auf, auf dem der Elefantenfuß steht, oder sind sie ständig in Kontakt mit der Wand, so färben sich die Blattspitzen oft braun. Im Idealfall geben Sie Ihrer Beaucarnea recurvata einen Standort mit ausreichend Platz drumherum, an dem die Blätter frei hängen können.

Tipp: Sie können die braunen Blattspitzen des Elefantenfußes mit einer scharfen und sauberen Schere entfernen. Schneiden Sie dabei aber nicht ins Grüne vom Blatt.

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