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Was hilft wirklich bei trockener Kopfhaut?

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Haarkur © Getty Images Haarkur

Die Kopfhaut juckt, ist trocken und schuppig – ein Problem, das viele nicht nur im Winter betrifft. Was hilft wirklich? STYLEBOOK hat Tipps, die schnelle Linderung bringen können.

Der wichtigste Faktor einer gesunden Kopfhaut ist eine intakte Talgproduktion. Heizungsluft oder hormonelle Umstellungen können jedoch das Gleichgewicht durcheinander bringen, in der Folge können Schuppen oder unangenehm trockenen Stellen entstehen.

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Wie kommt es zu trockener Kopfhaut?

Vorweg lässt sich sagen, dass trockene Kopfhaut die Folge eines Lipidmangels ist, die Ursachen dafür können allerdings vielfältig sein. Psoriasis, im Volksmund auch als Schuppenflechte bekannt, ist beispielsweise eine sehr häufig vorkommende und dennoch oft nicht diagnostizierte dermatologische Erkrankung. Aber auch Ekzeme und unbekannte Allergien können zu juckender, trockener und schuppiger Kopfhaut führen. Blättert die oberste Hautschicht, die Epidermis, aufgrund der Austrocknung ab, macht sich dies in Form von Schuppen bemerkbar. Juckreiz und Schuppenbildung gelten als unangenehmste Symptome und sind meist nicht nur auf die Kopfhaut beschränkt, sondern können auch am Nacken, an den Augenbrauen oder am Wimpernkranz auftreten. Der Juckreiz wiederum führt zu einem vermehrten Kratzen, wodurch Mikrofissuren entstehen, die wiederum beim Abheilen die umliegenden Hautareale austrocknen.

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Was hilft gegen trockene Kopfhaut?

Spezielle Produkte aus der Drogerie oder Apotheke können meist Linderung verschaffen, daneben gibt es aber auch Hausmittel, die der Reizung entgegenwirken. Anti-Schuppen-Shampoos und -Spülungen enthalten z. B. viele Lipide, die einen hauchdünnen Ölfilm auf der Kopfhaut hinterlassen. Dieser dient quasi als Ersatz für den mangelnden Eigentalg, vermindert die Schuppenbildung und lindert zudem den Juckreiz.

Kokosöl © Getty Images Kokosöl

Besonders Kokos- und Olivenöl eignen sich, um trockene und gereizte Kopfhaut zu beruhigen. Zur Anwendung als Kur wird großzügig Olivenöl am Haaransatz aufgetragen und mit Frischhaltefolie oder einem Handtuch umwickelt. Das Öl sollte möglichst lang (auch über Nacht) einwirken – je länger, je besser. Anschließend einfach mit lauwarmem Wasser ausspülen. Kokosöl punktet zusätzlich mit seinen rein natürlichen Bestandteilen und verflüssigt sich bei Körperwärme in den Händen. Mit einem Handtuch umwickelt kann Kokosöl schon nach 30 Minuten mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden.

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Was tun bei dauerhaft trockener Kopfhaut?

Trockene Haut sollte prinzipiell sanft und schonend behandelt werden, das gilt auch für die Kopfhaut. Saure Lösungen und Peelings sollten keinesfalls Anwendung finden, sie würden die ohnehin angegriffene Haut nur zusätzlich reizen. Bei leichten Beschwerden können Öle und pflanzliche Fette Abhilfe schaffen und sind zudem äußerst kostengünstig. Bei besonders lang andauernden und intensiven Beschwerden ist ein Besuch beim Dermatologen unvermeidbar. Speziell bei Ekzemen, einem Hautpilz und/oder einer Schuppenflechte werden dann entzündungshemmende Präparate verschrieben.

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