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10 Dinge, die du übers Modeln wissen musst!

BRAVO-Logo BRAVO 25.03.2020 bravo
10 Dinge, die du übers Modeln wissen solltest © Bereitgestellt von BRAVO 10 Dinge, die du übers Modeln wissen solltest Du willst dich bei Germany's Next Topmodel bewerben? Träumst davon, Model zu werden? Hier gibt's alle wichtigen Facts zum Traumjob "Model": Diese 10 Dinge solltest du unbedingt wissen!

1. Bewerbung als Model

Wenn du dich als Model bewerben und als Topdmodel durchstarten willst, suchst du dir am besten als allererstes eine Modelagentur aus. Wichtig ist, dass sie seriös ist und zu dir und deinen Vorstellungen passt. Wichtig: Keine professionelle Agentur verlangt vorab Unterwäsche-Fotos von dir oder viel Geld, um in eine Kartei aufgenommen zu werden. Optimal wäre es, wenn die Agentur im Verband lizenzierter Modellagenturen in Deutschland (VELMA, www.velma-models.de) ist. Jede Agentur hat verschiedene Bewerbungsanforderungen, die sie auf ihren Homepages genau erläutern. Zum Casting oder zur Vorstellung gehst du am besten ungeschminkt, damit die Jury deine natürlichen Gesichtszüge besser betrachten kann. Übrigens ist es echt easy, bei GNTM mitzumachen – probier's doch mal!

2. Die passende Model-Agentur

Das sind die drei besten Modelagenturen weltweit: "IMG" ist der Spitzenreiter! Dort sind Models wie Gigi Hadid, die richtig jung Model wurde, Kate Moss oder Karlie Kloss unter Vertrag. Auf Platz Nummer Zwei kommt "Women Management" – Toni Garrn oder Agyness Deyn sind bei dieser Modelagentur. Die drittbeste Agentur weltweit ist "Next Models", dort werden vermehrt auch Influencer (wie zum Beispiel Lisa & Lena), Schauspieler oder Musiker unter Vertrag genommen. Dort sind beispielsweise auch Alexa Chung oder Lana Del Rey. In Deutschland sitzen übrigens die meisten und auch die besten Agenturen zum Modeln in den Städten Berlin, Hamburg, München oder Düsseldorf. Zu den deutschen Top-Agenturen zählen: "AM Modelmanagement" (Dormagen), "iconic management" (Hamburg), "Mega Models" (Hamburg und Berlin), "izaio" (Berlin) und "Louisa Models" (München).

3. Das richtige Model-Alter

Zu jung, um zu modeln gibt's eigentlich gar nicht. Es werden sogar immer wieder Babys gesucht, die für Kampagnen vor der Kamera stehen. Die meisten Models fangen allerdings im Alter von 14, 15 oder 16 mit dem Modeln an. Doch eine feste Richtlinie gibt es hier nicht! Entscheide also selbst – und am besten gemeinsam mit deinen Eltern – wann du mit dem Modeln beginnen möchtest. Viele starten ihre Model-Karriere auch wesentlich später! Gerade heutzutage gibt es kein "zu alt" fürs Modeln. Das älteste, aktive Model - die Amerikanerin Carmen Dell’Orefice - ist beispielsweise 88 Jahre und wurde mit 85 Jahren so oft gebucht wie nie zuvor. Wow!

4. Remember: Keiner ist perfekt!

Auch wenn sie auf Fotos total makellos und fehlerfrei wirken, sind selbst Supermodels nicht perfekt! Du musst es also auch nicht sein, wenn du Model werden willst. Denn bearbeitete Modelfotos sind nicht so real wie sie scheinen. ALLE Bilder werden hinterher ordentlich an die jeweilige Kampagne angepasst und retuschiert, was das Zeug hält. Krass: Die meisten Modelbilder sind bis zu 50 Prozent bearbeitet! Und das so aufwendig, dass die Bearbeitung länger dauert, als das Foto selbst zu schießen!

5. Die perfekten Model-Maße

Es heißt, ein Model muss mindestens 174 cm groß sein, um eine Chance zu haben. Die Idealgröße für weibliche Models liegt mittlerweile schon bei 180 cm. Doch dass DAS nicht das Wichtigste ist und die berühmten Maße 90-60-90 auch schon lange nicht mehr so streng genommen werden, beweisen erfolgreiche Curvy Models wie die deutsche Angelina Kirsch oder die US-Amerikanerin Ashley Graham, die 2020 Mama wird. Sie ist das erfolgreichste Curvy Model der Welt und belegte 2017 Platz 10 der bestbezahlten Models der Welt (5,5 Mio US-Dollar Umsatz!) Übrigens heißt das größte Model der Welt Ekaterina Lisina und ist 2,05 Meter groß.

6. Kein Glitzer & Glamour

Auch wenn es bei Heidi Klums GNTM vielleicht so aussehen mag, dass man als Model einen mega luxuriösen Lifestyle lebt, können wir dir garantieren: Die Shootings laufen nicht so glamourös ab, wie man sich das vorstellt! Die Klamotten und Schuhe passen oft nicht, es ist viel zu kalt oder zu warm und es wird immer an einem herumgezerrt! Du musst dir gut überlegen, ob das Modelleben wirklich was für dich ist. Die Models müssen nämlich manchmal ewig in derselben unbequemen Pose verharren, bis der Fotograf endlich sein Bild hat. Hier findest du übrigens alle Infos zu GNTM 2020!

7. Ein typischer Arbeitsalltag

Als Model muss man von Casting zu Casting rennen. Meistens vergehen Stunden, bis man endlich an der Reihe ist und muss dann innerhalb kürzester Zeit dem Kunden beweisen, dass man die Richtige ist. Häufig gibt es eine Konkurrenz von Tausenden anderen Mädchen. Ganz schön hart! Du solltest also ehrgeizig, aber nicht zu verbissen sein, um den Alltag als Model entspannt zu meistern und viele Aufträge zu bekommen. Wenn dann endlich ein echter Job winkt, muss man als Model viel Geduld mitbringen. Oft beginnt der Arbeitstag schon um 7 Uhr, man sitzt ewig in der Maske und muss still halten und erst Stunden später wird das erste Bild geschossen. Haare, Make-up, das richtige Outfit, das perfekte Licht: Alles muss erst mal gefunden werden und passen, bevor es richtig losgeht mit dem Shooting.

8. Die Bezahlung

Schocker: Die meisten Models werden nicht reich! Und auch Kendall Jenner hat mal klein angefangen! Heute verdienen sie und ihre Schwester Kylie Jenner alleine mit einem Post auf Instagram echt viel Geld. Das kannst du natürlich auch schaffen – leg dir ein Social Media Profil an und füttere es mit ordentlich Model-Content, so wachsen auch deine Chancen! Aber es ist nicht so leicht, wie es aussieht: Am Anfang einer Modelkarriere werden die Jobs häufig sogar gar nicht bezahlt, oder man bekommt eine sehr kleine Gage. Das musst du durchhalten! Meistens gibt es zunächst nur Test-Shootings, um sein Model-Book oder seine Sedcard mit Bildern zu füllen. Und wenn der erste bezahlte Job dann endlich ansteht, sind das nur Peanuts für die ganze harte Arbeit. Ein Model auf der Berliner Fashion Week bekommt z.B. für einen Job zwischen 0 und 150 Euro. Davon gehen meist noch 20-25 Prozent an die Agentur. Nur die absoluten Ausnahmen werden in dieser harten Branche tatsächlich Millionäre! Das sind die bestbezahltesten Models 2018: 1. Kendall Jenner, (22 Mio US-Dollar), 2. Karlie Kloss (13,5 Mio US-Dollar) 3. Chrissy Teigen (11,5 Mio US-Dollar) 4. Rosie Huntington-Whiteley (11,5 Mio US-Dollar), 5. Gisele Bündchen (10 Mio US-Dollar).

9. Richtige Ernährung

Nein, Models essen nicht etwa Taschentücher oder Watte! Und auch nicht nur den ganzen Tag Salat. Aber Fakt ist, dass das Kapital der Models ihre Körper sind. Deshalb sollten sich Models am besten gesund ernähren - Vollkornbrot, Salat und Gemüse und Co. sollten mit auf deinem Essensplan stehen. Und: Stay hydrated! Viel Wasser trinken und relegmäßig Sport treiben ist als Model besonders wichtig. Gönnen darfst du dir natürlich trotzdem – so lange du auf eine ausgewogene Ernährung achtest. Achtung: Wer sich runterhungert, der gefährdet nicht nur seine Gesundheit extrem, sondern kann auch kaum den stressigen Model-Alltag bewältigen. Also: Finger weg von gefährlichen Trends wie der "Thigh Gap"! Und übrigens gibt's mittlerweile super geile Alternativen zu fettigem Soul-Food. Hier findest du z.B. ein paar leckere und gesunde Rezepte mit Avocado!

10. Es gibt eine Model-Beratung

Um Model zu werden, solltest du einiges vorher wissen. Außer diesem Artikel, der dir hoffentlich geholfen hat, gibt es auch Stellen, bei denen du dich beraten lassen kannst. Zum Beispiel der Schweizer "Fairplay Model-Berufsverband", dort wirst du eingehend beraten und informiert.

Du willst bei GNTM mitmachen? Das sollest Du vor dem Casting wissen!

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