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Bauchfett loswerden: Warum Salz das Abnehmen verhindert

ELLE-Logo ELLE 13.04.2020 Antonia Zahn

Bauchfett loswerden. Für viele Abnehm-Experten ist das die Königsdisziplin, denn am Bauch nehmen wir oft als Letztes ab. Da helfen manchmal auch intensive Workouts und eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Proteinen einfach nicht. Was viele nicht wissen: Ein zu hoher Salzkonsum könnte schuld am Bauchfett sein. Warum Salz Bauchfett fördert und wie man es los wird.

Bauchfett loswerden: Warum Salz schuld sein kann, dass es nicht klappt

Grundsätzlich liegt der Tagesbedarf an Salz bei 1,4 Gramm. Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nehmen die Deutschen viermal so viel Salz zu sich, wie eigentlich benötigt. Das Problem: Salz enthält Natrium und dieses zwingt den Körper dazu, Wasser im Gewebe zu speichern – besonders im Bereich des Bauches. Außerdem hemmt ein zu hoher Salzkonsum den Stoffwechsel und verlangsamt die Fettabsorbierung. Zu viel Salzkonsum kann außerdem zu Bluthochdruck führen.

Studie bestätigt: Salz begünstigt Bauchfett

Auch Forscher einer Studie der Queen Mary University fanden heraus, dass es einen Zusammenhang zwischen Bauchfett und einer verstärkten Aufnahme von Natrium gibt. Das Ergebnis: Jedes Gramm Salz, das täglich konsumiert wird, fördert die Wahrscheinlichkeit auf lästiges Bauchfett um 25 Prozent. Außerdem interessant: Die Wissenschaftler stellten fest, dass Salz den Stoffwechsel massiv beeinflusst und verlangsamt.

Bauchfett verlieren durch weniger Salz iStock © iStock Bauchfett verlieren durch weniger Salz iStock

Bauchfett loswerden: Mit diesen Tricks reduzierst du deinen Salzkonsum

In vielen Nahrungsmitteln steckt mehr Salz, als erwartet. Zwei Scheiben Roggenvollkornbrot (112 Gramm) enthalten beispielsweise 1,3 Gramm Salz, Chips haben 1,6 Gramm Salz pro 100 Gramm und eine Fertigpizza mit Salami sogar 5,2 Gramm Salz. Wer aktuell an einem flacheren Bauch arbeitet, sollte am besten großen Abstand von diesen Lebensmitteln nehmen und besser diese Tricks anwenden:

1. Mehr Pfeffer als Salz verwenden

Im Vergleich zu Natrium hat Pfeffer ausschließlich positive Auswirkungen auf den Körper. Es kurbelt den Stoffwechsel an, wirkt appetitzügelnd, ist entzündungshemmend und unterstützt das Immunsystem.

2. Gewürze und Kräuter statt Salz

Nicht nur Salz kann den Geschmack bei vielen Lebensmitteln verbessern. Auch Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Thymian und Rosmarin können für ein großes Geschmackserlebnis sorgen. Wer langfristig auf diese frischen Alternativen aus der Natur setzt, kann sich einen erhöhten Salzkonsum einfacher abtrainieren.

3. Säuerliche Aromen statt Salz

Tomaten, Gurken oder Paprika finden nicht nur mit Salz eine leckere Ergänzung. Auch Zitronensaft, Essig oder Balsamico harmonieren perfekt mit vielen Gemüsesorten – und sie enthalten fast kein Natrium!

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